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Unternehmerische Mitbestimmung der Arbeitnehmer

Title: Unternehmerische Mitbestimmung der Arbeitnehmer

Seminar Paper , 2002 , 22 Pages , Grade: 3

Autor:in: Maryam Ghaffar (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Die Mitbestimmung in betrieblichen Angelegenheiten bezieht sich auf Fragen, die Arbeitnehmer unmittelbar an ihrem Arbeitsplatz betreffen. Zum Beispiel die Einführung von Kurzarbeit oder von Überstunden, die Aufstellung von Entlohnungsgrundsätzen oder Prämienzuschlägen, die Einführung neuer technischer Anlagen mit Kontrollmöglichkeiten usw. Die betriebliche Mitbestimmung ist auf bundesdeutsche Betriebe mit mindestens fünf ständigen wahlberechtigten Arbeitnehmern anwendbar und wird von den Betriebsräten wahrgenommen. Im öffentlichen Dienst spielen die Personalräte eine vergleichbare Rolle. Die Mitbestimmung in unternehmerischen Fragen soll Arbeitnehmern die Teilhabe an wichtigen wirtschaftlichen Planungen und Entscheidungen sichern. Hier geht es zum Beispiel darum, welche Investitionen getätigt werden. Das Recht auf unternehmerische Mitbestimmung besteht nur in größeren, in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft geführten Unternehmen. Sie findet im Aufsichtsrat statt.

[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Gliederung

2 Mitbestimmung findet auf zwei Ebenen statt

2.1 Mitbestimmung im Unternehmen basiert auf vier gesetzlichen Grundlagen:

2.1.1 Montan-Mitbestimmungsgesetz 1951

2.1.2 Mitbestimmungsergänzungsgesetz 1956

2.1.3 Betriebsverfassungsgesetz 1952

2.1.4 Mitbestimmungsgesetz 1976

2.2 Die geplante Änderung der Betriebsverfassung im Jahre 2001

2.2.1 Mitbestimmung auf Unternehmensebene

3 Mitbestimmung im Unternehmen

3.1 Rechte

3.2 Mitbestimmung in Großunternehmen

3.2.1 Wahl der Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmer

3.2.2 Wahl der Vertreter der Anteilseigner

3.2.3 Wahl des Vorsitzenden

3.2.4 Der Vorstand

3.3 Mitbestimmung in kleineren Unternehmen

4 Zusammensetzung des Aufsichtsrats(§ 4 MM)

5 Das System der unternehmerischen Mitbestimmung (Beispiel: AG)

5.1 Aufsichtsrat

5.2 Hauptversammlung

5.3 Vorstand

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Formen und gesetzlichen Grundlagen der unternehmerischen Mitbestimmung von Arbeitnehmern in Deutschland. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Arbeitnehmer durch ihre Vertretung in Kontrollgremien aktiv an unternehmerischen Entscheidungsprozessen partizipieren und die gesellschaftliche Stabilität mitgestalten.

  • Gesetzliche Rahmenbedingungen der Mitbestimmung (Montan-Mitbestimmung, Betriebsverfassungsgesetz, Mitbestimmungsgesetz 1976).
  • Struktur und Funktionen der Unternehmensmitbestimmung in verschiedenen Betriebsgrößen.
  • Die Rolle des Aufsichtsrats als Kontrollorgan und Bindeglied zwischen Anteilseignern und Arbeitnehmern.
  • Aktuelle Reformbestrebungen zur Modernisierung der Unternehmensverfassung.
  • Interessenvertretung durch Arbeitsdirektoren und deren spezifische Aufgabenbereiche.

Auszug aus dem Buch

3 Mitbestimmung im Unternehmen

Egal, ob es um die Absatzplanung, neue Produkte, Investitionen oder um Rationalisierungsmaßnahmen geht: Fast jede betriebliche oder unternehmerische Entscheidung wirkt sich auf die beschäftigten Arbeitnehmer aus. Deshalb haben sie Mitbestimmungsrechte. Das bedeutet: Sie sind durch ihre Vertreter an der Willensbildung im Betrieb oder Unternehmen beteiligt.

Die Mitbestimmung der Arbeitnehmer ist ein tragendes Element unserer Gesellschaftsordnung. Sie beruht auf einer grundsätzlichen Überzeugung: Demokratische Prinzipien dürfen nicht auf den Staat beschränkt bleiben, sondern müssen in allen gesellschaftlichen Bereichen verankert werden.

Mitbestimmung bedeutet auch: Die Arbeitnehmer und ihre Gewerkschaften sind bereit, Mitverantwortung zu übernehmen. Damit haben sie in den vergangenen Jahrzehnten bis heute die Gesellschaftsordnung in der Bundesrepublik Deutschland mitgeprägt und stabilisiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Gliederung: Dient der strukturellen Übersicht über die behandelten gesetzlichen Ebenen und unternehmerischen Mitbestimmungsformen.

2 Mitbestimmung findet auf zwei Ebenen statt: Unterscheidet zwischen betrieblicher und unternehmerischer Mitbestimmung und führt in die relevanten Gesetzesgrundlagen ein.

3 Mitbestimmung im Unternehmen: Erläutert die grundlegenden Rechte der Arbeitnehmervertretungen und deren Einflussnahme auf die Unternehmenspolitik in verschiedenen Unternehmensgrößen.

4 Zusammensetzung des Aufsichtsrats(§ 4 MM): Analysiert die paritätische Besetzung des Aufsichtsrats und die damit verbundene Kontrollfunktion über den Vorstand.

5 Das System der unternehmerischen Mitbestimmung (Beispiel: AG): Illustriert das Zusammenwirken von Hauptversammlung, Aufsichtsrat und Vorstand anhand des Modells einer Aktiengesellschaft.

Schlüsselwörter

Unternehmerische Mitbestimmung, Arbeitnehmer, Aufsichtsrat, Montan-Mitbestimmung, Betriebsverfassungsgesetz, Unternehmensführung, Vorstand, Arbeitsdirektor, Parität, Kapitalgesellschaft, Aktiengesellschaft, Mitbestimmungsgesetz 1976, Sozialpartnerschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der rechtlichen und praktischen Ausgestaltung der unternehmerischen Mitbestimmung von Arbeitnehmern in deutschen Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die gesetzlichen Grundlagen wie das Montan-Mitbestimmungsgesetz und das Betriebsverfassungsgesetz sowie die Funktionsweise der Organe wie Aufsichtsrat und Vorstand.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Lesern zu vermitteln, wie Arbeitnehmervertreter durch Mitbestimmungsrechte Einfluss auf die strategische Planung und die wirtschaftliche Entwicklung eines Unternehmens nehmen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive Analyse auf Basis relevanter Gesetze, Literatur und offizieller Quellen zur Unternehmensführung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der verschiedenen gesetzlichen Mitbestimmungsmodelle und eine detaillierte Betrachtung der Aufsichtsrats- und Vorstandsfunktionen in Aktiengesellschaften.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Mitbestimmung, Aufsichtsrat, paritätische Besetzung, Arbeitnehmervertreter, Unternehmensverfassung und Aktiengesellschaft.

Welche Rolle spielt der Arbeitsdirektor in der Montan-Mitbestimmung?

Der Arbeitsdirektor ist ein gleichberechtigtes Vorstandsmitglied, das für Personal- und Sozialfragen zuständig ist und nicht gegen die Stimmenmehrheit der Arbeitnehmervertreter berufen werden kann.

Warum gibt es das Doppelstimmrecht des Aufsichtsratsvorsitzenden?

Es dient bei Stimmengleichheit als Mechanismus zur Auflösung von Pattsituationen im Aufsichtsrat, wobei der Vorsitzende – meist ein Vertreter der Anteilseigner – eine entscheidende zweite Stimme abgeben kann.

Excerpt out of 22 pages  - scroll top

Details

Title
Unternehmerische Mitbestimmung der Arbeitnehmer
College
University of Applied Sciences Frankfurt am Main  (Fachbereich 2)
Course
Unternehmensführung
Grade
3
Author
Maryam Ghaffar (Author)
Publication Year
2002
Pages
22
Catalog Number
V5893
ISBN (eBook)
9783638136167
Language
German
Tags
Unternehmerische Mitbestimmung Arbeitnehmer Unternehmensführung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maryam Ghaffar (Author), 2002, Unternehmerische Mitbestimmung der Arbeitnehmer, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/5893
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