Die Fähigkeiten, Kontakte zu knüpfen, Gespräche und neue Freundschaften zu initiieren, Interesse zu zeigen,
Gefühle und Wünsche anderer richtig einzuschätzen und adäquat
darauf zu reagieren, ohne dabei eigene Bedürfnisse zu vernachlässigen sowie Kritik zu äußern und konstruktiv damit umzugehen gehören zu den wichtigsten Entwicklungsaufgaben im Kindes- und Jugendalter. Defizite in diesen sozialen Fertigkeiten gehen mit einer Vielzahl von Verhaltensauffälligkeiten und psychischen Störungen einher. Neuere Befunde der Interventionsforschung deuten darauf hin, dass diese Tatsache auch Implikationen für die Therapie von Kindern und Jugendlichen mit sozialer Phobie beinhaltet. Auf diese Thematik soll im Rahmen der Arbeit näher eingegangen werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problematik
- Fragestellung und Ziel der vorliegenden Arbeit
- Methode
- Inhaltliche Durchführung
- Begriffsbestimmung und Definitionen
- Bewertungskriterien
- Theoretische Annahmen
- Die soziale Effektivitätstherapie für Kinder
- Empirische Befunde zur Effektivitätstherapie für Kinder
- Die kognitive Verhaltenstherapie nach Spence et al.
- Empirische Befunde zur Therapie nach Spence et al.
- Metaanalytische Befunde
- Zusammenfassung
- Bewertung/Diskussion
- Ausblick
- Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Intervention bei Kindern und Jugendlichen mit sozialer Phobie. Sie analysiert die Effektivität von sozialen Kompetenztrainings und stellt verschiedene Interventionsmöglichkeiten vor. Der Fokus liegt auf der Darstellung theoretischer Ansätze und empirischer Befunde, um ein umfassendes Verständnis der Thematik zu ermöglichen.
- Soziale Phobie bei Kindern und Jugendlichen
- Defizite in sozialen Fertigkeiten
- Interventionsmöglichkeiten und Effektivität von sozialen Kompetenztrainings
- Theoretische Ansätze und empirische Befunde
- Relevante Forschungsgebiete
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Problematik der Sozialen Phobie bei Kindern und Jugendlichen dar. Sie beleuchtet die Häufigkeit der Störung, die Auswirkungen auf das soziale und schulische Leben sowie die Notwendigkeit geeigneter Interventionsmaßnahmen. Die Fragestellung und das Ziel der Arbeit werden definiert, und die Methode des Literaturstudiums wird erläutert.
Im Kapitel "Inhaltliche Durchführung" werden relevante Begriffe wie Soziale Phobie und soziale Kompetenz definiert. Die Bewertungskriterien für die vorgestellten Interventionen werden expliziert, und theoretische Annahmen zur Entstehung und Behandlung der Störung werden vorgestellt. Die soziale Effektivitätstherapie für Kinder und die kognitive Verhaltenstherapie nach Spence et al. werden im Detail beschrieben, und empirische Befunde zu ihrer Effektivität werden präsentiert. Abschließend werden metaanalytische Befunde zur Wirksamkeit von Interventionen bei sozialer Phobie zusammengefasst.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Soziale Phobie, soziale Kompetenz, Interventionsmöglichkeiten, soziale Kompetenztrainings, Kinder und Jugendliche, Effektivität, theoretische Ansätze, empirische Befunde, kognitive Verhaltenstherapie, soziale Effektivitätstherapie und metaanalytische Befunde.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Soziale Phobie bei Kindern?
Es ist eine psychische Störung, bei der Kinder massive Ängste in sozialen Situationen erleben, was oft zu Defiziten in sozialen Fertigkeiten führt.
Warum ist die Förderung sozialer Kompetenzen wichtig?
Fähigkeiten wie Kontakte knüpfen, Gefühle anderer einschätzen und Kritik äußern sind entscheidende Entwicklungsaufgaben, die bei Phobikern oft gestört sind.
Welche Therapieformen werden in der Arbeit vorgestellt?
Vorgestellt werden unter anderem die „Soziale Effektivitätstherapie für Kinder“ und die kognitive Verhaltenstherapie nach Spence et al.
Wie effektiv sind soziale Kompetenztrainings?
Empirische Befunde deuten darauf hin, dass gezielte Trainings die soziale Ängstlichkeit signifikant reduzieren und die Interaktionsfähigkeit verbessern können.
Welche Auswirkungen hat eine unbehandelte soziale Phobie?
Sie kann zu schulischem Rückzug, Isolation und weiteren Verhaltensauffälligkeiten oder psychischen Störungen im Jugendalter führen.
- Quote paper
- Janusch Sieber (Author), 2007, Förderung sozialer Kompetenzen: Interventionsmöglichkeiten bei Kindern und Jugendlichen mit sozialer Phobie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/115433