Das erste Kapitel beschäftigt sich explizit mit dem „Locus of Control“ sowie dessen Wirkung auf unser Gesundheitsverhalten. Außerdem werden weitere ähnliche Konzepte wie die Selbstwirksamkeit, die Attributionsstile oder die Attribuierungstheorie von Fritz Heider vorgestellt und mit dem „Locus of Control“ verglichen.
Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit unterschiedlichen Messmethoden aus den natürlichen Auslösern sowie der Emotion als unabhängige und abhängige Variable. Die Messmethoden werden systematisch vorgestellt, beginnend mit einer Erklärung, den Vor- und Nachteilen sowie möglichen Problemen, welche bei der Messung auftreten können. Am Ende des Kapitels wird darüber diskutiert, welche Messmethode sich nun am besten für die Messung eignet.
Das letzte Kapitel beschäftigt sich mit dem Begriff Glück und wird von anderen Wörtern differenziert. Außerdem wird auf die Entstehung und die Auswirkungen von Glück eingegangen. Aktuelle Ergebnisse der psychologischen Forschung, wie die Befragung zum Thema Glück oder Phänomene, wie das „feel-good-do-good“-Phänomen oder Glück beim Lottogewinn werden ebenfalls vorgestellt.
Inhaltsverzeichnis
Locus of Control – Die Kontrollüberzeugung
Messung von Emotionen
Die Emotion: Glück
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das psychologische Konzept des "Locus of Control" (Kontrollüberzeugung) sowie dessen Auswirkungen auf das Gesundheitsverhalten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der systematischen Analyse verschiedener wissenschaftlicher Messmethoden für Emotionen, um schließlich das Phänomen "Glück" und dessen Einflussfaktoren sowie Auswirkungen auf den Menschen zu beleuchten.
- Analyse der internen und externen Kontrollüberzeugung
- Vergleich psychologischer Konzepte wie Selbstwirksamkeit und Attributionsstile
- Methodische Ansätze zur Messung von Emotionen
- Definition und Entstehung von Glücksempfinden
- Zusammenhang zwischen Glück, Gesundheit und Lebenszufriedenheit
Auszug aus dem Buch
Internal Locus of Control
Der „Internal Locus of Control“ (dt. Interne Kontrollüberzeugung) sagt aus, dass man glaubt, dass man selbst Einfluss auf den Erfolg oder den Misserfolg einer Situation nehmen kann mit seiner eigenen Anstrengung und seinen eigenen Fähigkeiten. Dadurch ist eine Person motivierter an einer Situation/Aufgabe zu arbeiten, da man überzeugt ist Einfluss darauf nehmen zu können (Cosma & Pattarin, 2011, S. 201; Joelson, 2017).
Die Fähigkeit ist dabei zeitlich stabil und die Anstrengung ist zeitlich variabel (Bak, 2019, S. 104).
Das bedeutet, dass die Fähigkeit, zum Beispiel mathematisches Verständnis prinzipiell gleichbleibt, entweder es fällt einem leicht oder schwer und es bleibt relativ stabil, ohne große Veränderungen. Anstrengung hingegen ist zeitlich variabel, je nachdem wie sehr man sich angestrengt (z. B. gelert) hat kommen die jeweiligen Ergebnisse zu Stande.
Zusammenfassung der Kapitel
Locus of Control – Die Kontrollüberzeugung: Dieses Kapitel erläutert das Konzept der internen und externen Kontrollüberzeugung sowie verwandte Theorien wie Selbstwirksamkeit und Attributionsstile, um den Umgang mit Erfolgen und Misserfolgen zu erklären.
Messung von Emotionen: Hier werden systematisch verschiedene Verfahren zur Erfassung emotionaler Reaktionen vorgestellt, wobei sowohl natürliche Auslöser als auch die Emotion als unabhängige oder abhängige Variable diskutiert werden.
Die Emotion: Glück: Das Kapitel definiert den Begriff Glück in Abgrenzung zu ähnlichen Zuständen wie Zufriedenheit und untersucht Faktoren, die Menschen glücklich machen, sowie die positiven Auswirkungen von Glück auf das menschliche Handeln.
Schlüsselwörter
Locus of Control, Kontrollüberzeugung, Selbstwirksamkeit, Attributionsstil, Emotionen, Messmethoden, Glück, Zufriedenheit, Gesundheitsverhalten, Motivation, Stimmung, Persönlichkeitspsychologie, Wohlbefinden, feel-good-do-good-Phänomen
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit grundlegenden psychologischen Mechanismen der Handlungssteuerung, insbesondere der Kontrollüberzeugung, sowie der wissenschaftlichen Erfassung von Emotionen und deren Auswirkung auf das Wohlbefinden.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind der Locus of Control (intern vs. extern), die Methoden der Emotionsforschung und das psychologische Konstrukt des Glücks.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die Konzepte der Kontrollüberzeugung und der Emotionsmessung darzustellen und zu diskutieren, wie diese Faktoren das menschliche Erleben und Verhalten beeinflussen.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle psychologische Theorien und empirische Studien zusammengeführt und gegenübergestellt werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in drei Kernbereiche: die theoretische Einordnung der Kontrollüberzeugung, eine methodische Übersicht zur Emotionsmessung sowie eine psychologische Definition und Analyse des Glücksempfindens.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Locus of Control, Kontrollüberzeugung, Selbstwirksamkeit, Emotionsmessung, Glück und Lebenszufriedenheit.
Wie unterscheidet sich die interne von der externen Kontrollüberzeugung laut dem Text?
Bei der internen Kontrollüberzeugung sieht der Mensch sich selbst als Ursache für Erfolg oder Misserfolg durch Anstrengung und Fähigkeiten; bei der externen Kontrollüberzeugung werden Ergebnisse eher äußeren Faktoren wie Glück oder Schicksal zugeschrieben.
Warum ist das "feel-good-do-good"-Phänomen relevant?
Es verdeutlicht den Zusammenhang, dass glückliche Menschen eher dazu neigen, prosoziales Verhalten zu zeigen, wie ehrenamtliches Engagement oder Spenden, was wiederum das eigene Glücksempfinden stärken kann.
Welche Herausforderungen gibt es bei der Messung von Emotionen durch physiologische Maße?
Eine Herausforderung besteht darin, dass die benötigten Geräte oft künstliche Situationen schaffen, die nicht den natürlichen Alltag widerspiegeln, und dass physiologische Reaktionen oft nicht eindeutig einer spezifischen Emotion zuordenbar sind.
- Arbeit zitieren
- Denis Pyttel (Autor:in), 2021, Locus of Control – Die Kontrollüberzeugung. Messung von Emotionen und die Emotion Glück, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1143247