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Verdrängen Chat-Kontakte und “Facebook-Freunde” echte soziale Beziehungen?

Titel: Verdrängen Chat-Kontakte und “Facebook-Freunde” echte soziale Beziehungen?

Hausarbeit , 2017 , 9 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Kim Ruprecht (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Online-Kommunikation ist ein selbstverständlicher Bestandteil unseres Alltags: Wir chatten mit Freunden, bleiben mit alten Schulkameraden über Facebook in Kontakt und wir schreiben E-Mails. Das soziale Netzwerk Facebook, welches uns all dies ermöglicht, ist ein globaler Erfolg. Nach den Vorstellungen von Mark Zuckerberg, dem Gründer von Facebook, soll in Zukunft die Kommunikation nur noch über Facebook stattfinden. Doch dabei kommt die Befürchtung auf, dass unsere sozialen Beziehungen unter der Medialisierung leiden und sie durch kurze mediale Online-Kontakte verdrängt werden. Ziel dieser Arbeit ist es, diese Befürchtung näher zu betrachten und auf ihre Reichweite hin zu untersuchen.
Die Arbeit skizziert zunächst die Entstehung persönlicher sozialer Beziehungen im Internet, und stellt die Vorzüge computervermittelter Kommunikation dar. Im Folgenden wird die Gegenposition beleuchtet und dargestellt, welche Auswirkungen die Online-Kommunikation mit sich bringt. Schließlich wird im Fazit das Ergebnis der Arbeit zusammengefasst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Online-Kommunikation als zentraler Bestandteil unseres Alltags

2.1 Die Entstehung sozialer Beziehungen im Internet

2.2 Online Communities

2.3 Aus Online- werden Offline-Beziehungen und umgekehrt

2.4 Welche Rolle spielt Facebook in diesem Prozess?

3. Online-Kontakte verdrängen echte soziale Beziehungen

3.1 Die Werte der Freundschaft gehen verloren

3.2 Online-Freundschaften sind keine echten Freundschaften

3.3 Negative Auswirkungen der Online-Kommunikation

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die verbreitete Befürchtung, dass zunehmende computervermittelte Kommunikation und soziale Netzwerke wie Facebook das Potenzial haben, reale soziale Bindungen zu schwächen oder vollständig durch oberflächliche digitale Kontakte zu ersetzen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob diese Medialisierung tatsächlich zu einem Verlust von Qualität und Tiefe in zwischenmenschlichen Beziehungen führt oder ob sie eine komplementäre Erweiterung darstellt.

  • Wandel des Freundschaftsbegriffs durch soziale Medien
  • Einfluss von Online-Communities auf soziale Interaktion
  • Spannungsfeld zwischen Online- und Offline-Kommunikation
  • Die Rolle von Algorithmen und "Friending"-Prozessen bei Facebook
  • Potenziale und Risiken der Medialisierung für soziale Netzwerke

Auszug aus dem Buch

3.2 Online Freundschaften sind keine echten Freundschaften

Computervermittelte Beziehungen können nicht als echte Freundschaften bezeichnet werden. Facebook lässt uns denken, dass wir viele Freunde haben und dies suggeriert uns ein stabiles soziales Umfeld. Turkle beschreibt dies, indem er sagt: „Facebook is a world in which fans are „friends“. But of course, there are not friends. They have been 'friended'. That's makes all the difference in the world.” (Turkle, 2011, 182). Der Begriff des 'friending' muss hier also näher betrachtet werden. Durch die Medialisierung ist das “Hinzufügen von Freunden” ein mathematischer und berechenbarer Prozess geworden (Adelmann, 2014, 192). Facebook kann die Adressbücher von jedem Benutzer auslesen und schlägt uns mit einem Algorithmus neue Freunde vor, die wir anschließend mit einem Klick hinzufügen können (Görig, 2011, 67). Persönliche soziale Beziehungen, die auf Vertrauen und sozialen Verpflichtungen basieren, können nach Dunbar eine Anzahl von 150 nicht überschreiten (2010, 22). T. Tong bestätigt Dunbars Annahmen in seiner Studie, dessen Ausgang es war, dass mehr als 300 Facebook-Freunde unglaubwürdig und sogar verdächtig wirken (Adelmann, 2014, 199). Die Freundschaftsbeziehungen werden auf Facebook zum „numerischen und visuellen Vergleich“ genutzt (Adelmann, 2014, 200). Folglich findet ein Wandel des Freundschaftsbegriffs im Bezug auf seine Bedeutung statt. Offline Beziehungen, die im Netz fortgesetzt werden, werden nach und nach zu einer öffentlichen Beurteilung (Trost, 2013, 56) und entkoppeln sich von den traditionellen Wertvorstellungen einer Privatbeziehung (Beck, 2006, 169). Freundschaften verlieren dadurch an Stabilität und können nicht mehr als gewachsene soziale Beziehungen aufgefasst werden, da Freundschaft eher als Prozess angesehen wird (Adelmann, 2014, 169).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Medialisierung ein und stellt die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich der möglichen Verdrängung echter sozialer Beziehungen durch digitale Kontakte.

2. Die Online-Kommunikation als zentraler Bestandteil unseres Alltags: Hier werden die Grundlagen der computervermittelten Kommunikation, die Entstehung von Online-Communities und die Verzahnung von virtuellen und realen Lebenswelten beleuchtet.

3. Online-Kontakte verdrängen echte soziale Beziehungen: In diesem Abschnitt wird die Gegenposition eingenommen und kritisch untersucht, inwiefern soziale Medien zu einem Wertverlust, einer Entfremdung und zur Reduzierung der Beziehungsqualität beitragen.

4. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass sich die Verdrängungsbefürchtung nicht bestätigt, sondern dass Online-Kontakte bestehende Beziehungen eher ergänzen und bereichern.

Schlüsselwörter

Online-Kommunikation, Facebook, soziale Beziehungen, Medialisierung, Online-Communities, Offline-Beziehungen, Freundschaft, computervermittelte Kommunikation, soziale Vernetzung, Interaktion, digitale Identität, soziale Netzwerke, Qualität, Quantität, Beziehungsdynamik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, ob moderne Kommunikationsformen wie das Chatten oder die Vernetzung über soziale Plattformen wie Facebook die Qualität unserer traditionellen, zwischenmenschlichen Beziehungen beeinträchtigen oder gar verdrängen.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die Entstehung von Online-Communities, die Verschiebung von Offline- zu Online-Beziehungen, die Bedeutung der Medialisierung für das soziale Zusammenleben und die kritische Auseinandersetzung mit dem Begriff der Freundschaft im digitalen Zeitalter.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, die verbreitete Befürchtung zu untersuchen, dass mediale Online-Kontakte unsere bestehenden, auf Vertrauen basierenden sozialen Bindungen verdrängen könnten, und diese Hypothese wissenschaftlich zu überprüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und arbeitet mit bestehenden sozialwissenschaftlichen Theorien und Studien zu computervermittelter Kommunikation, um die verschiedenen Positionen zur digitalen Interaktion gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung zur Online-Kommunikation und eine kritische Auseinandersetzung mit den negativen Auswirkungen und der vermeintlichen Oberflächlichkeit, die mit Online-Freundschaften einhergehen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die wichtigsten Schlagworte sind Online-Kommunikation, Medialisierung, soziale Netzwerke, Beziehungsqualität und der Wandel des Freundschaftsbegriffs.

Wie definiert die Autorin den Einfluss von Facebook-Algorithmen auf Freundschaften?

Sie beschreibt diesen Prozess als ein "Hinzufügen" von Kontakten, das durch Algorithmen mathematisch berechenbar gemacht wird, wodurch das soziale Umfeld eher durch numerische Vergleiche als durch tiefgehende persönliche Bindungen geprägt wird.

Was ist das zentrale Fazit der Autorin hinsichtlich der Verdrängungstheorie?

Das Fazit widerspricht der ursprünglichen Befürchtung: Statt einer Verdrängung stellt die computervermittelte Kommunikation eine sinnvolle Ergänzung und Erweiterung des bestehenden Soziallebens dar, aus der Nutzer in der Regel eher Vorteile ziehen.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Verdrängen Chat-Kontakte und “Facebook-Freunde” echte soziale Beziehungen?
Hochschule
Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Note
1,0
Autor
Kim Ruprecht (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
9
Katalognummer
V993689
ISBN (eBook)
9783346359193
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Facebook Soziale Beziehungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kim Ruprecht (Autor:in), 2017, Verdrängen Chat-Kontakte und “Facebook-Freunde” echte soziale Beziehungen?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/993689
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Leseprobe aus  9  Seiten
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