In dieser Einsendeaufgabe geht es um die individuelle Trainingslehre für einen fiktiven Patienten. Bestandteil der Arbeit ist die Analyse der ärztlichen Analyse, die Sammlung der biometrischen Daten sowie eine Krafttestung. Daraufhin wird eine Prognose gestellt und ein Trainingsziel festgelegt. Um dies zu erreichen, wird ein Makro- und ein Mesozyklus erstellt. Zuletzt wird die Literaturrecherche für diese Arbeit verhandelt.
Inhaltsverzeichnis
1 Lösung Teilaufgabe 1 - Diagnose
1.1 Lösung Teilaufgabe 1.1 - Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Lösung Teilaufgabe 1.2 – Krafttestung
2 Lösung Aufgabe 2 – Zielsetzung/Prognose
3 Lösung Aufgabe 3 – Trainingsplanung Makrozyklus
4 Lösung Aufgabe 4 – Trainingsplanung Mesozyklus
5 Lösung Aufgabe 5 – Literaturrecherche
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit fokussiert sich auf die Erstellung eines individualisierten Trainingsplans für einen 63-jährigen Probanden mit dem Ziel der Gewichtsreduktion, der Senkung des Blutdrucks sowie der Stärkung der Rückenmuskulatur. Dabei steht die gesundheitsorientierte, schrittweise Belastungssteigerung unter Nutzung subjektiver Intensitätsskalen im Vordergrund.
- Analyse biometrischer Daten und Gesundheitsstatus
- Methodik der Trainingssteuerung mittels Borg-Skala
- Periodisierung der Trainingsplanung (Makro- und Mesozyklus)
- Übungsauswahl zur gezielten Stabilisierung der Rückenmuskulatur
- Wissenschaftliche Fundierung der Trainingseffekte bei Hypertonie
Auszug aus dem Buch
1.2 Lösung Teilaufgabe 1.2 – Krafttestung
Da es sowohl bei der 1-RM als auch der X-RM Testung zu Problemen kommen kann weil diese mit einer hohen Belastung sowie nicht abschätzbaren Störgrößen einhergehen, empfehlen einige Experten (Boeckh-Behrens, Buskies & Beier, 2002; Buskies et al. 1996; Buskies 1999; Buskies & Boeckh-Behrens, 2009) eine Bestimmung der Trainingsintensität über das subjektive Belastungsempfinden. Da der Proband speziell fitness- und gesundheitsorientiert trainiert werden soll, empfiehlt sich eine Krafttestung mit Hilfe einer RPE-Skala, in diesem Fall die Borg-Skala (Borg, 1998, 2004). Die Borg-Skala bietet durch ihre 20 Einschätzungsstufen ein besser abwägbares Resultat als beispielsweise abgewandelte Skalen, wie die siebenstufige Skala nach Boeckh-Behrens (2002).
Das Kraftgerät wird dem Probanden vorgestellt und erklärt. Ebenso wird erklärt, welche Muskelgruppe/n im Speziellen trainiert wird/werden. Der Trainer macht die Übung auf dem Gerät vor und zeigt auf, worauf es im Besonderen ankommt (richtige Haltung, Tempo und Kraftaufwand). Der Proband soll nun selbständig das Gewicht einstellen, welches ihm vorher zugewiesen wurde. Auch wenn es zunächst noch leicht erscheint, kann sich das Empfinden bei Wiederholung ändern.
Pro Satz mit einem Gewicht werden 10 bis 12 Wiederholungen angedacht.
Nun wird mit verschiedenen Gewichten versucht das ideale Trainingsgewicht zu ermitteln. Der Proband sagt an, wie er die Bewältigung der Übung empfindet.
Zwischen zwei Testgewichten wird eine dreiminütige Pause eingelegt, damit die Leistungsfähigkeit aufrecht erhalten wird.
Je nach Empfinden werden nun in Schritten die Gewichte erhöht oder gesenkt. Danach folgt die Feinjustierung, bis die Stufe 13-14 und 15-16 der Borg-Skala ermittelt wurden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Lösung Teilaufgabe 1 - Diagnose: Analyse des Gesundheitszustandes, der biometrischen Daten und Durchführung einer Krafttestung mittels subjektiver Belastungsempfindung.
2 Lösung Aufgabe 2 – Zielsetzung/Prognose: Definition konkreter und messbarer Ziele für Gewichtsabnahme, Blutdrucksenkung und Muskelaufbau mit Zeitrahmen.
3 Lösung Aufgabe 3 – Trainingsplanung Makrozyklus: Entwicklung einer langfristigen Periodisierung unter Berücksichtigung von Kraftausdauer- und Muskelaufbautraining.
4 Lösung Aufgabe 4 – Trainingsplanung Mesozyklus: Detaillierte Ausarbeitung eines konkreten Trainingsplans für acht Wochen inklusive Begründung der Übungsauswahl.
5 Lösung Aufgabe 5 – Literaturrecherche: Zusammenfassung wissenschaftlicher Studien zu den Effekten von Krafttraining bei Rückenbeschwerden und der Wirksamkeit multimodaler Rückentrainings.
Schlüsselwörter
Krafttraining, Trainingslehre, Fitnessökonomie, Borg-Skala, Blutdrucksenkung, Rückenstärkung, Periodisierung, Makrozyklus, Mesozyklus, Gesundheitstraining, Belastungssteuerung, Kraftausdauer, Muskelaufbau, Prävention, Hypertonie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert die Erstellung eines sportwissenschaftlich fundierten Trainingsplans für einen 63-jährigen Taxifahrer mit dem Ziel, gesundheitliche Beschwerden zu lindern und die allgemeine Fitness zu steigern.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit befasst sich mit der diagnostischen Erfassung von Gesundheitsdaten, der zielorientierten Trainingsplanung, der methodischen Anwendung von Belastungsskalen und der Literaturrecherche zu gesundheitsorientiertem Krafttraining.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Erstellung eines messbaren und sicheren Trainingsplans, der insbesondere zur Senkung des Blutdrucks, zur Reduktion des Körperfettanteils und zur Stärkung der Rückenmuskulatur beiträgt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Zur Steuerung der Trainingsintensität wird das subjektive Belastungsempfinden des Probanden mithilfe der Borg-Skala (RPE-Skala) genutzt, um eine Überlastung bei vorliegendem Bluthochdruck zu vermeiden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Diagnose, die Zielsetzung, die langfristige und mittelfristige Trainingsplanung sowie die wissenschaftliche Begründung der gewählten Trainingsansätze durch Fachliteratur.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Krafttraining, Blutdrucksenkung, Borg-Skala, Periodisierung, Rückenstärkung und Gesundheitstraining charakterisiert.
Warum wurde gerade die Borg-Skala für die Krafttestung gewählt?
Die Borg-Skala bietet eine differenzierte Möglichkeit, das Belastungsempfinden des Probanden individuell zu erfassen, was gerade bei Trainingsbeginnern mit Vorerkrankungen wie Hypertonie eine sicherere Dosierung ermöglicht als rein leistungsorientierte Testverfahren.
Welche Rolle spielt die Übung „Rückenstrecker“ in dem Plan?
Der Rückenstrecker wurde gezielt als letzte Übung gewählt, um einen isolierten Reiz auf die Problemzone des Probanden zu setzen und so präventiv gegen Rückenbeschwerden und Bandscheibenvorfälle zu wirken.
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- Anonym (Author), 2019, Individuelle Trainingslehre. Krafttestung, Erstellung eines Makro- und eines Mesozyklus, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/963100