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Wie gestaltet sich Sozialisation für einen unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten in einer fremden Gesellschaft? Analyse anhand einer subjektiven Landkarte

Titel: Wie gestaltet sich Sozialisation für einen unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten in einer fremden Gesellschaft? Analyse anhand einer subjektiven Landkarte

Akademische Arbeit , 2019 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Soziologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Ausarbeitung wird eine durchgeführte Forschungsarbeit im Bereich Sozialisation eines minderjährigen geflüchteten Menschen aus seinem Heimatland nach Deutschland dargestellt. Es soll veranschaulicht werden, welche Sozialisationsinstanzen sich als subjektiv wichtige Räume herausbilden und für einen jungen geflohenen Menschen von Bedeutung sind. Als Raum wird hier ein sozial erzeugter Raum verstanden, welcher als gesellschaftlicher und menschlicher Handlungsraum bezeichnet werden kann und durch die Akteure selbst konstruiert wird.

Damit wird über die Deutung der von Menschen erzeugten Räume das Ziel angestrebt, die Lebensbedingungen von Akteuren und Gruppen zu verändern bzw. zu verbessern und ihr Lebensumfeld zu analysieren. Die Relevanz der vorliegenden und aktuellen Thematik der Flüchtlingslage in Deutschland wird anhand der BAMF-Statistik 2018 aufgezeigt. Im Jahr 2017 stellten 9.084 unbegleitete minderjährige Geflüchtete einen Asylantrag, davon sind 86% männlichen Geschlechts und 81% im Alter von 16-17 Jahren. Zur Erfassung eines subjektiven Sozialisationsstands sowie einer daraus möglich erkennbaren Integrationsbestrebung bedarf es einer Auseinandersetzung mit der Thematik Flucht, welche nach Meißner 2003 zum Verlust kulturell bedingter Handlungskompetenzen, sowie der persönlich sozialen Position, durch einen im Herkunftsland erfahrenen Sozialisationsbruch führt. Je nach Entwicklung der Integration innerhalb der Aufnahmegesellschaft wachsen zunehmend Entfremdung und Distanz zur Ursprungsfamilie bisher bestehender Lebensperspektiven sowie der Herkunftskultur.

Im Folgenden, beginnend mit einer kurzen Erläuterung der erarbeiteten Forschungsfrage, sowie der zur Beantwortung dieser angewandten qualitativen Forschungsmethode der „subjektiven Landkarte“, fließen im weiteren theoretische Hintergründe, als gleich angeeignetes Fachwissen bezüglich der inhaltlichen Thematik mit in die Arbeit ein, um nach der Darstellung des aktuellen Forschungsstandes die Ergebnisse der subjektiven Landkarte aufzuzeigen, zu analysieren und zu diskutieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

3. Forschungsstand

4. Forschungsmethode

5. Forschungsgegenstand

6. Forschungsergebnisse

7. Diskussion der Ergebnisse

8. Fazit

9. Quellenangaben

Zielsetzung & Themen

Die Forschungsarbeit untersucht das Sozialisationserleben eines unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten nach dessen Ankunft in Deutschland. Ziel ist es, durch die qualitative Methode der „subjektiven Landkarte“ zu ermitteln, welche Orte, Räume und Institutionen für den Betroffenen als sozialisationsprägend und subjektiv bedeutsam wahrgenommen werden.

  • Sozialisationsprozesse in der Aufnahmegesellschaft
  • Methodik der „subjektiven Landkarte“ in der pädagogischen Forschung
  • Lebenswelt- und Sozialraumorientierung
  • Integrationsbestrebungen unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter
  • Identitätsentwicklung im Kontext von Fluchterfahrungen

Auszug aus dem Buch

4. Forschungsmethode

Die Forschungsmethode der „subjektiven Landkarte“ zur Erforschung kindlicher Lebenswelten, ist den qualitativen Forschungsmethoden zuzuordnen und gilt als offenes und aktivierendes Verfahren (vgl. Krisch 2009, S.110f). Kinder oder Jugendliche zeichnen eine (Land-)Karte, welche mit persönlich bedeutenden Lebensräumen (Stadtteil, Region, Institutionen, virtuellen Räumen/Chatrooms, Heimatländer o.ä.) ausgestattet werden, ausgehend von einem Fixpunkt. Bedeutend sind hierbei nicht detailgetreue, proportionierte Darstellungen geographischer Distanzen oder Zusammenhänge, sondern das subjektive Erleben des Sozialraums. Eine „dichte“ Ausarbeitung der Landkarte wird durch Fragestellungen gefördert und motiviert zur Weiterentwicklung der Karte. Eine fachspezifische Auseinandersetzung des Zeichnenden mit seiner Landkarte, zuzüglich einer gemeinsamen Reflexion beenden die Forschungsdurchführung (vgl. ebd.).

Ziel ist das Hervorheben subjektiv bedeutender Räume wie Aufenthaltsorte, informelle/non formale Bildungsorte, Schutz- und Angsträume etc. im Umfeld des Zeichnenden. Dies ermöglicht es, aus unterschiedlichen Perspektiven heraus, Netzwerke und Lebensräume als gesamte Umwelt von Kindern und Jugendlichen vielschichtig zu erfassen (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Relevanz der Sozialisationsforschung bei unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten und stellt die Forschungsfrage sowie die methodische Herangehensweise dar.

2. Theoretischer Hintergrund: Hier werden zentrale Begriffe der Sozialisationsforschung, wie Persönlichkeitsentwicklung und die Bedeutung des sozialen Raums, auf Basis bekannter Theorien definiert.

3. Forschungsstand: Es wird dargelegt, dass zwar Literatur zu Geflüchteten existiert, jedoch kaum empirische Erkenntnisse zur spezifischen Sozialisation unbegleiteter Minderjähriger vorliegen.

4. Forschungsmethode: Das Kapitel beschreibt das Verfahren der „subjektiven Landkarte“ als Instrument, um die persönliche Wahrnehmung von Lebenswelten bei jungen Menschen abzubilden.

5. Forschungsgegenstand: Dieser Abschnitt liefert die biographischen Daten und den aktuellen Lebenskontext des untersuchten Geflüchteten A.

6. Forschungsergebnisse: Die Auswertung der Zeichnungen zeigt, dass der Proband vor allem eine zukunftsorientierte Lebensplanung in Deutschland darstellt, während aktuelle Sozialisationsräume in Deutschland weniger Bedeutung beigemessen wird.

7. Diskussion der Ergebnisse: Die Ergebnisse werden theoretisch eingeordnet, wobei das Desinteresse des Probanden an einer detaillierten Darstellung aktueller Sozialräume als Ausdruck von Distanzierung oder Scham interpretiert wird.

8. Fazit: Das Fazit kritisiert die methodische Beeinflussung durch die Forscherin und betont den hohen Lerneffekt sowie die Resilienz des untersuchten Einzelfalls.

9. Quellenangaben: Auflistung der im Text zitierten Literatur und verwendeten Online-Ressourcen.

Schlüsselwörter

Sozialisation, unbegleitete minderjährige Geflüchtete, subjektive Landkarte, Lebenswelt, Sozialraum, Identitätsbildung, Migration, Integration, Jugendhilfe, pädagogische Forschung, Resilienz, Bildungsinstanzen, qualitative Methode, Identität, Flucht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Sozialisationserleben eines unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten in Deutschland durch eine qualitative Analyse seines subjektiven Umfeldes.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die zentralen Felder sind Sozialisation, Integration, die Bedeutung von Sozialräumen für Identitätsbildung und die spezifischen Herausforderungen unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, herauszufinden, welche Räume und Orte der Proband als subjektiv wichtig empfindet und wie er seine Sozialisation in der neuen Umgebung gestaltet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die qualitative Methode der „subjektiven Landkarte“ eingesetzt, bei der der Proband seine bedeutenden Lebensräume zeichnet und anschließend reflektiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst den theoretischen Rahmen, den aktuellen Forschungsstand, die Vorstellung des Falls, die Auswertung der Zeichnung sowie eine Diskussion der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Sozialisation, Flucht, subjektive Landkarte, Integration und Lebenswelt.

Warum spielt die Familie des Probanden in der Analyse eine Rolle?

Der Wunsch nach der Familie hat eine hohe Gewichtung für die Zukunftsperspektive des Probanden, auch wenn er eine direkte zeichnerische Verbindung auf der Landkarte ablehnt.

Warum zeigt der Proband Desinteresse an der Darstellung seines aktuellen Wohnraums?

Die Studie diskutiert, dass dieses Desinteresse auf eine mögliche Scham bezüglich der Unterbringung in der Wohngruppe und eine daraus resultierende Distanzierung zur eigenen Lebenswelt hindeuten könnte.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wie gestaltet sich Sozialisation für einen unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten in einer fremden Gesellschaft? Analyse anhand einer subjektiven Landkarte
Hochschule
Universität Bremen  (Erziehungs- und Bildungswissenschaften)
Veranstaltung
Lernen, Entwicklung Sozialisation
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
14
Katalognummer
V957894
ISBN (eBook)
9783346316004
ISBN (Buch)
9783346316011
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geflüchtete Sozialisation Unbegleitete minderjährige Geflüchtete Entwicklung Forschung Deutschland
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Wie gestaltet sich Sozialisation für einen unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten in einer fremden Gesellschaft? Analyse anhand einer subjektiven Landkarte, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/957894
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Leseprobe aus  14  Seiten
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