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Zwischen Ökologie und Ökonomie. Eine Betriebserkundung von umweltfreundlichen Produktionsprozessen der Automobilindustrie (Politik & Wirtschaft, Oberstufe)

Ein Unterrichtsmodell

Titel: Zwischen Ökologie und Ökonomie. Eine Betriebserkundung von umweltfreundlichen Produktionsprozessen der Automobilindustrie (Politik & Wirtschaft, Oberstufe)

Unterrichtsentwurf , 2005 , 46 Seiten

Autor:in: Jürgen Freitag (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Unterrichtsmodell beschreibt exemplarisch eine durchgeführte Betriebserkundung in der Jahrgangsstufe 11. Diese Erkundung ist exemplarisch zu verstehen und dient als Anregung, mit Schülern der Oberstufe - neben dem Betriebspraktikum - einen Betrieb zu besuchen. Im Lehrplan wird festgehalten, dass die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 zum Thema Ökologie in der Regel über ein umfangreiches, aber unstrukturiertes Vorwissen verfügen. Entgegen einem unspezifischen Bedrohungsgefühl gegenüber den produzierenden Betrieben sollen die Schüler einzelne industrielle Bereiche näher untersuchen.

In der folgenden Unterrichtseinheit erkunden die Schüler einen Betrieb ihrer Region und nehmen insbesondere das Spannungsverhältnis von Ökologie und Ökonomie in genauere Betrachtung. Da viele Schüler dieser Jahrgangsstufe voraussichtlich die Fahrschule besuchen, bietet die Automobilindustrie einen guten Identifikationspunkt. In Bezug auf Wirtschaftswachstum und Ökologie sollen die Schüler sich mit marktorientierten Lösungsansätzen des Betriebs beschäftigen, das heißt diese vor Ort erkunden, die Experten vor Ort befragen und später ihren Mitschülern präsentieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Planung der Unterrichtsreihe

3. Sachanalytische Überlegungen

4. Begründung des Themas durch den Lehrplan

5. Didaktische Überlegungen

5.1 Didaktische Legitimation

5.2 Didaktische Prinzipien

5.3 Didaktische Funktion

6. Methodische Überlegung

6.1 Die Erkundung

6.3 Arbeits- /Sozialform

7. Lernziele

8. Lehrerrolle

9. Evaluation

10. Durchführung der Unterrichtsreihe

10.1 Die tabellarische Übersicht über den Verlauf der Unterrichtseinheit zeigt,

wie eine Unterrichtsreihe aussehen könnte.

11. Exemplarische Stunde: Thema Nachhaltigkeit

Stellung der Stunde in der Unterrichtseinheit

Sachanalytische und didaktische Überlegungen

Methode/Hilfsmittel

12. Der Erkundungsgang

12.1 Stellung der Stunde in der Unterrichtseinheit

12.2 Sachanalytische und didaktische Überlegungen

Exkurs: Gruppenbildung /Gruppenarbeit

13.1 Hinweise zur Evaluation

14. Gesamtreflexion der Erkundung

16.1 Ablaufplan der Betriebserkundung

16.2 Muster für die individuelle Schülerreflexion

Die Reflexion sollte folgende Kriterien beinhalten:

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, ein Unterrichtsmodell für die Jahrgangsstufe 11 zu entwickeln, das den Schülern durch eine praktische Betriebserkundung ein vertieftes Verständnis für das Spannungsfeld zwischen ökonomischen Gewinninteressen und ökologischer Nachhaltigkeit vermittelt.

  • Verzahnung von Theorie (Marktwirtschaft/Nachhaltigkeit) und Praxis (Industriebetrieb).
  • Einsatz handlungsorientierter Lehrmethoden wie Betriebserkundungen und Gruppenarbeit.
  • Förderung der Methoden- und Sozialkompetenz durch selbstständige Lernprozesse.
  • Kritische Reflexion unternehmerischer Handlungsweisen im Kontext des Umweltschutzes.
  • Vorbereitung auf eine bewusste berufliche Orientierung durch reale Einblicke in Arbeitswelten.

Auszug aus dem Buch

3. Sachanalytische Überlegungen

In Bezug auf Umweltschutzmaßnahmen vertrat der besuchte Konzern an allen Standorten ein umfassendes Konzept. Er setzt sich das Ziel, schädliche Einflüsse auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten und so an der Lösung von Umweltproblemen nach besten Kräften mitzuwirken. Beispielhaft werde im Aluminiumumschmelzwerk anstatt Aluminium in großen Mengen aus dem Rohstoff Bauxit zu gewinnen, was sehr energieaufwendig sei, hauptsächlich Aluschrott, der neben dem werksintern anfallenden Schrott sogar noch zusätzlich eingekauft werde, wieder eingeschmolzen. Zur Schmelze gelange deshalb vorwiegend Recyclingmaterial. So könne im Umschmelzwerk Sekundäraluminium gewonnen und zugleich weiterverarbeitet werden. Dies schone Ressourcen und mindere den Energieverbrauch. Zugleich würden damit auch die Kosten gesenkt.

„Beispielhaft ist auch die extrem langwährende Kreislaufführung der Kühlschmierstoffe für die spangebende Fertigung mit permanenter Regeneration. Sind sie nach längerem Einsatz ‚verbraucht’, werden die Kühlschmierstoffe in einer Ultrafiltrationsanlage in Wasser und Öl getrennt. Das Öl geht in die thermische Verwertung, das Wasser wird in der werkseigenen Kläranlage nachgereinigt“. Auch der sparsame Umgang mit Grund- und Trinkwasser gehöre zum ökologischen Gesamtkonzept des Konzerns. So werde das Regenwasser auf dem Dach des riesigen Komplexes des Ersatzteilelagers gesammelt und für betriebliche Zwecke (z.B. Kühlung) verwendet.

Nach eigenen Angaben des Konzerns geht die Aggregataufbereitung in Punkto Umweltschutz sogar noch einen Schritt weiter: Hier bleibe nicht nur, wie beim Recycling, das Material erhalten, sondern weit mehr. Denn die produktiv aufwendigen Bauteile würden durch die Aufbereitung wieder verwendbar gemacht und entgingen so dem Einschmelzen und Neugießen, was energieintensive Bearbeitungsschritte einspare.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz des Themas im 21. Jahrhundert und rechtfertigt die Betriebserkundung als Brücke zwischen schulischer Theorie und beruflicher Lebenswirklichkeit.

2. Planung der Unterrichtsreihe: Erläutert die organisatorischen Rahmenbedingungen und die didaktische Strukturierung der Unterrichtseinheit inklusive der Vorbereitungsphasen.

3. Sachanalytische Überlegungen: Analysiert ökologische Lösungsansätze in Industriebetrieben, insbesondere im Hinblick auf Recycling und Ressourcenschonung bei Volkswagen.

4. Begründung des Themas durch den Lehrplan: Verknüpft das Vorhaben mit den Vorgaben des Kerncurriculums für das Fach Politik & Wirtschaft.

5. Didaktische Überlegungen: Legitimiert die Erkundung lernpsychologisch und anthropologisch unter Einbeziehung didaktischer Prinzipien wie Problemorientierung und Selbstständigkeit.

6. Methodische Überlegung: Detailliert den methodischen Ablauf einer Betriebserkundung von der Vorbereitung bis zur Dokumentation.

7. Lernziele: Definiert die angestrebten sozialen, methodischen und inhaltlichen Lernfortschritte der Schüler.

8. Lehrerrolle: Definiert die Lehrkraft als Lernbegleiter und -organisator gemäß Klippert.

9. Evaluation: Erörtert Möglichkeiten der Leistungsbewertung durch eine Kombination aus Gruppenpräsentation und individueller Reflexion.

10. Durchführung der Unterrichtsreihe: Bietet einen Überblick über den zeitlichen Verlauf der Unterrichtsreihe.

11. Exemplarische Stunde: Thema Nachhaltigkeit: Detailliert die Auftaktstunde zur Etablierung des Nachhaltigkeitsbegriffs.

12. Der Erkundungsgang: Beschreibt beispielhaft eine Station der Erkundung (Emulsionsentsorgung) inklusive technischer Hintergründe.

14. Gesamtreflexion der Erkundung: Kritische Auseinandersetzung mit dem Erfolg des Unterrichtsmodells und der identifizierten Problematik bei der Materialauswahl.

Schlüsselwörter

Betriebserkundung, Nachhaltigkeit, Ökologie, Ökonomie, Automobilindustrie, Unterrichtsmodell, Sozialkompetenz, Handlungsorientierung, Produktorientierung, Emulsionsentsorgung, Umweltbewusstsein, Soziale Marktwirtschaft, Lernprozess, Gruppenarbeit, Eigennutzhypothese.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit präsentiert ein praxisnahes Unterrichtsmodell für die Jahrgangsstufe 11, das eine Betriebserkundung nutzt, um das komplexe Spannungsfeld zwischen betriebswirtschaftlichen Zielen und ökologischer Verantwortung in der Automobilindustrie zu untersuchen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Nachhaltigkeit, Marktwirtschaft, ökonomisches Prinzip, umweltfreundliche Produktionsprozesse, soziales Lernen und die Förderung der Schüler-Selbstständigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?

Ziel ist es, den Schülern durch eine Realitätsbegegnung im Industriebetrieb ein vertieftes Verständnis dafür zu vermitteln, dass Umweltschutzmaßnahmen und das ökonomische Eigeninteresse eines Unternehmens nicht zwangsläufig im Widerspruch stehen müssen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Das Modell basiert auf dem Konzept der "Erkundung" als handlungsorientierte Methode. Ergänzt wird dies durch theoretische Analysen, Partnerarbeit und eine abschließende Produktorientierung in Form von Gruppenpräsentationen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen (Lehrplan, didaktische Modelle) als auch konkrete Ablaufpläne für die Durchführung der Unterrichtsreihe und die praktische Betriebserkundung bei Volkswagen detailliert dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind u.a. Betriebserkundung, Nachhaltigkeit, Ökonomisches Prinzip, Handlungsorientierung, Emulsionsentsorgung und Produktorientierung.

Warum ist die Wahl des Lernortes "Automobilindustrie" so entscheidend?

Die Automobilindustrie bietet in der Jahrgangsstufe 11 einen hohen Identifikationswert, da die Schüler in diesem Alter oft selbst die Fahrschule besuchen und somit einen direkten Bezug zum Produkt Automobil haben.

Wie wird das Problem der "speziellen technischen Fachinhalte" gelöst?

Der Autor betont, dass die Lehrkraft didaktisch reduzierte Materialien bereitstellen muss und die Schüler angehalten sind, Experten vor Ort gezielt zu befragen, um das komplexe technische Wissen in allgemeine Zusammenhänge einzuordnen.

Welchen Stellenwert nimmt die Gruppenarbeit ein?

Gruppenarbeit dient nicht nur der Entlastung bei der Informationsbeschaffung, sondern fördert explizit die Kommunikation, Arbeitsteilung und Teamfähigkeit, was zentrale Erziehungsziele der Unterrichtsreihe sind.

Ende der Leseprobe aus 46 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zwischen Ökologie und Ökonomie. Eine Betriebserkundung von umweltfreundlichen Produktionsprozessen der Automobilindustrie (Politik & Wirtschaft, Oberstufe)
Untertitel
Ein Unterrichtsmodell
Autor
Jürgen Freitag (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
46
Katalognummer
V918471
ISBN (eBook)
9783346279552
ISBN (Buch)
9783346279569
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zwischen ökologie ökonomie eine betriebserkundung produktionsprozessen automobilindustrie politik wirtschaft klasse unterrichtsmodell
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jürgen Freitag (Autor:in), 2005, Zwischen Ökologie und Ökonomie. Eine Betriebserkundung von umweltfreundlichen Produktionsprozessen der Automobilindustrie (Politik & Wirtschaft, Oberstufe), München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/918471
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Leseprobe aus  46  Seiten
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