Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Soziologie - Beziehungen und Familie

Die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und das sogenannte weibliche Arbeitsvermögen: Zwei Bücher von Elisabeth Beck-Gernsheim

Titel: Die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und das sogenannte weibliche Arbeitsvermögen: Zwei Bücher von Elisabeth Beck-Gernsheim

Seminararbeit , 2002 , 13 Seiten , Note: noch keine

Autor:in: Michelle Grothe (Autor:in)

Soziologie - Beziehungen und Familie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details


Mein Referat stellt die Bücher "Das halbierte Leben" (1980) und "Der geschlechtsspezifische Arbeitsmarkt" (1976) von Elisabeth Beck-Gernsheim vor.
Ich möchte dabei mit dem zuerst genannten Buch beginnen, das die generelle Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau als Bedingung für die Situation auf dem Arbeitsmarkt und die Situation in den Familien behandelt. Es geht darum, ob und wie es zu einer Berufsarbeit der Frau kommen kann und wie der Beruf das Leben von Frauen und Männern unter sich unterordnet.
Danach möchte ich die Thesen aus dem Buch "Der geschlechtsspezifische Arbeitsmarkt" vorstellen. Dies ist zwar einige Jahre vor dem "Halbierten Leben" erschienen, doch lässt sich das dort thematisierte Phänomen von Frauen in der Berufswelt und der Inhalte, Bedingungen und Auswirkungen von Frauenberufen im Anschluss an das erste Buch besser verdeutlichen.
Einige Thesen, die Beck-Gernsheim aufstellt, mögen überholt erscheinen, wobei man die Erscheinungsjahre der Werke beachten sollte. Die Autorin weist allerdings selbst immer wieder auf den gesellschaftlichen Wandlungsprozess und folgende Generationen hin, die diese Wandlungen vollziehen und ausleben werden.

Elisabeth Beck-Gernsheim, geboren 1946, studierte Soziologie, Philosophie und Psychologie in München, war wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich 101 der Universität München (Projekt "Frau und Beruf") und wissenschaftliche Assistentin am Institut für Soziologie der Universität München. Bei Erscheinen des Buches "Das halbierte Leben" war sie wissenschaftliche Assistentin am Institut für Soziologie der Universität Münster.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. „Das halbierte Leben“

2. „Der geschlechtsspezifische Arbeitsmarkt“

3. Lösungsansätze

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit den soziologischen Werken von Elisabeth Beck-Gernsheim auseinander und untersucht die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung sowie deren Auswirkungen auf die Berufsbiographien von Frauen und Männern. Das zentrale Ziel ist es, die Verknüpfung von privater Lebenswelt und beruflicher Sphäre kritisch zu beleuchten und den Prozess der Emanzipation vor dem Hintergrund traditioneller Rollenmuster zu hinterfragen.

  • Die Analyse der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung als soziale Grundlage.
  • Untersuchung der "Zwei-Personen-Karriere" und deren Konsequenzen für Frauen.
  • Darstellung der Mechanismen des geschlechtsspezifischen Arbeitsmarktes.
  • Die Rolle der Sozialisation bei der Herausbildung weiblicher und männlicher Kompetenzen.
  • Diskussion über Lösungsansätze zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Auszug aus dem Buch

1. „Das halbierte Leben“

Bisherige Konzepte der Frauenforschung besagen, dass die Frauenrolle durch Sozialisation erworben wird und somit keine biologische Konstitution darstellt. Die Rollentheorie beschäftigt sich in diesem Rahmen mit der Frage, wie diese Verhaltenszumutungen bzw. dieses Bündel von Erwartungen durchgesetzt werden. Der konkrete politisch-praktische Ansatz dabei besteht aus einem versuchten Abbau der Einschränkungen. Allerdings werden in diesen Konzepten die gesellschaftlichen Folgen außer Acht gelassen, weil die Männerrolle nicht berücksichtigt wird. Doch wenn sich für die Frauen etwas zum Guten ändern soll, so muss sich auch der Mann ändern.

Neuere Theorien (Ende der 70er Jahre) gehen nicht mehr von der Frauenrolle allein, sondern von Geschlechterrollen aus. Wichtig dabei ist es, nicht zu vergessen, dass keine Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern besteht. Allerdings haben sich die Rollen bereits einander angenähert, denn Sozialisation und somit die geschlechtsspezifische Fähigkeitsdifferenzierung ist nicht statisch, sondern ein fließender gesellschaftlicher Prozess. Somit wird das Denken in Geschlechtskategorien zu pauschal und ungenau. Es sorgt eher für eine Erstarrung dessen, was sich bereits im Fluss befindet. Das konventionelle Rollentheoretische Denken genügt also nicht mehr, um das Problem zu fassen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung der beiden Hauptwerke von Elisabeth Beck-Gernsheim und Definition des Untersuchungsrahmens zur Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern.

1. „Das halbierte Leben“: Kritische Auseinandersetzung mit traditionellen Rollentheorien und der sozialen Konstruktion der Geschlechterrollen im Kontext der Industrialisierung.

2. „Der geschlechtsspezifische Arbeitsmarkt“: Analyse der Mechanismen, durch die weibliche Fähigkeiten im Berufssystem funktionalisiert werden und wie der Sozialstatus von Berufen mit deren Geschlechterzusammensetzung korreliert.

3. Lösungsansätze: Zusammenfassung der Forderungen nach einer strukturellen Veränderung der Berufswelt, um eine echte Emanzipation jenseits der Anpassung an männliche Standards zu ermöglichen.

Schlüsselwörter

Elisabeth Beck-Gernsheim, Arbeitsteilung, Geschlechterrollen, Sozialisation, Berufswelt, Frauenforschung, Emanzipation, Zweipersonenkarriere, Arbeitsmarkt, Rollentheorie, Industrialisierung, Geschlechtswandel, Vereinbarkeit, Frauenberufe, Ellenbogengesellschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die soziologischen Thesen von Elisabeth Beck-Gernsheim zur geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung und deren Einfluss auf den privaten und beruflichen Lebensbereich.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten gehören die Auswirkungen der Sozialisation auf die Rollenbilder, die Struktur des Arbeitsmarktes und die strukturelle Benachteiligung von Frauen durch die sogenannte „Anderthalb-Personen-Berufs“-Konstruktion.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie die Dichotomie zwischen männlicher und weiblicher Lebenswelt die gesellschaftliche Realität prägt und welche Ansätze für eine strukturelle Veränderung notwendig wären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literatur- und theoriebasierte soziologische Analyse zweier Hauptwerke der Autorin, die durch eine kritische Gegenüberstellung von gesellschaftlichen Wandlungsprozessen ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Buches „Das halbierte Leben“ und die Analyse des geschlechtsspezifischen Arbeitsmarktes, inklusive der Mechanismen des beruflichen Statuswandels.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Arbeitsteilung, Geschlechterrollen, Sozialisation, Zweipersonenkarriere und die Transformation der Arbeitswelt.

Wie definiert die Autorin die „Zwei-Personen-Karriere“?

Dieser Begriff beschreibt das Phänomen, bei dem der berufliche Erfolg eines Mannes (oft in Führungspositionen) durch die unbezahlte, unterstützende Arbeit seiner Ehefrau erkauft wird, die neben der Hausarbeit auch das emotionale Auffangen und die Repräsentation übernimmt.

Welchen Einfluss hat die Industrialisierung laut Beck-Gernsheim auf unsere Rollenbilder?

Laut der Autorin ist unser heutiges Verständnis von Geschlechterrollen kein Naturzustand, sondern ein Ergebnis der Industrialisierung, die eine strikte Trennung von privater Hausarbeit und Erwerbsarbeit im öffentlichen Raum erzwang.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und das sogenannte weibliche Arbeitsvermögen: Zwei Bücher von Elisabeth Beck-Gernsheim
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Institut für Soziologie)
Note
noch keine
Autor
Michelle Grothe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
13
Katalognummer
V8653
ISBN (eBook)
9783638155717
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Arbeitsteilung Arbeitsvermögen Zwei Bücher Elisabeth Beck-Gernsheim
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michelle Grothe (Autor:in), 2002, Die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und das sogenannte weibliche Arbeitsvermögen: Zwei Bücher von Elisabeth Beck-Gernsheim, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/8653
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  13  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum