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Die geplante Reform des HGB im Rahmen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG)

Title: Die geplante Reform des HGB im Rahmen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG)

Seminar Paper , 2007 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Daniel Siegele (Author)

Business economics - Accounting and Taxes

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Summary Excerpt Details

In dieser Ausarbeitung soll die geplante Reform des Handelsgesetzbuches (HGB) im Rahmen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) näher untersucht werden. Wie viele Reformen im deutschen Recht ist auch diese durch Vorgaben aus Brüssel notwendig geworden. Allerdings sind Reformen der Rechnungslegung in einem harmonisierten Staatenverbund wie der Europäischen Union (EU) auch dringend nötig.

Das BilMoG stellt nur eine Komponente neben anderen
Reformgesetzen dar. Da es aber nach Aussage des Bundesministeriums der Justiz (BMJ) noch keinen Referentenentwurf für dieses Gesetzesvorhaben gibt, werden konkrete Äußerungen von Seiten des BMJ erst in naher Zukunft zu erwarten sein.

Aus diesem Grund basiert diese Ausarbeitung ausschließlich auf Fachartikel von anerkannten Experten und auf einem Vorschlagspapier des Deutschen
Standardisierungsrat (DSR), sowie auf eigenen Einschätzungen.

Außerdem werden sich die Ausführungen nur auf den Jahresabschluss beziehen und die Bereiche Konzernrechnungslegung und gesellschaftsrechtliche Aspekte ausklammern. Der Grund der Fokussierung auf den Jahresabschluss ist, dass sich der Großteil der Bilanzierenden in Deutschland, der Mittelstand, auf die Änderungen die den Jahresabschluss betreffen einstellen muss. Weiterhin wurde auf steuerliche Gesichtspunkte nur an wenigen Stellen verkürzt Stellung genommen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

3. Einleitung

4. Ziele des BilMoG

4.1 Informationsgehalt der Bilanz

4.1.1 Beachtung der Kosten/Nutzen-Relation

4.2 Leichtere Überleitung zur steuerlichen Gewinnermittlung

4.3 Verbesserte Möglichkeiten zur Kapitalaufnahme

5. Änderungsvorschläge für den Jahresabschluss

5.1 Ansatzwahlrechte im Jahresabschluss

5.1.1 Aufwandsrückstellungen

5.1.2 Pensionsverpflichtungen

5.1.3 Derivativer Geschäfts- oder Firmenwert (GoF)

5.1.4 Disagio

5.1.5 Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs

5.1.6 Aktive latente Steuern

5.2 Bewertungswahlrechte im Jahresabschluss

5.2.1 Gemildertes Niederstwertprinzip

5.2.2 Herstellungskosten

5.2.3 Abschreibung eines derivativen Geschäfts- oder Firmenwerts

5.2.4 Bewertungsvereinfachungsverfahren

5.2.5 Wertaufholungen

5.2.6 Bewertung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten

5.3 Ausweisregelungen und Angabepflichten

6. Chancen und Risiken der Bilanzrechtsmodernisierung

7. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die geplante Reform des Handelsgesetzbuches (HGB) im Kontext des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG). Das primäre Ziel ist es zu analysieren, wie durch eine Modernisierung der Ansatz- und Bewertungsvorschriften eine vollwertige, informative Alternative zu den International Financial Reporting Standards (IFRS) geschaffen werden kann, ohne dabei die Spezifika des deutschen Mittelstands zu vernachlässigen.

  • Anpassung des deutschen Bilanzrechts an internationale Entwicklungen
  • Optimierung des Informationsgehalts des Jahresabschlusses
  • Kritische Analyse von Ansatz- und Bewertungswahlrechten im HGB
  • Harmonisierungsmöglichkeiten im Hinblick auf steuerliche Gewinnermittlung
  • Diskussion von Chancen und Risiken einer Bilanzrechtsmodernisierung

Auszug aus dem Buch

5.1.3 Derivativer Geschäfts- oder Firmenwert (GoF)

§ 255 Abs. 4 HGB beinhaltet das Wahlrecht zur Behandlung eines GoF. Der Bilanzierende hat die Möglichkeit diesen zu aktivieren oder sofort ergebniswirksam zu verrechnen. Im Falle einer Aktivierung muss der GoF in jedem folgenden Geschäftsjahr zu mindestens einem Viertel abgeschrieben werden (§ 255 Abs. 4 S.2 HGB), es besteht aber auch die Möglichkeit ihn planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer durch Abschreibung zu tilgen (§ 255 Abs. 4 S.3 HGB). Der Bilanzierende hat somit einen enormen bilanziellen Spielraum.

Ob der derivative GoF ein Vermögensgegenstand ist, wird in der Literatur unterschiedlich beantwortet. Klar ist jedenfalls, dass er zeitbezogen genutzt werden kann und somit die Aufwendungen für ihn Anschaffungskosten sind, die nach herkömmlichen Regeln aktiviert werden müssen. Eine sofortige ergebniswirksame Berücksichtigung stellt daher die Ertragslage des Unternehmens nicht richtig dar. Da der derivative GoF gemäß IFRS aktiviert werden muss und dies auch in anderen internationalen Rechnungslegungen üblich ist, sollte das Aktivierungswahlrecht im HGB durch eine Aktivierungspflicht ersetzt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

3. Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Vorhaben, das HGB im Zuge des BilMoG unter Berücksichtigung europäischer Vorgaben zu reformieren und legt den Fokus auf den Jahresabschluss.

4. Ziele des BilMoG: In diesem Kapitel werden die Kernziele definiert, insbesondere die Steigerung des Informationsgehalts und die Verbesserung der Möglichkeiten zur Kapitalaufnahme.

5. Änderungsvorschläge für den Jahresabschluss: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die bestehenden Ansatz- und Bewertungswahlrechte und schlägt Anpassungen an internationale Standards vor.

6. Chancen und Risiken der Bilanzrechtsmodernisierung: Das Kapitel wägt die verbesserte Transparenz und Vergleichbarkeit gegen die Risiken erhöhter Volatilität und Kostenbelastung für den Mittelstand ab.

7. Fazit und Ausblick: Hier wird die Notwendigkeit des Reformprozesses unterstrichen und der Wunsch nach einer langfristig tragfähigen Alternative zu den IFRS formuliert.

Schlüsselwörter

Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, BilMoG, Handelsgesetzbuch, HGB, Jahresabschluss, Rechnungslegung, IFRS, Bilanzpolitik, Wahlrechte, Ansatzwahlrecht, Bewertungswahlrecht, Geschäfts- oder Firmenwert, Eigenkapitalquote, Transparenz, Fair Value.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der geplanten Reform des Handelsgesetzbuches durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) und untersucht, wie dieses die deutsche Rechnungslegung an internationale Standards angleichen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Ansatz- und Bewertungswahlrechten, der Verbesserung der Informationsqualität sowie der Abwägung von Chancen und Risiken für deutsche Unternehmen.

Welches Ziel verfolgt der Autor mit dieser Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, den Reformbedarf des HGB aufzuzeigen, um eine vollwertige und aussagekräftige Alternative zu den IFRS zu schaffen, die besonders den Anforderungen des deutschen Mittelstands gerecht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Auswertung von Fachliteratur, Stellungnahmen von Experten sowie dem Vorschlagspapier des Deutschen Standardisierungsrats (DSR).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Wahlrechte wie Aufwandsrückstellungen, Pensionsverpflichtungen, den Firmenwert (GoF) sowie Bewertungsmethoden und Ausweisvorschriften.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind BilMoG, HGB, Rechnungslegung, Jahresabschluss, Wahlrechte und International Financial Reporting Standards (IFRS).

Warum wird eine Änderung beim derivativen Geschäfts- oder Firmenwert empfohlen?

Der Autor argumentiert, dass das derzeitige Wahlrecht einen zu großen bilanziellen Spielraum bietet und die Ertragslage nicht korrekt widerspiegelt; eine Aktivierungspflicht wird daher als notwendig erachtet.

Welche Rolle spielt der Mittelstand bei dieser Reform?

Der Mittelstand steht im Fokus, da er den Großteil der Bilanzierenden ausmacht und durch das Aufbrechen der verbreiteten Einheitsbilanz mit zusätzlichen Kosten belastet werden könnte.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der IFRS?

IFRS werden als internationaler Standard anerkannt, jedoch betont die Arbeit, dass das HGB eine eigenständige, gleichwertige Alternative mit Fokus auf Kosten/Nutzen-Relation bleiben muss.

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Details

Title
Die geplante Reform des HGB im Rahmen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG)
College
Pforzheim University
Grade
2,0
Author
Daniel Siegele (Author)
Publication Year
2007
Pages
16
Catalog Number
V81184
ISBN (Book)
9783638855631
ISBN (eBook)
9783638858083
Language
German
Tags
Reform Rahmen Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Siegele (Author), 2007, Die geplante Reform des HGB im Rahmen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG), Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/81184
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