Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Leadership and Human Resources - Miscellaneous

Flexibilisierung von Arbeit

Title: Flexibilisierung von Arbeit

Seminar Paper , 2001 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Ronald Gruner (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Flexibilisierung von Arbeit, so lautet das Credo eines jeden modernen Unternehmens. Gemeint sind variable Ansätze in Arbeitszeit, Arbeitskraftansätzen und Entlohnungssystemen. Ziel dieses Referates ist es, in Zuarbeit zu einem folgenden Referat, bei dem drei Beispiele von Arbeitszeitsystemen näher zu erklären sind, die theoretischen Grundlagen flexibler Arbeitszeitsysteme zu erläutern.
Doch falsch ist es, ohne jeden inneren Kontext nur diese Arbeitszeitsysteme zu betrachten. Jede Flexibilisierung dient letztlich nur der Erhöhung der Arbeitsleistung, deshalb wende ich mich im Folgenden erst einmal dieser Thematik zu.

Excerpt


Gliederung

1. Einleitung

2. Der Arbeitseinsatz aus betrieblicher Sicht

2.1. Die drei Dimensionen des Arbeitseinsatzes

2.2. Determination der Arbeitsleitung

3. Flexibilisierung als Unternehmensstrategie

3.1. Segmentierung

4. Arbeitszeitmodelle

4.1. Job-Sharing

4.2. KAPOVAZ

4.3. Arbeitszeitkonto

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel dieser Arbeit ist die Erläuterung der theoretischen Grundlagen flexibler Arbeitszeitsysteme vor dem Hintergrund betriebswirtschaftlicher Optimierungsbemühungen und moderner Flexibilisierungsstrategien.

  • Grundlagen des Arbeitseinsatzes aus betriebswirtschaftlicher Sicht
  • Dimensionen der Flexibilisierung als Unternehmensstrategie
  • Analyse der Segmentierung von Arbeitsmärkten
  • Darstellung und Bewertung verschiedener flexibler Arbeitszeitmodelle
  • Diskussion von Systemen wie Job-Sharing, KAPOVAZ und Arbeitszeitkonten

Auszug aus dem Buch

4.2. KAPOVAZ:

Kapazitätsorientierte Arbeitszeitvereinbarungen oder auch „Bedarfs-Arbeitsverträge“ waren anfangs in Deutschland sehr umstritten, ähnlich dem Job-Sharing. Mittlerweile sind diese Vereinbarungen nur noch unter sozial verträglichen Bedingungen zugelassen. (vgl. Frey 1985, S.58)

Bei diesem Arbeitszeitmodell handelt es sich überwiegend um eine kontinuierliche Teilzeitbeschäftigung, „... deren vertragliches Zeitvolumen bei zusätzlichem Arbeitsanfall im Rahmen der Bedarfs-Vereinbarungen zwischen den Vertragspartnern sich vorübergehend erhöht.“ (Frey 19985, S.58) Diese Abrufvereinbarungen variieren sehr stark in ihrem Auftreten. Folgende drei Systeme sollen stellvertretend einen Ausblick darauf geben:

a) Arbeitszeit á la carte: Hierbei kann der Mitarbeiter Arbeitsmodule von einigen Stunden selbst zusammenstellen und je nach Bedarf variieren. Eine tägliche Mindestarbeitszeit von vier Stunden ist dabei einzuhalten. Diese tägliche Arbeitszeit kann bis auf acht Stunden aufgestockt werden; eine Ober- und Untergrenze schränken den Handlungsfreiraum ein.

b) Cafeteriasysteme: Bei diesem System kann der Mitarbeiter Auswahl aus verschiedenen Arbeitsbedingungen, im Besonderen auch aus Entgeltbedingungen, wie beispielsweise Zeitgutschriften oder Sozialleistungen, treffen. „Die angesammelten Zeit-Guthaben werden nicht als Bruttobezug abgerechnet, sondern durch frühere Pensionierung, längere Urlaubszeit (Freizeitausgleich), kürzere Wochenarbeitszeit oder Jahresarbeitszeit ausgeglichen oder auch durch eine Versicherungsleistung (gegen Krankheit, Invalidität, Lebensversicherung usw. ) kompensiert, mitunter auch durch Stellung einer Werkswohnung, Dienstfahrzeug oder auch Beteiligung am Produktionsvermögen.“ (Frey 1985, S.59) Diese Art der Vergütung tritt vorwiegend in den USA auf, da sich dieses Modell nicht so leicht auf deutsche Verhältnisse übertragen lässt.

c) Bandbreitenmodelle: Diese Bandbreitenmodelle, wie zum Beispiel das Santa-Clara-Bandbreitenmodell aus den USA, welches Pate für vergleichbare deutsche Modelle gestanden hat, laufen auf eine Jahresarbeitszeitvereinbarung hinaus, bei der Abschläge von der Standardarbeitszeit im Bedarfsfall gemacht werden können. (vgl. Frey 1985, S.59) Dabei werden die Tagesarbeitszeiten gemäß Auslastungsgrad und der Auftragsquantität variiert. In Zeiten hoher Auslastung und der damit verbundenen höheren Arbeitszeit, kann so „vorgearbeitet“ werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die theoretischen Grundlagen flexibler Arbeitszeitsysteme im Kontext moderner Unternehmensstrategien zu erläutern.

2. Der Arbeitseinsatz aus betrieblicher Sicht: Dieses Kapitel behandelt die ökonomischen Dimensionen des Arbeitseinsatzes, unterteilt in Qualität, Quantität und Timing.

2.1. Die drei Dimensionen des Arbeitseinsatzes: Vertiefende Betrachtung der Anforderungen an Arbeitsarten, benötigte Arbeitsplätze und zeitliche Einsatzplanung.

2.2. Determination der Arbeitsleitung: Analyse der Faktoren, die die menschliche Arbeitsleistung beeinflussen, unter Differenzierung in äußere und innere Voraussetzungen.

3. Flexibilisierung als Unternehmensstrategie: Erörterung der variablen Anpassung arbeitsorganisatorischer Regeln an veränderte Märkte und Interessen.

3.1. Segmentierung: Untersuchung der Aufspaltung der Erwerbstätigen in eine Kerngruppe und diverse Randgruppen innerhalb des Arbeitsmarktes.

4. Arbeitszeitmodelle: Überblick über verschiedene Methoden zur Entkopplung von Arbeits- und Betriebszeiten zur Optimierung der Maschinenauslastung.

4.1. Job-Sharing: Detaillierte Darstellung des Modells der vertraglich geregelten Doppelbesetzung eines Arbeitsplatzes inklusive Vor- und Nachteilen.

4.2. KAPOVAZ: Beschreibung kapazitätsorientierter Arbeitszeitvereinbarungen, ihrer Varianten und der daraus resultierenden praktischen Schwierigkeiten.

4.3. Arbeitszeitkonto: Analyse des Modells der Ansparung von Arbeitsstunden als Instrument zur Flexibilisierung in Abhängigkeit von der Auftragslage.

5. Fazit: Zusammenfassende Reflexion über die zunehmende Bedeutung flexibler Modelle trotz bestehender rechtlicher und gewerkschaftlicher Hürden.

Schlüsselwörter

Flexibilisierung, Arbeitseinsatz, Arbeitszeitmodelle, Job-Sharing, KAPOVAZ, Arbeitszeitkonto, Unternehmensstrategie, Arbeitsleistung, Segmentierung, Arbeitszeitgestaltung, Personalpolitik, Beschäftigungsgrad, Betriebszeit, Arbeitsmarkt, Zeitmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Flexibilisierung von Arbeit und untersucht, wie moderne Unternehmen durch variable Arbeitszeitansätze die Arbeitsleistung optimieren können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der betriebliche Arbeitseinsatz, verschiedene Flexibilisierungsstrategien sowie spezifische Modelle der Arbeitszeitgestaltung wie Job-Sharing und KAPOVAZ.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel besteht darin, die theoretischen Grundlagen flexibler Arbeitszeitsysteme zu erläutern und einen Überblick über deren praktische Ausgestaltung zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse betriebswirtschaftlicher Konzepte und der Auswertung bestehender Forschungsansätze zu Arbeitszeitsystemen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die betriebswirtschaftlichen Grundlagen des Arbeitseinsatzes definiert, gefolgt von einer Analyse der Flexibilisierungsstrategien und einer detaillierten Erläuterung konkreter Arbeitszeitmodelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Flexibilisierung, Arbeitszeitmodelle, KAPOVAZ, Job-Sharing, Arbeitsleistung und Personalpolitik charakterisieren.

Was versteht man unter dem Modell KAPOVAZ?

KAPOVAZ steht für kapazitätsorientierte Arbeitszeitvereinbarungen, bei denen die Arbeitszeit flexibel an den tatsächlichen Arbeitsanfall angepasst wird.

Warum ist das Arbeitszeitkonto für Unternehmen attraktiv?

Arbeitszeitkonten ermöglichen es Unternehmen, durch das Ansparen von Arbeitsstunden flexibler auf Auftragsschwankungen zu reagieren, während die Mitarbeiter von einem flexiblen Zeitausgleich profitieren.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Flexibilisierung von Arbeit
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg  (Institut für Personalmanagement)
Grade
1,3
Author
Ronald Gruner (Author)
Publication Year
2001
Pages
16
Catalog Number
V7940
ISBN (eBook)
9783638150385
ISBN (Book)
9783640328468
Language
German
Tags
Flexibilisierung Arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ronald Gruner (Author), 2001, Flexibilisierung von Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/7940
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  16  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint