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Kriminalitätsvorbeugung als Thema des Unterrichts in der Grundschule

Title: Kriminalitätsvorbeugung als Thema des Unterrichts in der Grundschule

Examination Thesis , 2006 , 120 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Claudia Kienast (Author)

Pedagogy - School Pedagogics

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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Arbeit, soll eine Verbindung zwischen der Gewaltentwicklung, den verschiedenen Erscheinungsformen, erklärenden Theorien und möglichen Präventionsmaßnahmen vorgestellt werden, denn gerade das Gewaltpotenzial und die Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche bewegen die Gemüter der Gesellschaft immer wieder. Die Bestürzung über die Auswirkungen solcher Verhaltensweisen hängt sicherlich mit den mannigfaltigen Erscheinungsformen zusammen. Diese reichen von körperlichen Angriffen, in ihrer brutalsten Form werden, Lehrern und Mitschülern getötet, bis hin zur Zerstörung fremden Eigentums oder Formen der Verleumdung und Diskriminierung.
Neben dem Elternhaus hat die Schule eine wichtige Erziehungsaufgabe. Der Lehrer hat die Aufgabe, Kindern einen konfliktfreien Umgang mit einander zu ermöglichen und beizubringen, wie Meinungsunterschiede gewaltfrei gelöst werden können. Auch bei der Konfrontation mit Gewalt müssen Kinder lernen angemessen, verbal darauf zu reagieren. In der vorliegenden werden verschiedene Formen von Gewalt werden erläutert und synonym gebrauchte Begriffe erklärt und auf ihre Unterschiede hin untersucht.Im dritten Kapitel werden geschlechtsspezifische Unterschiede, Gemeinsamkeiten dargestellt und auf Besonderheiten im Gewaltverhalten Bezug genommen. Das vierte Kapitel untersucht die unterschiedlichen Erscheinungsformen von Gewalt bei Kindern, wobei auch auf die Täter- und Opferrolle eingegangen wird. Gewaltformen in der Schule werden, mit Hilfe aktueller Daten, in unmittelbaren Zusammenhang mit der Schulform, Schul- und Klassengröße dargestellt. Im fünften Kapitel w daraufhin folgt im sechsten Kapitel eine Betrachtung unterschiedlicher Gewaltmotive und Risikofaktorenerden Gewalttheorien, mit Hilfe unterschiedlicher theoretischer Erklärungsansätze dargestellt und. Schwerpunkt dabei, ist der veränderte Medienkonsum, innerhalb der kindlichen Erfahrungswelt. Kapitel sieben gibt Argumente für eine frühe Gewaltprävention und untermauert diese, mit den rechtlichen Grundlagen. Kapitel acht und neun bieten konkrete Lösungsmöglichkeiten anhand von drei Gewaltpräventionsprogrammen für Schüler, die sich schon mehrfach bewährt haben, des weiteren werden zwei Lehrerhilfsprogramme vorgestellt. Das zehnte Kapitel enthält Praxisanregungen für den Unterricht und die Schule.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Gewaltdefinition

2.1 Gewaltformen

2.1.1 Gewalt in der Familie

2.1.2 Gewalt in der Gesellschaft

2.1.3 Gewalt als soziales Problem

2.1.4 Gewaltmotive

2.2 Stand der Gewaltforschung

2.3 Gewaltverständnis von Grundschülern und Lehrern

2.4 Begriffsdefinition synonym gebrauchter Begriffe für Gewalt

2.4.1 Kriminalität

2.4.2 Abweichendes Verhalten

2.4.3 Delinquenz

2.4.4 Aggression

2.5 Gewaltbegriff der vorliegenden Arbeit

3 Geschlechtsspezifische Unterschiede und Gemeinsamkeiten

4 Erscheinungsformen von Gewalt im Erfahrungsbereich von Kindern

4.1 Die Opfer und Täter

4.2 Gewaltformen in der Grundschule

4.2.1 Zusammenhang zwischen Schulform, Klassengröße und Gewalt

5 Theorien zu den Ursachen von Gewalt und deren Bedeutung für die Praxis

5.1 Allgemein psychologische Erklärungsansätze

5.1.1 Triebtheorien

5.1.2 Frustrationstheorien

5.1.3 Lerntheorien

5.1.3.1 Lernen am Modell

5.1.3.2 Lernen am Erfolg bzw. Misserfolg

5.1.3.3 Kognitives Lernen

5.1.4 Zusammenfassung der Lerntheorien

5.2 Soziologische Theorien

5.2.1 Anomietheorie

5.2.2 Etikettierungstheorie

5.2.3 Schulbezogener sozialökologischer Ansatz

5.3 Zusammenfassung

6 Gewaltmotive und Risikofaktoren

6.1 Familiärer Kontext und Gewalt

6.2 Peergroups

6.3 Medien und Gewalt

6.3.1 Wirkung von Mediengewalt

6.3.2 Eine neue Form der Gewaltverbreitung – Happy-Slapping

7 Gewaltprävention in der Grundschule

7.1 Argumente für eine frühe Gewaltprävention

7.2 Rechtliche Grundlagen gewaltpräventiver Maßnahmen in der Grundschule

8 Gewaltpräventionsprogramme

8.1 FAUSTLOS

8.1.1 Das Curriculum

8.2 'PIT 2'

8.3 Mediation

8.4 Lehrerprogramme

8.4.1 Das Konstanzer Trainingsmodell (KTM)

8.4.2 Schulinterne Lehrerfortbildung zur Gewaltprävention (SchiLF)

9 Mögliche außerschulische Partner

9.1 Polizei

9.1.1 Abseits

9.1.2 Mut tut gut

9.2 Kinderschutzbund

9.2.1 Schülerhilfsprogramm des Kinderschutzbundes

9.3 Kirche

9.3.1 Gewaltprävention in der Bibel

9.3.1.1 Lehrplan evangelische Religionslehre

9.3.1.2 Lehrplan katholische Religionslehre

9.3.2 Der Einsatz von Mediation im Religionsunterricht

9.4 Jugendamt

9.4.1 Aktionswoche gegen Kindeswohlgefährdung

9.5 Private Anbieter

9.5.1 WO-DE Sicherheitsschulung

10 Praxisanregungen für den Unterricht und die Schule

10.1 Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule

10.2 Schulordnung und Klassenregeln

10.3 Kleine Stille zwischendurch

10.3.1 Entspannungsspiele

10.3.1.1 Wutspagetti

10.3.1.2 Im Land des Lächelns

10.3.1.3 Schau dich um

10.4 Pausenhofgestaltung

10.5 Aktive Pause

11 Praktischer Teil

11.1 Vorstellung der Schule

11.1.1 Vorstellung der untersuchten Klassen

11.2 Aufbau der Schülerfragebögen

11.3 Aufbau der Elternfragebögen

11.4 Aufbau der Lehrerfragebögen

12 Ergebnisse

12.1 Ergebnisse der Schülerfragebögen

12.2 Ergebnisse der Elternfragebögen

12.3 Ergebnisse der Lehrerfragebögen

13 Auswertungen und Rückschlüsse der empirischen Untersuchung

14 Resümee

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen Gewaltentwicklung, theoretischen Erklärungsansätzen und der Notwendigkeit sowie Umsetzung von Präventionsmaßnahmen in der Grundschule, um Lehrkräften fundierte Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Gewaltkonflikten zu vermitteln.

  • Definition und Erscheinungsformen von Gewalt im kindlichen Erfahrungsbereich.
  • Psychologische und soziologische Theorien zur Gewaltentstehung.
  • Analyse von Risikofaktoren wie familiärem Kontext, Peergroups und Medienkonsum.
  • Vorstellung bewährter Gewaltpräventionsprogramme (z.B. FAUSTLOS, PIT 2).
  • Empirische Untersuchung des Gewaltverständnisses und der Gewalterfahrungen an einer Grundschule.

Auszug aus dem Buch

2 Gewaltdefinition

Gewalt wird als Problem betrachtet und in verschiedene Kategorien unterteilt, in denen Gewalt vorkommt und die Begriffe für Gewalt synonym eingesetzt werden (vgl. Schad 1996, S. 76).

Heute ist der Gewaltbegriff innerhalb der Gesellschaft durchgängig negativ besetzt und wird als Bezeichnung für soziale Handlungsweisen verwendet, die als gesellschaftlich inopportun gelten, dennoch übt die damit verbundene Zerstörung und das Leid gerade auf Kinder und Jugendliche eine besondere Faszination aus. Gewalt begegnet uns in vielen Lebensbereichen. Sei es in der Form kriegerischer Auseinandersetzungen verschiedener Völker oder auch im Alltag. Obwohl Gewaltvorkommnisse heftig kritisiert werden, scheint das Leben ohne sie nicht zu funktionieren.

„Der Prozess der Vergesellschaftung war und ist immer mit Triebverzicht und Askese, mit Zwang gegen sich und andere verbunden. Die Fähigkeit zur Gewalt ermöglicht den Erhalt der Menschheit, regelt das Miteinander und ist Voraussetzung von Kultur.“ (Melzer/Schubart/Ehninger 2004, S. 17).

Der Gewaltbegriff, bezogen auf die Theorienbildung zur schulbezogenen Gewaltforschung, ist bislang nicht hinreichend geklärt. Die Auseinandersetzung mit dem Thema hat dazu beigetragen, die sozialen und kulturellen Hintergründe näher zu untersuchen. Jeder Kulturbereich, jede soziale Schicht und jede Subkultur verfügt über ein unterschiedliches Gewaltempfinden, Normen- und Wertesystem. Daher ist es möglich, dass ein und dieselbe Handlung auf unterschiedliche Weise wahrgenommen wird. Was für die eine Kultur ein Gewaltakt ist, muss beispielsweise für den Bürger des mitteleuropäischen Raums keiner sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hinführung zum Thema Gewalt und Erläuterung des Aufbaus der Arbeit.

2 Gewaltdefinition: Diskussion und Abgrenzung des Gewaltbegriffs von synonymen Begriffen und Einteilung in Gewaltformen.

3 Geschlechtsspezifische Unterschiede und Gemeinsamkeiten: Analyse der Ursachen und Unterschiede des Gewaltverhaltens bei Mädchen und Jungen.

4 Erscheinungsformen von Gewalt im Erfahrungsbereich von Kindern: Untersuchung der Täter- und Opferrollen und des Einflusses der Schule.

5 Theorien zu den Ursachen von Gewalt und deren Bedeutung für die Praxis: Darstellung psychologischer und soziologischer Erklärungsmodelle für Gewalt und Aggression.

6 Gewaltmotive und Risikofaktoren: Beleuchtung des Einflusses von Familie, Peergroups und Medienkonsum auf das Gewaltverhalten.

7 Gewaltprävention in der Grundschule: Begründung für frühe Prävention und Erläuterung rechtlicher Rahmenbedingungen.

8 Gewaltpräventionsprogramme: Vorstellung konkreter Ansätze zur Prävention wie FAUSTLOS, PIT 2 und Mediation.

9 Mögliche außerschulische Partner: Darstellung externer Unterstützungsangebote durch Polizei, Kinderschutzbund, Kirche und Jugendamt.

10 Praxisanregungen für den Unterricht und die Schule: Konkrete methodische Impulse zur Gestaltung eines gewaltfreien Schullebens.

11 Praktischer Teil: Beschreibung des Forschungsdesigns der empirischen Untersuchung an einer Grundschule.

12 Ergebnisse: Präsentation der erhobenen Daten aus Schüler-, Eltern- und Lehrerfragebögen.

13 Auswertungen und Rückschlüsse der empirischen Untersuchung: Zusammenführung und Diskussion der Ergebnisse mit dem theoretischen Teil.

14 Resümee: Zusammenfassende Betrachtung der Arbeit und Ausblick.

Schlüsselwörter

Gewaltprävention, Grundschule, Aggression, Gewaltdefinition, Familiärer Kontext, Medienkonsum, Peergroups, Mediation, Schulklima, Erziehungsstil, Sozialisation, Empirische Untersuchung, Gewaltformen, Konfliktlösung, Soziale Kompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Gewaltproblematik an Grundschulen, untersucht Ursachen und Erscheinungsformen sowie Möglichkeiten der Prävention.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Theoretische Gewaltbegriffe, Einflussfaktoren wie Familie und Medien, bewährte Präventionsmodelle und die praktische Umsetzung an Grundschulen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen Gewaltursachen und Präventionsmaßnahmen aufzuzeigen und praktische Lösungen für den Schulalltag abzuleiten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit kombiniert eine umfassende theoretische Literaturanalyse mit einer empirischen Untersuchung an zwei vierten Klassen (Schüler, Eltern, Lehrer).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Definition von Gewalt, eine Analyse der Ursachen (Theorien) und Risikofaktoren sowie eine Vorstellung konkreter Programme und außerschulischer Kooperationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Gewaltprävention, Aggression, Schulalltag, Erziehung, Konfliktlösung und soziale Kompetenz sind zentrale Begriffe.

Was zeichnet die 10. Kapitel besonders aus?

Das 10. Kapitel bietet direkte, anwendungsbezogene Vorschläge für den Lehreralltag, wie etwa Entspannungsspiele oder die Gestaltung von Klassenregeln.

Welche Erkenntnisse gibt es zu geschlechtsspezifischen Unterschieden?

Jungen tendieren eher zu physischer Gewalt, während Mädchen häufiger subtilere Formen wie Ausgrenzung oder Gerüchte nutzen.

Wie bewerten die untersuchten Lehrer die Situation?

Die befragten Lehrkräfte schätzen das generelle Gewaltvorkommen als gering ein, sehen jedoch Ausgrenzung als häufigsten Konflikt an.

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Details

Title
Kriminalitätsvorbeugung als Thema des Unterrichts in der Grundschule
College
University of Duisburg-Essen
Grade
1,0
Author
Claudia Kienast (Author)
Publication Year
2006
Pages
120
Catalog Number
V77499
ISBN (eBook)
9783638890632
ISBN (Book)
9783638890694
Language
German
Tags
Kriminalitätsvorbeugung Thema Unterrichts Grundschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Claudia Kienast (Author), 2006, Kriminalitätsvorbeugung als Thema des Unterrichts in der Grundschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/77499
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