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Die Konstruktion der weiblichen Helden in Jean Racines "Bérénice" und Pierre Corneilles "Tite et Bérénice"

Titel: Die Konstruktion der weiblichen Helden in Jean Racines "Bérénice" und Pierre Corneilles "Tite et Bérénice"

Hausarbeit , 2005 , 11 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Steffanie Bauer (Autor:in)

Französische Philologie - Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Arbeit werde ich anhand der Werke Tite et Bérénice von Pierre Corneille und Bérénice von Jean Racine, beide Texte aus dem Jahr 1670, die Art und Weise der Heldenkonstruktion dieser beider Autoren untersuchen. Dazu werde ich ganz kurz und oberflächlich auf die jeweiligen Biographien eingehen um eine Begründung dafür zu finden, warum beide Autoren zur gleichen Zeit das gleiche Thema in einem Stück aufgriffen und warum Racine damit so viel mehr Lob erntete. Zu dieser Fragestellung werde ich mehrere Quellen zitieren und verschiedene Möglichkeiten offerieren.
Im weiteren Verlauf werde ich dann den Schwerpunkt auf die Konstruktion der weiblichen Helden, sprich der beiden Berenikes, legen und eventuelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzeigen. Berücksichtigen werde ich dabei natürlich besonders wie sowohl Racine und Corneille ihre Heldinnen aufbauen und präsentieren.
Im Zuge der Tatsache dass diese Arbeit einem Seminar über Racine angehörig ist und dass das Werk von Corneille in der Forschung nicht eine solche Achtung wie das von Racine gefunden hat, wird Bérénice im folgenden eine anteilmäßig etwas größere Beachtung und Ausarbeitung zuteil werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Konstruktion der weiblichen Helden in Jean Racines Bérénice und Pierre Corneilles Tite et Bérénice

2.1. Racine und Corneille - zwei Leben, zwei Autoren

2.2. Zweimal Bérénice?

2.3. Allgemeiner Überblick über die Helden Corneilles

2.3.1. Allgemeiner Überblick über die Helden Racines

2.4. Corneilles Tite et Bérénice

2.4.1. Charakterisierung der Berenike

2.5. Racines Bérénice

2.5.1. Charakterisierung der Berenike

3. Zusammenfassung

4. Bibliographie

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht vergleichend die Konstruktion weiblicher Helden in den Theaterstücken Tite et Bérénice von Pierre Corneille und Bérénice von Jean Racine aus dem Jahr 1670. Dabei wird analysiert, wie beide Autoren das gleiche historische Thema behandelten, welche biographischen und zeitgeschichtlichen Einflüsse (wie Jansenismus oder Absolutismus) die jeweilige Heldenzeichnung prägten und warum Racines Werk beim Publikum einen deutlich höheren Stellenwert erreichte.

  • Biographische Kontexte von Racine und Corneille
  • Die historisch-kulturellen Hintergründe der Stoffwahl im Jahr 1670
  • Vergleich der barocken Heldenauffassung bei Corneille gegenüber dem klassischen Ideal bei Racine
  • Analyse der Charaktere und ihrer psychologischen Konflikte zwischen Liebe und staatlicher Pflicht
  • Untersuchung der Rezeptionsunterschiede zwischen den beiden Werken

Auszug aus dem Buch

2.3. Allgemeiner Überblick über die Helden Corneilles

Das 17. Jahrhundert lässt sich künstlerisch und literarisch als das Jahrhundert des Barock und der Klassik bezeichnen. Corneille gerät damit genau zwischen diese beiden Epochen, wird aber häufig als „Beginner der Klassik“ bezeichnet. Typisch für den Barock ist bei ihm „die Tendenz des Helden zur Ostentation, strukturell, der Sinn für Dynamik und Antithetik und, stilistisch, die ausgeprägte Schmuck- und Prunkfreude“.

Er gestaltet seine Helden als rationale Menschen, die selbst in der Tragödie Fassung bewahren können und das sogar soweit dass sie ihre eigenen Leidenschaften verleugnen. Sie streben nach gloire und honeur und halten sich streng an die starre hierarchische Ordnung, nach der zu aller erst der Staat kommt, dann die Familie und ganz zum Schluss die Liebe. Dieses tun sie um Achtung und Würde vor sich selbst zu bewahren.

Im Zuge seines Besuchs eines Jesiutenkollegs war er davon überzeugt, das der Mensch durchaus in der Lage ist, gute Taten zu tun um Seelenheil zu erlangen. Er steht dadurch in der Selbstverantwortung und ist nicht, wie bei den Jansenisten, allein und vollkommen von Gottes Gnade abhängig. Dieses Bild ist auch in seinen Helden wiederzufinden.

Im Unterschied zum Racineschen Helden setzt der Held seinen eigenen Willen durch und unterliegt keiner Fremdbestimmung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung des Untersuchungsgegenstands und der Fragestellung zur Heldenkonstruktion bei Corneille und Racine.

2. Die Konstruktion der weiblichen Helden in Jean Racines Bérénice und Pierre Corneilles Tite et Bérénice: Analyse der biografischen Hintergründe und der unterschiedlichen Autorenperspektiven.

2.1. Racine und Corneille - zwei Leben, zwei Autoren: Kurzbiografien der beiden Dramatiker und ihrer künstlerischen Entwicklung.

2.2. Zweimal Bérénice?: Erörterung der Entstehungsgeschichte des gleichen Themas bei beiden Autoren und die Rolle des Hofes.

2.3. Allgemeiner Überblick über die Helden Corneilles: Definition des Heldenbildes im Spannungsfeld zwischen Barock und Klassik bei Corneille.

2.3.1. Allgemeiner Überblick über die Helden Racines: Erläuterung der ohnmächtigen, von Leidenschaften getriebenen Helden bei Racine unter Einfluss des Jansenismus.

2.4. Corneilles Tite et Bérénice: Untersuchung der handlungsleitenden Rolle Berenikes in Corneilles Werk.

2.4.1. Charakterisierung der Berenike: Analyse der moralischen und inneren Konflikte der Figur bei Corneille.

2.5. Racines Bérénice: Beschreibung des Stückes als Tragödie und der zentralen Rolle von Liebe und Leid.

2.5.1. Charakterisierung der Berenike: Untersuchung der emotionalen Dominanz und der Verletzlichkeit der Figur bei Racine.

3. Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse zum unterschiedlichen Erfolg der Autoren und der literarischen Bedeutung.

4. Bibliographie: Verzeichnis der verwendeten Forschungsliteratur.

Schlüsselwörter

Jean Racine, Pierre Corneille, Bérénice, Tite et Bérénice, Heldenkonstruktion, 17. Jahrhundert, Barock, Klassik, Jansenismus, Absolutismus, Theaterwissenschaft, Tragödie, Literaturvergleich, französische Literatur, Berenike

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie Jean Racine und Pierre Corneille in ihren gleichnamigen Werken aus dem Jahr 1670 die weiblichen Hauptfiguren konstruiert haben und welche Unterschiede in der Heldenzeichnung vorliegen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die literarischen Epochenübergänge zwischen Barock und Klassik, die Einflüsse von Weltanschauungen wie dem Jansenismus sowie die Rezeption der Werke im historischen Kontext des französischen Absolutismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu begründen, warum beide Autoren zeitgleich denselben Stoff wählten, wie sie diesen in unterschiedliche dramaturgische Formen (Heroische Komödie vs. Tragödie) einbetteten und warum Racine beim Publikum mehr Anklang fand.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative Literaturanalyse, bei der primär die beiden Theaterstücke sowie ergänzende Forschungsliteratur zur Biografie der Autoren und zur damaligen Literaturgeschichte herangezogen werden.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in biographische Skizzen, eine Analyse des Heldenbegriffs bei beiden Autoren (rationale Selbstbestimmung bei Corneille vs. emotionale Ohnmacht bei Racine) sowie eine detaillierte Charakteranalyse der Figur der Berenike in beiden Werken.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind die Heldenkonstruktion, das Spannungsfeld zwischen Pflicht (devoir) und Liebe, der Einfluss des Jansenismus sowie die historische Rezeptionsgeschichte der beiden Dramen.

Warum wird in der Arbeit Berenike bei Racine intensiver analysiert?

Da die Arbeit in einem Seminar über Racine angesiedelt ist und dessen Werk in der Forschung historisch eine stärkere Beachtung fand als das Werk von Corneille, wird der Figur Racines eine anteilsmäßig größere Aufmerksamkeit gewidmet.

Wie unterscheidet sich das Ende der Helden bei Racine von dem bei Corneille?

Bei Corneille wird der Konflikt durch eine Art heroische Auflösung (Verzicht auf die Liebe als Triumph) gelöst, während bei Racine eine klassische, tragische Ausweglosigkeit dominiert, die in den Untergang oder die Trennung führt.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Konstruktion der weiblichen Helden in Jean Racines "Bérénice" und Pierre Corneilles "Tite et Bérénice"
Hochschule
Universität zu Köln
Note
2,0
Autor
Steffanie Bauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
11
Katalognummer
V76537
ISBN (eBook)
9783638801423
ISBN (Buch)
9783640667802
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bérénice Tite Bérénice Racine
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Steffanie Bauer (Autor:in), 2005, Die Konstruktion der weiblichen Helden in Jean Racines "Bérénice" und Pierre Corneilles "Tite et Bérénice", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/76537
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Leseprobe aus  11  Seiten
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