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Demographische Aspekte der Generationenbeziehungen

Titel: Demographische Aspekte der Generationenbeziehungen

Hausarbeit , 2004 , 23 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Dana Sadler (Autor:in)

Soziologie - Beziehungen und Familie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

1. Einleitung

Generationenbeziehungen sind kein Phänomen moderner Gesellschaften, sondern sie existieren vielmehr seit Menschengedenken. In den letzten Jahrzehnten hat es sich die Soziologie unter anderem zur Aufgabe gemacht, demographische Aspekte dieser Beziehungen näher zu untersuchen. Auf diese Weise rückt die Bedeutung von Generationenbeziehungen zunehmend in den Focus kultureller und politischer Aufmerksamkeit.

Im Buch „Generationenbeziehungen in Familie und Gesellschaft“ von Kurt Lüscher und Ludwig Liegle findet sich folgende Definition zu dieser Thematik. „Das Konzept der Generationenbeziehungen bezeichnet wechselseitige, rückbezügliche Prozesse der Orientierung, der Beeinflussung, des Austausches und des Lernens zwischen den Angehörigen von zwei und mehr Generationen (intergenerationelle Beziehungen) sowie innerhalb ein und derselben Generation (intragenerationelle Beziehungen). Form und Dynamik von Generationenbeziehungen ergeben sich aus der Erfüllung von institutionell vorgegebenen Aufgaben, eingeschlossen die Gestaltung der Beziehungen als solche.“ (Lüscher & Liegle 2003, Seite 60)

Francois Höpfinger definiert für den demographischen Wandel der Generationen wie folgt: „ Die Lebenserwatung der schweizerischen Bevölkerung hat sich im Verlauf des 20. Jahrhunderts deutlich erhöht, und die Menschen von heute können damit rechnen, alt und oft seht alt zu werden.“ (www.generationen.ch)

Höpfinger stellt fest, dass auf Grund des demographischen Wandels die Beziehungen zwischen den Jahrgängen länger erhalten bleiben. Demzufolge werden früher eher seltene Familienkombinationen häufiger. Zum Beispiel könnte eine vierzigjährige Frau gleichzeitig einen heranwachsenden Sohn, eine neugeborene Enkeltochter und betagte Eltern haben. Heutzutage erleben Frauen und Männer den Tod ihrer Eltern oftmals erst im fünften oder sechsten Lebensjahrzehnt. Daraus folgt, dass sich die gemeinsame Lebenszeit von Großeltern und Enkelkindern weiter ausgedehnt. Zumindest bis ins Teenageralter sind häufig noch alle Großeltern am Leben. Genauso können heutige Kinder erhoffen, dass zumindest die Großmutter ihre Volljährigkeit miterlebt. Dadurch sind Drei-Generationen-Beziehungen, die früher aus demographischen Gründen nicht denkbar waren, überhaupt erst möglicht geworden. (vgl. www.generationen.ch) In dieser Arbeit sollen die Konsequenzen der demographischen Aspekte auf Generationenbeziehungen erörtert werden, da diese Thematik immer mehr das öffentliche Interesse weckt. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gesellschaftliche Bedingungen für Generationenbeziehungen

3. Die Verlängerung der Lebensspanne und die Gestaltung des Alterns

4. Geburtenrückgang und die Lebensphase der Kindheit

4.1 Ursachen für den Geburtenrückgang

5. Die Lebensphasen und ihre Bedeutung für Generationenbeziehungen

5.1 Die Kindheit

5.2 Die mittlere Lebensphase

5.2.1 Eheschließung und Ehescheidung

5.2.2 Erwerbstätigkeit und Familientätigkeit

6. Bevölkerung nach Lebensformen

7. Altersaufbau und gemeinsame Lebensspanne der Generationen

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Struktur und Qualität von Generationenbeziehungen in der heutigen Gesellschaft. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie veränderte gesellschaftliche Bedingungen, insbesondere die gestiegene Lebenserwartung und sinkende Geburtenraten, das Zusammenleben verschiedener Generationen innerhalb der Familie sowie deren gegenseitige Unterstützung beeinflussen.

  • Demographischer Wandel und seine Auswirkungen auf Familienstrukturen
  • Veränderungen in der Lebenserwartung und deren Bedeutung für das Altern
  • Ursachen und Folgen des Geburtenrückgangs für horizontale Familienbeziehungen
  • Bedeutung der mittleren Lebensphase (Scharniergeneration)
  • Rolle von Großeltern bei der Kinderbetreuung und Sozialisation

Auszug aus dem Buch

Die mittlere Lebensphase

Der Lebensabschnitt der mittleren Lebensphase hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Diese Generation wird auch als „Scharnier- oder Sandwichgeneration“ bezeichnet. Diese Bezeichnung impliziert, dass sich diese Generation mit verschiedenen Problemen konfrontiert sieht. Sie ist sowohl dem Druck der Jüngeren als auch Älteren ausgesetzt. Diese Personengruppen haben gleichzeitig Unterhaltsverpflichtungen gegenüber Kindern und Eltern zu erfüllen. Im gleichen Ausmaß erhalten sie von beiden Seiten Hilfeleistungen.

„Die mittlere Phase ist für viele Menschen die Zeit des Eingehens einer festen Partnerschaft, der Heirat und der Gründung einer eigenen Familie, des Aufwachsens der Kinder und später deren Auszug aus dem Elternhaus. Dieser erfolgt schrittweise, und das Alter des Auszuges der Kinder hat sich in den letzten Jahren etwas nach oben verschoben. So wird beispielsweise in Verbindung mit einer Ausbildung oder einer Arbeitsstelle, allein oder mit anderen, eine Wohnung bezogen, die vor allem während der Woche genutzt wird. Über das Wochenende ist der Sohn oder die Tochter im Elternhaus, und dieses wird auch für einzelne Dienstleistungen in Anspruch genommen.“ (Lüscher & Liegle 2003, Seite 80)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Generationenbeziehungen ein, verankert es soziologisch und erläutert die Bedeutung des demographischen Wandels für das Thema.

2. Gesellschaftliche Bedingungen für Generationenbeziehungen: Hier werden die Faktoren der Bevölkerungsdynamik und der soziale Wandel, wie veränderte Geschlechterrollen und Lebensformen, als Basis für Generationenbeziehungen analysiert.

3. Die Verlängerung der Lebensspanne und die Gestaltung des Alterns: Dieses Kapitel thematisiert den Anstieg der Lebenserwartung und die damit einhergehende Aufwertung des Alters als eigenständige Lebensphase.

4. Geburtenrückgang und die Lebensphase der Kindheit: Untersuchung der Faktoren, die zur sinkenden Fertilität führen, und deren strukturelle Auswirkungen auf die Familie.

4.1 Ursachen für den Geburtenrückgang: Detaillierte Analyse der sozioökonomischen und kulturellen Gründe für den Rückgang der Geburtenzahlen, wie etwa der Strukturwandel der Familie.

5. Die Lebensphasen und ihre Bedeutung für Generationenbeziehungen: Ein Überblick über die spezifischen Anforderungen und Rollen in den verschiedenen Lebensabschnitten.

5.1 Die Kindheit: Erläuterung der Kindheit als eigenständige, zu schützende Lebensphase und die psychologische Bedeutung der Bindungstheorie.

5.2 Die mittlere Lebensphase: Analyse der sogenannten Scharniergeneration, die sich zwischen der Verantwortung für Kinder und Eltern bewegt.

5.2.1 Eheschließung und Ehescheidung: Statistische Betrachtung der Trends bei der Eheschließung und der zunehmenden Bedeutung von Scheidungen für Familienbeziehungen.

5.2.2 Erwerbstätigkeit und Familientätigkeit: Erörterung der Vereinbarkeitsproblematik von Beruf und Familie unter Berücksichtigung von Kinderbetreuung.

6. Bevölkerung nach Lebensformen: Überblick über die Diversität privater Lebensformen und die Verteilung der Bevölkerung nach Familienstand.

7. Altersaufbau und gemeinsame Lebensspanne der Generationen: Historische und zukünftige Betrachtung des Altersaufbaus von der Pyramide zum Krug und der daraus resultierenden Generationenbeziehungen.

8. Fazit: Zusammenführende Betrachtung der Ergebnisse zur horizontalen Verkleinerung und vertikalen Ausdehnung der Familienstrukturen.

Schlüsselwörter

Generationenbeziehungen, demographischer Wandel, Lebenserwartung, Geburtenrückgang, Familienstruktur, mittlere Lebensphase, Scharniergeneration, Großelternschaft, Fertilität, Altersaufbau, Sozialstruktur, Lebensformen, Vereinbarkeit, Bindungstheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den demographischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte und deren tiefgreifenden Auswirkungen auf das Zusammenleben und die Beziehungen zwischen den Generationen innerhalb der Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der demographische Wandel, die gestiegene Lebenserwartung, der Rückgang der Geburtenraten, die Rolle der Familie im sozialen Wandel und die Auswirkungen der Erwerbstätigkeit auf die Generationenbeziehungen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie sich demographische Aspekte – insbesondere die Verlängerung der Lebensspanne und sinkende Kinderzahlen – konkret auf die Qualität, Form und Notwendigkeit von Generationenbeziehungen auswirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die soziologische Theorien sowie aktuelle statistische Daten aus Datenreports und Sozialberichten integriert, um die demographischen Trends zu belegen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die gesellschaftlichen Bedingungen, die Verlängerung der Lebensspanne, die Ursachen des Geburtenrückgangs, die Bedeutung verschiedener Lebensphasen sowie der Wandel der Familienstrukturen und des Altersaufbaus analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Generationenbeziehungen, demographischer Wandel, Fertilität, Scharniergeneration, Lebensformen und Familienstruktur.

Was versteht die Autorin unter der "Scharniergeneration"?

Dies ist die mittlere Lebensphase, in der Menschen gleichzeitig für ihre Kinder sorgen müssen und sich oft auch um ihre alternden Eltern kümmern, was zu einem hohen Druck und komplexen Unterstützungsbedarfen führt.

Warum spielt die Großelternschaft in der heutigen Zeit eine immer wichtigere Rolle?

Aufgrund der Erwerbstätigkeit beider Elternteile gewinnen Großeltern als Betreuungspersonen und Vermittler von Wissen und Werten an Bedeutung, was zur Aufrechterhaltung der Generationenbeziehungen beiträgt.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Demographische Aspekte der Generationenbeziehungen
Hochschule
Technische Universität Darmstadt
Veranstaltung
Generationenbeziehungen: im Vertiefungsgebiet: 'Familie, Bevölkerung, Lebensalter'
Note
2,3
Autor
Dana Sadler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
23
Katalognummer
V64279
ISBN (eBook)
9783638571470
ISBN (Buch)
9783656779728
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Demographische Aspekte Generationenbeziehungen Vertiefungsgebiet Bevölkerung Lebensalter“
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dana Sadler (Autor:in), 2004, Demographische Aspekte der Generationenbeziehungen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/64279
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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