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Kritische Demokratietheorie von Claus Offe - Schwachstellen der liberale Demokratie

Titel: Kritische Demokratietheorie von Claus Offe - Schwachstellen der liberale Demokratie

Hausarbeit , 2006 , 23 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Nadja Kemper (Autor:in)

Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Vertreter der kritischen Demokratietheorie legen ihr Hauptaugenmerk auf die Probleme und Schwachstellen der modernen Massengesellschaft. Durch unterschiedliche Faktoren sehen sie die liberale Demokratie in ihrer Stabilität gefährdet. Claus Offe wird den kritischen Demokratietheoretikern zugerechnet. Er setzt sich mit Strukturproblemen in der liberalen Demokratie auseinander. Zu diesem Thema hat er mehrere Beiträge verfasst, die auf vorhandene Schwachpunkte der heutigen liberalen Demokratie hinweisen. Er erachtet die Form der liberalen Demokratie zwar als die einzige noch zu rechtfertigende Organisationsform eines westlichen Staates, zeigt jedoch Differenzen zwischen dem Anspruch eines solchen Systems und der Realität auf. Anzeichen für eine Schwächung der Demokratie sieht Claus Offe sowohl von Seiten derer, die in der Regierungsverantwortung stehen bzw. auf der Entscheidungsebene Mitspracherecht besitzen als auch von Seiten der Bürger.
Zunächst einmal ist wichtig zu klären, was er unter der liberalen Demokratie versteht. Welche Voraussetzungen werden von ihm benannt, die notwendig sind, damit die liberale Demokratie in den westlichen Staaten auch weiterhin Bestand haben kann? Welche Schwachstellen der liberalen Demokratie legt er offen, und welche Desiderate fordert er darüber hinaus ein? Des Weiteren ist interessant zu sehen, ob er Vorschläge oder Lösungsansätze anbietet, die von ihm formulierten Defizite der Demokratie auszubessern. Welches Bild von einer stabilen Demokratie zeichnet er? Zu Beginn der Arbeit wird auf die Kritische Theorie eingegangen, die Ursprung für weitere Ansätze zur kritischen Demokratietheorie gewesen ist. Nach einer kurzen Biographie Claus Offes und dem Bezug zum theoretischen Ansatz der deliberativen Demokratietheorie, werden seinen Aussagen zu den Defiziten der westlichen liberalen Demokratie dargelegt. Unterschieden wird hier zwischen Handlungsweisen, Kompetenzen und Orientierungen der politischen Eliten und dem Zustand der Masse der Bürger. Abschließend soll näher auf Probleme eingegangen werden, die sich in der modernen Demokratie - Claus Offe folgend - ergeben. Zu der verwendeten Literatur ist anzumerken, dass sich die Arbeit zum allergrößten Teil auf Primärquellen stützt. Dies resultiert aus der Tatsache, dass Claus Offe erst im vergangenen Jahr emeritierte und Sekundärquellen demzufolge nur vereinzelt vorhanden sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Claus Offe als Vertreter der kritischen Demokratietheorie

2 Kritische Theorien zur Demokratie

3 Claus Offes Ansätze in der kritischen Demokratietheorie

3.1 Deliberative Demokratietheorie

4 Die westliche liberale Demokratie

4.1 Bewährungsproben der Demokratie

4.2 Desiderate an die politischen Eliten

4.2.1 Politische Parteien

4.3 Der Beitrag der Bürger zur modernen Demokratie

4.3 1 Vertrauen

5 Probleme demokratischer Lösungen

5.1 Tendenzen einer politischen Entfremdung

5.2 Die Bedeutung von Institutionen

6 Herausbildung von Institutionen und Präferenzbildung zentral

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die kritische Demokratietheorie von Claus Offe, mit einem Fokus auf die strukturellen Schwachstellen der modernen liberalen Demokratie und das Spannungsverhältnis zwischen dem systemischen Anspruch und der gesellschaftlichen Realität.

  • Analyse der Rolle von Claus Offe innerhalb der kritischen Theorie
  • Untersuchung des Konzepts der deliberativen Demokratie
  • Identifikation von Bewährungsproben und Defiziten liberaler Demokratien
  • Bedeutung der politischen Eliten und der Rolle der Bürger
  • Die Funktion von Vertrauen und Institutionen für die Systemstabilität

Auszug aus dem Buch

4.1 Bewährungsproben der Demokratie

Wie bereits erwähnt sieht Offe aktuell die Demokratie in den westlichen Staaten nicht als solche in Gefahr, als dass sie abgeschafft werden könne und durch eine andere Regierungsform zu ersetzen wäre. Vielmehr befürchtet er eine „Aushöhlung“ durch anonyme soziale Prozesse und strukturelle Verschiebungen, welche der Idee der Demokratie zugegen laufen und damit verbunden normative Schwundstufen von Demokratie bedeuten. Die für die demokratische, politische Kultur wichtigen Faktoren einer Orientierung an Toleranz, Kooperation und Gemeinwohl seien gefährdet durch eine institutionelle Auszehrung, Enttäuschung und Frustration.

Offe trennt an dieser Stelle zwischen den politischen Eliten und den demokratischen Dispositionen des Massenpublikums der Staatsbürger. Er sieht es als notwendig an, dass von den politischen Eliten bestimmte Handlungsweisen, Kompetenzen und Orientierungen erfüllt werden. Genauso wichtig sind aber auch Entwicklungen, die von der gesamten Bevölkerung ausgehen müssen. Diese Annahmen resultieren aus seiner normativen Charakterisierung der modernen Demokratie. Denn dort befindet sich auf der einen Seite die staatliche Willensbildung durch die Bürger und auf der anderen Seite die staatliche Herrschaftsausübung gegenüber den Bürgern. So muss das Prinzip des gleichen Gebrauchs politisch relevanter Freiheiten gegeben sein, die es den Bürgern erlauben Vorbedingungen für die Ausübung politischer Herrschaft, durch Wahlen, Abstimmungen, Demonstrationen, freiwillige Verbände etc., zu setzen. Für diejenigen, welche die politische Herrschaft ausüben, muss gelten, dass die erzeugten Gesetze und Politiken eine derartige Qualität aufweisen, dass sich das souveräne Volk in diesen wiedererkennen kann und selbige akzeptieren kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Claus Offe als Vertreter der kritischen Demokratietheorie: Einleitung in den Themenkomplex, die Verortung von Claus Offe als Theoretiker sowie Darlegung der Forschungsfragen.

2 Kritische Theorien zur Demokratie: Herleitung des Begriffs der Kritischen Theorie und deren Abgrenzung zur kritischen Demokratietheorie.

3 Claus Offes Ansätze in der kritischen Demokratietheorie: Biografischer Abriss und Einordnung von Offes Theorieansätzen, insbesondere zur deliberativen Demokratietheorie.

4 Die westliche liberale Demokratie: Untersuchung der liberalen Demokratie als aktuell einzig vertretbare Regierungsform sowie ihrer spezifischen Krisenerscheinungen.

5 Probleme demokratischer Lösungen: Analyse der politischen Entfremdung und der Rolle von Institutionen bei der Präferenzbildung der Bürger.

6 Herausbildung von Institutionen und Präferenzbildung zentral: Fazit und Zusammenführung der Erkenntnisse über die Notwendigkeit von Institutionen und Bürgerengagement für eine stabile Demokratie.

Schlüsselwörter

Claus Offe, kritische Demokratietheorie, liberale Demokratie, deliberative Demokratie, politische Institutionen, politische Entfremdung, Volkssouveränität, Massengesellschaft, politische Eliten, Vertrauen, Präferenzbildung, Strukturdefekte, moderne Demokratie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die theoretischen Beiträge von Claus Offe zur kritischen Demokratietheorie und untersucht, wie er die Stabilität und die Schwachstellen heutiger liberaler Demokratien bewertet.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Kernbereichen gehören das Verhältnis zwischen Bürger und politischem System, die Funktion politischer Eliten, die Bedeutung von Vertrauen sowie die Rolle von Institutionen in der modernen Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Offes theoretisches Verständnis einer „gesunden“ Demokratie zu erläutern und aufzuzeigen, wo er Anzeichen für eine Aushöhlung demokratischer Normen erkennt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine Analyse von Primärquellen, insbesondere Texte und Beiträge von Claus Offe selbst, ergänzt durch politiktheoretische Einordnungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erörterung deliberativer Prinzipien, die Bewährungsproben der liberalen Demokratie sowie die Analyse von Entfremdungstendenzen und der Notwendigkeit institutioneller Anpassungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben Claus Offe vor allem deliberative Demokratie, politische Entfremdung, Vertrauen, Institutionen und die Qualität der politischen Willensbildung.

Was versteht Offe unter dem „vertikalen“ und „horizontalen“ Vertrauen?

Vertikales Vertrauen beschreibt das Vertrauen der Bürger in die Regierung und deren Schutzfunktion, während horizontales Vertrauen die gegenseitige Anteilnahme und Aufmerksamkeit der Bürger untereinander bezeichnet.

Warum hält Offe den „Volkswillen“ für ein problematisches Konstrukt?

Für Offe existiert der Volkswille nicht als feststehende Größe, da die Gesellschaft in Interessen gespalten ist; ein Wille bildet sich erst durch Auseinandersetzung, sobald eine konkrete Fragestellung vorliegt.

Wie schlägt Offe eine Verbesserung der Demokratie vor?

Er fordert vor allem eine Demokratisierung der Parteien und eine stärkere Einbindung der Öffentlichkeit in diskursive Prozesse, um die Bildung reflektierter Präferenzen bei den Bürgern zu fördern.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kritische Demokratietheorie von Claus Offe - Schwachstellen der liberale Demokratie
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  (Institut für Politische Wissenschaft)
Veranstaltung
Demokratietheorien
Note
2,0
Autor
Nadja Kemper (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
23
Katalognummer
V59165
ISBN (eBook)
9783638531733
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kritische Demokratietheorie Claus Offe Schwachstellen Demokratie Demokratietheorien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nadja Kemper (Autor:in), 2006, Kritische Demokratietheorie von Claus Offe - Schwachstellen der liberale Demokratie , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/59165
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Leseprobe aus  23  Seiten
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