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Die Rolle des Weltsicherheitsrats im 2. Golfkrieg

Titel: Die Rolle des Weltsicherheitsrats im 2. Golfkrieg

Hausarbeit , 2002 , 16 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Stefan Denk (Autor:in)

Politik - Thema: Internationale Organisationen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Als am 2. August 1990 irakische Truppen auf Befehl von Saddam Hussein die Grenze zu Kuwait überquerten, verletzten sie aufgrund dieser Gewalthandlung nicht nur das kuwaitische Autonomiegebiet, sondern entzündeten einen Konflikt, in dessen Verlauf die USA und europäische Staaten ihre Interessen gefährdet sahen. Die Beharrlichkeit und das Festhalten aller Beteiligten an ihren Standpunkten führte zu einem vom UN-Sicherheitsrat legitimierten Krieg der Allianz - vornehmlich bestehend aus amerikanischen und britischen Truppen - gegen die irakische Armee, auch kurz: dem Golfkrieg.
Der UN-Sicherheitsrat gehörte zu der Instanz, die letztendlich den Krieg legitimiert hat, und das, obwohl allgemein bekannt ist, „dass Kriege in heutiger Zeit politisch in Sackgassen führen, sie Ausdruck eines überholten Politikmodells sind, sie noch dazu weder moralisch denn ökologisch vertretbar seien.“ Daher klingt es zunächst paradox, daß eine Institution, deren Aufgabe es ist den Frieden zu sichern, einen Krieg legitimiert. Ziel dieser Arbeit wird es daher sein, zu untersuchen, welche Rolle der UN-Sicherheitsrat in diesem Konflikt gespielt hat.
Um die Resolutionen verstehen zu können, die der Sicherheitsrat in der Zeit zwischen dem 02.08.1990 (Invasion Iraks) und dem 03.04.1991 (Waffenstillstand) verabschiedet hat, ist es zunächst unumgänglich einen Blick auf die Akteure zu werfen, die den Golfkrieg provoziert und geprägt haben. Denn erst nach Betrachtung der politischen und wirtschaftlichen Interessen jedes direkt und indirekt sich am Krieg beteiligenden Landes werden die Motive ersichtlich, die sich hinter den Beschlüssen und Handlungen verstecken. Des Weiteren gibt bereits die Zusammensetzung des Sicherheitsrates Anfang der 90er Jahre Aufschluss über den Entscheidungsprozess und damit über dessen Rolle im Golfkrieg.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1. Die wirtschaftlichen und politischen Interessen der Akteure

2.1.1. Irak

2.1.2. USA

2.1.3. Kuwait

2.1.4. Russland

2.1.5. Westeuropa

2.1.6. Staaten der Golfregion

2.2. Der UN-Sicherheitsrat

2.2.1. Die Funktion des Sicherheitsrates im Golfkrieg

2.2.2. Die zwiespältige Rolle des Sicherheitsrates im Golfkrieg

3. Schluß

4. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des UN-Sicherheitsrates während des Zweiten Golfkrieges, um zu klären, wie diese Institution trotz ihres primären Auftrags der Friedenssicherung einen Krieg legitimieren konnte und inwieweit sie dabei als politisches Instrument der Weltmächte fungierte.

  • Analyse der politischen und wirtschaftlichen Interessen der am Golfkrieg beteiligten Akteure
  • Untersuchung der Legitimationsfunktion des UN-Sicherheitsrates
  • Kritische Reflexion der Einflussnahme der USA auf die Beschlussprozesse des Sicherheitsrates
  • Betrachtung der Machtkonstellationen und strategischen Interessenkonflikte am Golf

Auszug aus dem Buch

2.1.2. USA

Der US-Präsident rechtfertigt in einer Ansprache an die amerikanische Nation vom 17.01.1991 den Angriff auf die irakischen Truppen mit der Begründung, daß Kuwait befreit und die vorhergehende Regierung wieder eingesetzt werden muss. Da die bilateralen Verhandlungen und Sanktionen zwischen Irak, der UNO und mehreren UNO-Mitgliedern zu keinem Ergebnis führten, gebe es keine weitere Möglichkeit mehr, das Problem anders als mit Waffengewalt zu lösen. Als weitere ausschlaggebende Punkte nannte er „Wahrung des Völkerrechts, Gewährleistung von Stabilität und Sicherheit in der Region, [und den] Schutz Saudi-Arabiens“. Man kann davon ausgehen, daß die eben genannten Argumente nur dazu dienten von den wahren Zielen der amerikanischen Außenpolitik abzulenken. Betrachtet man nämlich „das politische und militärische Engagement ... , so springt die Unverhältnismäßigkeit des Mitteleinsatzes ins Auge.“ Viel wahrscheinlicher erscheint es, daß es den USA, größter Ölimporteur zur damaligen Zeit, beim Gedanken daran, daß ein irrational handelnder Diktator Zugriff auf einige größten Ölressourcen der Welt hat und somit an der Preisgestaltung der Ölexporte beteiligt ist, gegraut haben muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt den Golfkrieg als Folge der irakischen Invasion Kuwaits dar und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der zwiespältigen Rolle des UN-Sicherheitsrates bei der Legitimation dieses Krieges.

2. Hauptteil: Dieses Kapitel analysiert die divergierenden politischen und wirtschaftlichen Interessen der Konfliktparteien sowie die spezifischen Funktionen und die Instrumentalisierung des Sicherheitsrates durch die USA.

3. Schluß: Das abschließende Kapitel reflektiert den Missbrauch supranationaler Friedensorganisationen durch Weltmächte und stellt die Sinnhaftigkeit solcher Gremien zur Völkerrechtswahrung in Frage.

4. Literaturverzeichnis: Hier werden alle verwendeten Monographien und Beiträge aus Sammelbänden zur fundierten Recherche der Arbeit aufgelistet.

Schlüsselwörter

Golfkrieg, UN-Sicherheitsrat, Irak, Kuwait, USA, Legitimation, Völkerrecht, Interessenpolitik, Weltordnung, Saddam Hussein, Intervention, Ölressourcen, Sanktionen, Frieden, Machtkonstellation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle und der Handlungsweise des UN-Sicherheitsrates im Kontext des Zweiten Golfkrieges zwischen 1990 und 1991.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die wirtschaftlichen und politischen Interessen der beteiligten Staaten sowie die Mechanismen der Legitimation militärischer Gewalt durch die Vereinten Nationen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, wie es den USA gelang, den Sicherheitsrat für ihre Zwecke zu instrumentalisieren, um einen Krieg zu legitimieren, obwohl dieser eigentlich der Friedenssicherung verpflichtet ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Analyse politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen basierend auf Literatur- und Quellenstudien zur internationalen Politik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Akteursanalyse (Irak, USA, Kuwait, Russland, Westeuropa, Golfstaaten) und eine kritische Auseinandersetzung mit den Funktionen des UN-Sicherheitsrates.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Inhalt am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Golfkrieg, Sicherheitsrat, Legitimation, Völkerrecht und machtpolitische Interessen der Supermächte geprägt.

Inwieweit spielte die Ölproblematik eine Rolle bei der Entscheidung der USA?

Der Autor argumentiert, dass die Sicherung des Zugangs zu den Ölressourcen und die Verhinderung einer Preis-Dominanz durch den irakischen Diktator ein zentrales, wenngleich oft hinter völkerrechtlichen Argumenten verstecktes Motiv der USA war.

Wie bewertet der Autor die Rolle des UN-Sicherheitsrates abschließend?

Der Autor sieht den Sicherheitsrat als ein durch Idealismus geborenes Instrument, das jedoch im Falle des Golfkrieges als Legitimationsorgan für die Interessen der Weltmächte missbraucht wurde.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Rolle des Weltsicherheitsrats im 2. Golfkrieg
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Veranstaltung
Die UNO
Note
2,0
Autor
Stefan Denk (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
16
Katalognummer
V57647
ISBN (eBook)
9783638520331
ISBN (Buch)
9783638766111
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rolle Weltsicherheitsrats Golfkrieg
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Denk (Autor:in), 2002, Die Rolle des Weltsicherheitsrats im 2. Golfkrieg, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/57647
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Leseprobe aus  16  Seiten
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