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Die Analyse der unvollkommenen Konkurrenz

Title: Die Analyse der unvollkommenen Konkurrenz

Seminar Paper , 2005 , 38 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dipl. Betriebswirt (FH) Klaus Mühlbäck (Author)

Economics - Micro-economics

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Schon im Jahr 1776 hat Adam Smith in seinem bahnbrechenden Werk Vom Wohlstand der Nationen erkannt, daß „Geschäftsleute des gleichen Gewerbes selten zusammenkommen, selbst zu Festen und zur Zerstreuung, ohne daß das Gespräch in einer Verschwörung gegen die Öffentlichkeit endet oder irgendein Plan ausgeheckt wird, wie man die Preise erhöhen kann.“ Nichts von diesem Verdacht hat bis zum heutigen Tage an Aktualität verloren, ganz im Gegenteil, Unternehmenszusammenschlüsse, Kartelle und andere Wettbewerbsbeschränkungen sind vermehrt Thema des wirtschaftspolitischen Tagesgesprächs. Die gegenwärtige Wettbewerbskommissarin der Europäischen Union, Neelie Kroes, hat zuletzt auf die Gefahren marktausschließender Verhaltensweisen hingewiesen, nicht ohne die Begriffe Marktmacht und Marktmißbrauch in Zusammenhang zu bringen.
Freier Wettbewerb auf Märkten ist unbestritten der wichtigste Faktor zur Bildung volkswirtschaftlich optimaler Preise und Ausbringungsmengen. Bedingung des freien Wettbewerbs ist es, daß ein Marktteilnehmer zwischen mehreren Angeboten der Marktgegenseite wählen kann , in der idealtypischen Form befindet er sich in einem Markt vollkommener Konkurrenz.
Aufgrund der hohen Aktualität der Wettbewerbsproblematik ist es Ziel der vorliegenden Studie, die unvollkommene Konkurrenz zu analysieren. Ausgehend vom Idealtypus der vollkommenen Konkurrenz werden Strukturen des Wettbewerbsmarktes analysiert, ihre verschiedenen in Theorie und Realität vorkommenden Ausprägungen betrachtet, um schließlich Ziele und Instrumente zur Vermeidung von Wettbewerbsbeschränkungen darzustellen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Abschnitt : Hinführung zur Thematik

2. Abschnitt : Die Marktstruktur

2.1 Wesen und Formen der Märkte

2.2 Marktkonzentration

2.3 Die vollkommene Konkurrenz

2.4 Die unvollkommene Konkurrenz

3. Abschnitt : Das Angebotsmonopol

3.1 Das Marktgleichgewicht im Angebotsmonopol

3.2 Die Ineffizienz des Angebotsmonopols

4. Abschnitt : Das Angebotsoligopol

4.1 Das Analyseproblem im Angebotsoligopol

4.2 Die Cournot’sche Lösung des Dyopolproblems

4.3 Die Theorie der geknickten Nachfragekurve

4.4 Bewußtes Parallelverhalten

4.5 Kartelle

5. Abschnitt : Die monopolistische Konkurrenz

5.1 Die Tangentenlösung der monopolistischen Konkurrenz

5.2 Die doppelt geknickte Preis-Absatz-Funktion

6. Abschnitt : Anti-monopolistische Politik

6.1 Verhinderung von Wettbewerbsbeschränkungen durch Kollektivmonopole

6.2 Verhinderung von Wettbewerbsbeschränkungen durch Individualmonopole

6.3 Erwünschte Monopolisierung

7. Abschnitt : Abschließende Bemerkungen

Zielsetzung und Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die fundierte Analyse der unvollkommenen Konkurrenz, ausgehend vom theoretischen Modell der vollkommenen Konkurrenz. Die Forschungsfrage untersucht dabei, wie verschiedene Marktstrukturen Wettbewerbsbeschränkungen verursachen und welche Instrumente zu deren Vermeidung eingesetzt werden können.

  • Grundlagen der Marktstrukturen und Konzentrationsmessung.
  • Analyse der Ineffizienz im Angebotsmonopol.
  • Interdependenzen und Preisbildung im Angebotsoligopol.
  • Gleichgewichtsbildung bei monopolistischer Konkurrenz.
  • Wettbewerbspolitische Instrumente und staatliche Eingriffsmöglichkeiten.

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Ineffizienz des Angebotsmonopols

Die Analyse hat gezeigt, daß der Preis, den der Angebotsmonopolist festlegt, über den Grenzkosten liegt, da die gewinnoptimale Ausbringungsmenge unter der Menge liegt, die sich durch eine Gleichheit von Grenzkosten und Preis-Absatz-Funktion, wie im Falle der vollständigen Konkurrenz (vgl. oben : Maximierungsbedingung der vollständige Konkurrenz), ergeben würde. Der Angebotsmonopolist erzielt also einen Monopolgewinn durch seine monopolistische Angebotsbeschränkung.

Das Verhältnis aus der relativen Abweichung des Preises von den Grenzkosten kann dementsprechend benutzt werden, um die Marktmacht eines Angebotsmonopolisten meßbar zu machen. Der sog. Lerner-Index definiert sich als : L = (Pmax - dC(Xmax)/dX) / Pmax (mit Pmax als gewinnmaximaler Preis, C als Kosten und Xmax als gewinnmaximale Ausbringungsmenge).

Im Falle der vollständigen Konkurrenz ist der Lerner-Index gleich Null, da der Preis den Grenzkosten entspricht. Der maximal erreichbare Wert ist Eins. Je größer der Lerner-Index, desto stärker ist die Marktmacht des Angebotsmonopolisten ausgeprägt, um so größer ist der Monopolgewinn.

Dieser Monopolgewinn ist eine Ausprägung der Ineffizienz des Angebotsmonopols. Demmler nennt vier Gründe, warum unter der sich einstellenden Gewinnmaximierungsbedingung des Angebotsmonopolisten der Markt ineffizient ist, sich demzufolge Verluste an Wohlfahrt für die Gesellschaft einstellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Abschnitt : Hinführung zur Thematik: Einführung in die Bedeutung des Wettbewerbs und Zielsetzung der Studie zur Analyse der unvollkommenen Konkurrenz.

2. Abschnitt : Die Marktstruktur: Erläuterung der verschiedenen Marktformen und Einführung von Kennzahlen wie Concentration Ratio und Herfindahl-Index.

3. Abschnitt : Das Angebotsmonopol: Analyse der Preisbildung und der volkswirtschaftlichen Ineffizienzen, die durch eine monopolistische Angebotsbeschränkung entstehen.

4. Abschnitt : Das Angebotsoligopol: Darstellung der komplexen Preis- und Mengenabhängigkeiten zwischen wenigen Anbietern unter Verwendung spieltheoretischer Ansätze.

5. Abschnitt : Die monopolistische Konkurrenz: Erläuterung des Gleichgewichts bei differenzierten Produkten durch Ansätze wie die Tangentenlösung und die doppelt geknickte Preis-Absatz-Funktion.

6. Abschnitt : Anti-monopolistische Politik: Untersuchung staatlicher Instrumente zur Verhinderung von Wettbewerbsbeschränkungen durch Kartelle oder Marktmacht.

7. Abschnitt : Abschließende Bemerkungen: Zusammenfassende Einschätzung der Bedeutung einer effizienten Wettbewerbspolitik im Kontext europäischer Märkte.

Schlüsselwörter

unvollkommene Konkurrenz, Angebotsmonopol, Angebotsoligopol, monopolistische Konkurrenz, Marktmacht, Wettbewerbspolitik, Lerner-Index, Herfindahl-Index, Allokationseffizienz, Wohlfahrtsverlust, Kartelle, Preis-Absatz-Funktion, Marktstruktur, Externalitäten, öffentliche Güter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Mechanismen und Auswirkungen von unvollkommenen Marktstrukturen auf die Preisbildung, die Allokationseffizienz und die Wohlfahrt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Angebotsmonopole, Angebotsoligopole, monopolistische Konkurrenz sowie die entsprechenden wettbewerbspolitischen Eingriffsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Ziel ist es, die Unterschiede zwischen dem Idealtypus der vollkommenen Konkurrenz und der Realität unvollkommener Märkte aufzuzeigen sowie Ziele und Instrumente zur Vermeidung von Wettbewerbsbeschränkungen darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine mikroökonomische Analyse durchgeführt, die graphische Modelle (Preis-Absatz-Funktionen) und spieltheoretische Ansätze kombiniert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst detaillierte Analysen zu Monopolen, Oligopolen und monopolistischer Konkurrenz sowie eine Diskussion über die Regulierung durch Kartellbehörden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Marktmacht, Allokationseffizienz, Wettbewerbsbeschränkungen, Preis-Absatz-Funktion und wohlfahrtsökonomische Ineffizienz.

Wie unterscheidet sich der Lerner-Index von herkömmlichen Kennzahlen?

Der Lerner-Index misst die Marktmacht spezifisch über die relative Abweichung des Preises von den Grenzkosten und ermöglicht so eine Quantifizierung des Monopolgewinns.

Was besagt die Theorie der geknickten Nachfragekurve im Oligopol?

Sie erklärt die beobachtete Preisstarre in Oligopolen dadurch, dass Wettbewerber bei Preiserhöhungen nicht folgen, bei Preissenkungen jedoch sofort reagieren, was die eigene Preisanpassung für den Anbieter unattraktiv macht.

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Details

Title
Die Analyse der unvollkommenen Konkurrenz
College
University of Bratislava  (Fakultät für Internationalen Handel)
Course
Mikroökonomie
Grade
1,0
Author
Dipl. Betriebswirt (FH) Klaus Mühlbäck (Author)
Publication Year
2005
Pages
38
Catalog Number
V57339
ISBN (eBook)
9783638518345
ISBN (Book)
9783638665315
Language
German
Tags
Analyse Konkurrenz Mikroökonomie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Betriebswirt (FH) Klaus Mühlbäck (Author), 2005, Die Analyse der unvollkommenen Konkurrenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/57339
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