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Praktikum in einer offenen Kinder- und Jugendeinrichtung

Titel: Praktikum in einer offenen Kinder- und Jugendeinrichtung

Praktikumsbericht / -arbeit , 2006 , 32 Seiten

Autor:in: Mareike Speck (Autor:in)

Pädagogik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die OT - X. versucht im Rahmen von Kooperationen die Vielfalt und Qualität ihrer pädagogischen Arbeit zu steigern. In dem Konzeptentwurf der OT findet man neben dem oben beschriebenen Selbstverständnis der Einrichtung auch die Beschreibung einer möglichen Produktpalette. Dort beschreibt die Hauptamtliche ihre Idee zu einer neuen Klientelerschließung wie folgt: Um in der Vielfalt der verschiedenen Angebote effektiv und effizient arbeiten zu können, müssen zielgruppenorientierte, qualitativ hochwertige Produkte geschaffen werden. Die Grundidee ist, für Cliquen Räume zur Verfügung zu stellen, die die Funktion von Rückzugsmöglichkeiten haben, gleichzeitig aber mit der Hilfe der Pädagogen Ausgangspunkte für soziales Lernen und die Erweiterung des Horizonts der Jugendlichen sein sollen. Der Jugendbereich und hier vor allem der offene Treff werden hauptsächlich von muslimischen jungen Männern im Alter von 20 bis 25 Jahren besucht, die aus dem gesamten Stadtgebiet und den Nachbarstädten kommen. Für sie ist die OT nichts anderes als eine kostengünstige Alternative zu anderen Treffpunkten. Versuche inhaltlich oder thematisch zu arbeiten scheitern. Gruppenorientierte Angebote werden fast ausschließlich von ein und derselben Clique besucht, sie nutzt die OT für diesen Zeitraum als Treffpunkt, die Absicht sich gemeinsam mit einer Sache zu beschäftigen steht auch hier im Hintergrund. Ebenso zwingend notwendig ist das Schaffen von Mutter-Kind-Arbeit und Jugendbildungsangeboten. Während die Arbeit mit Mutter-Kind-Gruppen als Grundlage dafür dienen kann schon in sehr jungen Jahren mit möglichen Adressaten der Einrichtung in Kontakt zu kommen, ist das Angebot von Jugendbildung ein Resultat aus der derzeitigen Situation von Kindern und Jugendlichen und als zusätzliche Hilfe und Vorbereitung auf das Erwachsenenleben zu sehen. Es wird sehr viel Wert auf Zusammenarbeit mit anderen Institutionen gelegt, dabei wird der Schwerpunkt auf Einrichtungen des gleichen Trägers gesetzt. So werden beispielsweise in Zusammenarbeit mit der OT B. und der OT V. gemeinsame Mitarbeiterschulungswochenenden für Ehrenamtliche und Honorarkräfte durchgeführt. Doch auch mit anderen Einrichtungen werden bestimmte Events oder Projekte organisiert. Es findet zudem eine Kooperation mit Schulen und der Gemeinde statt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Darstellung der Institution

1.1 Entstehungsgeschichte

1.2 Zielsetzungen

1.3 Rahmenbedingungen

1.4 Sozialraum

2. Grundlagen der offenen Kinder- und Jugendarbeit

3. Meine Tätigkeiten während des Praktikums

3.1 Die Vorbereitung der Kinderferienspiele

3.2 Der Kinder-Kreativ-Workshop

3.3 Die Mädchengruppe

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit dokumentiert die Erfahrungen eines achtwöchigen Praktikums im Rahmen des Diplomstudiums der Erziehungswissenschaften. Das primäre Ziel ist die Reflexion pädagogischer Arbeit in einer Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit, die kritische Auseinandersetzung mit institutionellen Rahmenbedingungen sowie die Erprobung und Analyse verschiedener pädagogischer Interventionsformen bei unterschiedlichen Zielgruppen.

  • Analyse der konzeptionellen Grundlagen der offenen Jugendarbeit.
  • Darstellung und Evaluation praktischer Tätigkeitsfelder (Ferienfreizeit, Kreativ-Workshops, Mädchenarbeit).
  • Reflexion der Rolle der Praktikantin im Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis.
  • Auseinandersetzung mit gruppendynamischen Prozessen bei Kindern und Jugendlichen.
  • Evaluierung der Einrichtung im Hinblick auf ihre interkulturelle Ausrichtung.

Auszug aus dem Buch

Die Orientierungsphase in der Gruppenarbeit

Die Kinder wurden jeden Morgen um 10 Uhr von ihren Eltern gebracht, dann trafen wir uns gemeinsam im Kinderraum. Es sehr wichtig für Kinder, das der Tag mit einem Ritual beginnt. Am ersten Tag hat der Morgenkreis noch die zusätzliche Funktion des sich Kennenlernens, es trifft eine sich noch unter einander nicht bekannte Gruppe von Menschen aufeinander. Man spricht im gruppendynamischen Sinne hierbei von einer Orientierungsphase, diese ist geprägt von Unsicherheit, Distanzwahrung und teilweiser Zurückgezogenheit.

Bedingt durch die neue Zusammenstellung einer Gruppe entsteht ein Gefühl der Fremdheit. Die Gruppenmitglieder versuchen sich an die neue Umgebung, die neuen Menschen und die oft ungewohnte plötzliche Nähe zu gewöhnen. Daraus resultieren eventuelle Spannungen oder ein Unwohlsein bzw. ein Gefühl der Unsicherheit bei den Kindern, da sie sie auf eine unbekannte Situation einlassen. Dabei zeigt sich ein recht widersprüchliches Verhalten: Man pendelt zwischen Distanz und Nähe, zwischen Kennen lernen und Abwehrstellung. Jeder versucht, sich von seiner besten Seite zu zX., sich anderen gegenüber so zu verhalten, wie er gerne gesehen werden möchte und tastet vorsichtig die anderen ab. Kennen sich einige Gruppenmitglieder bereits bilden sich unmittelbar Untergruppen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Darstellung der Institution: In diesem Kapitel wird die Geschichte, die konzeptionelle Zielsetzung, die personelle und räumliche Ausstattung sowie der Sozialraum der OT – X. detailliert beschrieben.

2. Grundlagen der offenen Kinder- und Jugendarbeit: Das Kapitel erläutert das theoretische Fundament der offenen Arbeit, insbesondere das Prinzip der Offenheit und die verschiedenen Funktionen (prophylaktisch, sozial, bildend, freizeitpädagogisch, identifikationsfördernd), die eine Jugendeinrichtung erfüllen sollte.

3. Meine Tätigkeiten während des Praktikums: Hier erfolgt eine ausführliche Darstellung der praktischen Arbeit in den Bereichen Kinderferienspiele, Kreativ-Workshops und Mädchengruppe, inklusive der jeweiligen Planung, Durchführung und Reflexion.

4. Schlussbetrachtung: Die Autorin resümiert ihre persönliche Entwicklung, bewertet die Relevanz ihres Studiums für die Praxis und reflektiert die interkulturelle Realität sowie die professionellen Anforderungen in der Einrichtung.

Schlüsselwörter

Offene Kinder- und Jugendarbeit, Pädagogik, Praktikumsbericht, Sozialraum, Gruppenarbeit, Gruppendynamik, Ferienbetreuung, Kreativ-Workshops, Mädchenarbeit, pädagogisches Handeln, Reflexion, Schlüsselqualifikationen, Interkulturelle Pädagogik, Identitätsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Praktikumsbericht grundsätzlich?

Der Bericht dokumentiert ein achtwöchiges Praktikum im Rahmen eines Diplomstudiums der Erziehungswissenschaften in einer evangelischen Kinder- und Jugendeinrichtung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die pädagogische Gestaltung von Freizeiten und Workshops, die Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen sowie die Reflexion des eigenen beruflichen Handelns und der institutionellen Rahmenbedingungen.

Was ist das primäre Ziel der beschriebenen Arbeit?

Das Ziel ist die Verzahnung von theoretischem Wissen aus dem Studium mit der praktischen Arbeit im Feld, um berufliche Kompetenzen zu erproben und die eigene Eignung für das Berufsfeld zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Einordnung genutzt?

Die Arbeit stützt sich auf pädagogische Fachliteratur zur offenen Jugendarbeit, gruppendynamische Konzepte sowie eine regelmäßige Reflexion der eigenen Praxis.

Was wird im Hauptteil des Berichts behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die konkrete Planung und Durchführung der Osterferienspiele, die Leitung von Kinder-Kreativ-Workshops sowie die Analyse der Arbeit mit einer Mädchengruppe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Offene Jugendarbeit, Gruppenpädagogik, Reflexion, Rollenverständnis und zielgruppenspezifische Förderung.

Warum wird die Mädchengruppe kritisch bewertet?

Die Mädchengruppe erwies sich aufgrund mangelnder Mindestgruppenstärke, unzuverlässigem Verhalten der Teilnehmerinnen und fehlender inhaltlicher Motivation als schwierig, weshalb eine Neuorganisation der Gruppe empfohlen wird.

Wie wurde die Planung der Kinderferienspiele gestaltet?

Die Planung erfolgte in drei inhaltlichen Blöcken (kreativ, hauswirtschaftlich, sportlich-aktiv), wobei ein hoher Wert auf Partizipation, Struktur und kindgerechte Lernziele gelegt wurde.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Praktikum in einer offenen Kinder- und Jugendeinrichtung
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Autor
Mareike Speck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
32
Katalognummer
V57062
ISBN (eBook)
9783638516013
ISBN (Buch)
9783638693684
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Praktikum Kinder- Jugendeinrichtung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mareike Speck (Autor:in), 2006, Praktikum in einer offenen Kinder- und Jugendeinrichtung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/57062
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Leseprobe aus  32  Seiten
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