Die Edu Engineering GmbH wurde 2019 von den beiden Wirtschaftsingenieuren Laura Häfner und Benjamin Wagner gegründet. Beide Gesellschafter besitzen eine einschlägige, über zehnjährige, Berufserfahrung.
Die Geschäftsidee der Unternehmung ist die Entwicklung und der Vertrieb eines Schülerboards und Integration mit den Klassenboards der Schulen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Die Unternehmung hat einen exklusiven Vertrag mit dem Bildungsministerium des Landes NRW (eventuell kann dies auf weitere Bundesländer nach erfolgreichem Start ausgeweitet werden). Ebenso ergeben sich hierbei noch Einsatzmöglichkeiten für Hochschulen und Universitäten.
Das Schülerboard dient als Klassentisch und hat auf seiner Oberfläche ein hochwertiges Touchdisplay verbaut. Die Schülerinnen und Schüler können dieses Board als individuellen Heftersatz nutzen. Das Board bietet zahlreiche Funktionen (Displayklon auf das digitale Whiteboard, große Softwareauswahl, Heftkontrolle durch die Lehrkraft). Die Schülerinnen und Schüler werden so spielerisch an die für ihre digitale berufliche Zukunft vorbereitet.
Zunächst sollen diese Boards in einer ausgewählten Gruppe von öffentlichen Schulen getestet werden und anschließend der Einsatz dieser evaluiert werden. Anschließend sollen die übrigen Schulen in Nordrhein-Westfalen folgen. Der ermittelte Verkaufspreis einer Einheit liegt bei 1.200 €. Insgesamt gibt es im Land Nordrhein-Westfalen 2.478.880 SuS. Bei einem Verkaufspreis von 1.200 € würde das theoretische Marktpotenzial bei ca. 3 Mrd. € liegen.
Inhaltsverzeichnis
1 Executive Summary
2 Unternehmen und Produkte
2.1 Geschäftsmodell
2.2 Unternehmenssitz und Rechtsform
2.3 Umfang der Produkte
2.4 Preise der Produkte
3 Persönliche Eignung des Managementteams
3.1 Die geschäftsführenden Gesellschafter
3.1.1 Laura Häfner
3.1.2 Benjamin Wagner
3.2 Gründe für die Wahl der Selbstständigkeit
3.3 Zulassungsvoraussetzung
4 Zielgruppen
4.1 Aktionsradius
4.2 Kundengruppen
4.3 Volumen der Zielgruppe
4.4 Bedürfnisse der Zielgruppen
4.5 Übersicht über die Zielgruppen
5 Markt
5.1 Vorbemerkung
5.2 Marktentwicklung und Marktpotenzial
5.3 Marktstandort
6 Wettbewerb
7 Kundennutzen und Positionierung
7.1 Kundennutzen
7.2 Positionierung
8 Vertrieb und Kommunikation
8.1 Vertriebs- und Kommunikationsstrategie
8.2 Corporate Identity
8.3 Zeitplan und Meilensteine
9 Abläufe und Organisation
9.1 Ablauforganisation
9.2 Ort der Leistungserstellung
9.3 Organisationsstruktur
9.4 Arbeitszeiten der Unternehmung
10 Zukunftsperspektiven
11 Erläuterungen zu den Planzahlen
11.1 Kapitalbedarfsplan
11.2 Finanzierungsplan
11.3 Umsatzplan
11.4 Kostenplan
11.5 Rentabilitätsplan
11.6 Liquiditätsplan
12 Anhang
Zielsetzung & Themen
Das Ziel der Edu Engineering GmbH ist die Entwicklung und Vermarktung eines digitalen Schülerboards, um die Digitalisierung an Schulen in Nordrhein-Westfalen durch ein Nischenprodukt zu fördern und Schülern ein modernes, vernetztes Lernwerkzeug an die Hand zu geben.
- Entwicklung und technische Integration digitaler Schulmöbel
- Umsetzung des Pilotprojekts "Talentschulen" in NRW
- Finanzielle Planung und Wirtschaftlichkeitsanalyse der Unternehmensgründung
- Strategische Positionierung im Bildungssektor
Auszug aus dem Buch
2.1 Geschäftsmodell
Der Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung eines digitalen Schülerboards für die Schulen des Landes NRW. Dazu gehören die Konstruktion, die Programmierung, Planung und Durchführung von Schulungen im Bereich der EDV sowie Betreuung und Verwaltung dieser EDV-Anlagen. Das Unternehmen ist im Bereich des Anlagenbaus u. Elektrotechnik einzuordnen.
Hintergrund dabei ist, dass die Edu Engineering GmbH im Bereich der öffentlichen Edukation im Bundesland Nordrhein-Westfalen ein Alleinstellungsmerkmal innehat. Es wurde mit dem Bildungsministerium ein Exklusivvertrag ausgehandelt1.
Als Pilotprojekt wurde mit dem Land NRW vereinbart, dass man vorab eine ausgewählte Gruppe der Talentschulen mit den Schülerboards ausstatten soll. Zum Schuljahr 2019/2020 starten 35 Schulen beim Schulprojekt „Talentschule“, mit dem Ziel die Schülerinnen und Schüler auf Grund der unterschiedlichen Talente und Herkünfte dieselben Bildungschancen zu bieten. Oftmals sind diese Bildungsorte Schulen im sozialen Brennpunkt. Das Schulprojekt „Talentschule“ soll diese Schulen dabei unterstützen, deren Bildungs- sowie Erziehungsauftrag noch besser wahr zu nehmen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Executive Summary: Kurzer Überblick über die Unternehmensgründung, das innovative Produkt und das Marktpotenzial in Nordrhein-Westfalen.
2 Unternehmen und Produkte: Beschreibung des Geschäftsmodells, des Standorts und der technischen Spezifikationen der Schülerboards.
3 Persönliche Eignung des Managementteams: Vorstellung der beiden Gründer, ihrer Qualifikationen und der Beweggründe für die Selbstständigkeit.
4 Zielgruppen: Analyse der Kundenstruktur, unterteilt in Primar- und Sekundarstufen, sowie deren spezifische Bedarfe.
5 Markt: Darstellung der Marktsituation, des Digitalisierungspotenzials an Schulen und der Standortwahl.
6 Wettbewerb: Analyse des Wettbewerbsumfelds und der Alleinstellungsmerkmale des Unternehmens.
7 Kundennutzen und Positionierung: Erläuterung des Mehrwerts für Schulen und der strategischen Marktpositionierung.
8 Vertrieb und Kommunikation: Strategien zur Kundenansprache, Branding und zeitliche Meilensteine des Projekts.
9 Abläufe und Organisation: Erläuterung der Kernprozesse, der internen Struktur und der Arbeitszeitmodelle.
10 Zukunftsperspektiven: Zusammenfassung der strategischen Ausrichtung mittels einer SWOT-Analyse.
11 Erläuterungen zu den Planzahlen: Detaillierte finanzielle Aufstellung inklusive Kapitalbedarf, Umsatz-, Kosten-, Rentabilitäts- und Liquiditätsplan.
12 Anhang: Verzeichnisse zu Abbildungen, Tabellen und Quellen.
Schlüsselwörter
Digitalisierung, Schülerboard, Edu Engineering, NRW, Talentschulen, Businessplan, MINT, Bildungstechnologie, Unternehmertum, Marktanalyse, Finanzplanung, Schulausstattung, E-Learning, Prozessoptimierung, Unternehmensgründung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Dokument?
Das Dokument ist ein Businessplan für die Gründung der Edu Engineering GmbH, die digitale Schülerboards für Schulen in NRW entwickelt und vertreibt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Arbeit deckt die Unternehmensstrategie, das Produktportfolio, die Markt- und Wettbewerbsanalyse sowie die detaillierte Finanzplanung für die ersten fünf Geschäftsjahre ab.
Was ist das primäre Ziel der Gründung?
Das Ziel ist die Ausstattung von Schulen, beginnend mit einem Pilotprojekt an Talentschulen, um die digitale Teilhabe und Lernchancen zu verbessern.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Planung zugrunde?
Es werden klassische betriebswirtschaftliche Methoden wie Nutzwertanalysen, SWOT-Analysen und eine detaillierte Finanzmodellierung (Liquiditäts- und Rentabilitätsplanung) angewandt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst das Geschäftsmodell, die Zielgruppenanalyse, die organisatorischen Abläufe sowie die technische Beschreibung des Schülerboards.
Welche Schlüsselwörter beschreiben das Konzept am besten?
Zu den Kernbegriffen zählen digitale Transformation, Schülerboards, Bildungsinnovation, Markteintritt in NRW und wirtschaftliche Nachhaltigkeit.
Warum wurde als Standort Bochum gewählt?
Bochum erzielte in einer Nutzwertanalyse gegenüber Aachen aufgrund von Faktoren wie Arbeitsmarkt, Zulieferern und Infrastruktur die besseren Ergebnisse.
Wie werden die Kosten der Schülerboards berechnet?
Die Kosten basieren auf einer detaillierten Materialliste sowie der Kalkulation von Fertigungs-, Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten.
- Quote paper
- Benjamin Wagner (Author), Laura Häfner (Author), 2019, Erstellung eines Business Plans am Beispiel der Edu Engineering GmbH, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/541509