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Stellt der Frauenkriminalroman ein Subgenre dar?

Charakteristika eines Frauenkriminalromans in "Müsli für den Mörder" von Diane Mott Davidson

Titel: Stellt der Frauenkriminalroman ein Subgenre dar?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2019 , 22 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit thematisiert die Kriminalliteratur, wobei besonderer Wert auf den Frauenkrimi gelegt wird. Kennzeichen des Frauenkriminalromans werden anhand des Beispiels "Müsli für den Mörder" von Diane Mott Davidson analysiert und herausgearbeitet.

Betrachtet man verschiedene Werke, stößt man zwangsläufig auf die Frage, was ein sogenannter Kriminalroman eigentlich ist. Was genau charakterisiert ihn? Inwiefern spalten sich Frauenkrimis davon ab? Als Grundlage gehört hierzu, was einen sogenannten Kriminalroman ausmacht und wie sich Detektivroman und Thriller unterscheiden.

Der Frauenkrimi bildet deutlich ein Subgenre des Kriminalromans. Die deutliche Trennung und die thematischen Unterschiede sind ein deutlicher Beweis, dass die Interessen und Erwartungen von Männern und Frauen an einen Kriminalroman weit auseinanderliegen und sich daher die Untergattung gebildet hat. Nicht umsonst gibt es in vielen Buchhandlungen Frauenromane, die differenziert angeboten werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Definition Kriminalroman

1.1.1. Entstehung des Kriminalromans

2. Geschichte des Detektivromans

2.1. Detektivromane Merkmale und Figurenkonstellationen

2.2. Allgemeines zum Thriller

2.2.1. Thriller Merkmale und Figurenkonstellationen

2.3. Geschichte des Frauenkriminalromanes

2.3.1. Kennzeichen des Frauenkrimiminalromanes

3. Diane Mott Davidson

3.1. Allgemeines zur Buchreihe von Davidson

3.1.1. Kontext des dritten Werks „Müsli für den Mörder“

3.2. Inhaltsangabe von „Müsli für den Mörder“ Diane Mott Davidson 1993

3.2.1. „Müsli für den Mörder" gelesen als Frauenkriminalromanes

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die strukturellen und inhaltlichen Differenzierungen zwischen dem klassischen Detektivroman und dem Thriller. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob der Frauenkriminalroman als eigenständiges Subgenre innerhalb der Kriminalliteratur zu klassifizieren ist, was anhand des Romans „Müsli für den Mörder“ von Diane Mott Davidson analysiert wird.

  • Kategorisierung von Detektivromanen und Thrillern
  • Identifikation spezifischer Merkmale des Frauenkriminalromans
  • Analyse der Rolle der Protagonistin und Amateurdetektivin
  • Untersuchung des Stellenwerts sozialer und psychologischer Aspekte in Kriminalerzählungen
  • Diskussion der Bedeutung von Leserzielgruppen für die Genrebildung

Auszug aus dem Buch

2.3.1. Kennzeichen des Frauenkrimiminalromanes

„Zahlreiche Kriminalautorinnen versuchten, die geschlechtsspezifische Spaltung des Marktes für Unterhaltungsliteratur, nachdem sie einmal eingetreten war, zu unterlaufen. Sie schreiben ‚über‘ männliche Detektive und somit ‚für‘ Männer. Schließlich ergaben sich mit der Abspaltung in zwei unterschiedliche Märkte auch einige spezifische Merkmale, die typisch für den sogenannten Frauenkrimi sind. Zum einen ist es so, das Autorinnen vermehrt auf die Bedeutsamkeit von psychologischen Faktoren Wert legen. Sie sind nicht so sehr an den Mord an sich interessiert, sondern eher an der Motivation und den psychologischen Aspekten. „Deshalb findet man in den Kriminalromanen von Frauen […] kaum technische Erklärungen, die Lösung liegt viel mehr im Charakter der beteiligten Person.“ Der Charakter der Figuren wird genau beschrieben und die Leserin kann sich in die verschiedenen Beziehungsebenen einfinden und diese nachvollziehen.

Dadurch entwickelt sie Sympathie und Antipathie zu den einzelnen Figuren. So nehmen eben diese psychologischen Fragen und Konstrukte in Romanen von Autorinnen für Frauen einen breiten Raum ein. Ein wichtiger Teil davon ist die Frage, warum das Verbrechen begangen wurde. Darüber hinaus wird genauer beschrieben, was die Auswirkungen des Verbrechens sind. Und „in welcher Weise ist die Gemeinschaft, in der der Mord geschieht, betroffen?“ Insgesamt wird mehr Wert auf den sozialen Hintergrund und die Beziehungen untereiner gelegt. Diese werden emotionaler dargestellt.

Außerdem „rückt die psychologisch glaubhafte Weiterentwicklung der einzelnen Romanfiguren zunehmend ins Zentrum des Geschehens.“ Es können auch einige Liebesgeschichten in den Nebenhandlungen vorzufinden sein, was ein weiteres Merkmal des Frauenkrimis darstellt. Eine dominierende Liebesgeschichte ist eine Thematik, die sich in der Kriminalliteratur für den männlichen Leser weniger auffinden lässt. Neben der Tatsache, dass viele Autorinnen einen männlichen Detektiv wählen, um eben diese Leser für sich zu gewinnen, gibt es auch Autorinnen, die gerade dazu das Gegenteil verkörpern. Sie wählen weibliche Detektive, mit denen sich die Frau identifizieren kann. Die Themen sind in eine andere Richtung gelenkt. Sie sind häuslicher und problemorientierter. Die Autorin möchte, dass sich der eigene Alltag auf die Figur projizieren lässt. Deshalb ist der Protagonist zumeist weiblich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Definition des Kriminalromans ein und skizziert das Ziel, die Unterschiede zwischen Detektivroman, Thriller und Frauenkrimi am Beispiel eines spezifischen Werkes zu erarbeiten.

2. Geschichte des Detektivromans: Das Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung des Genres von den Anfängen bis zum golden age und arbeitet die spezifischen Merkmale sowie die Figurenkonstellation des Detektivromans heraus.

3. Diane Mott Davidson: Dieser Abschnitt bietet ein Porträt der Autorin, beschreibt die Struktur ihrer Buchreihe und liefert eine detaillierte Zusammenfassung sowie eine gattungsspezifische Analyse von „Müsli für den Mörder“.

4. Fazit: Das Fazit bestätigt die These, dass der Frauenkrimi ein eigenständiges Subgenre bildet, das sich durch spezifische psychologische und soziale Schwerpunkte deutlich von traditionellen Kriminalromanen für männliche Leser abgrenzt.

Schlüsselwörter

Kriminalroman, Detektivroman, Thriller, Frauenkriminalroman, Goldy Bear, Diane Mott Davidson, Genreanalyse, Literaturwissenschaft, Amateurdetektivin, Subgenre, Figurenkonstellation, Kriminalliteratur, Frauenbild, Erzählperspektive, Mordaufklärung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Differenzierung zwischen den Genres Detektivroman und Thriller sowie der Untersuchung, ob der Frauenkriminalroman als ein eigenständiges Subgenre der Kriminalliteratur zu betrachten ist.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Publikation behandelt?

Zentrale Themen sind die Gattungsmerkmale des klassischen Detektivromans, die Abgrenzung zum Thriller, die Rolle der Frau als Ermittlerin und Autorin sowie die Bedeutung von sozialen und psychologischen Aspekten in Kriminalgeschichten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich der Frauenkriminalroman von anderen Formen der Kriminalliteratur unterscheidet, und dies anhand der Fallstudie „Müsli für den Mörder“ von Diane Mott Davidson zu belegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit nutzt die literaturwissenschaftliche Analyse von Gattungsmerkmalen und vergleicht diese mit den Inhalten des gewählten Romans von Diane Mott Davidson, ergänzt durch Fachliteratur zur Theorie des Kriminalromans.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Geschichte und Merkmale von Detektivromanen und Thrillern, gefolgt von einer detaillierten inhaltlichen Analyse und Einordnung des Frauenkriminalromans durch das Beispiel von Goldy Bear.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kriminalroman, Detektivroman, Frauenkriminalroman, Subgenre und psychologische Charakterisierung geprägt.

Welche Bedeutung kommt der Rolle der Amateurdetektivin in den Werken von Davidson zu?

Die Amateurdetektivin Goldy Bear dient als Identifikationsfigur für die weibliche Leserschaft, da ihre Lebensrealität als alleinerziehende Mutter und ihre alltäglichen Herausforderungen stark gewichtet werden.

Warum sind Rezepte ein relevantes Merkmal im analysierten Roman?

Die Integration von Rezepten ist ein charakteristisches, abweichendes Element des Frauenkrimis, das den häuslichen Aspekt betont und eine stärkere Bindung zwischen Leser und Text erzeugt.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Stellt der Frauenkriminalroman ein Subgenre dar?
Untertitel
Charakteristika eines Frauenkriminalromans in "Müsli für den Mörder" von Diane Mott Davidson
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
22
Katalognummer
V520926
ISBN (eBook)
9783346114181
ISBN (Buch)
9783346114198
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frauenkrimi
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Stellt der Frauenkriminalroman ein Subgenre dar?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/520926
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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