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Islamophobie in Gesellschaft und Schule

Titel: Islamophobie in Gesellschaft und Schule

Hausarbeit , 2014 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit geht es um das Thema Islamophobie, die sich in der heutigen Gesellschaft sowie in der Bildung immer mehr bemerkbar macht. Laut aktuellen Studien wird Islamophobie zu einem zunehmend größeren Problem und wächst auch statistisch immer mehr an. Hierzu gehe ich zunächst auf die Definition des Begriffs Islamophobie ein und untersuche anschließend die Frage, worin die Ursachen des Phänomens liegen und aus welchen Beweggründen Menschen zu islamophobem Verhalten neigen. Im Fokus der Arbeit steht auch die Fragestellung, inwieweit Islamophobie in der deutschen Gesellschaft verankert ist und insbesondere, wie sich islamophobe Tendenzen im schulischen Alltag bemerkbar machen. Anhand konkreter Fallbeispiele werden die häufigsten Konfliktsituationen dargestellt und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Viele Fragen richten sich danach aus, inwiefern grundlegende Menschenrechte betroffen sind, also wie Forderungen aus dem islamophoben Kontext heraus Einschnitte in Rechte von Minderheiten in Aussicht stellen. Populistische Dämonisierungen des Anderen schaffen und verstärken das Wir-Gefühl der Mehrheitsgesellschaft. Sie definiert sich demnach über das Anderssein einer bestimmten Gruppe. Aufgezeigt wird in dieser Arbeit, wie dieses historisch gewachsene Verhalten entstanden und beibehalten wird und warum externe Stellen, wie rechtliche Instanzen angerufen werden, um für das vermeintliche Problem eine Lösung herbeizuführen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Was ist Islamophobie?

1.1 Definition Phobie und Islamophobie

1.2 Die Ursachen der Islamophobie

1.3 Islamkritik oder Islam feindlich?

2. Islamophobie in der deutschen Gesellschaft

2.1 Deutschland: Gestern Antisemitismus, heute Islamfeindlichkeit?

2.2 Mehr politisch, weniger sachlich: Islamdebatten in Deutschland

2.3 Akzeptanz des Islams in Zahlen

3. Islamophobie in der Schule

3.1 Muslimische Schülerinnen und Schüler: Problem oder Bereicherung?

3.2 Islamphobie im Klassenzimmer

3.3 Das Kopftuch in der Schule

3.4 Aus religiösen Gründen – Befreiung vom Unterricht

3.5 Sexualkundeunterricht: Einzelfall oder typisch muslimisch?

3.6 Beten in der Schule

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Islamophobie in der deutschen Gesellschaft und deren spezifische Auswirkungen auf den schulischen Alltag. Dabei wird analysiert, wie historisch gewachsene Ressentiments, mediale Darstellungen und politische Debatten ein Feindbild konstruieren, das insbesondere im pädagogischen Kontext zu Konflikten führt und die Integration sowie das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen in der Schule erschwert.

  • Definition und Ursachen von Islamophobie
  • Islamdebatten in der deutschen Gesellschaft
  • Statistische Entwicklung der Islamfeindlichkeit
  • Konfliktfelder in der Schule (Kopftuch, Unterrichtsbefreiung, Beten)
  • Pädagogischer Umgang mit kultureller Diversität

Auszug aus dem Buch

3.2 Islamphobie im Klassenzimmer

Die Folgen der Islamophobie reichen weit über die gesellschaftlichen Probleme hinaus und betreffen auch zunehmend Bildung und Schulen. Insbesondere im pädagogischen Alltag sind islamophobe Einstellungen seitens des Lehrerkollegiums und der Schulleitung zu nennen. So deuten viele Lehrer das Fehlverhalten eines einzelnen pubertierenden Schülers türkischer Herkunft gegen die Schulregeln als die logische Folge ihrer türkisch-muslimischen Kultur, die ihrer Meinung nach in Konkurrenz mit den westlichen Werten stehen (vgl. Karakaşoğlu, 2009, S. 313). Sie sehen in der Religiösität ihrer muslimischen Schülerinnen und Schüler eine Modernitätsfeindlichkeit und die Freiheit des Individuums, was für Moderne steht, durch religiöse Normen ihrer Schüler gefährdet. Hinzu kommt auch, dass Lehrer selbst nur ein vereinfachtes Bild des Islams kennen. Ihre Kenntnisse über den Glauben ihrer muslimischen Schülerinnen und Schüler reicht manchmal nur so weit, wie sie in den Medien und der Presse vermittelt werden. Aus einer Studie des Georg-Eckert-Instituts für internationale Schulbuchforschung ging 2011 hervor, dass auch in den Schulbüchern ein falsches Islambild vermittelt wird. Dort gäbe es immer noch das vereinfachte Bild „Modernes Europa“ versus „antiquierter Islam“. Der homogenen islamischen Welt stünde ein homogenes modernes Europa gegenüber (vgl. Migazin, 2011, S. 1).

Hierdurch fühlen sich Lehrer bestätigt und sehen im pädagogischen Alltag mit ihren muslimischen Schülerinnen und Schülern ihre „einheitlich deutsch-säkulare“ Kultur einer „einheitlich türkisch-muslimischen“ gegenübergestellt (vgl. Karakaşoğlu, 2009, S. 313). Probleme im Schulalltag bei Kindern mit Migrationshintergrund würden Pädagogen als Ausdruck fehlender Integration wahrnehmen, und diese als Folge der religiös-kulturellen Verweigerungshaltung bei muslimischen Schülern und Eltern deuten. In dem Fehlverhalten des jeweiligen Schülers sehen sie dann nicht einen „normalen“ Verstoß gegen die Schulregeln, wie sie jedem anderen Schüler im Schulalltag hätte unterlaufen können, sondern einen Akt des muslimischen Schülers, der gegen die westlich-säkularen Werte verstößt. Seine türkisch-muslimische Kultur wird hier als eine fremde wahrgenommen und als Gegensatz zur christlichen Kultur empfunden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Islamophobie ein, erläutert die Relevanz des Problems für die heutige Gesellschaft und Schule und steckt den Rahmen der Untersuchung ab.

1. Was ist Islamophobie?: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Islamophobie, analysiert deren historische sowie aktuelle Ursachen und hinterfragt die Grenzen zwischen sachlicher Islamkritik und muslimfeindlichen Tendenzen.

2. Islamophobie in der deutschen Gesellschaft: Hier wird der gesellschaftliche Kontext beleuchtet, wobei Parallelen zu klassischen Stereotypen des Antisemitismus gezogen und die Auswirkungen öffentlicher Islamdebatten sowie statistische Belege für zunehmende Islamfeindlichkeit diskutiert werden.

3. Islamophobie in der Schule: Dieses Hauptkapitel untersucht konkrete Konfliktfelder im schulischen Umfeld, wie den Umgang mit muslimischen Schülern, das Kopftuchverbot, Unterrichtsbefreiungen und das Beten in der Schule, vor dem Hintergrund institutioneller und pädagogischer Herausforderungen.

Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, Lehrpersonen bereits in der Ausbildung für kulturelle Vielfalt zu sensibilisieren sowie veraltete Denkmuster in Schulbüchern abzubauen.

Schlüsselwörter

Islamophobie, Islamfeindlichkeit, Schule, Integration, Vorurteile, Stereotypen, Migrationshintergrund, Religionsfreiheit, pädagogischer Alltag, kulturelle Vielfalt, Diskriminierung, muslimische Schüler, Schulkonflikte, Identität, Wertekonflikt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen der Islamophobie, wie es sich in der modernen deutschen Gesellschaft manifestiert und insbesondere welche Auswirkungen es auf den Schulalltag und den Umgang mit muslimischen Schülern hat.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und Ursachen der Islamophobie, ihre gesellschaftliche Verankerung, die Rolle medialer und politischer Debatten sowie die spezifische Situation muslimischer Schülerinnen und Schüler in der Bildungseinrichtung Schule.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie islamophobe Denkmuster entstehen, wie diese das Schulklima beeinflussen und warum ein pädagogischer Umdenkprozess hinsichtlich kultureller Vielfalt und religiöser Identität notwendig ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Quellenanalyse, die aktuelle Studien, Berichte sowie Fallbeispiele heranzieht, um die verschiedenen Dimensionen der Islamophobie zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine gesellschaftliche Analyse von Islamdebatten und eine detaillierte Untersuchung schulischer Konfliktfelder, wie etwa Kopftuchfragen, Sportunterricht oder das Beten, inklusive der Rolle der Lehrerschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Islamophobie, Integration, Vorurteile, Schule, kulturelle Vielfalt, Religionsfreiheit und Diskriminierung.

Warum wird im Kontext der Schule oft von einem "Konflikt" gesprochen?

In der Schule treten oft kulturelle und religiöse Unterschiede zwischen muslimischen Schülern und den Erwartungen der Mehrheitsgesellschaft aufeinander; pädagogische Fachkräfte deuten dies oft fälschlicherweise als mangelnde Integration statt als normale kulturelle Vielfalt.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor für das Bildungssystem?

Der Autor fordert, dass Lehrpersonen bereits während ihrer Ausbildung stärker für kulturelle und religiöse Heterogenität sensibilisiert werden und Schulbücher von veralteten, binären Denkmustern befreit werden sollten.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Islamophobie in Gesellschaft und Schule
Hochschule
Universität Paderborn
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
19
Katalognummer
V511798
ISBN (eBook)
9783346086228
ISBN (Buch)
9783346086235
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schule Pädagogik Unterricht Islam Islamophobie Religion Muslime Islamfeindlichkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2014, Islamophobie in Gesellschaft und Schule, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/511798
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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