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Die psychoanalytische Lehre in "Das Schloß, darin sich die Schicksale kreuzen" von Italo Calvino

Titel: Die psychoanalytische Lehre in "Das Schloß, darin sich die Schicksale kreuzen" von Italo Calvino

Hausarbeit , 2018 , 19 Seiten

Autor:in: Julius Zukowski-Krebs (Autor:in)

Romanistik - Italianistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit interpretiert das Werk "Das Schloß, darin sich die Schicksale kreuzen" von Italo Calvino. Dies wird auf der Grundlage der psychoanalytischen Theorie von Jacques Lacan, die der freudianischen Psychoanalyse zuzurechnen ist, geschehen. Im Werk selbst finden sich keine Verweise auf Lacan, jedoch auf Sigmund Freud. Der Umstand dieses scheinbaren Widerspruchs wird im Folgenden aufgelöst und Klarheit in die Notwendigkeit einer lacanianischen Analyse geben.

In Italo Calvinos Werk finden sich viele Elemente der psychoanalytischen Lehre, mit der Calvino früh in seiner Karriere in Kontakt gekommen ist. Es sind durchaus Stimmen der Wissenschaft zu vernehmen, die sich an einzelnen Stellen um eine psychoanalytischen Interpretation Calvinos verdient gemacht haben, eine vollständige Aufarbeitung dieser Thematik fehlt jedoch bis heute. So soll diese Arbeit eine der ersten vorsichtigen und wohlbedachten Schritte auf diesem Pfade sein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Lacan, Calvino und die Psychoanalyse

3.Das stumme Sprechen bei Lacan und Calvino

3.1 Auch ich versuche meine Geschichte zu erzählen

4.Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, psychoanalytische Strukturen, insbesondere basierend auf der Theorie von Jacques Lacan, im literarischen Werk von Italo Calvino, mit einem Schwerpunkt auf dem Roman „Das Schloß, darin sich die Schicksale kreuzen“, freizulegen und systematisch zu untersuchen.

  • Analyse psychoanalytischer Elemente in der Literatur von Italo Calvino.
  • Anwendung der lacanianischen Theorie (Symbolisches, Imaginäres, Begehren) auf narrative Texte.
  • Untersuchung der Rolle von Tarotkarten als Metaphern und Signifikanten.
  • Erforschung der Bedeutung des "Gesetzes des Vaters" und der Kastrationsangst in Calvinos Werk.
  • Verbindung zwischen Roland Barthes' Semiologie und Calvinos Erzählstruktur.

Auszug aus dem Buch

3.1 “Auch ich versuche meine Geschichte zu erzählen”

Die zu analysierende Geschichte ist eine der wohl komplexesten und zugleich metaphernreichsten aller Erzählungen, vielleicht sogar die des gesamten Buches. Hier nun offenbart sich der Erzähler selbst und enthüllt nun seine Geheimnisse. Auch er fügt sich der symbolischen Ordnung und wird damit ebenfalls zu einem Fall. Damit übergibt er das Zepter des Analysierenden an den Leser und lässt ihn nun über sich rätseln und staunen. Und es ist wohl kaum verwunderlich, dass gerade diese Geschichte die meisten verweise auf die Psychoanalyse enthält.

Die Geschichte beginnt damit, dass der Erzähler sich als Schriftsteller offenbart. Eindrücklich beschreibt er anhand der Tarotkart des Stabkönigs wie mächtig er durch das Schreiben, das herausbilden der Signifikanten und Signifikate also, wird und dass ihm ihm dabei der Stift stets ein treuer Begleiter ist. Sieht man sich die Karte genauer an, wird man erkennen, dass dieser Stift übermäßig groß ist, nimmt er doch fast die gesamte Größe des sitzenden Königs ein. Auch läuft der Stift nicht wie sonst üblich spitz zu sondern bildet zu seiner Spitze hin einen “Kopf”. Unverkennbar handelt es sich hierbei um eine Allegorie auf das männliche Glied, der in seiner Bedeutung mit dem lacanianischen Phallus zusammenfällt. Denn hierbei verweist der Erzähler auf die Mächtigkeit dieses Stiftes/Stabes, anhand dessen er in der Lage ist sein Werk zu bestreiten. Es geht also um die Ambivalenz des Phallus-Habens, als Geschenk und als ständige Gefahr diesen zu verlieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Die Einleitung etabliert das Interesse an der Verbindung von Calvinos Werk und psychoanalytischen Lehren, insbesondere Freuds und Lacans, und grenzt den Forschungsgegenstand auf den Roman „Das Schloß, darin sich die Schicksale kreuzen“ ein.

2.Lacan, Calvino und die Psychoanalyse: Dieses Kapitel führt in die lacanianischen Konzepte des Symbolischen, des Begehrens und des Gesetzes des Vaters ein und diskutiert die theoretische Grundlage für die Interpretation der literarischen Texte.

3.Das stumme Sprechen bei Lacan und Calvino: Es wird untersucht, wie Charaktere durch die Verwendung von Tarotkarten als Signifikanten ihre Unfähigkeit überwinden, ihre eigentlichen Begehren innerhalb der symbolischen Ordnung auszudrücken.

3.1 Auch ich versuche meine Geschichte zu erzählen: Anhand einer exemplarischen Erzählung aus dem Werk wird detailliert aufgezeigt, wie der Erzähler mittels phallischer Symbolik und lacanianischer Konzepte eine tiefere Bedeutungsebene im Text konstruiert.

4.Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Calvinos Werk stark von psychoanalytischen Konzepten durchdrungen ist und die angewandte Methode der Textanalyse neue Ebenen der Sinnstiftung offenbart.

Schlüsselwörter

Italo Calvino, Jacques Lacan, Sigmund Freud, Psychoanalyse, Das Schloß darin sich die Schicksale kreuzen, Tarotkarten, Signifikant, Signifikat, Symbolisches, Begehren, Phallus, Gesetz des Vaters, Roland Barthes, Literaturwissenschaft, Unbewusstes

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Präsenz und Bedeutung psychoanalytischer Konzepte, insbesondere der Theorien von Jacques Lacan, im literarischen Werk von Italo Calvino.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentral sind die Anwendung der lacanianischen Psychoanalyse auf Literatur, die Funktion von Symbolen als Signifikanten und die Analyse von narrativen Strukturen hinsichtlich verdrängter Begehren.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, in einer ersten systematischen Untersuchung aufzuzeigen, wie Calvino psychoanalytische Lehren implementiert, um Strukturen innerhalb seiner Texte offenzulegen, die über die rein narrative Ebene hinausgehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die psychoanalytische Literaturinterpretation, wobei Konzepte wie das Symbolische, das Imaginäre und die Triebtheorie zur Dekodierung der Texte herangezogen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert, wie die Charaktere in Calvinos „Das Schloß, darin sich die Schicksale kreuzen“ durch die Nutzung von Tarotkarten ihre Geschichten "stumme" veräußern, wobei der Erzähler als Analytiker fungiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen: Italo Calvino, Jacques Lacan, Psychoanalyse, Tarotkarten, Signifikant, Signifikat, Begehren und Symbolisches.

Warum spielt das "Gesetz des Vaters" in der Interpretation eine so wichtige Rolle?

Nach Lacan formt das "Gesetz des Vaters" die Struktur unserer Sprache und unseres Begehrens; in Calvinos Werk fungiert es als ordnendes Prinzip, das das unverhüllte Sprechen der Charaktere verhindert.

Welche Rolle nehmen die Tarotkarten im untersuchten Roman ein?

Sie dienen als komplexe Metaphern oder Signifikanten, durch die die stummen Figuren gezwungen sind, ihre Geschichten und unbewussten Begehren zu kodieren, um sie überhaupt kommunizierbar zu machen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die psychoanalytische Lehre in "Das Schloß, darin sich die Schicksale kreuzen" von Italo Calvino
Hochschule
Freie Universität Berlin
Autor
Julius Zukowski-Krebs (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
19
Katalognummer
V509756
ISBN (eBook)
9783346079657
ISBN (Buch)
9783346079664
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lehre schloß schicksale italo calvino
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julius Zukowski-Krebs (Autor:in), 2018, Die psychoanalytische Lehre in "Das Schloß, darin sich die Schicksale kreuzen" von Italo Calvino, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/509756
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Leseprobe aus  19  Seiten
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