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Rechtfertigung von Krieg vor dem Hintergrund des amerikanischen Selbst- und Demokratieverständnisses

Titel: Rechtfertigung von Krieg vor dem Hintergrund des amerikanischen Selbst- und Demokratieverständnisses

Hausarbeit , 2005 , 28 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Claudia Hytrek (Autor:in)

Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Taliban-Regime ist niedergeschlagen, Saddam Hussein entmachtet und gefangen, das irakische Volk befreit: Vergangene amerikanische Kriege scheinen beendet. Und dennoch: Ist der Terror besiegt? Bis heute sind die Hauptverdächtigen für die Anschläge vom 11. September auf der Flucht, im Irak sind Anschläge von Rebellen an der Tagesordnung, immer noch sterben Soldaten und Zivilisten. Den Kriegen, die von der amerikanischen Regierung und den Amerikanern selbst als „unendliche Gerechtigkeit“ angesehen wurden, fielen unzählige Zivilisten zum Opfer. War das gerechtfertigt? Kann ein Krieg überhaupt gerecht sein? Nach dem 11. September stand das amerikanische Volk fast geschlossen hinter der Entscheidung ihres Präsidenten. Warum, so die Frage, findet ein Krieg eine derartige Unterstützung durch die eigene Bevölkerung? Welche Rolle spielt hierbei das Selbst- und Demokratieverständnis der Amerikaner? Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Rechtfertigung von Krieg vor dem Hintergrund des amerikanischen Selbstverständnisses. Sie lässt sich in drei große Blöcke einteilen; die beiden ersten dienen dabei als Grundlage auf deren Basis ich im letzten Teil den Zusammenhang zwischen Demokratie- sowie Selbstverständnis und der Rechtfertigung von Krieg herzustellen versuche.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. AMERIKANISCHES DEMOKRATIE- UND SELBSTVERSTÄNDNIS

2.1. BESONDERHEITEN AMERIKANISCHER POLITIK UND GESELLSCHAFT

2.1.1. GESELLSCHAFTLICHE SEGMENTIERUNG

2.1.2. POLITISCHE FRAGMENTIERUNG

2.2. AMERIKANISCHE IDEOLOGIE – WHAT IT MEANS TO BE AN AMERICAN

2.2.1. WERTE: FREIHEIT UND GLEICHHEIT

2.2.2. GOD’S CHOSEN COUNTRY

3. KRIEGSTHEORIEN – WIE KANN MAN KRIEGE RECHTFERTIGEN?

3.1. REALISMUS – INTER ARMA SILENT LEGES

3.2. PAZIFISMUS – KRIEG ALS KRIMINELLER AKT

3.3. DIE LEHRE VOM GERECHTEN KRIEG

3.3.1. DREI DIMENSIONEN

a) „Ius ad bellum“ – das Recht zum Krieg:

b) Ius in bello – das Recht im Krieg:

c) Ius post bellum

3.3.2. KRITIK

4. AMERIKANISCHE KRIEGE UND IHRE RECHTFERTIGUNG

4.1. PRÄVENTIVKRIEGE UND VORBEUGENDE MILITÄRSCHLÄGE

4.2. AFGHANISTAN

4.3. IRAK

4.4. DEMOKRATISCHER KRIEG?

4.4.1. „DIE WELT MUSS SICHER FÜR DIE DEMOKRATIE GEMACHT WERDEN.“

4.4.2. GUT GEGEN BÖSE

4.4.3. KRITIK AN DEN MACHTHABERN

4.4.4. DIE ROLLE DER INFORMATIONEN

5. ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem US-amerikanischen Selbst- und Demokratieverständnis und der moralischen sowie politischen Rechtfertigung von Kriegen, insbesondere unter Berücksichtigung der Bush-Doktrin.

  • Analyse des amerikanischen Selbstverständnisses (religiöse Wurzeln, Werte, Ideologie).
  • Darstellung klassischer Kriegstheorien mit Fokus auf die Lehre vom gerechten Krieg.
  • Untersuchung der Rechtfertigungsstrategien im Afghanistan- und Irak-Krieg.
  • Kritische Betrachtung der Rolle von Rhetorik, Patriotismus und Informationspolitik in einer Demokratie.

Auszug aus dem Buch

3.3.1. Drei Dimensionen

Die Lehre vom gerechten Krieg kann in drei Teile aufgegliedert werden:

a) „Ius ad bellum“ – das Recht zum Krieg: Dieser Teil betrifft die Gerechtigkeit, einen Krieg zu führen oder in einen einzutreten. Die Regeln des „Ius ad bellum“ richten sich in erster Linie an Staatsoberhäupter und politische Führer. Sie sind diejenigen, die Streitkräfte in Bewegung setzen und die für die Einhaltung dieser Prinzipien verantwortlich sind. Wird diese Verantwortung nicht erfüllt, begehen sie Kriegsverbrechen. Der Theorie des gerechten Krieges zu Folge muss zum gerechtfertigten Kriegseintritt eines Staates jede einzelne der folgenden sechs Anforderungen erfüllt werden:

1. Gerechter Grund: Ein Krieg darf nur aus einem richtigen Grund geführt werden. Walzer spricht, wie die meisten modernen Theoretiker, vom „Widerstand gegen die Aggression.“ Ungerechtfertigte und schädigende Gewalt stellt die Menschen und Staaten „moralisch und physisch unter Zugzwang“ sich selbst zu verteidigen, Unschuldige zu schützen und falsches Verhalten zu bestrafen. Werden die Rechte, eigene politische Entscheidungen für das eigene Volk innerhalb der eigenen Grenzen zu treffen, durch eine Aggression verletzt, darf ein Land Krieg zur Selbstverteidigung führen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Problematik der Rechtfertigung von Kriegen vor dem Hintergrund des 11. Septembers und der Rolle des amerikanischen Selbstverständnisses.

2. AMERIKANISCHES DEMOKRATIE- UND SELBSTVERSTÄNDNIS: Untersuchung der segmentierten Gesellschaft und der amerikanischen Ideologie, insbesondere des Patriotismus und der religiösen Verwurzelung.

3. KRIEGSTHEORIEN – WIE KANN MAN KRIEGE RECHTFERTIGEN?: Gegenüberstellung von Realismus, Pazifismus und der Lehre vom gerechten Krieg als moralische Basis für staatliche Kriegführung.

4. AMERIKANISCHE KRIEGE UND IHRE RECHTFERTIGUNG: Analyse der Anwendung der Bush-Doktrin in Afghanistan und im Irak unter dem Aspekt der Kriterien des gerechten Krieges und der demokratischen Legitimation.

5. ZUSAMMENFASSUNG: Synthese der Ergebnisse, die darlegt, wie das amerikanische Weltbild Kriege eher als gerechtfertigt erscheinen lässt als in anderen westlichen Kulturen.

Schlüsselwörter

Amerikanisches Demokratieverständnis, Lehre vom gerechten Krieg, Michael Walzer, Bush-Doktrin, Präventivkrieg, Vorbeugender Krieg, Patriotismus, Religion in der Politik, Irak-Krieg, Afghanistan-Krieg, US-Außenpolitik, Zivilreligion, Menschenrechte, Kritische Stimmen, Informationspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert, wie die USA Kriege rechtfertigen, indem sie die militärischen Handlungen mit dem spezifischen nationalen Selbst- und Demokratieverständnis in Einklang bringen.

Welche Themenfelder sind zentral?

Zentrale Themen sind die amerikanische Gesellschaftsstruktur, die Theorie des gerechten Krieges, die Bush-Doktrin sowie die Rolle von Religion und Patriotismus bei der Mobilisierung der Bevölkerung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu ergründen, warum Kriege in der US-amerikanischen Demokratie trotz ethischer Fragwürdigkeit eine hohe Unterstützung durch die Bevölkerung finden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoriegeleitete Analyse, wobei sie insbesondere auf die politikwissenschaftlichen Konzepte von Michael Walzer und Peter Lösche zurückgreift.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung amerikanischer Ideale, die Darlegung von Kriegstheorien sowie eine detaillierte Fallanalyse zu den Kriegen in Afghanistan und dem Irak.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Amerikanisches Selbstverständnis, gerechter Krieg, Bush-Doktrin, Religion, Patriotismus und demokratische Legitimation sind die prägenden Begriffe.

Wie unterscheidet sich der Präventivkrieg vom vorbeugenden Krieg laut der Analyse?

Der Präventivkrieg reagiert auf Gefahren in ferner Zukunft zur Sicherung des Machtgleichgewichts, während der vorbeugende Krieg eine unmittelbare, überwältigende Bedrohung adressiert.

Warum wird die Rolle der Religion als so bedeutsam eingestuft?

Religion dient als zentraler Integrationsfaktor und prägt durch eine Schwarz-Weiß-Rhetorik („Gut gegen Böse“) die moralische Wahrnehmung von außenpolitischen Konflikten.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rechtfertigung von Krieg vor dem Hintergrund des amerikanischen Selbst- und Demokratieverständnisses
Hochschule
Universität Hohenheim
Note
1,3
Autor
Claudia Hytrek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
28
Katalognummer
V50892
ISBN (eBook)
9783638470094
ISBN (Buch)
9783638661348
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rechtfertigung Krieg Hintergrund Selbst- Demokratieverständnisses
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Claudia Hytrek (Autor:in), 2005, Rechtfertigung von Krieg vor dem Hintergrund des amerikanischen Selbst- und Demokratieverständnisses, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/50892
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  28  Seiten
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