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Prädiktoren und Motive der eskapistischen Medienfunktion von Facebook

Titel: Prädiktoren und Motive der eskapistischen Medienfunktion von Facebook

Hausarbeit , 2019 , 12 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Lena Horn (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wieso gerade narzisstische Eigenschaften eine eskapistische Facebooknutzung prädestinieren können und welche Prädiktoren und Motive einer eskapistischen Nutzung des sozialen Netzwerkes sonst noch vorausgehen, soll in dieser Literaturarbeit geklärt werden. Weitergehend wird in der Literaturarbeit auch auf mögliche Auswirkungen, welche ein solcher Gebrauch von Facebook mit sich bringen kann, eingegangen. Außerdem wird zu Beginn das Eskapismuskonzept definiert und konkretisiert.

Das Zitat "Wo man Gefahren nicht besiegen kann, / Ist Flucht der Sieg; und ich entrann" ist auf den deutschen Schriftsteller Johann Gottfried Seume zurückzuführen. Und obwohl Seume im 19. Jahrhundert lebte, hat dieses Zitat stärkeren Gegenwartsbezug als je zuvor, wenn auch in einem anderen Kontext. Immer mehr Menschen eskapieren, also flüchten, mit Hilfe von Massenmedien vor ihren Problemen, ihrem Alltag, ihrem Leben, hin zu einer anderen Welt, welche sie ihre Sorgen vergessen lässt.

Die Eskapismusforschung geht genau diesem Verhaltensmuster auf den Grund. Sie basiert auf dem Uses and Gratifications Ansatz, welcher sich grob zusammengefasst mit der Frage beschäftigt, wieso der Mensch in gewissen Situationen von gewissen Medien Gebrauch macht und welchen Mehrwert er sich dadurch erhofft. Dem Konzept liegt also ein aktiver und bewusster Mediennutzer zu Grunde, für den die Medien eine funktionale Aufgabe erfüllen.

Besonders realitätsferne Medienwelten, die der richtigen, alltäglichen Welt eher weniger ähneln, laden zur Flucht ein. Da man diese abstrakte Welt allerdings durch verschiedene Medientypen erreichen kann, stellt sich die Frage, welche Motive, welche Bedürfnisse und welche Eigenschaften der Rezipienten auschlaggebend für ein bestimmtes Medium sind und wie dieses Medium sich von anderen unterscheidet.

In Bezug auf das Eskapismuskonzept ist vor allem das Medium Internet, speziell soziale Netzwerke wie Facebook zu nennen, welche in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom im Nutzermarkt ausgelöst haben. Allein in Deutschland waren 2018 ca. 30 Millionen Menschen bei Facebook registriert, 74% der deutschen Nutzer waren dort täglich aktiv, nochmal 16% davon sogar mehr als zwei Stunden pro Tag.

Der Online-Eskapismus wird somit immer relevanter für unsere heutige Gesellschaft. Motive, die ein eskapistisches Nutzungsverhalten hervorrufen, können etwa Veränderungen im Leben des Nutzers, Aufschiebung lästiger Aufgaben oder Verdrängung unangenehmer Verpflichtungen sein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Eskapismuskonzept

3. Die Eskapistische Medienfunktion von Facebook

3.1 Prädiktoren und Motive

3.2 Auswirkungen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Literaturarbeit untersucht die Rolle von Facebook als Medium für eskapistisches Nutzungsverhalten. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welche Motive, Prädiktoren und persönlichen Eigenschaften der Rezipienten eine solche Flucht in soziale Netzwerke begünstigen und welche Auswirkungen dies auf die Nutzer hat.

  • Grundlagen des Eskapismuskonzepts im Kontext des Uses-and-Gratifications-Ansatzes
  • Identifikation von Prädiktoren für eine eskapistische Facebooknutzung
  • Zusammenhang zwischen Facebook-Nutzung und Prokrastination
  • Analyse der Folgen wie Stress, Abhängigkeitserscheinungen und soziale Isolation

Auszug aus dem Buch

3.1 Prädiktoren und Motive

Eine häufige Facebooknutzung in alltäglichen Situationen wie bei einem Treffen mit Freunden, in Meetings, beim Autofahren sowie das Aufrufen des sozialen Netzwerks vor dem zu Bett gehen, in der Nacht oder nach der Uni, Arbeit etc. gilt als signifikanter Prädiktor für eine Facebookabhängigkeit (Hartmann & Manner, 2016, S. 88). Weiterführend hängt eine Facebookabhängigkeit wiederum eng mit einer eskapistischen Mediennutzung des sozialen Netzwerkes zusammen. Dies belegt eine Studie von Masur, Reinecke, Ziegele & Quiring, bei welcher eine hohe Korrelation zwischen einem eskapistischen Rezeptionsverhalten und der Facebookabhängigkeit nachgewiesen wurde (Masur, Reinecke, Ziegele & Quiring, 2014, S. 381). Aufgrund dieser Erkenntnis werden im Laufe der Arbeit auch Prädiktoren, welchen eine hohe Facebooknutzung zugrunde liegt, als Prädiktoren für eine eskapistische Facebooknutzung verwendet.

Facebook wird besonders häufig von Menschen in der Altersklasse der 20 – 29-Jährigen genutzt, was als Anhaltspunkt dient, eine eskapistische Medienfunktion des sozialen Netzwerkes besonders in dieser Altersgruppe zu vermuten (Statista, 2018, S. 47). Eine Studie von Dehm, Stroll & Beeske zeigt ebenfalls auf, dass 26% der Befragten genau dieser Altersgruppe angeben, das Internet zu nutzen, um sich von ihren Sorgen abzulenken. Weitere 22% sagen, dass das Internet ihnen das Gefühl gibt, am Leben anderer teilhaben zu können (Dehm, Stroll & Beeske, 2006, S. 93).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema ein, indem sie das Phänomen der Medienflucht vor dem Hintergrund des Uses-and-Gratifications-Ansatzes verortet und die Relevanz der Untersuchung für die heutige Facebook-Gesellschaft begründet.

2. Das Eskapismuskonzept: Dieses Kapitel definiert Eskapismus als motivierte Mediennutzung zur Vermeidung unangenehmer Lebensumstände, Aufgaben oder Emotionen und stellt die theoretische Basis für die Analyse dar.

3. Die Eskapistische Medienfunktion von Facebook: Der Hauptteil analysiert die spezifischen Gründe für die Nutzung von Facebook zur Realitätsflucht, identifiziert relevante Prädiktoren und beleuchtet die psychologischen Folgen.

3.1 Prädiktoren und Motive: Es werden Faktoren wie Selbstdarstellungsdrang, Stress, Prokrastination und narzisstische Tendenzen als Auslöser für eine eskapistische Nutzung des Netzwerks identifiziert.

3.2 Auswirkungen: Das Unterkapitel erörtert die negativen Konsequenzen, insbesondere die Gefahr einer Abhängigkeit sowie die durch Prokrastination und soziale Isolation geminderte Lebensqualität.

4. Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass Facebook aufgrund seiner heterogenen Struktur für viele Nutzer einen Fluchtweg bietet, warnt jedoch eindringlich vor den damit verbundenen psychologischen Risiken.

Schlüsselwörter

Eskapismus, Facebook, Mediennutzung, Uses-and-Gratifications, Prokrastination, Online-Verhalten, Selbstdarstellung, Narzissmus, Stressbewältigung, Soziale Isolation, Medienabhängigkeit, Publizistikwissenschaft, Psychologische Folgen, Internetnutzung, Rezeptionsforschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die eskapistische Funktion von Facebook, also die Nutzung des sozialen Netzwerks, um dem Alltag oder persönlichen Problemen zu entfliehen.

Welche thematischen Schwerpunkte werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den Motiven zur Medienflucht, der Rolle von Selbstdarstellung und Stressbewältigung sowie den daraus resultierenden Gefahren wie Abhängigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, welche Prädiktoren und Motive dazu führen, dass Nutzer Facebook als Werkzeug zur Flucht aus der Realität verwenden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis bestehender Studien und theoretischer Ansätze (wie dem Uses-and-Gratifications-Ansatz) eine Analyse des Phänomens vornimmt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert dargelegt?

Der Hauptteil differenziert zwischen den individuellen Motiven der Nutzer und den spezifischen Auswirkungen, wie dem Zusammenhang zwischen Facebook-Nutzung, Prokrastination und Abhängigkeit.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit den Begriffen Eskapismus, Facebook-Nutzung, Medienabhängigkeit und Rezeptionsverhalten beschreiben.

Warum spielt das Alter bei der eskapistischen Facebook-Nutzung eine Rolle?

Die Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen zeigt eine besonders hohe Nutzungsfrequenz, was laut der Arbeit ein verstärktes Bedürfnis nach Ablenkung und Teilhabe am Leben anderer nahelegt.

Was unterscheidet den Prokrastinierer vom Eskapisten laut dieser Arbeit?

Während der Prokrastinierende Aufgaben eher unkontrolliert aufschiebt, versucht der Eskapist gezielt und bewusst, unangenehmen Emotionen oder Stress durch Medienkonsum aus dem Weg zu gehen.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Prädiktoren und Motive der eskapistischen Medienfunktion von Facebook
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Publizistik)
Veranstaltung
Begriffe und Theorien der Publizistikwissenschaft
Note
1,0
Autor
Lena Horn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
12
Katalognummer
V496609
ISBN (eBook)
9783346006493
ISBN (Buch)
9783346006509
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Eskapismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lena Horn (Autor:in), 2019, Prädiktoren und Motive der eskapistischen Medienfunktion von Facebook, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/496609
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  12  Seiten
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