Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte

Die Forderung nach Bildung für Frauen

Ein (rechts-)geschichtlicher Abriss sowie ein Vergleich zwischen Dorothea Erxleben und Mary Wollstonecraft“

Titel: Die Forderung nach Bildung für Frauen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2005 , 28 Seiten , Note: 1

Autor:in: Marc Neumeister (Autor:in)

Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit werde ich versuchen einen Bogen zwischen den Ansichten der Kämpferinnen für Frauenbildung Dorothea Christiane Erxleben und Mary Wollstonecraft zu spannen. Dies kann jedoch nur dann gelingen, wenn ich zunächst eine historische Darstellung der Frauenbildung in den verschiedenen großen Epochen der Menschheit sgeschichte vornehme. In diesem Kapitel werde ich auf die jeweilige Lage der Frauenbildung eingehen und versuchen zu erläutern welche rechtlichen Grundlagen die Frauen zu diesen Zeiten am Studieren hinderten oder selbiges förderten. In meinem 2. Kapitel werde ich auf eine Vorreiterin in der Frage der Frauenbildung und gleichzeitig erste deutsche Ärztin Dorothea Christiane (od. Christiana) Erxleben eingehen. Ich werde mich sowohl mit ihrem Leben und ihrem Wirken, wie auch mit ihrer Schrift „Gründliche Untersuchungen, der Ursachen, die das weibliche Geschlecht vom Studieren abhalten“ beschäftigen. Anschließend und gewissermaßen auch vergleichend zu Dorothea Erxleben werde ich im 3. Kapitel auf Mary Wollstonecraft eingehen, die eine ähnliche Rolle wie Erxleben spielte nur ihre Forderungen noch radikaler, präziser und demonstrativer im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts stellte. Auch hier werde ich ihr Werk „Ein Plädoyer für die Rechte der Frau“ besonders unter dem bildungsrechtlichen Aspekt in aller Kürze behandeln. Im letzten Kapitel möchte ich kurz auf die Lage der Bildung und insbesondere der Frauenbildung im Codex des kanonischen Rechtes eingehen. Auch werde ich einen kurzen Blick auf Frauen im katholischen Hochschulbereich werfen. Den Abschluss bilden der Bildanhang und die Bibliographie.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 Femina Sapiens – Kampf um Frauenbildung im Spiegel der Zeit

1.1 Die „weise“ Frau in den frühesten und frühen Kulturen

1.1.1 Die Bevölkerung des Himmels mit weiblichen und männlichen Göttinnen- und Göttergestalten

1.1.2 Institutionen gerecht sexuell gewaltenteilerischer Kulturen

1.1.3 Die frühe einzelgeistige Leistung der Frau

1.2 Die Epoche der Umstempelung der Frauen zu ungeistigen Nichtmenschen (5000-3000 v. Chr.)

1.3 Der Durchbruch der Frau zum selbständigen Wissenschafterinnenberuf in der griechisch-römischen Antike

1.3.1 Die Position der griechisch-römischen Ehefrau

1.3.2 Der Erfolg der griechischen Frau in den Bereichen Literatur und schöne Künste

1.3.3 Die Bildungsmöglichkeiten der antiken Frau

1.3.4 Namen, Zahlen, Daten, Fachrichtungen und Theorien der antiken Wissenschafterinnen

1.4 Der patriarchalische Rückschritt in der Wissensbeteiligung der Frau von 400 – 1100 n. Chr.

1.5 Die Wiedergeburt des Frauenlehrstuhls an der Universität der Renaissance zwischen 1100 und 1600 n. Chr.

1.6 Die nordeuropäisch-neuzeitliche Privat-Wissenschafterin

1.7 Die menschenrechtlich ausgerichtete Frauenbewegung des 19. und 20. Jahrhunderts

2 Dorothea Christiane Erxleben: „auch Frauenpersonen sollen nach Gelehrsamkeit trachten“

2.1 Das Leben und die Lebensumstände der Dorothea Christiane Erxleben

2.2 „Gründliche Untersuchungen, der Ursachen, die das weibliche Geschlecht vom Studieren abhalten“

2.2.1 „Das Studium wird von Frauen oft missbraucht“

2.2.2 „Das Studium macht Frauen hochmütig“

2.2.3 Von dem Geiz

2.2.4 Von der Bequemlichkeit

2.2.5 Von dem Neid

3 Mary Wollstonecraft: „Macht die Frauen zu vernünftigen Menschen und freien Bürgerinnen!“

3.1 Das Leben und Wirken der Mary Wollstonecraft

3.2 „Ein Plädoyer für die Rechte der Frau“

4 Bildung und insbesondere Frauenbildung im Codex Iuris Canonici und an den katholischen Hochschulen

4.1 Allgemeines über das Frauentheologiestudium in Österreich

4.2 Frauenbildung im CIC und anderen kirchlichen Bestimmungen

4.2.1 Katholische Hochschulbildung

4.2.2 Andere Bildungseinrichtungen (Schulen, Vorschulen, etc.)

5 Nachwort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung der Frauenbildung und analysiert vergleichend die Ansichten von Dorothea Christiane Erxleben und Mary Wollstonecraft als Pionierinnen der Bildungsrechte für Frauen, ergänzt durch einen Blick auf die aktuelle kirchenrechtliche Situation.

  • Historische Entwicklung der Frauenbildung von der Antike bis zur Neuzeit
  • Biografische und inhaltliche Analyse der Positionen von Dorothea Christiane Erxleben
  • Biografische und inhaltliche Analyse der Positionen von Mary Wollstonecraft
  • Rechtsgeschichtliche Untersuchung der Rolle der Frau im Bildungswesen
  • Die Situation der Frauenbildung im Codex Iuris Canonici

Auszug aus dem Buch

2.2.1 „Das Studium wird von Frauen oft missbraucht“

Vorurteil: Frauen benutzen das Hochschulstudium nur für ihre eigenen Zwecke und entfremden es ihres eigentlichen Charakters, sodass es für die Bildung in ihrer Gesamtheit besser sei Frauen erst gar nicht zu einem Studium zuzulassen. Frauen werden durch das Studium hochmütig, lasterhaft und würden das Studium als Rechtfertigung dafür missbrauchen ihre ehelichen und familiären Pflichten zu vernachlässigen.

Widerlegung durch Dorothea Erxleben: Man darf nicht von einigen wenigen Frauen, die das Studium bzw. ihr Wissen für schlechte und unredliche Dinge verwendet haben, auf das gesamte weibliche Geschlecht schließen. Es gibt ja auch viele Männer, die ihr Wissen nicht zum Wohle der Menschheit, sondern zu ihrem eigenen Vorteil zweckentfremdet einsetzten.

Des Weiteren ist es oftmals nur der Hochmut anderen gegenüber, der Frauen, wie auch Männer dazu bringt ihr Wissen für schändliche Dinge und reine Angeberei zu verwenden. Doch gerade das Studium selbst hilft dieses Übel zu beseitigen, da der Hochmut aus einem Mangel an Selbsterkenntnis herrührt. Selbsterkenntnis wird jedoch durch das Studium erlangt, da es lehrt Fehler wahrzunehmen, einzugestehen und auch zu verzeihen. Sollte nämlich eine durch ein Studium gebildete Frau denken, dass sie viel mehr wisse als ihre männlichen Kollegen, würde sie im selben Moment auch einsehen müssen, was sie alles nicht weiß und wie viel mehr ihre Kollegen und Kolleginnen wissen.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung: Die Einleitung steckt den Rahmen der Arbeit ab, indem sie den Bogen von historischen Bildungsbedingungen über die Ansichten Erxlebens und Wollstonecrafts bis hin zur aktuellen kirchenrechtlichen Situation spannt.

1 Femina Sapiens – Kampf um Frauenbildung im Spiegel der Zeit: Dieses Kapitel liefert einen historischen Abriss der Frauenbildung, von der frühen Wertschätzung weiblichen Wissens in frühen Kulturen bis zum patriarchalischen Rückschritt und der späteren Wiedergeburt akademischer Lehrstühle in der Renaissance.

2 Dorothea Christiane Erxleben: „auch Frauenpersonen sollen nach Gelehrsamkeit trachten“: Der Abschnitt widmet sich dem Leben der ersten deutschen Ärztin und analysiert ihre Argumentation gegen zeitgenössische Vorurteile hinsichtlich des weiblichen Studiums.

3 Mary Wollstonecraft: „Macht die Frauen zu vernünftigen Menschen und freien Bürgerinnen!“: Hier wird das Leben der englischen Frauenrechtlerin beleuchtet und ihr Hauptwerk zur Notwendigkeit einer reformierten Erziehung für Frauen in den Mittelpunkt gestellt.

4 Bildung und insbesondere Frauenbildung im Codex Iuris Canonici und an den katholischen Hochschulen: Dieses Kapitel betrachtet die kirchenrechtlichen Rahmenbedingungen für Frauen im theologischen Studium und deren Zugang zu Bildungseinrichtungen innerhalb der katholischen Kirche.

5 Nachwort: Das Nachwort resümiert, dass die Ansichten der untersuchten Vorkämpferinnen in Kontrast zu aktuellen kirchlichen Verlautbarungen stehen und betont die bleibende Relevanz des Themas.

Schlüsselwörter

Frauenbildung, Dorothea Christiane Erxleben, Mary Wollstonecraft, Bildungsrecht, Frauengeschichte, Patriarchat, Gelehrsamkeit, Emanzipation, Codex Iuris Canonici, Frauenzimmer, Geschlechtergerechtigkeit, Aufklärung, Theologiestudium, Frauenbewegung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den historischen und rechtlichen Kampf um die Bildungsrechte von Frauen, wobei sie insbesondere die Positionen von Dorothea Christiane Erxleben und Mary Wollstonecraft gegenüberstellt.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Die Arbeit beleuchtet die Geschichte der Frauenbildung von der Antike über die Aufklärung bis hin zur modernen kirchenrechtlichen Perspektive auf das Frauenstudium.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Frauen trotz gesellschaftlicher Widerstände und rechtlicher Barrieren ihr Recht auf Bildung eingefordert haben und wie sich dies theoretisch und praktisch manifestiert hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historischen und rechtsgeschichtlichen Analyse sowie einem direkten Vergleich der Schriften und Ansichten der zwei ausgewählten Protagonistinnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen historischen Überblick, die detaillierte Vorstellung der Werke von Erxleben und Wollstonecraft sowie eine Analyse der Frauenbildung innerhalb des kanonischen Rechts.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren den Inhalt?

Zentrale Begriffe sind Frauenbildung, Gelehrsamkeit, Rechtsgeschichte, Bildungsbarrieren und Emanzipation.

Warum wurde Dorothea Christiane Erxleben als Fallbeispiel gewählt?

Sie gilt als Pionierin, die als erste Frau in Deutschland den Doktortitel in Medizin erlangte, und verfasste grundlegende Schriften zur Verteidigung des weiblichen Studiums.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Rolle der Frau in der Kirche?

Die Autorin stellt fest, dass kirchenrechtliche und lehramtliche Positionen zur Erziehung und Bildung, insbesondere hinsichtlich koedukativer Schulen, häufig im Widerspruch zu den Forderungen der untersuchten Vorkämpferinnen stehen.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Forderung nach Bildung für Frauen
Untertitel
Ein (rechts-)geschichtlicher Abriss sowie ein Vergleich zwischen Dorothea Erxleben und Mary Wollstonecraft“
Hochschule
Karl-Franzens-Universität Graz  (Rechtsgeschichte)
Veranstaltung
Seminar Frauenrechtsgeschichte
Note
1
Autor
Marc Neumeister (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
28
Katalognummer
V48911
ISBN (eBook)
9783638454889
ISBN (Buch)
9783640667901
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Forderung Bildung Frauen Seminar Frauenrechtsgeschichte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marc Neumeister (Autor:in), 2005, Die Forderung nach Bildung für Frauen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/48911
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  28  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum