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Internet. Bereicherung oder Entreicherung von Sozialkapital?

Titel: Internet. Bereicherung oder Entreicherung von Sozialkapital?

Hausarbeit , 2018 , 14 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, ob das Internet, das Sozialkapital verringert oder bereichert. Anhand von Literatur und neueren Studien werden Argumente zur Beantwortung dieser Fragestellung rausgesucht.

Facebook, Xing, Twitter, Instagram und Co. sind soziale Medien, über die heute viel mit Freunden und Bekannten kommuniziert wird. Soziale Medien und Internet bieten Möglichkeiten innerhalb weniger Sekunden Texte oder Bilder zu verschicken.
Seit der Erfindung des Internets in den 1990 Jahren haben sich die Möglichkeiten zur online sozialen Interaktion rasant vermehrt, damit eingehend auch die öffentlichen Diskurse. Die allgemein bestehende Auffassung des Einflusses des Internets auf die Interaktion mit Menschen und sozialen Aktivitäten fällt negativ aus.

Die Angst soziale Medien im Internet würden zum Verlust sozialer Beziehungen oder des gesellschaftlichen Zusammenhalts führen ist sehr präsent. In dieser Hausarbeit geht es genau um dieses Thema: den Einfluss von Internet auf das Sozialkapital. Die soziologische Relevanz des Themas besteht in der gesellschaftlichen Verbreitung und Nutzung des Internets, von mehr als 62,4 Millionen Deutschen (ARD/ZDF-Onlinestudie 2017). Die rasante Verbreitung des Internets einen großen Einfluss auf die Le-bensqualität und unter anderem auf das Sozialkapital.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sozialkapital

3. Einfluss des Internets aus das Sozialkapital

3.1 Wie wird online in das Sozialkapital investiert?

3.2 Einfluss des Breitbandanschlusses auf das Sozialkapital

4. Sozialkapital und Ungleichheiten

5. Kritische Auseinandersetzung

6. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die soziologische Fragestellung, ob die Nutzung des Internets und sozialer Medien das Sozialkapital von Individuen eher verringert oder bereichert. Dabei wird analysiert, unter welchen Bedingungen digitale Vernetzung zur Stärkung sozialer Beziehungen beiträgt oder soziale Ungleichheiten verschärft.

  • Theoretische Grundlagen des Sozialkapitals nach Bourdieu und Putnam
  • Mechanismen der Online-Investition in soziale Beziehungen
  • Einfluss der Breitbandverfügbarkeit auf soziale Aktivitäten
  • Verbindung zwischen digitaler Spaltung und sozialer Ungleichheit
  • Methodische Notwendigkeit einer differenzierten Betrachtung von Nutzungsmotiven

Auszug aus dem Buch

3.1 Wie wird online in das Sozialkapital investiert?

Pénard und Poussing (2010) differenzieren zwei Arten von Online-Investition in das Sozialkapital. Eine Investition besteht darin, existierende Beziehungen zu intensivieren und zu halten, z.B. mit engen Freunden oder Familie. Die zweite Investition ist das Kontakthalten mit flüchtigen Bekanntschaften und das Schließen von neuen Kontakten (Pénard/Poussing 2010: 570). Je nachdem in welche Beziehungen am meisten investiert wird, stehen dem Akteur unterschiedliche Ressourcen zu Verfügung. Investiert er am meisten in enge Beziehungen, so bekommt er Unterstützung und emotionale Zuneigung, investiert er lieber in schwache Beziehungen so hat er eventuell die Möglichkeit ein Jobangebot durch diese Beziehungen zu finden.

Um das Sozialkapital zu erhalten oder zu vergrößern, muss regelmäßig mit Personen eine Kontaktaufnahme erfolgen. Die Kosten für die Investitionen in das Sozialkapital hängen von den Kompetenzen des Individuums ab. Kennt sich eine Person gut mit Internet und sozialen Netzwerken aus, wird sie eher online in ihr Sozialkapital investieren. Personen ohne IT-Fähigkeiten werden eher offline investieren, indem sie sich mit jemandem treffen. Kosten fallen in beiden Möglichkeiten an: z.B. Zeitkosten, Elektronisches Material, Internet-Verträge oder Fahrtkosten, Essen und Trinken falls sich jemand zum Essen trifft oder Konzert-Eintritt usw. Jedoch sind die Kosten online, niedriger. Es kann zum Beispiel eine E-Mail an 20 Personen gleichzeitig verschickt werden, was verhindert, dass zeitaufwendige Meetings stattfinden. Zudem kann über Plattformen wie beispielsweise Facebook ein ganzes Netzwerk gemanagt werden. Mit dem selben Zeitaufwand kann online viel produktiver und mehr Sozialkapital erhalten oder Neues erlangt wird (Pénard/Poussing 2010: 573). Ein erhöhtes Sozialkapital auf Mikroebene führt zu mehr Vertrauen und Kooperation untereinander und somit auf der Makroebene (Pénard/Poussing 2010: 570).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und erläutert die Relevanz des Internets für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie die Forschungsfrage der Arbeit.

2. Sozialkapital: Es erfolgt eine theoretische Einbettung durch die Gegenüberstellung der Sozialkapital-Definitionen von Pierre Bourdieu und Robert Putnam.

3. Einfluss des Internets aus das Sozialkapital: Dieses Kapitel diskutiert Studien zur Internetnutzung und untersucht, wie Online-Aktivitäten zur Pflege und zum Aufbau von Sozialkapital beitragen.

3.1 Wie wird online in das Sozialkapital investiert?: Hier werden die Kosten-Nutzen-Aspekte der digitalen Kontaktpflege sowie die Unterschiede zwischen Investitionen in enge und schwache Bindungen analysiert.

3.2 Einfluss des Breitbandanschlusses auf das Sozialkapital: Dieser Abschnitt betrachtet den empirischen Zusammenhang zwischen der technischen Verfügbarkeit des Internets und der tatsächlichen sozialen Teilhabe.

4. Sozialkapital und Ungleichheiten: Es wird erörtert, wie soziale Schichtzugehörigkeit und digitale Spaltung zu ungleichen Startchancen beim Aufbau von Sozialkapital führen.

5. Kritische Auseinandersetzung: Das Kapitel hinterfragt die Messmethoden bestehender Studien und fordert eine nutzungsorientierte Differenzierung der Internetanwendung.

6. Fazit: Die Ergebnisse werden zusammengefasst, wobei das Internet als Instrument zur Bereicherung des Sozialkapitals bestätigt, aber die Notwendigkeit staatlicher Förderung zur Minderung von Ungleichheiten betont wird.

Schlüsselwörter

Sozialkapital, Internetnutzung, Digitale Spaltung, Bourdieu, Putnam, Soziale Netzwerke, Online-Investition, Breitbandanschluss, Soziale Ungleichheit, Soziale Interaktion, Mediennutzung, Virtuelles Kapital, Soziale Schicht, Kommunikation, Netzwerkanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Einfluss des Internets auf die Entwicklung und Erhaltung von Sozialkapital sowie die damit verbundenen gesellschaftlichen Auswirkungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf den soziologischen Definitionen von Sozialkapital, der Effektivität von Online-Investitionen in soziale Beziehungen und dem Zusammenhang zwischen digitaler Infrastruktur und sozialer Ungleichheit.

Welches ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Frage zu beantworten, ob die Internetnutzung eine Bereicherung oder eine Entreicherung des individuellen und gesellschaftlichen Sozialkapitals darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung bestehender empirischer Studien, um Argumente für die Beantwortung der Fragestellung systematisch zusammenzuführen.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Definition von Sozialkapital, der Investition in Online-Kontakte, dem Einfluss der Breitbandverbreitung auf reale soziale Aktivitäten und den Risiken sozialer Ungleichheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Sozialkapital, digitale Spaltung, Online-Investition, soziale Ungleichheit und soziale Netzwerke.

Wie unterscheidet sich laut der Arbeit die Investition in enge versus schwache Kontakte?

Während Investitionen in enge Beziehungen eher emotionale Unterstützung bringen, ermöglichen schwache Bindungen im Internet häufig den Zugang zu neuen Informationen oder beruflichen Chancen.

Warum betont die Autorin/der Autor die Notwendigkeit einer nutzungsorientierten Perspektive?

Die Autorin/der Autor argumentiert, dass eine undifferenzierte Betrachtung des Internets zu verzerrten Ergebnissen führt, da passives Entertainment (wie das Schauen von Filmen) andere Auswirkungen auf das Sozialkapital hat als aktive Kommunikation.

Was schlägt der Text als Lösung für die aufgezeigten Ungleichheiten vor?

Als Lösung wird ein staatliches Eingreifen vorgeschlagen, das die soziale Teilhabe fördert, beispielsweise durch die Unterstützung von Vereinen oder die gezielte Veranstaltung öffentlicher Aktivitäten.

Welches Fazit ziehen die zitierten Studien bezüglich der Rolle des Internets?

Das Internet wird weitgehend als Instrument gesehen, das das Sozialkapital bereichert, insbesondere indem es die Zeitkosten für die Kontaktpflege reduziert und schwache Netzwerke stabilisiert.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Internet. Bereicherung oder Entreicherung von Sozialkapital?
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
14
Katalognummer
V461863
ISBN (eBook)
9783668916340
ISBN (Buch)
9783668916357
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sozialkapital Internet Ungleichheiten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Internet. Bereicherung oder Entreicherung von Sozialkapital?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/461863
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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