Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Führung und Personal - Sonstiges

Rechtliche Rahmenbedingungen für die Erhöhung des Frauenanteils und deren Vergütung in Führungspositionen

Titel: Rechtliche Rahmenbedingungen für die Erhöhung des Frauenanteils und deren Vergütung in Führungspositionen

Seminararbeit , 2018 , 24 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Nini Lovevalley (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Am 1. Mai 2015 wurde das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst (kurz: FüPoG) durch den Bundestag beschlossen, um den Anteil von Frauen in Führungspositionen signifikant zu erhöhen. Jahrelange Diskussionen um die Einführung eines solchen Gesetzes fanden sich begründet in einem anhaltenden Trend weiblicher Unterrepräsentation in Führungspositionen – trotz steigender Erwerbsbeteiligung und Qualifikation von Frauen. Deutschlands Top-200-Unternehmen konnten im Jahre 2013 einen Frauenanteil von nur 15,1% in Aufsichtsratspositionen verzeichnen – ein Zustand, der oftmals kritisiert und als nicht haltbar betrachtet wurde.

Die Einführung des FüPoG soll in dieser Hinsicht die Weichen stellen für den Weg in eine Zukunft, in der die verfassungsrechtlich garantierte gleichberechtigte Teilhabe für alle Geschlechter ermöglicht werden kann. Um die Einführung des FüPoG und die Diskussion um eine gesetzliche Frauenquote in Unternehmen ranken sich einige Diskussionen und Fragen. Ist die Einführung des Gesetzes tatsächlich der einzige Weg zu einem höheren Frauenanteil gewesen oder wäre nicht das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (kurz: AGG) allein schon gesetzliche Grundlage genug gewesen? Erfährt durch die gezielte Bevorzugung eines Geschlechts das jeweils andere Geschlecht nicht eine ungleiche Behandlung? Und steht das FüPoG daher womöglich sogar im Widerspruch zum AGG? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die folgende Ausarbeitung und versucht, dieses ausgesprochen heikle Thema von verschiedenen Seiten zu beleuchten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bisherige rechtliche Rahmenbedingungen

2.1 Völkerrechtliche Rahmenbedingungen

2.2 Nationale Gesetzgebung

3. Die Entwicklung des Frauenanteils

4. FüPoG – Ziele und Umsetzung

4.1 FüPoG und bestehende Gesetze

4.2 FüPoG – das Für und Wider

4.3 FüPoG und Gender Pay Gap

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Effektivität des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen (FüPoG) in Deutschland. Ziel ist es, die Notwendigkeit der gesetzlichen Quotenregelung kritisch zu hinterfragen, deren Vereinbarkeit mit bestehenden Gesetzen zu prüfen und den Einfluss des Gesetzes auf die tatsächliche Gleichstellung sowie den Gender Pay Gap zu bewerten.

  • Historische und aktuelle rechtliche Grundlagen der Gleichberechtigung auf nationaler und völkerrechtlicher Ebene.
  • Empirische Entwicklung des Frauenanteils in Führungspositionen in DAX-Unternehmen.
  • Analyse der Zielsetzungen und der praktischen Umsetzung des FüPoG.
  • Diskussion der Kontroverse um die Frauenquote und deren potenzielle Auswirkung auf den Gender Pay Gap.

Auszug aus dem Buch

4.2 FüPoG – das Für und Wider

Dass eine Vereinbarkeit des FüPoG mit bestehenden Gesetzen zwar diskutiert wird, aber letztendlich zu bejahen ist, wurde bereits dargestellt. Ebenso wurde ersichtlich, dass die eingeführte Frauenquote bereits Veränderungen mit sich bringen konnte. Doch welche Probleme ergeben sich durch eine gesetzliche Frauenquote in der Wirtschaft und sorgt sie wirklich für Gleichberechtigung?

Regelungen wie die Frauenquote basieren auf der Annahme der ökonomischen Sinnbarkeit eines höheren Anteils der unterrepräsentierten Gruppe in bestimmten Positionen. Hiervon ausgehend werden Frauen als Hälfte der Bevölkerung verstanden und sollen daher auch die Hälfte des gesamten Talents im Lande darstellen. Ein Zusammenhang zwischen Geschlechtergleichheit und ökonomischem Wachstum bildet den Kern des Arguments für die Frauenquote.

Nicht wenige Kritiker bemängeln die Frauenquote jedoch, weil sie wie bereits dargestellt nur wenige Frauen in den geringen Spitzenpositionen der Unternehmen in den Fokus nimmt. Ginge es allein um die beabsichtigte Gleichstellung, so der Kritikpunkt, würde auf einen weitaus größeren Anwendungsbereich abzuzielen sein. Die Forderung nach einer Quote in allen Berufen, auch denen unter Spitzenpositionen, wurde bisher noch nicht laut. Das ökonomische Für der Frauenquote wäre in dieser Hinsicht als positives Argument hinfällig. Aus diesem Grund bezeichnet der Professor für politische Soziologie Walter Hollstein die Einführung der Frauenquote als Teil eines Geschlechterkampfes, bei dem es lediglich um Macht ginge.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Einführung des FüPoG zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen und skizziert die wissenschaftliche Fragestellung hinsichtlich der Notwendigkeit und Rechtmäßigkeit einer gesetzlichen Quote.

2. Bisherige rechtliche Rahmenbedingungen: Dieses Kapitel erläutert die völkerrechtlichen und nationalen gesetzlichen Grundlagen wie das Grundgesetz und das AGG, die bereits vor dem FüPoG als Basis für Gleichbehandlung dienten.

3. Die Entwicklung des Frauenanteils: Hier wird anhand von Daten und Berichten die Entwicklung des Frauenanteils in der Führungsebene von DAX-Unternehmen analysiert, wobei deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Branchen aufgezeigt werden.

4. FüPoG – Ziele und Umsetzung: Dieses Kapitel detailliert die Struktur des FüPoG, diskutiert dessen rechtliche Vereinbarkeit mit dem AGG sowie die Pro- und Contra-Argumente und verknüpft die Quote mit dem Gender Pay Gap.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das FüPoG zwar eine notwendige Geste darstellt, aber die tiefgreifenden Probleme der Lohnungleichheit und strukturellen Rollenbilder nicht allein lösen kann.

Schlüsselwörter

FüPoG, Frauenanteil, Führungspositionen, Gleichberechtigung, Grundgesetz, AGG, Geschlechterquote, Lohngleichheit, Gender Pay Gap, DAX-Unternehmen, Diskriminierung, Unterrepräsentation, Vereinbarkeit, Arbeitsrecht, Gleichbehandlung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das 2015 eingeführte Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen (FüPoG) in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt rechtliche Rahmenbedingungen, die Entwicklung des Frauenanteils in DAX-Unternehmen, die Kontroverse um Quotenregelungen sowie den Zusammenhang mit dem Gender Pay Gap.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage ist, ob das FüPoG tatsächlich ein notwendiges Instrument zur Gleichstellung darstellt, ob es mit dem allgemeinen Diskriminierungsverbot vereinbar ist und welche Wirkungen es in der Praxis entfaltet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine deskriptive Analyse sowie eine literatur- und rechtsbasierte Argumentation, um die Gesetzeslage und statistische Entwicklungen zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Rechtsgrundlagen, die statistische Entwicklung der Frauenanteile in großen Unternehmen sowie die Argumente für und gegen das FüPoG und dessen Schnittstelle zur Lohnungleichheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind das FüPoG, die Geschlechterquote, das Grundgesetz (insbesondere Art. 3), das AGG, der Gender Pay Gap und die berufliche Gleichstellung.

Wie bewertet die Autorin die Wirkung der Frauenquote?

Die Autorin sieht die Quote als wichtige Geste, betont jedoch, dass sie strukturelle Probleme wie Lohndifferenzen und die Vereinbarkeit von Familie und Karriere allein nicht lösen kann.

Warum wird die Lohnungleichheit im Kontext der Quote thematisiert?

Die Arbeit argumentiert, dass die Lohnschere (Gender Pay Gap) eine erhebliche Hürde darstellt, um Frauen für verantwortungsvolle Führungspositionen zu gewinnen, da die Mehrbelastung bei gleichzeitig geringerer Entlohnung unattraktiv wirkt.

Ist das FüPoG nach Ansicht der Autorin eine Diskriminierung von Männern?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass das Gesetz verfassungsrechtlich vereinbar ist, da es als legitime Kompensation für historische Nachteile von Frauen und nicht als pauschale Benachteiligung von Männern verstanden werden kann.

Welchen Handlungsansatz empfiehlt die Arbeit für die Zukunft?

Anstelle eines „Geschlechterkampfes“ wird ein respektvolles Miteinander auf Augenhöhe gefordert, bei dem nicht Quoten, sondern die Förderung echter Chancengleichheit und ein Umdenken in der Gesellschaft im Vordergrund stehen sollten.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rechtliche Rahmenbedingungen für die Erhöhung des Frauenanteils und deren Vergütung in Führungspositionen
Hochschule
Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main  (Entrepreneurship)
Veranstaltung
Rechtliche Aspekte von Unternehmensentwicklung und Nachhaltigkeit
Note
1,7
Autor
Nini Lovevalley (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
24
Katalognummer
V449986
ISBN (eBook)
9783668842410
ISBN (Buch)
9783668842427
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frauenanteil Frauenquote Frauen in Führungspositionen Weibliche Führungskräfte Frauenquote Führungspositionen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nini Lovevalley (Autor:in), 2018, Rechtliche Rahmenbedingungen für die Erhöhung des Frauenanteils und deren Vergütung in Führungspositionen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/449986
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  24  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum