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Mediation im eigenen familiären Umfeld

Title: Mediation im eigenen familiären Umfeld

Research Paper (undergraduate) , 2018 , 29 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Ekaterina Wawruschka (Author)

Sociology - Relationships and Family

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„Weil es das erste ist, was der Mensch vorfindet im Leben, und das Letzte, wonach er die Hand ausstreckt, und das Kostbarste im Leben, was er besitzt, auch wenn er es nicht achtet, deshalb ist es gewiß das Wichtigste für's Leben und wert, recht gründlich betrachtet zu werden. Was es ist? Blicke um Dich, lieber Leser, das ist Deine Familie.“

Die Familie ist für viele Menschen der zentrale Angelpunkt ihres Lebens, der ihnen Halt und Kraft gibt. Jedoch kommt es auch immer wieder zu Streit innerhalb der Familie. Um dieses wichtige soziale Gefüge aufrechterhalten zu können, greifen immer mehr Menschen auf die Mediation zurück. Im konkreten Fall auf die Familienmediation. Was passiert aber wenn der Familienkonflikt in der eigenen Familie des Mediators auftritt? Muss er sich – obwohl ausgebildet Konflikte zu lösen – aus diesem, speziellen heraushalten, oder kann er – gerade wegen seiner Ausbildung und Professionalität – deeskalierend arbeiten und eine Mediation im eigenen familiären Umfeld anbieten? Dieses Problem und die Antwort darauf sollen den Kern dieser Arbeit darstellen.

Als Mediator kann man sich zu dieser Frage generell an den Grundsätzen der Mediation orientieren, eine klare Richtlinie gibt es jedoch nicht. Wie hoch können die Erfolgschancen in der eigenen Familie sein? Welche Faktoren beeinflussen den Mediator, und wann ist es besser den Fall nicht anzunehmen?

Die Arbeit verfolgt zwei Ziele. Erstens: Es soll der Nexus der Mediation mit der Psychologie und Soziologie, also die Transdiziplinarität und die mannigfaltigen Faktoren, die auf sie einwirken, herausgearbeitet und erklärt werden. Zweitens: Es wird die Frage geklärt ob, wann und wie der Mediator in der eigenen Familie tätig werden kann.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hypothese

3. Der Regelkreis der Mediation

3.1 Erster Grundsatz - Neutralität

3.2. Zweiter Grundsatz – Selbstverantwortlichkeit

3.3. Dritter Grundsatz - Freiwilligkeit

3.4. Vierter Grundsatz - Informiertheit

3.5. Fünfter Grundsatz - Vertraulichkeit

4. Was ist Familie? Ein Begriff im Wandel der Zeit.

4.1. Der Familienkonflikt – Definition und Ursache

4.2 Die Familienmediation – Definition und Praxis

5. Einwirkungen auf die Allparteilichkeit des Mediators

5.1. Emotionen und ihre Macht im Mediationsprozess.

5.2. Distanzierung im Mediationsprozess

6. Beispiel einer möglichen Mediation im eigenen familiären Umfeld

7. Beispiel einer unmöglichen Mediation im eigenen familiären Umfeld

8.Conclusio

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretische Zulässigkeit und praktische Durchführbarkeit von Mediation innerhalb des eigenen familiären Umfelds des Mediators, wobei insbesondere die Herausforderung der Allparteilichkeit und der emotionalen Distanz im Fokus steht.

  • Grundlagen und rechtliche Rahmenbedingungen der Mediation
  • Familienbegriff im historischen und soziologischen Wandel
  • Einfluss von Emotionen und Distanzierung auf die Rolle des Mediators
  • Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen der Mediation bei Familienkonflikten

Auszug aus dem Buch

6. Beispiel einer möglichen Mediation im eigenen familiären Umfeld

Diese kann nur möglich sein, wenn die schon behandelten Vorgaben umsetzbar sind. Der Mediator muss also seine Allparteilichkeit und emotionale Distanz wahren sowie eine neutrale emotionale Grundhaltung aufweisen können.

Ein solcher Fall könnte sich folgendermaßen darstellen: Herr L. ist der Stiefvater des Mediators. Herr L. hat eine Tochter aus erster Ehe – Frau C. C. hatte schon immer eine starke Bindung zu ihrem Vater jedoch ein miserables Verhältnis zu dessen neuer Gattin – Frau G., die Mutter des Mediators. Zum 30. Geburtstag von Frau C. wurde Frau G. nicht eingeladen und nach mehreren Eskalationen hat Frau C. auch den Kontakt zu ihrem Vater, Herr L. abgebrochen – mehr aus Selbstschutzgründen als aus freiem Willen. Der Kontakt zum Mediator war bisher nur rudimentär und unverbindlich. Einige Monate nach dem Abbruch der Beziehung zu ihrem Vater, bittet Frau C. den Mediator den Konflikt zwischen ihrem Vater und ihr zu mediieren.

Der Mediator hat mehrere Jahre Erfahrung und ist eine stabile und selbstbewusste Persönlichkeit. Die lose Verbindung zu seiner Stiefschwester lässt ihn emotionale Distanz wahren. Der Stiefvater ist zwar mit seiner Mutter verheiratet, jedoch konnte der Mediator niemals eine enge Beziehung zu ihm aufbauen, da er noch regen Kontakt mit seinem leiblichen Vater hat. Die Grundlagen, um die Allparteilichkeit wahren zu können, sind also gegeben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Familie als zentralen Lebensraum und hinterfragt, ob Mediatoren in Konflikten innerhalb ihrer eigenen Familie professionell tätig werden können.

2. Hypothese: Das Kapitel stellt die These auf, dass Mediation im eigenen familiären Umfeld möglich ist, sofern die Voraussetzung der Allparteilichkeit durch emotionale Distanz gewahrt bleibt.

3. Der Regelkreis der Mediation: Es werden die fünf Grundprinzipien (Neutralität, Selbstverantwortlichkeit, Freiwilligkeit, Informiertheit, Vertraulichkeit) als essenzielle Richtlinien für Mediatoren definiert.

4. Was ist Familie? Ein Begriff im Wandel der Zeit.: Dieses Kapitel analysiert den Familienbegriff historisch und soziologisch und untersucht Konfliktursachen sowie die Spezifika der Familienmediation.

5. Einwirkungen auf die Allparteilichkeit des Mediators: Hier werden die psychologischen Faktoren – insbesondere Emotionen und die Notwendigkeit der Distanzierung – in Bezug auf die Wahrung der Allparteilichkeit erörtert.

6. Beispiel einer möglichen Mediation im eigenen familiären Umfeld: Anhand eines Fallbeispiels wird illustriert, unter welchen Bedingungen eine Mediation in der eigenen Familie erfolgreich durchgeführt werden kann.

7. Beispiel einer unmöglichen Mediation im eigenen familiären Umfeld: Das Kapitel zeigt ein Fallbeispiel auf, in dem aufgrund fehlender emotionaler Distanz und bestehender Machtunterschiede eine Mediation zwingend abzulehnen ist.

8.Conclusio: Die Conclusio verifiziert die Hypothese und betont, dass die Mediatorenfähigkeit zur emotionalen Selbstreflexion und Distanzierung den entscheidenden Faktor für eine erfolgreiche Mediation bildet.

Schlüsselwörter

Mediation, Familienmediation, Allparteilichkeit, Neutralität, Familienkonflikt, Emotionen, Distanzierung, Supervision, Konfliktlösung, Selbstreflexion, Familiensystem, Kommunikation, Interdisziplinarität, Ethik, Konfliktmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob und unter welchen Bedingungen ein ausgebildeter Mediator in Konflikten innerhalb seiner eigenen Familie vermittelnd tätig werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundsätze der Mediation, die historische und soziologische Definition von Familie, der Einfluss von Emotionen auf professionelles Handeln sowie Techniken zur Wahrung der Allparteilichkeit.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Verifizierung der Hypothese, dass Mediation im eigenen Umfeld möglich ist, wenn der Mediator fähig ist, die für die Allparteilichkeit erforderliche emotionale Distanz herzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf einen empirisch-analytischen Ansatz unter Verwendung von Deduktion und Operationalisierung der aufgestellten Hypothese.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den Grundsätzen der Mediation, der Definition von Familienkonflikten, den psychologischen Auswirkungen auf den Mediator und der praktischen Abwägung anhand von Fallbeispielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Mediation, Allparteilichkeit, Familienkonflikt, emotionale Distanz, Neutralität und Selbstreflexion.

Welche Rolle spielen Supervisionen für den Mediator in der eigenen Familie?

Supervisionen dienen als zentrales Werkzeug, um eigene Verhaltensmuster und Blockaden zu reflektieren, damit der Mediator in der Lage ist, neutral zu agieren und die emotionale Last des Konflikts zu bewältigen.

Warum ist das Beispiel einer „unmöglichen“ Mediation so wichtig für die Arbeit?

Es dient als Kontrast, um aufzuzeigen, dass bei fehlender emotionaler Distanz oder unüberwindbaren Machtunterschieden die Verweigerung der Tätigkeit zum Schutz der Mediationsgrundsätze unumgänglich ist.

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Details

Title
Mediation im eigenen familiären Umfeld
Grade
1,0
Author
Ekaterina Wawruschka (Author)
Publication Year
2018
Pages
29
Catalog Number
V441404
ISBN (eBook)
9783668797376
ISBN (Book)
9783668797383
Language
German
Tags
Mediation Familie Unparteilichkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ekaterina Wawruschka (Author), 2018, Mediation im eigenen familiären Umfeld, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/441404
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