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Stress am Arbeitsplatz. Möglichkeiten der Identifikation und Intervention

Titel: Stress am Arbeitsplatz. Möglichkeiten der Identifikation und Intervention

Hausarbeit , 2017 , 27 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Ferry Schütz (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Hausarbeit soll anhand eines fiktiv erdachten-, jedoch durchaus realitätsnahem praktischen Beispiel das arbeits- und gesundheitspsychologische Konstrukt „Stress“ näher untersucht werden. Das konkrete Fallbeispiel lautet hierbei wie folgt: „Ein Arbeitskollege beschwert sich über den hohen Arbeitsaufwand, den Zeitdruck und den damit verbundenen Stress bei der Ausführung bestimmter Arbeitstätigkeiten.“
Ziel dieser Hausarbeit ist es, anhand des gewählten Beispiels zu erläutern, wie Stress am Arbeitsplatz entsteht und welche Maßnahmen dazu beitragen können, potentielle Stressoren zu erkennen und auszuschalten oder zumindest zu minimieren. Hierbei sollen insbesondere auf das transaktionale Stressmodell von Richard Lazarus (1999) sowie auf Methodiken der Stressbewältigung eingegangen werden. Dadurch kann und soll diese Hausarbeit durch die in ihr enthaltenen theoretischen Grundlagen zum Thema Stress und deren beispielhafte Anwendung einen weiteren Beitrag zur Aufklärung, Prävention und Intervention leisten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Relevanz des Themas

1.2 Ausgangslage und Problemstellung

1.3 Überblick über die Arbeit

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Begriffserörterung

2.2 Das transaktionale Stressmodell nach Lazarus

2.3 Belastungsfaktoren

2.4 Stresswahrnehmung und -bewertung

2.5 Methoden der Stressbewältigung

3. Transfer auf die Problemstellung

3.1 Die Erfassung von Stress

3.2 Ansatzpunkte der Intervention

4. Diskussion und Reflexion

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist es, auf Basis des transaktionalen Stressmodells von Richard Lazarus zu erläutern, wie Stress am Arbeitsplatz entsteht und welche Maßnahmen zur Identifikation sowie Intervention geeignet sind, um die psychische Belastung von Mitarbeitern zu reduzieren.

  • Grundlagen der Arbeits- und Gesundheitspsychologie
  • Analyse des transaktionalen Stressmodells nach Lazarus
  • Methoden der Stressbewältigung (z. B. Stressimpfungstraining, Kaluza-Programm)
  • Transfer der theoretischen Konzepte auf ein praktisches Fallbeispiel
  • Möglichkeiten der betrieblichen Gesundheitsförderung und Führungskräfteunterstützung

Auszug aus dem Buch

2.2. Das transaktionale Stressmodell nach Lazarus

Eines der bekanntesten Modelle der Stresskonzeption ist das im Jahre 1999 durch den Psychologen Richard Lazarus 1974 veröffentlichte transaktionale Stressmodell. Das Modell bietet einen kognitiven Erklärungsansatz für die Entstehung von Stress, zeigt die Folgen von Stress in den Dimensionen Physiologie, Verhalten, Emotionen und Kognitionen auf und diskutiert mögliche Bewältigungsstrategien, das sogenannte „Coping“.

Lazarus geht davon aus, dass kognitive Bewertungsprozesse darüber bestimmen, ob eine bestimmte Situation stressbezogene Folgen auslöst oder nicht. Der Prozess beginnt dabei mit der Aussetzung des Individuums mit potentiellen Stressoren. Diese werden in einer primären Bewertung zunächst dahingehend sondiert, ob sie irrelevant, positiv oder negativ eingeschätzt werden. Die Einschätzung des Letzteren bedeutet gleichzeitig, dass die Situation Potential zur Auslösung von Stress aufweist. Dieser Prozess nennt sich „primary appraisal“. Wird die Situation als negativ und damit umgangssprachlich „stressend“ eingeschätzt, wird ein zweiter, „sekundärer“ Bewertungsprozess initiiert. In diesem erfolgt die Abschätzung der individuellen Bewältigungsmöglichkeiten der auf die Person von außen einwirkenden Anforderungen. Mit anderen Worten, es erfolgt eine Bewertung der zur Verfügung stehenden Ressourcen. Wenn die Stressoren als intensiv, neuartig und mangels Ressourcen zur Bewältigung unkontrollierbar erscheinen sowie das durch die Stressoren beeinflusste Handlungsergebnis nahezu unvorhersehbar, resultiert ein Gefühl von Kontrollverlust über die Situation. Es entsteht Stress und die damit in unmittelbaren Zusammenhang stehenden körperlichen-, emotionalen-, kognitiven und physiologischen Reaktionen. Zur Bewältigung dieser Reaktionen beginnt sodann der Prozess des sogenannten „Coping“. Eine Übersicht über die eben beschriebenen Vorgänge ergeht in Abbildung 1. Wird die Situation durch die eigenen Ressourcen aufgelöst, erfolgt eine dritte Bewertung, der sogenannte „re-appraisal“. Bei diesem Prozess wird geprüft, ob die Situation immer noch bedrohlich ist oder final bewältigt wurde. Ist Letzteres der Fall, wird die Situation in Zukunft zu hoher Wahrscheinlichkeit als weniger negativ oder “stressend“ wahrgenommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtung der zunehmenden Relevanz psychischer Belastungen im Arbeitskontext und Definition der Problemstellung anhand eines fiktiven Fallbeispiels.

2. Theoretische Grundlagen: Erläuterung zentraler Begriffe, Einführung des transaktionalen Stressmodells nach Lazarus sowie Diskussion gängiger Stressbewältigungsprogramme.

3. Transfer auf die Problemstellung: Anwendung der theoretischen Erkenntnisse auf den Fall eines belasteten Teamleiters unter Berücksichtigung von Interventionsmöglichkeiten.

4. Diskussion und Reflexion: Kritische Würdigung der konzeptionellen Arbeit unter Berücksichtigung der fehlenden Empirie und der Begrenztheit der gewählten Modelle.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Fazit über die Bedeutung nachhaltiger Präventions- und Interventionsmaßnahmen zur Steigerung der Arbeitseffizienz und Erhaltung der Gesundheit.

Schlüsselwörter

Stress am Arbeitsplatz, Arbeitspsychologie, Gesundheitspsychologie, transaktionales Stressmodell, Lazarus, Coping, Stressbewältigung, Stressimpfungstraining, Kaluza, Prävention, Intervention, psychische Belastung, Gefährdungsbeurteilung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Ressourcen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konstrukt „Stress“ im arbeitspsychologischen Kontext und analysiert, wie dieses entsteht und effektiv bewältigt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Stress, psychische Belastungsfaktoren, Bewertungsprozesse nach dem transaktionalen Stressmodell und verschiedene Interventionsansätze.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, anhand eines Fallbeispiels aufzuzeigen, wie Stressoren identifiziert und durch gezielte Maßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen minimiert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer konzeptionellen Literaturanalyse psychologischer Fachliteratur und der Anwendung dieser Erkenntnisse auf ein fiktives Fallbeispiel.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen (Lazarus-Modell), Belastungsfaktoren und konkrete Stressbewältigungsprogramme (z.B. Meichenbaum, Kaluza) detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Stress, psychische Belastung, Coping, Intervention, Prävention und Arbeitspsychologie.

Wer ist die fiktive Person P?

P ist ein Teamleiter in einem mittelständischen Unternehmen, der unter hoher Arbeitslast, Zeitdruck und einer daraus resultierenden psychischen Belastung leidet.

Warum ist eine Kombination aus verschiedenen Maßnahmen sinnvoll?

Isolierte Maßnahmen sind oft nur kurzfristig wirksam. Erst eine Kombination aus Reduzierung der Belastung, kognitiver Umdeutung und regenerativen Methoden führt zu nachhaltigen Erfolgen.

Welche Rolle spielt Führung bei der Stressbewältigung?

Führungskräfte haben einen maßgeblichen Einfluss auf das Betriebsklima. Durch offene Kommunikation und soziale Unterstützung können sie aktiv zur Entlastung ihrer Mitarbeiter beitragen.

Was ist der Unterschied zwischen Stressbelastung und Stressbewältigung?

Die Belastung ist der von außen einwirkende Stressor, während die Bewältigung (Coping) die kognitive und verhaltensorientierte Strategie darstellt, um diese Belastung zu meistern.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Stress am Arbeitsplatz. Möglichkeiten der Identifikation und Intervention
Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Note
1,0
Autor
Ferry Schütz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
27
Katalognummer
V441251
ISBN (eBook)
9783668796973
ISBN (Buch)
9783668796980
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stress
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ferry Schütz (Autor:in), 2017, Stress am Arbeitsplatz. Möglichkeiten der Identifikation und Intervention, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/441251
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Leseprobe aus  27  Seiten
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