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Entwicklung und Bewertung von Einsatzmöglichkeiten des sozial-kognitiven Prozessmodells gesundheitlichen Handelns (Health Action Process Approach, HAPA) zur Förderung körperlicher Aktivität

Title: Entwicklung und Bewertung von Einsatzmöglichkeiten des sozial-kognitiven Prozessmodells gesundheitlichen Handelns (Health Action Process Approach, HAPA) zur Förderung körperlicher Aktivität

Term Paper , 2018 , 28 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Gabriele Contola (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention

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Diese Hausarbeit behandelt die Entwicklung und Einsatzmöglichkeiten des Health Action Process Approach (HAPA): sozial-kognitives Prozessmodell gesundheitlichen Handelns von Ralf Schwarzer.

Zunächst wird auf zentrale Begrifflichkeiten der Gesundheitspsychologie eingegangen, um anschließend daran den Einfluss einzelner Variablen auf die Aufnahme und Weiterführung körperlicher Aktivität zu erläutern. Konklusiv werden die Einsatzmöglichkeiten des Modells beleuchtet und darüber diskutiert. Anhand der verwendeten Literatur zeigt sich, dass sich das dynamische Modell von Schwarzer gut zur Erklärung und Vorhersage individueller gesundheitsförderlicher und gesundheitsschädlicher Verhaltensweisen eignet. Durch die Unterscheidung zwischen präintentionalen Motivationsprozessen und postintentionalen Volitionsprozessen erklärt es gut, welche spezifischen Variablen in den einzelnen Phasen eine Rolle spielen, wie gesundheitsbezogene Ziele stufenweise geplant und visualisiert werden können, wie Teilschritte am Weg zur Gesundheitsverhaltensveränderung überprüft und individuelle Interventionen geplant werden können.

Besonders aufschlussreich für die Anwendung sind die Erkenntnisse des HAPA-Modells zu stufenspezifischen Interventionen. Aus praktischer Sicht liefern diese einen bedeutenden Vorteil: Interventionsmaßnahmen können für die betreffende Person phasenbezogen und maßgeschneidert entwickelt werden. Solche phasenbezogenen Treatments zielen auf die jeweiligen individuellen Bedürfnisse der Rezipienten ab. Die Einflussfaktoren, die auf die Gesundheitsverhaltensweise der Person einwirken, können so je nach Phase, fokussiert und modifiziert werden, weshalb diese Art von Maßnahmen auch als besonders erfolgversprechend gilt.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Gesundheit

3 Körperliche Aktivität, Bewegung und Sport

4 Gesundheits- und Krankheitsverhalten

5 Theoretischer und empirischer Hintergrund

5.1 Persönlichkeitsmerkmale

5.2 Kausalattributionen und Kontrollüberzeugungen

5.3 Optimismus

5.4 Selbstwirksamkeitserwartung und Handlungsergebniserwartung

5.5 Modelle und Konzepte

6 Health Action Process Approach (HAPA): Das sozial-kognitive Prozessmodell gesundheitlichen Handelns

6.1 Der motivationale Prozess: Intentionsbildung

6.2 Der volitionale Prozess: Planung und Realisierung gesundheitsbezogenen Handelns

7 Sozial-kognitive Bedingungen körperlicher Aktivität

8 Einsatzmöglichkeiten des HAPA-Modells zur Förderung körperlicher Aktivität

9 Bewertung und Diskussion

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Hausarbeit setzt sich zum Ziel, das sozial-kognitive Prozessmodell gesundheitlichen Handelns (HAPA) von Ralf Schwarzer detailliert zu analysieren, seine Anwendungsmöglichkeiten bei der Förderung körperlicher Aktivität zu bewerten und die Bedeutung phasenbezogener Interventionen für eine nachhaltige Verhaltensänderung darzulegen.

  • Theoretische Grundlagen der Gesundheitspsychologie und des Gesundheitsverhaltens.
  • Differenzierung zwischen motivationalen und volitionalen Prozessen im HAPA-Modell.
  • Bedeutung von Selbstwirksamkeit, Risikowahrnehmung und Handlungsplanung.
  • Stufenspezifische Interventionsstrategien zur Förderung regelmäßiger körperlicher Aktivität.
  • Kritische Diskussion der Modellanwendung und Anforderungen an zukünftige Interventionsansätze.

Auszug aus dem Buch

6.1 Der motivationale Prozess: Intentionsbildung

Künftiges Verhalten lässt sich in der Regel aus vergangenem Verhalten einer Person vorhersagen. Gesundheitsverhaltensweisen zählen zu Gewohnheiten mit großer zeitlicher Stabilität. Der Prozess der dauerhaften Veränderung solcher Gewohnheiten setzt Motivation und die explizite Intention, bezogen auf ein bestimmten Verhalten oder ein bestimmtes Verhaltensergebnis voraus. Drei kognitiv-affektive Variablen beeinflussen die Intentionsplanung: Risikowahrnehmung, Handlungsergebnis- und Selbstwirksamkeitserwartung (Schwarzer, 2004). Diese wirken auf die Motivationsphase ein.

Die Wahrnehmung eines Risikos beruht lt. dem Autor auf subjektiven Einschätzungen des Schweregrads von Erkrankungen sowie der Situationsergebniserwartung (eigene Verwundbarkeit (z.B. „Es besteht die Möglichkeit, dass ich einen Herzinfarkt bekommen könnte.“). Im Prozess der Gesundheitsverhaltensveränderung schätzt eine Person zu Beginn ihre Anfälligkeit, also die Eintrittswahrscheinlichkeit sowie den Schweregrad einer ernsthaften Erkrankung bzw. eines Ereignisses ein. Die Einsicht in Zusammenhänge zwischen eigenem Verhalten und Gesundheit ergibt einen bestimmten Grad von Bedrohung.

Damit es anschließend zur Intentionsbildung für eine Verhaltensänderung kommt, müssen Personen zudem über Handlungsergebniserwartungen verfügen. Das heißt, neben dem Vorliegen einer Risikowahrnehmung müssen eine oder mehrere Verhaltensalternativen bekannt sein, die geeignet sind, die wahrgenommene Bedrohung zu reduzieren. Dabei muss lt. Schwarzer (2004) die Kontingenz zwischen alternativen Handlungen und nachfolgendenden Ergebnissen erkannt werden (Handlungsergebniserwartung), um die Verhaltensänderung auch wahrscheinlich zu machen. Den in Frage kommenden Handlungen können verschiedene positive und negative Ergebnisse zugeschrieben werden: Anreize und Vorteile auf der einen Seite (z.B. „Wenn ich mich mehr bewege, verringere ich das Risiko eines Herzinfarkts.“) und Nachteile und Barrieren (z.B. „Wenn ich jetzt die Treppen anstelle des Lifts nehme, sitze ich verschwitzt im Meeting.“) auf der anderen. Um eine Intention zur Verhaltensänderung auszubilden, müssen vorwiegend positive Handlungsergebniserwartungen gebildet oder aktiviert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität und die Relevanz des HAPA-Modells für die Verhaltensprävention.

2 Gesundheit: Definition von Gesundheit als dynamischer Prozess und Abgrenzung zwischen pathogenetischen und salutogenetischen Ansätzen.

3 Körperliche Aktivität, Bewegung und Sport: Klärung der Begriffe sowie Darstellung von Empfehlungen für eine gesundheitswirksame körperliche Belastung.

4 Gesundheits- und Krankheitsverhalten: Untersuchung der Faktoren, die Menschen trotz Vorsätzen von einer gesunden Lebensweise abhalten.

5 Theoretischer und empirischer Hintergrund: Beschreibung psychologischer Konstrukte wie Persönlichkeitsmerkmale, Attributionen, Optimismus und Selbstwirksamkeit.

6 Health Action Process Approach (HAPA): Das sozial-kognitive Prozessmodell gesundheitlichen Handelns: Erläuterung der motivationalen und volitionalen Phasen des Modells und der darin wirksamen kognitiven Variablen.

7 Sozial-kognitive Bedingungen körperlicher Aktivität: Zusammenfassung empirischer Determinanten, die körperliche Aktivität beeinflussen und steuern.

8 Einsatzmöglichkeiten des HAPA-Modells zur Förderung körperlicher Aktivität: Darstellung der praktischen Anwendung des Modells für maßgeschneiderte Interventionen.

9 Bewertung und Diskussion: Kritische Reflexion der Stärken und Grenzen des Modells sowie Vorschläge für die zukünftige Forschung.

Schlüsselwörter

Gesundheitspsychologie, HAPA-Modell, körperliche Aktivität, Motivationsphase, Volitionsphase, Selbstwirksamkeit, Risikowahrnehmung, Handlungsplanung, Verhaltensänderung, stufenspezifische Intervention, Gesundheitsverhalten, Krankheitsverhalten, Selbstregulation, Gesundheitsförderung, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Herleitung und den Anwendungsmöglichkeiten des Health Action Process Approach (HAPA) von Ralf Schwarzer im Kontext der Förderung von körperlicher Aktivität.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die Konzepte des Gesundheits- und Krankheitsverhaltens, die Rolle von Persönlichkeitsmerkmalen sowie die motivationalen und volitionalen Mechanismen, die Verhaltensänderungen steuern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das HAPA-Modell genutzt werden kann, um Menschen bei der Aufnahme und Aufrechterhaltung körperlicher Aktivität durch phasenbezogene Interventionen zu unterstützen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse wissenschaftlicher Studien und psychologischer Theorien zur Gesundheitspsychologie basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen (Selbstwirksamkeit, Optimismus, Attributionen) erläutert, bevor das HAPA-Modell mit seinen zwei Hauptphasen (Motivation und Volition) detailliert beschrieben und für die Praxis der Bewegungsförderung operationalisiert wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie HAPA-Modell, Selbstwirksamkeitserwartung, Handlungsplanung, Verhaltensänderung und gesundheitspsychologische Interventionen charakterisiert.

Warum ist die Unterscheidung zwischen motivationaler und volitionaler Phase so wichtig?

Weil sie ermöglicht, Interventionen genau auf den aktuellen psychologischen Zustand der Person abzustimmen: Während die eine Phase die Intention zur Änderung fokussiert, geht es in der anderen um die konkrete Umsetzung und Hindernisbewältigung.

Welche Rolle spielt die Selbstwirksamkeit im HAPA-Modell?

Sie gilt als eine der zentralen Variablen, da ohne ein gewisses Maß an Vertrauen in die eigene Kompetenz, selbst schwierige Situationen bewältigen zu können, die angestrebte Verhaltensänderung nicht initiiert oder dauerhaft aufrechterhalten werden kann.

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Details

Title
Entwicklung und Bewertung von Einsatzmöglichkeiten des sozial-kognitiven Prozessmodells gesundheitlichen Handelns (Health Action Process Approach, HAPA) zur Förderung körperlicher Aktivität
College
Private University of Applied Sciences Goettingen
Grade
1,0
Author
Gabriele Contola (Author)
Publication Year
2018
Pages
28
Catalog Number
V438082
ISBN (eBook)
9783668787209
ISBN (Book)
9783668787216
Language
German
Tags
entwicklung bewertung einsatzmöglichkeiten prozessmodells handelns health action process approach hapa förderung aktivität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gabriele Contola (Author), 2018, Entwicklung und Bewertung von Einsatzmöglichkeiten des sozial-kognitiven Prozessmodells gesundheitlichen Handelns (Health Action Process Approach, HAPA) zur Förderung körperlicher Aktivität, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/438082
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