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Gibt es eine Civic Culture in Sub-Sahara Afrika?

Title: Gibt es eine Civic Culture in Sub-Sahara Afrika?

Term Paper , 2012 , 22 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Anonym (Author)

Politics - Region: Africa

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Summary Excerpt Details

In der Political Culture-Forschung wird immer wieder der Begriff der Civic Culture diskutiert. Er wurde vor allem durch Almond und Verba geprägt, die darin die politische Kultur der Demokratie sehen.

Die bisherige Forschung zur Civic Culture hat sich hauptsächlich auf die Weiterentwicklung des Konzepts selbst oder auf das Vorhandensein der Civic Culture in Ländern der westlichen Welt konzentriert. Ein Großteil der Länder des Subsahara-Afrikas sind geprägt von Instabilität, undemokratischen Systemen, sowie vielerlei politischen und gesellschaftlichen Problemen. Deshalb liegt die Annahme nahe, dass jene Länder eine unterentwickelte Zivilgesellschaft besitzen, also keine oder nur ein geringes Maß an Civic Culture aufweisen können.

Verschiedene Ansätze haben immer wieder versucht das Konzept der Civic Culture zu konkretisieren. Bis heute wurden nur diffuse Eigenschaften, nicht jedoch spezifische Bestimmungsfaktoren erfasst. Diese Arbeit soll deswegen die Hauptmerkmale einer Zivilgesellschaft operationalisieren und damit die Untersuchung verschiedener Länder ermöglichen.

Als Grundvoraussetzung für die Stabilität eines politischen Systems wird die Übereinstimmung zwischen politischer Struktur und politischer Kultur gesehen. Darüber hinaus wird davon ausgegangen, dass die Existenz einer Civic Culture zu einer demokratiefördernden und systemstabilisierenden Wirkung führt. Die Annahme ist also, dass Länder mit hoher Ausprägung der Civic Culture stabilere und demokratischere Systeme aufweisen, als jene mit einer unterentwickelten Zivilgesellschaft.

In vielen Ländern des Subsahara-Afrikas ist genau jene Systemstabilität nicht vorhanden. Deshalb soll untersucht werden, ob in diesen Ländern eine politische Kultur besteht, die mit Civic Culture bezeichnet werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Konzeptepezifikation: Von der Political Culture zur Civic Culture

3. Aktueller Forschungsstand, Theorie, Hypothese

3.1 Der klassische Ansatz von Almond und Verba

3.2 Neuere Ansätze

4. Methodisches Vorgehen

4.1 Konkrete Vorgehensweise und Operationalisierung

4.2 Länderauswahl

5. Daten und Ergebnisse

5.1 Analyse

5.2 Auswertung

6. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob in ausgewählten Ländern des Subsahara-Afrikas eine "Civic Culture" existiert und in welchem Ausmaß zivilgesellschaftliche Strukturen sowie demokratische Einstellungen in der Region vorhanden sind. Hierbei wird das klassische Konzept nach Almond und Verba mit aktuellen Ansätzen der Wertewandel- und Sozialkapitalforschung kombiniert, um eine fundierte methodische Analyse auf Basis von Daten des World Value Surveys durchzuführen.

  • Konzeptualisierung und Spezifikation der Civic Culture
  • Methodische Operationalisierung von demokratischen Einstellungen und Werten
  • Vergleichende Analyse der Länder Ghana, Äthiopien und Sambia
  • Bewertung der Stabilität politischer Systeme durch politische Partizipation
  • Einfluss von sozioökonomischen Faktoren und sozialen Werten

Auszug aus dem Buch

3. Aktueller Forschungsstand, Theorie, Hypothese

Der Untersuchung der Civic Culture im Subsahara-Afrika wurde in der bisherigen Forschung wenig Beachtung geschenkt. Es gibt keine einschlägige Literatur, die eine zufriedenstellende Antwort auf die Frage nach der Existenz einer Civic Culture in Afrika gibt. Es existieren zwar einige Beiträge zur Erforschung der Demokratie und Bürgerbeteiligung, diese beziehen sich meist aber nur auf einzelne spezifische Länder (vgl. u.a. Gloria Somolokae, 1989: „Do Botswana Think and Act as Democrats?“). Einige empirische Studien im Bereich des Sozialkapitals wurden durchgeführt, wie beispielsweise die Arbeit von Jennifer Widner und Alexander Mundt, „Researching Social Capital in Africa“ (Widner/Mundt, 1998). Zwar gibt es enge Verbindungen und Gemeinsamkeiten mit dem Konzept der Civic Culture, jedoch bestehen diese Zusammenhänge vor allem wegen der zum Teil ähnlichen Ursache-Wirkungsbeziehungen mit der Stabilität demokratischer Systeme. Auch der von Helmuth Heisler im Jahre 1967 verfasste Artikel „The civic culture of Africa“ (Heisler, 1967), bringt keine Antwort, bezieht sich doch vor allem auf entwicklungspolitische Fragen unter Einbeziehung lokaler, kultureller Faktoren.

Betrachtet man die empirische Erforschung der Civic Culture unabhängig vom afrikanischen Kontext, so eröffnet sich ein weitläufigeres Angebot von theoretischen und angewandten Studien. Vor allem das wegweisende Werk „The Civic Culture. Political Attitudes and Democracy in Five Nations“ (1963) von Almond und Verba ist hierbei erneut zu nennen. Mit ihrem Versuch die politischen Kulturen der USA, Großbritanniens, Deutschlands, Italiens und Mexikos zu erforschen und zu vergleichen, waren sie die ersten, die das Konzept methodisch-analytisch angewandt haben. Die darauffolgende und bis heute andauernde wissenschaftliche Debatte brachte viel Kritik vor allem im Bezug auf die unklare Beschreibung der Civic Culture (vgl. Gabriel, 2009). Am meisten Diskussionen hat aber wohl das Problem des komplexen Ursache-Wirkungszusammenhangs zwischen der Civic Culture und der Stabilität demokratischer Systeme ausgelöst.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der Civic Culture, die Problemstellung der Systemstabilität in afrikanischen Staaten und die Zielsetzung der Arbeit.

2. Konzeptepezifikation: Von der Political Culture zur Civic Culture: Definition des Begriffs der politischen Kultur und Herleitung des Idealtypus der Civic Culture als Mischform politischer Orientierungen.

3. Aktueller Forschungsstand, Theorie, Hypothese: Überblick über den wissenschaftlichen Diskurs zur Civic Culture, inklusive des klassischen Ansatzes von Almond und Verba sowie moderner Ergänzungen durch Sozialkapitalforschung.

4. Methodisches Vorgehen: Darlegung der Vorgehensweise zur Operationalisierung der Civic Culture und Begründung der Auswahl der Untersuchungsstaaten Ghana, Äthiopien und Sambia.

5. Daten und Ergebnisse: Darstellung und Analyse der World Value Survey-Daten bezüglich politischer Involvierung, Vertrauen in Institutionen sowie individueller Werteorientierungen.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse hinsichtlich des Vorhandenseins einer Civic Culture in der untersuchten Region unter Berücksichtigung struktureller Restriktionen.

Schlüsselwörter

Civic Culture, Politische Kultur, Subsahara-Afrika, Demokratie, Zivilgesellschaft, Politische Partizipation, World Value Survey, Sozialkapital, Systemstabilität, Politische Einstellungen, Wertewandel, Institutionenvertrauen, Politische Involvierung, Ghana, Sambia.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Konzept der "Civic Culture" (Staatsbürgerkultur) und hinterfragt, inwieweit diese in afrikanischen Ländern südlich der Sahara vorhanden ist und zur demokratischen Systemstabilität beiträgt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Definition politischer Kultur, die Messbarkeit von Bürgerbeteiligung, das Vertrauen in staatliche Institutionen sowie den Einfluss von Werten auf die Demokratieentwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, den Grad der zivilgesellschaftlichen Entwicklung in Ghana, Äthiopien und Sambia empirisch zu bewerten und Trends der politischen Kultur in diesen Regionen zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Analyse genutzt?

Die Arbeit verwendet eine vergleichende Analyse, bei der Daten aus der fünften Welle des World Value Surveys operativ genutzt werden, um Indikatoren für politische Involvierung und Wertehaltung zu vergleichen.

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Civic Culture, die methodische Operationalisierung durch spezifische Fragen zu politischem Interesse und Vertrauen sowie die anschließende empirische Datenauswertung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Civic Culture, Politische Kultur, Subsahara-Afrika, Demokratie, Zivilgesellschaft und politische Partizipation definieren.

Welche Rolle spielt der Vergleich mit Schweden im Untersuchungsdesign?

Schweden dient in der Untersuchung als "Musterland" oder Referenzpunkt, um die Messwerte der afrikanischen Länder im Kontext einer etablierten, stabilen Zivilgesellschaft einordnen zu können.

Welches Fazit zieht der Autor bezüglich der Civic Culture in Afrika?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass durchaus Ansätze einer zivilgesellschaftlichen Kultur vorhanden sind, diese jedoch oft durch politische und sozioökonomische Restriktionen in ihrer vollen Entfaltung gehemmt werden.

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Details

Title
Gibt es eine Civic Culture in Sub-Sahara Afrika?
College
University of Constance
Grade
2,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2012
Pages
22
Catalog Number
V437128
ISBN (eBook)
9783668775732
ISBN (Book)
9783668775749
Language
German
Tags
Politische Soziologie Sub-Sahara Afrika Civic Culture Demokratie in Afrika Political Culture
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2012, Gibt es eine Civic Culture in Sub-Sahara Afrika?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/437128
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