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Wiedereinstieg in den Beruf nach Elternzeit. Mechanismen und Barrieren

Titel: Wiedereinstieg in den Beruf nach Elternzeit. Mechanismen und Barrieren

Hausarbeit , 2018 , 39 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Michaela Richter (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Karrierefalle Kind?“ – „Beruf und Familie: Man kann nicht alles haben“ - „Frauen in der Teilzeitfalle“ – das sind nur einige Beispiele von Headlines von Zeitungen und Magazinen zur Elternzeit, Müttern und Vereinbarkeit in Deutschland.

Die Erwerbstätigkeit von Müttern hat in Deutschland wie in den meisten industrialisierten Ländern in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Doch selbst, wenn die Zahl der Väter, die eine Babypause einlegen, gestiegen ist: Es sind vor allem die Mütter, die mit dem Nachwuchs zu Hause bleiben. Die meisten Mütter kehren nach ihrer „Zwangspause“ in ihrem alten Beruf zurück. Familienfreundliche Arbeitsplätze werden zunehmend als wesentlich gesehen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern.

Papa geht arbeiten, Mama kümmert sich um die Kinder: Dieses Familienmodell mag altmodisch klingen, ist in den meisten deutschen Familien aber Realität. Die Zahl der erwerbstätigen Frauen ist in den letzten zehn Jahren zwar angestiegen, davon ist hingegen jede zweite Frau teilzeitbeschäftigt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aktuelle Situationen von Frauen – Erwerbstätigkeit und Rollenbilder

2.1. Erwerbstätigkeit von Frauen

2.2. Rollenwandel in Beruf und Familie

3. Geschlechtersegregation und Humankapital

4. Bedingungen und Chancen der Wiedereingliederung

4.1. Rahmenbedingungen

4.1.1. politische Rahmenbedingungen

4.1.2. strukturell-betriebliche Rahmenbedingungen

4.2. Chancen für Unternehmen und Arbeitnehmer

5. Prozess der Wiedereingliederung – 3 Stufen zum beruflichen Aus- und Wiedereinstieg

5.1. Vor der Elternzeit – Erwartungs- und Planungssicherheit schaffen

5.2. In der Elternzeit – Kontakt halten, Qualifikationen stärken

5.3. Nach der Elternzeit – Beruf und Familie erfolgreich vereinbaren

6. Barrieren und Widerstände

6.1. Empirische Untersuchung – quantitative Datenerhebung (Fragebogen)

6.1.1. Zielsetzung und Aufbau

6.1.2. Teilnehmerauswahl und Stichprobenbeschreibung

6.2. Vereinbarkeit und Familienfreundlichkeit

6.3. strukturell-betriebliche Barrieren

6.3.1. Standardisierte Prozesse zur Elternzeit und dem Wiedereinstieg

6.3.2. Angebote und Maßnahmen von Unternehmen

6.3.3. Karrierechancen

6.3.4. Kollegen und Vorgesetzte

6.4. öffentlich-staatliche Barrieren

7. Vereinbarkeit von Beruf und Familie im OECD Vergleich

8. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen und Hindernisse, mit denen Mütter beim Wiedereinstieg in das Berufsleben nach der Elternzeit konfrontiert sind, und analysiert dabei sowohl betriebliche als auch gesellschaftliche Mechanismen.

  • Aktuelle Situation von Müttern am deutschen Arbeitsmarkt und Wandel der Rollenbilder.
  • Einfluss der Geschlechtersegregation und der Humankapitaltheorie auf Karrierechancen.
  • Rechtliche und strukturelle Rahmenbedingungen sowie Chancen familienfreundlicher Personalpolitik.
  • Prozessmodell des Wiedereinstiegs (vor, während und nach der Elternzeit).
  • Empirische Analyse von Barrieren mittels einer Befragung berufstätiger Mütter.
  • Internationaler Vergleich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie nach OECD-Kriterien.

Auszug aus dem Buch

5.1. Vor der Elternzeit – Erwartungs- und Planungssicherheit schaffen

Die Bekanntgabe der Schwangerschaft beim Arbeitgeber ist der erste Schritt für weitere Gespräche und Maßnahmen bis zur anstehenden Elternzeit. Bereits vor Elternzeit sollten Arbeitnehmer und Arbeitgeber ein persönliches Gespräch für den geplanten Wiedereinstieg führen. Mit ausreichend Vorlauf können ausreichende Vorbereitungen für Elternzeit und verschiedene Wiedereinstiegslösungen getroffen werden.

Im persönlichen Gespräch sollten sowohl über beruflichen Wünsche und Ziele des Arbeitnehmers, aber auch über Vorstellungen, Wünsche und Erwartungen seitens des Arbeitgebers diskutiert werden. Zudem sollten Informationen zu rechtlichen und betrieblichen Bedingungen, Kontaktmöglichkeiten und mögliche Qualifizierungsmöglichkeiten während der Elternzeit erfolgen. Zur Sicherheit und Planung können besprochene Maßnahmen schriftlich fixiert werden.

Die Elternzeit muss vom Arbeitnehmer mindestens sieben Wochen vor dem Antritt durch ein formloses Schreiben beim Arbeitgeber beantragt werden. Eine Verlängerung der Elternzeit muss ebenfalls mindestens sieben Wochen vorher mitgeteilt werden. Die siebenwöchige Frist gilt auch für die Beantragung auf Teilzeitarbeit in der Elternzeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein und stellt die Forschungsfrage nach den Barrieren beim beruflichen Wiedereinstieg von Müttern.

2. Aktuelle Situationen von Frauen – Erwerbstätigkeit und Rollenbilder: Das Kapitel beleuchtet statistische Daten zur Frauenerwerbstätigkeit sowie den soziologischen Wandel traditioneller Rollenbilder in Deutschland.

3. Geschlechtersegregation und Humankapital: Hier werden theoretische Erklärungsansätze für Lohnunterschiede und mangelnde Frauenanteile in Führungspositionen durch die Humankapitaltheorie diskutiert.

4. Bedingungen und Chancen der Wiedereingliederung: Dieses Kapitel erläutert die rechtlichen und betrieblichen Rahmenbedingungen und zeigt die Vorteile familienfreundlicher Personalpolitik für Unternehmen auf.

5. Prozess der Wiedereingliederung – 3 Stufen zum beruflichen Aus- und Wiedereinstieg: Der Prozess wird anhand eines Drei-Phasen-Modells dargestellt, welches Empfehlungen für die Zeit vor, während und nach der Elternzeit gibt.

6. Barrieren und Widerstände: Dieses umfangreiche Kapitel präsentiert eine quantitative empirische Untersuchung zu den Erfahrungen von Müttern hinsichtlich betrieblicher und staatlicher Barrieren.

7. Vereinbarkeit von Beruf und Familie im OECD Vergleich: Das Kapitel vergleicht die Situation in Deutschland mit anderen OECD-Staaten und identifiziert Nachholbedarf insbesondere bei Betreuungsangeboten.

8. Zusammenfassung und Ausblick: Diese Zusammenfassung resümiert die Hauptergebnisse und diskutiert künftige Anforderungen an Unternehmen und Politik.

Schlüsselwörter

Wiedereinstieg, Elternzeit, Vereinbarkeit, Beruf und Familie, Teilzeit, Familienfreundlichkeit, Geschlechtersegregation, Humankapital, Karrierechancen, betriebliche Barrieren, Mutterschutzgesetz, Betreuungsangebote, OECD-Vergleich, Personalpolitik, Karrierefalle.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die verschiedenen Mechanismen und Barrieren, denen Mütter beim Wiedereinstieg in ihren Beruf nach der Elternzeit gegenüberstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die aktuelle Erwerbssituation, rechtliche Rahmenbedingungen, familienfreundliche Personalpolitik, der Prozess der Wiedereingliederung sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im internationalen Vergleich.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit zielt darauf ab, die Barrieren und Hindernisse zu identifizieren, auf die Mütter vor, während und nach ihrer Elternzeit im beruflichen Kontext stoßen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin kombiniert eine theoretische Fundierung durch Fachliteratur mit einer quantitativen empirischen Untersuchung, bei der 64 Mütter mittels eines Online-Fragebogens zu ihren Erfahrungen befragt wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erläuterung der Geschlechtersegregation, eine Analyse der Rahmenbedingungen und Unternehmensangebote, das Drei-Phasen-Modell zur Wiedereingliederung sowie die Auswertung der empirischen Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wiedereinstieg, Elternzeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, betriebliche Barrieren, Karrierechancen und familienfreundliche Personalpolitik.

Wie bewerten die befragten Frauen die Familienfreundlichkeit ihrer Unternehmen?

Obwohl die Mehrheit ihr Unternehmen als „familienfreundlich“ einstuft, gaben zwei Drittel der Befragten an, dass es ihnen persönlich nicht leicht fällt, Beruf und Familie zu vereinbaren.

Welchen Einfluss hat die Elternzeit laut den Befragten auf ihre Karriere?

Fast die Hälfte der befragten Frauen (44 %) ist der Ansicht, dass die Elternzeit negative Folgen für ihr berufliches Fortkommen hatte bzw. hat.

Welche Rolle spielen externe Betreuungsangebote für die Unzufriedenheit der Mütter?

Ein Großteil der Unzufriedenheit mit öffentlichen Betreuungsangeboten wird auf starre Öffnungszeiten und mangelnde Erreichbarkeit zurückgeführt, was viele Mütter zur Wahl von Teilzeitmodellen zwingt.

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wiedereinstieg in den Beruf nach Elternzeit. Mechanismen und Barrieren
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Veranstaltung
Themenfeld
Note
2,0
Autor
Michaela Richter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
39
Katalognummer
V436898
ISBN (eBook)
9783668773486
ISBN (Buch)
9783668773493
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Personal Elternzeit Wiedereinstieg Barreren Mechanismen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michaela Richter (Autor:in), 2018, Wiedereinstieg in den Beruf nach Elternzeit. Mechanismen und Barrieren, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/436898
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Leseprobe aus  39  Seiten
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