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Der österreichische Jesuit Maximilian Hell (1720-1792) und seine Forschungen an der Wiener Universitätssternwarte

Titel: Der österreichische Jesuit Maximilian Hell (1720-1792) und seine Forschungen an der Wiener Universitätssternwarte

Seminararbeit , 2016 , 22 Seiten , Note: 1

Autor:in: Maximilian Wodicka (Autor:in)

Geschichte - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit behandelt den österreichischen Jesuit und Astronomen Maximilian Hell und seine Forschungen an der Universitätssternwarte im 18. Jahrhundert. Angesichts des vergangenen Venusdurchganges 2004, sowie auch 2012 zog Hell wieder Aufmerksamkeit auf sich. Nach einem biographischen Teil um die Person Hell folgt eine kurze Information über die Universitätssternwarte in Wien, auch unter der Leitung von Hell. Das darauffolgende Kapitel wird sich mit seinen Forschungen beschäftigten, vor allem seine Expedition nach Wardoe, seine Beobachtungen des „Venusdurchganges“ und seine Berechnungen des Abstandes von der Erde zur Sonne. Des Weiteren wird auch noch seine wissenschaftlichen Berechnungen der Ephemeriden für die Jahre 1757 bis 1792 behandelt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Maximilian Hell

3. Die Universitätssternwarte

4. Ephemeriden

5. Venustransit

6. Reise nach Norwegen:

7. Seine Werke

8. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich dem Leben und Wirken des bedeutenden österreichischen Jesuiten und Astronomen Maximilian Hell im 18. Jahrhundert, mit einem besonderen Fokus auf seine Rolle als erster Direktor der Wiener Universitätssternwarte und seine wissenschaftlichen Errungenschaften.

  • Biographische Aufarbeitung des Lebens von Maximilian Hell
  • Geschichte und Entwicklung der Wiener Universitätssternwarte
  • Bedeutung der Ephemerides astronomicae ad meridianum Vindobonensem
  • Wissenschaftliche Expedition zur Beobachtung des Venusdurchganges 1769 in Wardoe
  • Aufarbeitung der von Hell verfassten wissenschaftlichen Werke

Auszug aus dem Buch

6. Reise nach Norwegen:

Zweifellos waren es vor allem die Herausgabe der Berechnungen der Ephemeriden, die ihm den internationalen Ruf nicht nur in der astronomischen Fachwelt brachten, sondern auch die des naturwissenschaftlich interessierten Dänenkönigs Christian VII. Dieser lud ihn auf die Eismeerinsel Wardoe (Nord-Norwegen) ein, für ein vom Dänischen Königshof finanziertes Forschungsunternehmen anlässlich des Venusdurchgangs zu beobachten. Die abenteuerliche Expedition dauerte von April 1768 bis August 1770 und nahm daher über zwei Jahre in Anspruch.

Die Beobachtungen des Venusdurchganges vor der Sonne am 3. Juni 1769 werden als besondere wissenschaftliche Leistung anerkannt. Außerdem soll am folgenden Vormittag der Mond durch sein Dazwischentreten im hohen Norden eine totale Sonnenfinsternis bewirken. Die Auswertung der Daten ermöglichte es, die Entfernung zwischen Erde und Sonne zu berechnen. Der damalige Wert kommt dem heutigen modernen Wert ziemlich nahe.

Um die Distanz Erde-Sonne zu berechnen, war es des Weiteren nötig, Messungen auf verschiedenen Breitengraden durchzuführen. Hell befand sich in Wardoe am nördlichsten Beobachtungsstation mit gutem Wetter. Die Beobachtungsverhältnisse vom 3. Juni 1769 erwiesen sich also als günstig. Insgesamt lieferten 63 verschiedene Stationen 150 verwertbare Beobachtungsergebnisse. Prominentester Beobachter auf der Südhalbkugel war James Cook, der mit der Endeavour von 1768 bis 1771 Messungen durchgeführt hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Motivation des Autors, sich mit der Geschichte der Astronomie und der Person Maximilian Hell auseinanderzusetzen, und formuliert die zentralen Forschungsfragen sowie Thesen der Arbeit.

2. Maximilian Hell: Dieses Kapitel gibt einen biographischen Überblick über das Leben von Hell, von seiner Ausbildung und seinem Eintritt in den Jesuitenorden bis hin zu seiner Tätigkeit als Sternwartendirektor.

3. Die Universitätssternwarte: Hier wird die Geschichte der Wiener Sternwarten beleuchtet, einschließlich der privaten Sternwarte von Marinoni und der Jesuitensternwarte, bevor die Gründung der offiziellen Universitätssternwarte unter Hell beschrieben wird.

4. Ephemeriden: Dieser Abschnitt behandelt die Bedeutung und Berechnung der astronomischen Jahrbücher, insbesondere des Werkes Ephemerides astronomicae ad meridianum Vindobonensem, für die Navigation und Wissenschaft.

5. Venustransit: Das Kapitel erklärt das astronomische Phänomen des Venustransits und dessen historische Relevanz für die Bestimmung der Sonnenparallaxe und die Distanz zwischen Erde und Sonne.

6. Reise nach Norwegen: Hier wird die Expedition Hells nach Wardoe zur Beobachtung des Venusdurchganges 1769 detailliert beschrieben, inklusive der logistischen Herausforderungen und der wissenschaftlichen Ergebnisse.

7. Seine Werke: Dieses Kapitel bietet eine Auflistung und kurze Beschreibung der wichtigsten wissenschaftlichen Publikationen von Maximilian Hell.

8. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung fasst die Bedeutung von Maximilian Hell als bedeutenden Astronom des 18. Jahrhunderts und seine Rolle in der internationalen Wissenschaftsgeschichte zusammen.

Schlüsselwörter

Maximilian Hell, Astronomie, Jesuiten, Wiener Universitätssternwarte, Ephemeriden, Venustransit, Wardoe, Sonnenparallaxe, Wissenschaftsgeschichte, 18. Jahrhundert, Ephemerides astronomicae, Sternwarte, Forschungsexpedition, Himmelsbeobachtung, Aufklärung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Leben und Wirken des österreichischen Jesuiten und Astronomen Maximilian Hell und seiner wissenschaftlichen Bedeutung im 18. Jahrhundert.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Geschichte der Wiener Universitätssternwarte, die astronomische Berechnung von Ephemeriden sowie die internationale Venusdurchgang-Expedition nach Nord-Norwegen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Maximilian Hell als bedeutenden Jesuitengelehrten der Aufklärung darzustellen und seine Rolle beim Aufbau der Wiener Universitätssternwarte aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse historischer Quellen, wissenschaftlicher Dissertationen und zeitgenössischer Dokumente.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in biographische Details, die historische Entwicklung der Sternwarten in Wien, die Arbeit an astronomischen Jahrbüchern sowie eine detaillierte Schilderung der Expedition nach Wardoe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Maximilian Hell, Astronomie, Ephemeriden, Venustransit, Wardoe und die Wiener Universitätssternwarte.

Warum stand Maximilian Hell in Österreich teilweise in der Kritik?

Nach der Veröffentlichung seiner Berechnung der Entfernung zwischen Erde und Sonne wurde er in Österreich fälschlicherweise der Datenfälschung beschuldigt, was erst im 19. Jahrhundert widerlegt wurde.

Was war die Bedeutung der Reise nach Wardoe?

Diese Expedition diente der Beobachtung des Venusdurchgangs 1769, was entscheidend für die Berechnung der Sonnenparallaxe und damit der Entfernung zwischen Erde und Sonne war.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der österreichische Jesuit Maximilian Hell (1720-1792) und seine Forschungen an der Wiener Universitätssternwarte
Hochschule
Universität Wien
Note
1
Autor
Maximilian Wodicka (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
22
Katalognummer
V434476
ISBN (eBook)
9783668757639
ISBN (Buch)
9783668757646
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Maximilian Hell Kosmografie Kosmographie Astronomie Universitätssternwarte Ephemerides astronomicae ad meridianum Vindobonensem Ephemeriden Venusdurchgang Wiener Universitätssternwarte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maximilian Wodicka (Autor:in), 2016, Der österreichische Jesuit Maximilian Hell (1720-1792) und seine Forschungen an der Wiener Universitätssternwarte, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/434476
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Leseprobe aus  22  Seiten
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