Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Reformpädagogik

Alternative Wege der Leistungsbeurteilung in der Montessoripädagogik

Titel: Alternative Wege der Leistungsbeurteilung in der Montessoripädagogik

Seminararbeit , 2015 , 22 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Matthias Marx (Autor:in)

Pädagogik - Reformpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Zuge meiner Hausarbeit will ich mich vertieft damit auseinandersetzen, welche Möglichketen und Wege die Montessoripädagogik (und partiell andere reformpädagogische Richtungen) anwenden, um Leistungsbeurteilungen alternativ zum Regelschulsystem zu ermöglichen. Als angehender Montessori-Lehrer erscheint es mir als zentral mich damit auseinanderzusetzen, inwieweit in einer weitestgehend offenen Form des Unterrichts Leistungen evaluiert sowie erhoben werden können. Ebenso erachte ich es als wichtig, sich dem immer wiederkehrenden Vorwurf zu stellen, dass Leistung nun mal gesellschaftlich gefordert werde und dass man es nicht früh genug lernen könne, wie wichtig Leistungserbringung sei. Der Ruf einer „Verweichlichung der Kinder“ hängt der Reformpädagogik immer wieder nach .
Nicht primär beschäftigen wird sich diese Ausarbeitung mit der Frage, ob Leistungsbeurteilungen an Schulen per se sinnvoll sind oder nicht, da dies den Rahmen der Seminararbeit sprengen würde. Es geht vielmehr darum, die Formen der Leistungsbeurteilungen zu untersuchen und zu skizzieren. Dabei will ich abschließend in einem persönlichen Fazit darauf eingehen, ob alternative Formen der Leistungsbewertung (und auch des Leistungsverständnisses) einen Mehrwert (auch in der Regelpädagogik) darstellen und darstellen könnten. Nähern wird sich diese Arbeit zunächst in einer theoretischen Form (unter Einbezug des Gedankenguts von Maria Montessori) und soll abschließend mit praktischen Beispielen komplettiert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Konkretisierung

2.1. Leistungsbewertung in der Montessoripädagogik

2.2. Alternative Leistungsbewertung in der Reformpädagogik

2.2.1. Freinet-Pädagogik

2.2.2. Jena-Plan Schule

3. Praktische Beispiele

3.1. Das Beurteilungszeugnis

3.2. Das Pensenbuch / Das Brückenbuch

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht alternative Wege der Leistungsbeurteilung innerhalb der Montessoripädagogik und stellt diese dem Regelschulsystem gegenüber. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse praktischer Umsetzungsmöglichkeiten, um Lernfortschritte ohne klassische Ziffernnoten differenziert abzubilden und so den individuellen Entwicklungsprozess der Kinder in den Vordergrund zu stellen.

  • Montessoripädagogik und der subjektorientierte Leistungsbegriff
  • Vergleich mit weiteren reformpädagogischen Ansätzen (Freinet, Jena-Plan)
  • Das Beurteilungszeugnis als verbale Alternative
  • Das Pensenbuch bzw. Brückenbuch zur Lerndokumentation
  • Reflexion des gesellschaftlichen Leistungsbegriffs

Auszug aus dem Buch

2.1. Leistungsbewertung in der Montessoripädagogik

Um den Leistungsbegriff Maria Montessoris verstehen zu können, muss man die Grundgedanken ihrer Pädagogik umreißen. Dabei geht es in der Montessoripädagogik vornehmlich um die Erziehungsziele „Selbstfindung und Selbstverwirklichung, des selbstständigen und selbstorganisierten Lernens (…)“2. Folglich ist auch die Selbstbildung ein elementarer Bestandteil dieser reformpädagogischen Pädagogik. Dabei ist ein zentraler Moment von Montessoris Pädagogik zum Beispiel auch die „sensiblen Perioden eines Kindes“. Diese Phasen beschreiben eine besondere Empfänglichkeit des Kindes für eine bestimmte Fähigkeit. Diese Perioden sind dabei nur von vorübergehender Dauer.3 Daraus folgt, dass sich Lernen in all seinen Facetten an den Bedürfnissen und Voraussetzungen des individuellen Kindes orientieren muss. Dabei „lernen Kinder mit Hilfe instinktiver Interessenskonzentrationen, und zwar in unterschiedlicher Dauer und Intensität, jenseits von autoritärem Drill und festgelegten Stundenplänen.“4

Unter den oben genannten Voraussetzungen beschreibt Montessori einen „innewohnenden, angeborenen Arbeitsinstinkt bzw. –trieb (…) [den] im Besonderen seinen Willen zur Leistung, somit zur Selbst- und Welterorberung und vor allem die damit verbundene Verantwortung für sich selbst, für andere und für die Schöpfung“5 ausmacht. Dabei hat Montessori einen Leistungsbegriff an sich nie explizit erwähnt6, fordert aber trotz freier Wahl der Arbeit ein hohes Maß an Selbstständigkeit sowie Selbsttätigkeit des Kindes ein.7 Folgern kann man aus diesen Überlegungen, dass das Kind in allererster Linie Leistung für sich selbst erbringt und diese im Idealfall (hohe Selbstständigkeit und Selbstkontrolle über didaktische Materialien) auch selbst evaluieren kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der Problemstellung und Motivation des Autors, alternative Beurteilungsformen in der Montessoripädagogik zu untersuchen.

2. Theoretische Konkretisierung: Erörterung des Leistungsbegriffs bei Maria Montessori sowie ein kurzer Exkurs zu den Konzepten der Freinet-Pädagogik und der Jena-Plan Schule.

3. Praktische Beispiele: Detaillierte Analyse des Beurteilungszeugnisses und des Pensenbuchs (bzw. Brückenbuchs) als Instrumente der Leistungsdokumentation.

4. Fazit: Zusammenfassende Reflexion über die Notwendigkeit, das Verständnis von Leistung und Beurteilung an Schulen im Sinne einer kindzentrierten Bildung weiterzuentwickeln.

Schlüsselwörter

Montessoripädagogik, Leistungsbeurteilung, Reformpädagogik, Freiarbeit, Pensenbuch, Brückenbuch, Beurteilungszeugnis, Selbstbildung, Lernfortschritt, individuelle Bezugsnorm, Leistungsverständnis, Schulentwicklung, Selbstständigkeit, Lernentwicklung, Feedback.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit Möglichkeiten der Leistungsbewertung in der Montessoripädagogik, die eine Alternative zum klassischen Regelschulsystem mit Ziffernnoten darstellen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt den theoretischen Leistungsbegriff bei Montessori, vergleicht diesen kurz mit anderen reformpädagogischen Konzepten und analysiert praxisnahe Dokumentationsinstrumente.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Formen der Leistungsbeurteilung zu untersuchen, die Kindern Anhaltspunkte zu ihren Stärken, Schwächen und Lernfortschritten geben, statt sie nur zu benoten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine theoretische Aufarbeitung des Themas unter Einbezug einschlägiger Fachliteratur durch und ergänzt diese durch eine Analyse praktischer Beispiele aus dem Schulalltag.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben theoretischen Grundlagen die konkreten Instrumente "Beurteilungszeugnis" und "Pensenbuch" in ihrer Anwendung und Struktur beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Montessoripädagogik, Leistungsbeurteilung, Pensenbuch, Freiarbeit, individuelle Leistungsdokumentation und Reformpädagogik.

Wie unterscheidet sich die Bewertung bei Freinet von der bei Montessori?

Freinet setzt stark auf Arbeitspläne, Selbsteinschätzung und eine Dokumentation in Leistungskurven, während Montessori den Fokus auf die beobachtende Begleitung in der vorbereiteten Umgebung legt.

Was kritisiert der Autor an den untersuchten Pensenbuch-Beispielen?

Der Autor bemängelt die mangelnde Kindgerechtheit der Darstellung und plädiert für eine übersichtlichere Gliederung, die auch eine direkte Ansprache des Kindes ermöglicht.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Alternative Wege der Leistungsbeurteilung in der Montessoripädagogik
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Note
3,0
Autor
Matthias Marx (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
22
Katalognummer
V420430
ISBN (eBook)
9783668684058
ISBN (Buch)
9783668684065
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Montessori Montessoripädagogik Grundschule Pädagogik Bildung Reformpädagogik Leistungsbeurteilung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Matthias Marx (Autor:in), 2015, Alternative Wege der Leistungsbeurteilung in der Montessoripädagogik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/420430
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  22  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum