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Ist das bedingungslose Grundeinkommen gerecht?

John Rawls´ Differenzprinzip

Title: Ist das bedingungslose Grundeinkommen gerecht?

Term Paper , 2018 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anne Lindemen (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Anliegen der vorliegenden Arbeit ist nicht eine ausführliche Erläuterung der bestehenden Konzepte oder einen Vergleich dieser. Vielmehr ist es das Ziel, den Begriff der Gerechtigkeit darzustellen und die Definition dessen am Beispiel des Konzepts des „emanzipatorischen bedingungslosen Grundeinkommens“ zu vergleichen, um am Ende die Frage beantworten zu können: ist das bedingungslose Grundeinkommen gerecht?
Es ist nicht pauschal zu beantworten, ob ein BGE gerecht ist, oder nicht, da der Begriff der Gerechtigkeit abstrakt ist. Der Amerikaner John Rawls setzt sich in seinem Werk „Eine Theorie der Gerechtigkeit“ mit der Deutung des Begriffs auseinander. Da dieses Werk durch sein Erscheinungsjahr der aktuellen Diskussion am nächsten und die umfangreichste Auseinandersetzung mit dem Begriff der Gerechtigkeit ist, bildet es die Grundlage für die Überprüfung der genannten Problematik.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das bedingungslose Grundeinkommen

2.1. Geschichte des BGE und heutiger Stand

2.2. Das emanzipatorische bedingungslose Grundeinkommen der BAG DIE LINKE

2.3. Entkopplung von Einkommen und Arbeit – der erwünschte Effekt

3. Rawls´ Gerechtigkeitsprinzip

3.1. Der Urzustand

3.2. Das Differenzprinzip

3.3. Rawls´ Gerechtigkeitsprinzip und das bedingungslose Grundeinkommen

4. Auswirkungen auf die Soziale Arbeit durch die Einführung des BGE

4.1. Im Spannungsfeld zwischen Sozialer Arbeit, Klient und Finanzier

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Vereinbarkeit des Konzepts des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) mit dem Gerechtigkeitsprinzip nach John Rawls. Dabei wird insbesondere geprüft, ob ein solches Modell die Bedingungen von Chancengleichheit und die Unterstützung der am wenigsten Begünstigten erfüllt, um eine gerechte gesellschaftliche Umgestaltung zu ermöglichen.

  • Grundlagen und historische Entwicklung des bedingungslosen Grundeinkommens
  • Analyse des emanzipatorischen Modells der BAG DIE LINKE
  • Theoretische Untersuchung mittels Rawls´ Gerechtigkeitsgrundsätzen (Urzustand und Differenzprinzip)
  • Implikationen der Einführung eines BGE für die Praxis der Sozialen Arbeit
  • Diskussion über den Stellenwert von Arbeit und Existenzsicherung in der heutigen Gesellschaft

Auszug aus dem Buch

3.1. Der Urzustand

Ausgangspunkt für Rawls´ Gerechtigkeitsgrundsätze bildet das fiktive Konstrukt "Urzustand" (original position). Im Unterschied zur klassischen Vertragstheorie ist Rawls´ Urzustand nicht mit dem Naturzustand gleichzusetzen. Er zielt mit seinem Konstrukt auf keinen vorstaatlichen oder vorsozialen Zustand ab, indem sich Individuen auf eine staatliche Ordnung einigen, sondern "der rechtfertigungstheoretische Charakter der Entscheidungsfindung steht im Vordergrund."

Der Urzustand ist also Mittel zum Zweck, um auf die, von ihm verfassten, Gerechtigkeitsgrundsätze zu kommen.

Die Parteien sind durch den Schleier des Nichtwissens (veil of ignorance) alle in der gleichen Position, da niemand weiß, welche Rolle er in der späteren Gesellschaft einnehmen wird. Zu dieser Situation gehört auch, dass keiner Kenntnis über seine biologischen Ressourcen wie Intelligenz oder Körperkraft hat, ebenso wenig darüber, in welche Familie, in welchen Stand er geboren wird. In diesem Urzustand sollen die Mitglieder, den für sich und alle Anderen, besten Weg eines Zusammenlebens finden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Motivation der Arbeit angesichts der ökonomischen Herausforderungen des Alltags und führt in die Fragestellung ein, ob das BGE als gerecht im Sinne von John Rawls betrachtet werden kann.

2. Das bedingungslose Grundeinkommen: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung des BGE, definiert das Konzept anhand von Beispielen und diskutiert die angestrebte Entkopplung von Einkommen und Erwerbsarbeit.

3. Rawls´ Gerechtigkeitsprinzip: Hier werden das Gedankenexperiment des Urzustands sowie das Differenzprinzip theoretisch aufgearbeitet, um ein Fundament für die ethische Bewertung des BGE zu schaffen.

4. Auswirkungen auf die Soziale Arbeit durch die Einführung des BGE: Dieses Kapitel analysiert anhand praktischer Beispiele und Experteninterviews, wie ein BGE die Arbeitsweise und den Fokus der Sozialen Arbeit zugunsten einer stärkeren Klientenorientierung verändern könnte.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass das BGE unter dem Differenzprinzip als gerecht begründet werden kann, wobei die Debatte sich zunehmend vom reinen Gerechtigkeitsbegriff hin zur Neubewertung von Arbeit verschieben könnte.

Schlüsselwörter

Bedingungsloses Grundeinkommen, BGE, Soziale Arbeit, Gerechtigkeit, John Rawls, Urzustand, Differenzprinzip, Chancengleichheit, Existenzsicherung, soziale Gerechtigkeit, Umverteilung, Sozialstaat, Arbeitsethik, Transformation, Teilhabe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die moralische Rechtfertigung eines bedingungslosen Grundeinkommens unter Anwendung der Gerechtigkeitstheorie von John Rawls.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit verknüpft die theoretische Philosophie (Rawls) mit sozialpolitischen Modellen des Grundeinkommens und deren praktischen Auswirkungen auf die Soziale Arbeit.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage lautet: Ist ein bedingungsloses Grundeinkommen nach den Maßstäben von Rawls´ Gerechtigkeitsprinzip als gerecht zu bewerten?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-normative Analyse, die philosophische Konzepte auf ein aktuelles sozialpolitisches Modell anwendet und durch qualitative Einblicke aus der Sozialen Arbeit ergänzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des BGE-Modells der BAG DIE LINKE, die philosophische Herleitung mittels Urzustand und Differenzprinzip sowie eine Analyse der praktischen Folgen für die professionelle Soziale Arbeit.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Begriffe sind Bedingungsloses Grundeinkommen, Gerechtigkeit, Rawls, Differenzprinzip und Soziale Arbeit.

Wie unterscheidet sich der Urzustand nach Rawls von anderen Vertragstheorien?

Der Urzustand bei Rawls ist kein historischer oder natürlicher Zustand vor dem Staat, sondern ein fiktives Gedankenexperiment, bei dem die Beteiligten hinter einem "Schleier des Nichtwissens" über gerechte Prinzipien entscheiden.

Welche Rolle spielt die Soziale Arbeit in diesem Kontext?

Das Dokument zeigt auf, dass die derzeitige Praxis der Sozialen Arbeit stark durch bürokratische Hürden und Existenzsicherung geprägt ist, während ein BGE den Fokus auf präventive und fördernde Maßnahmen verschieben könnte.

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Details

Title
Ist das bedingungslose Grundeinkommen gerecht?
Subtitle
John Rawls´ Differenzprinzip
College
University of Applied Sciences North Hesse; Bad Sooden-Allendorf
Grade
1,3
Author
Anne Lindemen (Author)
Publication Year
2018
Pages
14
Catalog Number
V414403
ISBN (eBook)
9783668657205
ISBN (Book)
9783668657212
Language
German
Tags
grundeinkommen john rawls´ differenzprinzip
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anne Lindemen (Author), 2018, Ist das bedingungslose Grundeinkommen gerecht?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/414403
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