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Verhaltensauffällige Kinder. Fördermaßnahmen und Fördermethoden in der Schule

Titel: Verhaltensauffällige Kinder. Fördermaßnahmen und Fördermethoden in der Schule

Examensarbeit , 2004 , 83 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Sabrina Trojaner (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Heutzutage wachsen die Kinder in einer Umwelt auf, die durch zunehmende psychische und soziale Spannungen gekennzeichnet ist. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass 20 bis 25 Prozent aller Kinder als verhaltensauffällig gelten.
Diese Zahl macht deutlich, wie der Schulalltag aussieht: Er ist gekennzeichnet von Kindern, die durch ihre Auffälligkeiten das pädagogische Handeln des Lehrkörpers stören und somit auch die Entwicklung der Klasse erschweren. Zusätzlich kommt es zu einem gestörten Unterricht, der Auswirkungen auf die schulischen Leistungen aller Klassenmitglieder hat. Deshalb ist es von besonderer Bedeutung, dass der jeweilige Lehrer nicht seine Augen vor den vorhandenen Problemen verschließt, sondern aktiv eingreift und so den betroffenen Kindern den Schulalltag erleichtert und so angenehm wie möglich gestaltet. Zumal die unterschiedlichen Verhaltensauffälligkeiten sehr vielseitig sind, kann die Lehrkraft nur versuchen, allgemeine Maßnahmen und Methoden zur Verbesserung der Auffälligkeiten mit in den Unterricht einzubauen. Ein erster, genereller Schritt hierfür ist, vorhandene Spannungen weitgehend abzubauen, indem eine Reizüberflutung vermieden wird, Bewegungsspiele in den Unterricht mit einfließen und ein regelmäßiger Wechsel von Anspannung und Entspannung erfolgt.

Bis zum Schuleintritt empfinden viele Eltern die Verhaltensauffälligkeiten ihres Kindes als „normal“ oder tolerieren sie bis dahin ohne größeres Eingreifen. Sind die Kinder aber Schüler gilt, laut Meinung vieler Eltern und Lehrkörper, für alle der gleiche Maßstab. Dieses ist unabhängig von den individuellen, kindlichen Vorerfahrungen, deren Fähigkeiten und den jeweiligen Beeinträchtigungen. Die auffälligen Kinder sollen ihr bis dahin als „normal“ empfundenes Verhalten ablegen und sich an ihre Mitschüler anpassen. Diese Denkweise vieler Menschen ist selbstverständlich nicht ohne Eingehen auf die schon vorhandenen, aber bisher unbeachteten Verhaltensauffälligkeiten möglich.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Verhaltensauffälligkeiten

2.1 Wie werden Verhaltensauffälligkeiten definiert?

2.2 Verwandte Begriffe

2.3 Unterschied Verhaltensauffälligkeit – Verhaltensstörung

2.4 Welche Ursachen für Verhaltensauffälligkeiten kann man unterscheiden?

2.4.1 Endogene Ursachen

2.4.2 Exogene Ursachen

2.4.3 Spezielle Ursachen für Verhaltensauffälligkeiten in der Schule

3. Welche Verhaltensauffälligkeiten lassen sich bei Schulkindern unterscheiden?

3.1 Konzentrationsstörungen

3.1.1 Definition von Konzentrationsstörung

3.1.2 Ursachen

3.2 ADS mit und ohne Hyperaktivität

3.2.1 Definition

3.2.2 Ursachen

3.3 Schul- und Leistungsangst

3.3.1 Angst allgemein

3.3.2 Schulangst

3.3.3 Ursachen

3.4 Aggression und Aggressivität

3.4.1 Definition von Aggression

3.4.2 Formen von Aggression

3.4.3 Ursachen von Aggression

3.5 Klassenkasperei oder Clownerie

3.5.1 Was ist Clownerie und wie äußert sie sich?

3.5.2 Motive für Clownerie

3.6 Schüchternheit

3.6.1 Was versteht man unter Schüchternheit und wie äußert sie sich?

3.6.2 Ursachen für Schüchternheit

3.7 Mangelnde Motivation bzw. Aktivitätsschwierigkeiten

3.7.1 Antriebsarmut

3.7.1.1 Begriffsbestimmung

3.7.1.2 Symptome und Ursachen der Antriebsarmut

3.7.2 Wach- bzw. Tagträumen

3.7.2.1 Definition

3.7.2.2 Symptome und Ursachen von Wachträumen

3.8 Schulmüdigkeit und Schulverweigerung

3.8.1 Was ist Schulmüdigkeit?

3.8.2 Was versteht man unter Schulverweigerung?

3.8.3 Formen und Ursachen

4. Gestörter Unterricht – eine Auswirkung von Verhaltensauffälligkeiten

4.1 Störfaktoren und Problemsituationen im Unterricht

4.1.1 Berücksichtigung der Störfaktoren bei der Unterrichtsplanung

4.1.2 Welche Problemsituationen können im Unterricht entstehen?

4.1.3 Welche Handlungsmöglichkeiten kommen in Frage?

5. Schulpädagogische und schulorganisatorische Maßnahmen

5.1 Psychohygiene

5.2 Unterrichtshygiene

5.3 Kooperation

5.4 Schulische Maßnahmen bei unterschiedlichen Verhaltensauffälligkeiten

5.4.1 Welche Maßnahmen greifen bei Konzentrationsstörungen

5.4.2 Welche Maßnahmen sind bei ADS/ADHS-Kindern effektiv?

5.4.3 Was können Lehrer bei ängstlichen Kindern machen?

5.4.4 Welche Maßnahmen sind bei aggressiven Kindern sinnvoll?

5.4.5 Was hilft bei Clownerie?

5.4.6 Welche Maßnahmen greifen bei Kindern mit Schüchternheit?

5.4.7 Was können Lehrer bei Antriebsarmut oder bei Tag- bzw. Wachträumern machen?

5.4.8 Welche Maßnahmen sind bei Schulmüdigkeit und Schulverweigerung sinnvoll?

6. Mögliche Fördermethoden bei Verhaltensauffälligkeiten

6.1 Ein Trainingsprogramm für überaktive und ängstliche Kinder

6.1.1 Grundlagen des Trainingsprogramms

6.1.2 Aufbau des Trainingsprogramms

6.1.3 Beispielexperimente

6.1.3.1 Experiment: Wer ist wer?

6.1.3.2 Experiment: Die Gefühle der Schildkröte

6.1.3.3 Experiment: Ein Kochrezept

6.2 Spiele zum Umgang mit aggressiven Verhalten

6.2.1 Grundgedanke der Spiele

6.2.2 Aufbau der Spiele

6.2.3 Beispiele für Übungen

6.2.3.1 Wenn ich wütend bin

6.2.3.2 Der Platz gehört mir

6.2.3.3 Wünsche raten

6.2.3.4 Wutbriefe schreiben

7. Schlussfolgerung

8. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der Herausforderung verhaltensauffälliger Kinder im Schulalltag und untersucht, wie Lehrkräfte durch gezielte pädagogische und schulorganisatorische Maßnahmen sowie spezifische Fördermethoden intervenieren können, um die Unterrichtssituation für alle Beteiligten zu verbessern.

  • Definition und Klassifikation verschiedener Verhaltensauffälligkeiten
  • Ursachenanalyse von Störungen wie ADS, Angst und Aggression
  • Gestörter Unterricht als pädagogische Herausforderung
  • Schulpädagogische Interventions- und Präventionsstrategien
  • Einsatz von Trainingsprogrammen und sozialen Spielen zur Förderung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Heutzutage wachsen die Kinder in einer Umwelt auf, die durch zunehmende psychische und soziale Spannungen gekennzeichnet ist. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass 20 bis 25 Prozent aller Kinder als verhaltensauffällig gelten. Diese Zahl macht deutlich, wie der Schulalltag aussieht: Er ist gekennzeichnet von Kindern, die durch ihre Auffälligkeiten das pädagogische Handeln des Lehrkörpers stören und somit auch die Entwicklung der Klasse erschweren. Zusätzlich kommt es zu einem gestörten Unterricht, der Auswirkungen auf die schulischen Leistungen aller Klassenmitglieder hat. Deshalb ist es von besonderer Bedeutung, dass der jeweilige Lehrer nicht seine Augen vor den vorhandenen Problemen verschließt, sondern aktiv eingreift und so den betroffenen Kindern den Schulalltag erleichtert und so angenehm wie möglich gestaltet. Zumal die unterschiedlichen Verhaltensauffälligkeiten sehr vielseitig sind, kann die Lehrkraft nur versuchen, allgemeine Maßnahmen und Methoden zur Verbesserung der Auffälligkeiten mit in den Unterricht einzubauen. Ein erster, genereller Schritt hierfür ist, vorhandene Spannungen weitgehend abzubauen, indem eine Reizüberflutung vermieden wird, Bewegungsspiele in den Unterricht mit einfließen und ein regelmäßiger Wechsel von Anspannung und Entspannung erfolgt.

Bis zum Schuleintritt empfinden viele Eltern die Verhaltensauffälligkeiten ihres Kindes als „normal“ oder tolerieren sie bis dahin ohne größeres Eingreifen. Sind die Kinder aber Schüler gilt, laut Meinung vieler Eltern und Lehrkörper, für alle der gleiche Maßstab. Dieses ist unabhängig von den individuellen, kindlichen Vorerfahrungen, deren Fähigkeiten und den jeweiligen Beeinträchtigungen. Die auffälligen Kinder sollen ihr bis dahin als „normal“ empfundenes Verhalten ablegen und sich an ihre Mitschüler anpassen. Diese Denkweise vieler Menschen ist selbstverständlich nicht ohne Eingehen auf die schon vorhandenen, aber bisher unbeachteten Verhaltensauffälligkeiten möglich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Prävalenz verhaltensauffälliger Kinder und die daraus resultierenden Belastungen für den Schulalltag, wobei die Notwendigkeit aktiven pädagogischen Handelns hervorgehoben wird.

2. Verhaltensauffälligkeiten: Dieses Kapitel definiert Verhaltensauffälligkeiten, grenzt sie von Verhaltensstörungen ab und analysiert endogene sowie exogene Ursachen.

3. Welche Verhaltensauffälligkeiten lassen sich bei Schulkindern unterscheiden?: Hier werden spezifische Störungsbilder wie Konzentrationsstörungen, ADS, Angst, Aggression, Clownerie, Schüchternheit und Schulverweigerung detailliert hinsichtlich Symptomatik und Ursachen untersucht.

4. Gestörter Unterricht – eine Auswirkung von Verhaltensauffälligkeiten: Das Kapitel behandelt den gestörten Unterricht als Folge von Verhaltensauffälligkeiten und systematisiert unterrichtliche Problemsituationen sowie deren Einflussfaktoren.

5. Schulpädagogische und schulorganisatorische Maßnahmen: Es werden Ansätze wie Psychohygiene, Unterrichtshygiene und Kooperation vorgestellt, um den Schulalltag für betroffene Kinder zu stützen und zu verbessern.

6. Mögliche Fördermethoden bei Verhaltensauffälligkeiten: Dieses Kapitel stellt konkrete Trainingsprogramme und soziale Spiele zur Förderung von Selbstwahrnehmung und Konfliktlösung bei Schülern vor.

7. Schlussfolgerung: Die Schlussfolgerung betont die Wichtigkeit einer frühzeitigen Erkennung und Förderung sowie der interdisziplinären Zusammenarbeit bei der Bewältigung von Verhaltensauffälligkeiten in der Schule.

Schlüsselwörter

Verhaltensauffälligkeiten, Verhaltensstörungen, Schule, Konzentrationsstörungen, ADS, Schulangst, Aggression, Clownerie, Schüchternheit, Schulverweigerung, Psychohygiene, Unterrichtshygiene, Fördermethoden, Kognitive Verhaltenstherapie, Inklusion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik verhaltensauffälliger Kinder im Schulkontext und liefert Ansätze zur Identifikation und pädagogischen Unterstützung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Hausarbeit?

Zentrale Themen sind die Definition und Ursachen von Verhaltensauffälligkeiten, die Auswirkungen auf den Unterricht sowie praktische Fördermaßnahmen und -methoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Lehrkräften Hilfestellungen an die Hand zu geben, um auffälliges Verhalten zu verstehen und durch geeignete Methoden im Schulalltag positiv zu beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturrecherche und der Analyse von pädagogischen Modellen zur Verhaltensmodifikation.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse spezifischer Verhaltensstörungen, deren Ursachenkomplexe, die Auswirkung auf den Unterricht und die Darstellung pädagogischer Interventionsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Schulpädagogik, Verhaltensstörungen, Fördermaßnahmen und integrative Ansätze charakterisieren.

Wie unterscheidet sich ADS von einer generellen Konzentrationsstörung?

ADS wird als neurobiologisch bedingte Störung psychiatrisch diagnostiziert, während eine Konzentrationsschwäche eine unspezifische Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit darstellt, die durch verschiedene Faktoren hervorgerufen werden kann.

Warum ist das "ABC der Emotionen" für die pädagogische Arbeit nützlich?

Es hilft, den Zusammenhang zwischen Ereignissen, den individuellen Gedanken darüber und den daraus resultierenden Gefühlen bzw. Reaktionen zu verdeutlichen, um Schülern bei der Regulation ihres Verhaltens zu unterstützen.

Welche Rolle spielt die "Psychohygiene" in der Schule?

Sie dient der Schaffung gesunder psycho-physischer Lebensbedingungen in der Schule, um Belastungen abzuwehren und das seelische Wohlbefinden der Kinder zu fördern.

Ende der Leseprobe aus 83 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Verhaltensauffällige Kinder. Fördermaßnahmen und Fördermethoden in der Schule
Hochschule
Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg)
Note
2,3
Autor
Sabrina Trojaner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
83
Katalognummer
V38222
ISBN (eBook)
9783638373555
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Verhaltensauffällige Kinder Fördermaßnahmen Fördermethoden Schule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sabrina Trojaner (Autor:in), 2004, Verhaltensauffällige Kinder. Fördermaßnahmen und Fördermethoden in der Schule, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/38222
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