Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien

Freundschaft 2.0. Die Nutzen des Internets zur Aufrechterhaltung sozialer Beziehungen

Titel: Freundschaft 2.0. Die Nutzen des Internets zur Aufrechterhaltung sozialer Beziehungen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2016 , 19 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Fabienne Pourié (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Freundschaften können über das Internet gefunden und gehalten werden. Ein selbsterklärtes Ziel von Facebook ist es, Freundschaften zu pflegen. Doch sind dies nur Freundschaften auf dem Papier? Brauchen wahre Freundschaften eine Face-to-Face Kommunikation, oder reicht der Kontakt über Facebook und Twitter aus, um eine Freundschaft aufrecht zu erhalten. Diese Fragen gilt es in der folgenden Arbeit zu klären. Um eine Grundlage zu schaffen, werden zuerst die Begriffe „soziale Beziehung“ und „soziales Netzwerk“ definiert. Hierzu wird der Begriff von Freundschaft erläutert, insbesondere die Freundschaftsbegriffe nach Aristoteles und Montaigne und in diesem Zusammenhang die Theorie „Strong and weak Ties“ nach Granovetter.

Anschließend möchte ich weiter auf die Social Media Sites eingehen. Welche gibt es und wozu dienen sie? Der Hauptteil beschäftigt sich dann mit der Fragestellung, wie das Internet dabei hilft soziale Beziehungen aufrecht zu erhalten. Hierzu wird die D21 Studie herangezogen, die sich mit der Digitalisierung der Gesellschaft beschäftigt. Insbesondere die Kategorie der „Digitalen Offenheit“ wird näher betrachtet. Im Fazit werde ich eine Schlussfolgerung aus den Ergebnissen ziehen und mich kritisch mit diesen auseinandersetzen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Soziale Beziehungen

2.1 Der Begriff von Freundschaft

2.2 Strong and weak ties

2.3 Aufrechterhaltung sozialer Beziehungen

3. Soziale Netzwerke, Social Media, Social Network Sites

4. Nutzen des Internets und Social Media zur Aufrechterhaltung von Freundschaften

4.1 Der D21-Digital-Index

4.2 Digitale Offenheit

5. Kritik und Fazit

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit das Internet und soziale Netzwerke dazu beitragen, soziale Beziehungen und Freundschaften aufrechtzuerhalten, und hinterfragt dabei kritisch den Begriff der „wahren“ Freundschaft im digitalen Zeitalter.

  • Theoretische Grundlagen von Freundschaft und sozialen Beziehungen
  • Analyse der „Strong and Weak Ties“-Theorie von Granovetter
  • Funktionsweise und Bedeutung von Social Network Sites
  • Untersuchung des Digitalisierungsgrades mittels D21-Digital-Index
  • Kritische Reflexion von Sozialkapital und digitaler Kommunikation

Auszug aus dem Buch

2.2 Strong and weak ties

Der Soziologe Mark Granovetter hat 1973 die Intensität sozialer Beziehungen und dessen Nutzen untersucht. Er unterscheidet Beziehungen in drei Kategorien: fehlende, starke und schwache Beziehungen. Granovetter misst den Zeitaufwand, die emotionale Intensität, die Intimität und die Reziprozität und stuft danach die soziale Beziehung in eine der Kategorien ein. Die Häufigkeit der Interaktion zwischen den Personen ist hierbei das wichtigste Unterscheidungsmerkmal (vgl. Granovetter 1973, 1361).

Bei starken Beziehungen sind alle Dimensionen stark ausgeprägt, wohingegen bei schwachen Beziehungen nur geringe oder keine Ausprägungen der Kriterien vorhanden sind. Jedoch betont Granovetter, dass zunächst nur eine Dimension ausgeprägt sein muss, da sich die restlichen mit zunehmender Verflechtung ergeben (vgl. Granovetter 1973, 1361).

Granovetter machte seine Theorie an Beziehungen zwischen drei Personen deutlich. Hat Person A zu den Personen B und C eine starke Verbindung, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sich nach einiger Zeit Person B und C auch kennenlernen und eine Beziehung zueinander aufbauen (vgl. Granovetter 1973, 1362).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Fragestellung auf, ob das Internet die Pflege wahrer Freundschaften ersetzen kann, und führt in die theoretischen Konzepte der Arbeit ein.

2. Soziale Beziehungen: Dieses Kapitel definiert soziale Beziehungen sowie Freundschaften anhand historischer und soziologischer Ansätze und erläutert Granovetters Theorie der starken und schwachen Bindungen.

3. Soziale Netzwerke, Social Media, Social Network Sites: Es wird geklärt, wie soziale Netzwerke definiert sind, welche Arten existieren und welche Rolle sie für die Selbstdarstellung und Vernetzung spielen.

4. Nutzen des Internets und Social Media zur Aufrechterhaltung von Freundschaften: Das Kapitel analysiert, wie Online-Kommunikation soziale Bindungen unterstützt, und betrachtet empirische Daten zum Digitalisierungsgrad sowie zur digitalen Offenheit.

5. Kritik und Fazit: Der Autor setzt sich kritisch mit der digitalen Freundschaftspflege auseinander, beleuchtet das Konzept des Sozialkapitals und zieht ein Fazit zur Bedeutung moderner Medien.

6. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachquellen und Online-Ressourcen.

Schlüsselwörter

Freundschaft, Soziale Beziehungen, Internet, Social Media, Social Network Sites, Strong Ties, Weak Ties, Sozialkapital, D21-Digital-Index, Digitale Offenheit, Kommunikation, Vernetzung, Face-to-Face, Digitale Transformation, Soziale Netzwerke

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, welchen Nutzen das Internet und moderne soziale Netzwerke für die Aufrechterhaltung von menschlichen Beziehungen haben.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die soziologische Definition von Freundschaft, die Theorie der „Strong and Weak Ties“, die Struktur von Social Network Sites sowie der Einfluss der Digitalisierung auf das Sozialleben.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Publikation?

Das Ziel ist es zu klären, ob wahre Freundschaften zwingend eine physische Face-to-Face-Kommunikation benötigen oder ob digitale Kontakte ausreichen, um diese nachhaltig aufrechtzuerhalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung soziologischer Begriffe und bindet empirische Sekundärdaten, namentlich den D21-Digital-Index, zur Analyse ein.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Funktionen von sozialen Netzwerken, die Bedeutung von Sozialkapital im Netz und wie verschiedene Nutzertypen das Internet für ihre sozialen Beziehungen einsetzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Freundschaft, Soziale Netzwerke, Sozialkapital, Strong/Weak Ties und digitale Kommunikation charakterisiert.

Inwiefern beeinflusst das Konzept des „Sozialkapitals“ die Freundschaftspflege?

Der Autor argumentiert, dass soziale Netzwerke oft als Werkzeuge dienen, um Sozialkapital zu sammeln, wobei Interaktionen wie „Likes“ oder Kommentare dazu beitragen, den Wert von Bindungen zu bewerten.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle von „Facebook-Freundschaften“?

Die Arbeit betrachtet Facebook-Freundschaften kritisch und unterscheidet zwischen oberflächlichen Zweck- oder Nutzenfreundschaften und tiefgehenden Tugendfreundschaften, wobei Letztere durch digitale Medien kaum zu ersetzen sind.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Freundschaft 2.0. Die Nutzen des Internets zur Aufrechterhaltung sozialer Beziehungen
Hochschule
Universität Paderborn  (Medienwissenschaften)
Veranstaltung
Kulturtheorie
Note
2,3
Autor
Fabienne Pourié (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
19
Katalognummer
V376327
ISBN (eBook)
9783668536586
ISBN (Buch)
9783668536593
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Freundschaft Social Media Aufrechterhaltung von Freundschaften Facebook Granovetter Digitale Freundschaften soziale Netzwerke
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Fabienne Pourié (Autor:in), 2016, Freundschaft 2.0. Die Nutzen des Internets zur Aufrechterhaltung sozialer Beziehungen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/376327
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  19  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum