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Konzeption, Umsetzung und Evaluation eines Stressmanagement-Programms zur Förderung von Resilienz im Schichtalltag

Titel: Konzeption, Umsetzung und Evaluation eines Stressmanagement-Programms zur Förderung von Resilienz im Schichtalltag

Hausarbeit , 2017 , 18 Seiten , Note: 2,1

Autor:in: Simon Nitschke (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit während der Nacht bzw. in Nacht- und Schichtarbeit stellt besondere Anforderungen an die Mitarbeiter. Die Kombination von körperlicher Arbeit und Schichtarbeit kann bei den Mitarbeitern starken Stress auslösen. Der Stressor "Schichtarbeit" lässt sich leider kaum beeinflussen. Auch ist die Produktion, trotz Automatisierungen und Technisierung, sehr arbeitsintensiv. Somit ist die Belastung für die Mitarbeiter körperlich und psychisch sehr hoch.

Um den erhöhten Anforderungen begegnen zu können, benötigt man nicht nur aktuelle Kompetenzen, sondern auch eine ausreichende psychische und physische Konstitution – subsumiert unter dem Begriff Resilienz. Die Resilienz und die Gesundheitskompetenz der Mitarbeiter spielt in der Stressbewältigung und dem Schutz der körperlichen und psychischen Gesundheit eine herausragende Rolle. Die Mitarbeiter mit einer hohen Resilienz fühlen sich besser und gesünder. Daneben bietet eine resiliente, widerstandsfähige Belegschaft einen großen Wettbewerbsvorteil. Die Mannschaft ist motivierter, kreativer und innovativer. Zudem sinken neben der Fehlerquote und den stressbedingten Ausfalltagen auch die Kosten dafür. Somit entsteht eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Die Resilienz und Gesundheitskompetenz ist kein angeborener Faktor, sondern kann gezielt durch die Maßnahmen auf- und ausgebaut werden.

Als eine dieser Maßnahmen zur Verbesserung der Resilienz wird im Rahmen dieser Arbeit ein Stressmanagement-Programm mit dem Titel "Komm wann du kannst - geh, wann du musst" entwickelt und vorgestellt. Der Erfolg des Programmes wird innerhalb von 10 Wochen mittels eines standartisierten Resilienzfragebogens überprüft.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 SPEZIFISCHE PROBLEMSTELLUNG

1.1 Ziele

1.2 Zielgruppe

1.3 Einsatzbereiche

2 VORSTELLUNG DES STRESSMANAGMENT-PROGRAMMS

2.1 Methodisch-Didaktisch

2.2 Multimodale Gesichtspunkte

3 BAUSTEIN

3.1 Warum wurde dieser Baustein ausgewählt

3.2 Evaluation / Erhebungsinstrument

3.3 Weitere Evaluationsmöglichkeiten

4 INTERPRETATION UND DISKUSSION

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die körperlichen und psychischen Belastungen von Schichtmitarbeitern in einem Produktionsbetrieb und entwickelt ein multimodales Stressmanagement-Programm, um deren Resilienz und allgemeine Gesundheitskompetenz nachhaltig zu verbessern.

  • Analyse der spezifischen Belastungssituation durch Schichtarbeit.
  • Konzeption und Durchführung eines 10-wöchigen Stressmanagement-Pilotprojekts.
  • Messung der Resilienzsteigerung durch standardisierte Fragebögen (RS-13).
  • Evaluierung von Stressindikatoren mittels Herzfrequenzvariabilität.
  • Diskussion von Erfolgsfaktoren und Barrieren in der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Auszug aus dem Buch

2.2 Multimodale Gesichtspunkte

Dem Konzept des Multimodalen Stressmanagement geht das transaktionale Stressmodel von Lazarus voraus. Diese Modelle verdeutlichen die Entstehung von Stress. Lazarus veröffentlichte 1966 seine Stresstheorie und begründete damit das transaktionale Stressmodel. Das Model besagt, dass Stressreaktionen aus der Wechselwirkung zwischen dem Organismus (Körper und Psyche) und der Umwelt entstehen. Der Schwerpunkt des Models sind die zwei Stufen bei der Bewertung einer Stresssituation. Zum einen gibt es die primäre Bewertung, welche die Umweltreize, Ereignisse oder Situationen subjektiv bewertet und in Bezug auf die persönliche Relevanz und Bedeutung bewertet. Zum anderen gibt es die sekundäre Bewertung, welche meistens zeitgleich erfolgt und sich auf die Bewältigungsmöglichkeiten des Individuums für die jeweilige Situation hat. Hierbei wird abgeschätzt, ob und welche Ressourcen zur Bewältigung der Situation zur Verfügung stehen. Somit wird die Reaktion auf die Stresssituation bestimmt. Ressourcen sind beispielsweise Fähigkeiten, Kompetenzen, Selbstvertrauen und materielle Ressourcen, wie zum Beispiel Geld (Zedler, 2012).

Des Weiteren definiert Lazarus Coping Strategien, welche auch als Bewältigungsstrategien bezeichnet werden können und problemlösend, emotionsregulierend oder vermeidend fungieren.

Das Multimodale Stressmanagement nach Kaluza besteht aus drei Säulen:

1. Instrumentelles Stressmanagement ( Reduktion von Stress)

2. Kognitives Stressmanagement (Erkennen und Überwinden von individuellen Stressmustern)

3. Palliatives-Regeneratives Stressmanagement (Umgang mit akuten Stresssituationen lernen, Fördern der Entspannungsfähigkeit

Zusammenfassung der Kapitel

1 SPEZIFISCHE PROBLEMSTELLUNG: Dieses Kapitel identifiziert Schichtarbeit als zentralen Stressor für Mitarbeiter im Produktionsbetrieb und definiert das Ziel, deren Widerstandsfähigkeit durch ein gezieltes Gesundheitsprogramm zu erhöhen.

2 VORSTELLUNG DES STRESSMANAGMENT-PROGRAMMS: Hier wird der methodisch-didaktische Rahmen des Pilotprojekts beschrieben, der Theorievermittlung und Zirkeltraining kombiniert, sowie der theoretische Bezug zum multimodalen Stressmanagement nach Kaluza hergestellt.

3 BAUSTEIN: Dieser Abschnitt erläutert die praktische Implementierung des Programms als Teil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements und beschreibt die Evaluationsmethoden, insbesondere den Einsatz des RS-13 Fragebogens.

4 INTERPRETATION UND DISKUSSION: Das letzte Kapitel reflektiert die Ergebnisse, analysiert Teilnahmequoten und Barrieren für Schichtarbeiter und bewertet die Rolle der Führungskräfte für den Erfolg der Maßnahme.

Schlüsselwörter

Schichtarbeit, Stressmanagement, Resilienz, Gesundheitsmanagement, Produktionsbetrieb, Herzfrequenzvariabilität, Coping, Prävention, Arbeitsbelastung, Pilotprojekt, Mitarbeiterbindung, Evaluation, Entspannungstechniken, Multimodales Stressmanagement, Arbeitssicherheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Implementierung und Evaluation eines Stressmanagement-Programms für Schichtmitarbeiter, um die hohen körperlichen und psychischen Belastungen durch Schichtdienst zu reduzieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Belastungsanalyse bei Schichtarbeit, die Anwendung multimodaler Stressmanagement-Methoden nach Kaluza und die praktische betriebliche Gesundheitsförderung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Verbesserung der psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) und die Senkung von Stressbelastungen bei Mitarbeitern mittels eines speziellen, auf 10 Wochen angelegten Pilotprogramms.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Bedarfsanalyse, ein Pre-Post-Test-Design mit dem standardisierten Resilienzfragebogen RS-13 sowie eine deskriptive statistische Auswertung der Mittelwerte zur Erfolgsmessung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Programms "Komm wann du kannst - Geh wann du musst", die theoretische Herleitung des multimodalen Konzepts und die detaillierte Auswertung der Trainingsergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Schichtarbeit, Resilienz, multimodales Stressmanagement, Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und Mitarbeitergesundheit.

Warum wurde ein offenes Gruppenmodell gewählt?

Aufgrund des unregelmäßigen Schichtrhythmus und der variierenden Produktionsbedingungen wäre eine feste Kursanmeldung für die Mitarbeiter kaum realisierbar gewesen, weshalb ein offenes, niederschwelliges System gewählt wurde.

Welche Bedeutung haben die Führungskräfte für den Projekterfolg?

Die Führungskräfte fungierten als essenzielle Motivatoren, die durch ihre Unterstützung und eigene Teilnahme an den Übungen die Akzeptanz und Teilnahmequote des gesamten Projekts maßgeblich beeinflussten.

Welche Rolle spielt die Herzfrequenzvariabilität (HRV) in der Studie?

Die HRV dient als objektiver Stressindikator, um den aktuellen Herz-Kreislauf-Zustand zu erfassen und den Mitarbeitern Feedback über ihre individuelle Belastungssituation zu geben.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Konzeption, Umsetzung und Evaluation eines Stressmanagement-Programms zur Förderung von Resilienz im Schichtalltag
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
2,1
Autor
Simon Nitschke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
18
Katalognummer
V376325
ISBN (eBook)
9783668543775
ISBN (Buch)
9783668543782
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stress Master BGM DHFPG Stressmanagement 3 Hausarbeit Schichtarbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Simon Nitschke (Autor:in), 2017, Konzeption, Umsetzung und Evaluation eines Stressmanagement-Programms zur Förderung von Resilienz im Schichtalltag, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/376325
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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