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Aufstieg und Fall der klassischen Illustrierten

Titel: Aufstieg und Fall der klassischen Illustrierten

Hausarbeit , 2002 , 17 Seiten , Note: gut (2,0)

Autor:in: Esther Geißdörfer (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Kiosk, beim Arzt, im Supermarkt, auf der Straße, im Flugzeug, in Schaufenstern, beim Friseur... Überall sehen wir sie – die Illustrierten. Doch was versteckt sich eigentlich genau hinter diesem Begriff? Warum sind die buntbedruckten Zeitschriften so beliebt? Seit wann gibt es die Illustrierten? Und vor allem: wie lange werden sie sich auf dem großen Markt der Bilder noch etablieren können? Forschungsdefizite sind ein charakteristisches Merkmal bei der Behandlung von Illustrierten. Denn diesem Zeitschriftentyp haftet das Etikett der Trivialität und Unseriösität an. Doch warum brillieren Illustrierte häufig mit Top-Auflagen? Nur weil sie den Unterhaltungs- Bedürfnissen ihrer Leser gerecht werden? Menschen sind seit jeher neugierig. Diese natürliche Eigenschaft wird von den Illustrierten weitgehend befriedigt. Andererseits ist kaum eine Zeitschrift so anspruchslos und auflagenkonzentriert, wie die Illustrierte. Die Folge auf dem überfüllten Markt ist die allmähliche Verdrängung durch Spezialzeitschriften und Fernsehmagazine.


In den folgenden Punkten wird der unerforschten Gattung der Illustrierten auf den Grund gegangen. Der Weg dieser Zeitschrift von Holzschnitten über Kupferstiche bis hin zu den ersten Fotos wird verfolgt, und die Entwicklung der Illustrierten zum Massenmedium nachvollzogen. In der Zeit von 1725 bis heute erlebte diese Zeitschriftengattung viele Hochs und Tiefs, die im Folgenden aufgeführt und begründet werden. Vielleicht können wir nach eingehender Untersuchung dieser Zeitschrift eine Zukunftsaussicht für die Illustrierte auf dem Markt voller Konkurrenz wagen...

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition: Illustrierte

2.1 Zum Begriff „Illustrierte“

2.2 Charakteristik der Illustrierten

2.3 Faszination Bild

2.4 Verhältnis Bild – Text

3 Die klassischen Illustrierten

3.1 „Quick“

3.2 „Stern“

3.3 „Bunte“

3.4 „Neue Revue“

4 Die Entwicklung der Illustrierten

4.1 Vorläufer der Illustrierten Zeitschriften

4.2 Familienblätter

4.3 Blütezeit im 19. Jahrhundert

4.4 Die Illustrierte im Nationalsozialismus

4.5 Etablierungszeit nach 1950

4.6 Wachstumsphase von 1957 bis 1972

4.7 Von der Regressionsphase (1972-1988) bis heute

5 Zunehmende Konkurrenz seit den 90er Jahren

5.1 Konkurrenz am Zeitschriftenmarkt

5.2 Konkurrenz durch das Fernsehen

6 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung und den sozio-ökonomischen Wandel der klassischen Illustrierten in Deutschland vom 18. Jahrhundert bis in die 1990er Jahre, um die Ursachen für ihren relativen Bedeutungsverlust im heutigen Medienmarkt zu ergründen.

  • Definition und Charakteristika der Gattung "Illustrierte"
  • Historische Entwicklung von frühen Vorläufern bis zum Massenmedium
  • Analyse der Auflagenentwicklung in verschiedenen Phasen (Etablierung, Wachstum, Regression)
  • Konkurrenzdruck durch spezialisierte Zeitschriften und das Fernsehen
  • Zukunftsperspektiven für das Format der klassischen Illustrierten

Auszug aus dem Buch

2.4 Verhältnis Bild – Text

Ursprünglich wies die Bezeichnung „Illustrierte“ auf eine bestimmte Aufmachung hin: „Bilder unterstützen durch ihre visuelle Darstellung den Text, sie ‚illustrieren‘ ihn.“

Heute sind durch drucktechnische Fortschritte Bilder in der Populärpresse Standard. Fotos und Grafiken können nicht nur den Text illustrieren, sondern auch für sich stehend Aussagekraft zeigen. Das bedeutet aber nicht, dass der Text als Unwichtigkeit in den Hintergrund rückt. „Das Bild hat sich nur als eigenständiges Medium emanzipiert.“

Josef Kasper veranschaulicht die Beziehung von Text und Bild metaphorisch folgendermaßen: „Der Text ist das informatorische ‚Knochengerüst‘, um das sich das ‚Fleisch' der visual-sinnlichen Bildaussagen verdeutlichend legt.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit der Illustrierten im Alltag und benennt die Forschungsdefizite sowie die zentralen Fragestellungen hinsichtlich ihrer Zukunft.

2 Definition: Illustrierte: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Illustrierten, arbeitet ihre charakteristischen Merkmale heraus und beleuchtet die Bedeutung des Bildes sowie das Verhältnis von Bild und Text.

3 Die klassischen Illustrierten: Hier werden prominente Vertreter wie „Quick“, „Stern“, „Bunte“ und „Neue Revue“ kurz vorgestellt und in ihrer Bedeutung für das Genre eingeordnet.

4 Die Entwicklung der Illustrierten: Dieser Abschnitt zeichnet die historische Genese der Gattung nach, von den Vorläufern und Familienblättern über die Blütezeit bis hin zu den Wachstums- und Regressionsphasen der Nachkriegszeit.

5 Zunehmende Konkurrenz seit den 90er Jahren: Das Kapitel analysiert den veränderten Markt, auf dem Spezialzeitschriften und das Fernsehen die klassischen Illustrierten zunehmend verdrängen.

6 Ausblick: Der Ausblick bewertet die Überlebenschancen der klassischen Illustrierten unter Berücksichtigung der bestehenden wirtschaftlichen Zwänge und des veränderten Rezeptionsverhaltens.

Schlüsselwörter

Illustrierte, Pressegeschichte, Massenmedium, Auflagenentwicklung, Printmedien, Bildjournalismus, Konkurrenzkampf, Zeitschriftenmarkt, Medienwandel, Unterhaltungszeitschriften, Familienblätter, Reichweite, Publikumszeitschriften, Medienstatistik, Auflagenkonzentration

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Aufstieg, Blütezeit und den anschließenden Niedergang der klassischen deutschen Illustrierten als bedeutendes Massenmedium.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Begriffsdefinition, die historische Entwicklung, die Analyse der Auflagenzahlen sowie die Konkurrenzanalyse im Medienmarkt.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Entwicklung der Illustrierten von ihren Anfängen bis in die 90er Jahre zu verstehen und zu begründen, warum das Medium an Relevanz verloren hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine medienhistorische Analyse, die auf Literaturrecherche und der Auswertung von Auflagenstatistiken basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Gattung, eine historische Übersicht und eine detaillierte Analyse der Konkurrenzsituation durch Fernsehen und Spartenzeitschriften.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Illustrierte, Pressegeschichte, Medienwandel und Auflagenentwicklung beschreiben.

Warum wird die "Gartenlaube" als wichtiges Beispiel genannt?

Sie gilt als erfolgreichstes Familienblatt des 19. Jahrhunderts und diente durch ihren Mix aus Unterhaltung und Information als ein Vorläufer der modernen Illustrierten.

Welche Rolle spielt die sogenannte "Spirale" nach Boventer?

Sie beschreibt den Teufelskreis, in dem Auflage zur einzigen Existenzbedingung wird, was den journalistischen Anspruch zunehmend verdrängt und die Illustrierten wirtschaftlich abhängig macht.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Aufstieg und Fall der klassischen Illustrierten
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
gut (2,0)
Autor
Esther Geißdörfer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
17
Katalognummer
V37168
ISBN (eBook)
9783638365895
ISBN (Buch)
9783638772426
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aufstieg Fall Illustrierten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Esther Geißdörfer (Autor:in), 2002, Aufstieg und Fall der klassischen Illustrierten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/37168
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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