Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention

Anorexia nervosa. Hintergründe und Relevanz der prämorbiden Persönlichkeit bei der Entstehung

Title: Anorexia nervosa. Hintergründe und Relevanz der prämorbiden Persönlichkeit bei der Entstehung

Term Paper , 2017 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Mona Roth (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Diese Arbeit behandelt die Störung Anorexia nervosa. Diese ist eine komplexe psychosomatische Störung mit einem oft schwerwiegenden Krankheitsverlauf sowie einer allgemein hohen Tendenz zur Chronifizierung. Bei der Ätiologie der Krankheit handelt es sich um eine multifaktorielle Pathogenese, bestehend aus genetischen, soziokulturellen, familiären und Persönlichkeitsfaktoren. Die einzelnen Faktoren unterliegen unterschiedlichen individuellen Kombinationen und Gewichtungen und stehen in Beziehung zu begünstigenden und aufrechterhaltenden Faktoren.

Prämorbide Persönlichkeitszüge, wie ein geringes Selbstwertgefühl, sind essentiell für die Entwicklung der spezifischen Essstörung, jedoch gibt es keine typische Magersuchtpersönlichkeit. Das Ätiologie-Modell ist für die Soziale Arbeit eine notwendige Grundlage, um eine effiziente Prävention und Rückfallprophylaxe gestalten zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Anorexia nervosa

2.1 Diagnostik und Symptomatik

2.2 Prognose

3 Ätiologie

3.1 Genetische Faktoren

3.2 Soziokulturelle Faktoren

3.3 Familiäre Faktoren

3.4 Persönlichkeitsfaktoren

3.5 Wechselwirkung

4 Definition der Persönlichkeit

5 Relevanz der prämorbiden Persönlichkeit bei der Entstehung von Anorexia nervosa

6 Konklusion für die Soziale Arbeit

7 Diskussionsteil

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ätiologie der Anorexia nervosa mit einem spezifischen Fokus auf die Bedeutung prämorbider Persönlichkeitsmerkmale. Ziel ist es, ein besseres Verständnis der Entstehungsfaktoren zu gewinnen, um daraus notwendige Ansätze für Prävention und Rückfallprophylaxe in der Sozialen Arbeit abzuleiten.

  • Multifaktorielle Pathogenese der Anorexia nervosa
  • Einfluss soziokultureller, familiärer und persönlichkeitsspezifischer Faktoren
  • Die Rolle der prämorbiden Persönlichkeit bei der Entstehung der Essstörung
  • Anforderungen an eine diversitätsbewusste Soziale Arbeit
  • Ansätze der Rückfallprophylaxe und Lebensweltorientierung

Auszug aus dem Buch

3.4 Persönlichkeitsfaktoren

Klinische Beobachtungen sowie empirische Studien zeigen, dass die Persönlichkeit der Betroffenen eine Vielzahl von gemeinsamen Merkmalen aufweist, welche mit der gestörten Einstellung zum Essen verknüpft sind (Reich, 2003). Das gering ausgeprägte Selbstwertgefühl sowie die Selbstverleugnung der Betroffenen werden häufig in den Vordergrund gestellt. Sie leiden unter sozialen Unsicherheiten und stehen demzufolge in einer extremen Abhängigkeit zu den ihnen nahestehenden Menschen. Sie sind in ihrer Spontanität eingeschränkt und nur in einem geringen Maße autonom (Gerlinghoff & Backmund, 2004; Reich, 2003). Sie versuchen allen Erwartungen von denen sie glauben, dass sie an sie gestellt werden, zu entsprechen und streben nach Anerkennung und Zuneigung (Klotter, 2014).

Dennoch haben sie ein krankhaftes Gefühl der Unzulänglichkeit, Wirkungslosigkeit und Ineffektivität. Menschen mit Anorexie sind perfektionistisch und leistungsorientiert. Gleichzeitig weisen sie persönliche Rigidität und Zwanghaftigkeit auf. Sie haben ein hohes Maß an Selbstdisziplin, im Sinne der gesteigerten Impulskontrolle. Die zwanghafte Kontrolle im Alltag verleiht ihnen ein Gefühl von Stärke. Sie sind harmoniebedürftig und sensibel, sodass Affekte und negative Gefühle vermieden werden (Reich, 2003). Stattdessen werden diese autodestruktiv gegen sie selber gerichtet (Klotter, 2014). Reich beschreibt ihre emotionale Einschränkung als „[...] mangelnde Fähigkeit zur interozeptiven Wahrnehmung, insbesondere von Gefühlszuständen.“ (2003, S.17). So wird das Essen als Mittel zur Interaktion und zum Ausdruck von Gefühlen verwendet (Reich, 2003). Nach Außen erscheinen Betroffene als „perfekte bzw. Musterkinder“ ohne Fehlverhalten (Gerlinghoff & Backmund, 2004). Die Persönlichkeitsmerkmale potenzieren sich im Laufe der Erkrankung. Besonders eine Neigung zu Kontrolle und Zwanghaftigkeit bleibt auch noch nach einem erfolgreichen Behandlungsabschluss bestehen (Reich, 2003).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Symptomatik der Magersucht, Erläuterung der Relevanz für die Soziale Arbeit und Darlegung der forschungsleitenden Fragestellung.

2 Anorexia nervosa: Detaillierte Beschreibung des Krankheitsbildes hinsichtlich Diagnostik, Symptomatik und der schwierigen Langzeitprognose.

3 Ätiologie: Systematische Analyse der verschiedenen Faktoren (genetisch, soziokulturell, familiär, Persönlichkeit) und deren komplexe Wechselwirkung bei der Entstehung der Störung.

4 Definition der Persönlichkeit: Theoretische Herleitung des Begriffs der Persönlichkeit als dynamische Ordnung psychophysischer Systeme.

5 Relevanz der prämorbiden Persönlichkeit bei der Entstehung von Anorexia nervosa: Kritische Reflexion der Rolle von Persönlichkeitszügen innerhalb des multifaktoriellen Ätiologie-Modells.

6 Konklusion für die Soziale Arbeit: Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen für Prävention und Rückfallprophylaxe unter Berücksichtigung diversitätssensibler Ansätze.

7 Diskussionsteil: Zusammenfassende Einordnung der Ergebnisse und kritische Reflexion der Limitationen und Forschungsbedarfe.

Schlüsselwörter

Anorexia nervosa, Magersucht, prämorbide Persönlichkeit, Ätiologie, Soziale Arbeit, Prävention, Rückfallprophylaxe, Persönlichkeitsfaktoren, Essstörung, Adoleszenz, Lebensweltorientierung, Empowerment, Körperbildstörung, Psychosomatik, Leistungsorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der multifaktoriellen Entstehung der Anorexia nervosa und untersucht insbesondere, welche Bedeutung die Persönlichkeitsstruktur eines Menschen vor dem Ausbruch der Krankheit hat.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Neben der medizinischen und psychologischen Definition von Anorexia nervosa werden die genetischen, soziokulturellen, familiären und persönlichkeitsspezifischen Einflussfaktoren analysiert.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Rolle der prämorbiden Persönlichkeit zu bewerten, um für die Soziale Arbeit fundierte Grundlagen für präventive Maßnahmen und eine effektive Rückfallprophylaxe zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche, in der aktuelle wissenschaftliche Annahmen zum Ätiologie-Modell der Anorexie systematisch zusammengeführt und bewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das Krankheitsbild, die Analyse der verschiedenen Ätiologie-Faktoren, eine Begriffsdefinition der Persönlichkeit sowie die Anwendung der Erkenntnisse auf das Praxisfeld der Sozialen Arbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Anorexia nervosa, Ätiologie, Soziale Arbeit, prämorbide Persönlichkeit, Prävention und Rückfallprophylaxe.

Gibt es laut der Arbeit eine spezifische "Magersuchtpersönlichkeit"?

Nein, die Autorin führt an, dass es nach dem Stand der Forschung keine einheitliche oder typische Magersuchtpersönlichkeit gibt, was die Arbeit mit Betroffenen komplexer gestaltet.

Welchen Stellenwert hat der familiäre Kontext bei der Entstehung?

Familiäre Faktoren spielen eine große Rolle, da oft hohe Leistungsanforderungen und ein harmoniebedürftiger Kommunikationsstil dazu führen, dass Konflikte auf das Essverhalten verschoben werden.

Warum ist ein diversitätsbewusster Ansatz in der Sozialen Arbeit notwendig?

Da keine universelle Anorexie-Persönlichkeit existiert, müssen Adressatinnen individuell betrachtet werden, anstatt sie in vorgefertigte Schubladen zu stecken, was eine lebensweltorientierte Herangehensweise erfordert.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Anorexia nervosa. Hintergründe und Relevanz der prämorbiden Persönlichkeit bei der Entstehung
College
University of Applied Sciences and Medical University
Grade
1,0
Author
Mona Roth (Author)
Publication Year
2017
Pages
16
Catalog Number
V367560
ISBN (eBook)
9783668459670
ISBN (Book)
9783668459687
Language
German
Tags
Anorexia nervosa Magersucht Persönlichkeit Psychopathologie Prämorbid
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mona Roth (Author), 2017, Anorexia nervosa. Hintergründe und Relevanz der prämorbiden Persönlichkeit bei der Entstehung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/367560
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  16  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint