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Demokratieverständnis bei Habermas und Rancière. Ein Vergleich

Title: Demokratieverständnis bei Habermas und Rancière. Ein Vergleich

Term Paper , 2012 , 13 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Emanuel Schminke (Author)

Politics - Methods, Research

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Summary Excerpt Details

In Hausarbeit werden die Demokratieverständnisse des deutschen Philosophen und Soziologen Jürgen Habermas und des fast gleichaltrigen, australischen Politikwissenschaftlers und Philosophen Charles Taylor behandelt. Dass beide Personen fast gleich alt sind, hat für diese Arbeit die positive Eigenschaft, dass der Vergleich repräsentativer ist, als einen zwischen einem Theoretiker des 19. Jahrhunderts mit einem des 20. Jahrhunderts zu vergleichen. Man kann also davon ausgehen, dass Habermas und Taylor von den gleichen geschichtlichen Ereignissen geprägt wurden und demnach auf ähnliche Erfahrungen zurückgreifen konnten, als sie ihre Texte zum Thema Demokratie verfassten.

Zunächst wird das Demokratieverständnis von Jürgen Habermas vorgestellt, der es in zunächst zwei verschiedene Demokratiemodelle vergleicht und daraus ein drittes Modell formt, das seiner Meinung nach dem Ideal einer Demokratie entsprechen soll. In einem weitern Abschnitt wird das Demokratieverständnis von Charles Taylor vorgestellt, der drei verschiedene Modelle anführt, welche er kritisch betrachtet. Danach werden vier von Taylor formulierte Bedingungen betrachtet, die für seine Ideale Demokratie unabdingbar sind.

Zum Schluss werden beide Ausführungen miteinander verglichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede vorgestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Demokratieverständnis bei Jürgen Habermas

3. Demokratieverständnis bei Charles Taylor

4. Parallelen und Differenzen:

5. Fazit:

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Demokratietheorien von Jürgen Habermas und Charles Taylor in einen strukturierten Vergleich zu setzen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihrem Demokratieverständnis herauszuarbeiten.

  • Vergleich der liberalen, republikanischen und deliberativen Demokratiemodelle bei Habermas.
  • Analyse der von Charles Taylor kritisch betrachteten Demokratietheorien.
  • Untersuchung der zentralen Bedingungen für eine ideale Demokratie bei Taylor.
  • Gegenüberstellung der Konzepte von kommunikativer Macht und politischer Partizipation.
  • Diskussion der Bedeutung von Konsensbildung und staatlichen Institutionen.

Auszug aus dem Buch

Demokratieverständnis bei Jürgen Habermas

In seinem Buch „die Einbeziehung des Anderen“ führt Habermas drei normative Modelle der Demokratie an. Er stellt zunächst das liberale Modell dem republikanischen gegenüber und entwickelt aus dieser sein eigenes Modell, das deliberative Demokratiemodell. Er nimmt Elemente beider Modelle auf und integriert diese im „Begriff einer idealen Prozedur für Beratung und Beschlussfassung“.

Um aber das deliberative Modell genauer zu betrachten, müssen zunächst das liberale und republikanische Modell gegenübergestellt werden. Habermas sieht in der entscheidenden Differenz der beiden Modelle die Rolle des demokratischen Prozesses. Nach liberaler Auffassung bedeutet es, dass die Gesellschaft die Aufgabe hat den Staat so hingehend zu programmieren, dass er die Interessen der Gesamtgesellschaft vertritt, jedoch ist nach Habermas’ Auffassung der Staat, als Apparat der öffentlichen Verwaltung, der Gesellschaft als System des marktwirtschaftlich strukturierten Verkehrs der Privatpersonen und ihrer gesellschaftlichen Arbeit vorgestellt. Im republikanischen Modell hingegen wird die Politik mehr als „Reflexionsform eines sittlichen Lebenszusammenhangs“ begriffen. Habermas führt weiterhin aus, dass sie das Medium bildet, „in dem sich die Angehörigen naturwüchsiger Solidargemeinschaften ihrer Angewiesenheit aufeinander innewerden und als Staatsbürger die vorgefundenen Verhältnisse reziproker Anerkennung mit Willen und Bewusstsein zu einer Assoziation freier und gleicher Rechtsgenossen fortbilden und ausgestalten.“ Hier kann man schon erkennen, dass Habermas eher dem republikanischen Modell zugeneigt ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik ein und erläutert die Auswahl der beiden Philosophen Jürgen Habermas und Charles Taylor für den Vergleich.

2. Demokratieverständnis bei Jürgen Habermas: Dieses Kapitel stellt die Entwicklung von Habermas’ deliberativem Demokratiemodell durch die Abgrenzung von liberalen und republikanischen Ansätzen dar.

3. Demokratieverständnis bei Charles Taylor: Das Kapitel analysiert drei von Taylor diskutierte Demokratietheorien und benennt seine vier Bedingungen für eine ideale Demokratie.

4. Parallelen und Differenzen:: Hier werden die theoretischen Ansätze beider Autoren vergleichend gegenübergestellt, wobei insbesondere Übereinstimmungen bei der Entscheidungsfindung identifiziert werden.

5. Fazit:: Das Fazit fasst die unterschiedlichen Schwerpunkte beider Theoretiker zusammen und wirft eine kritische Frage hinsichtlich der praktischen Umsetzbarkeit deliberativer Prozesse auf.

Schlüsselwörter

Demokratie, Jürgen Habermas, Charles Taylor, Deliberation, Partizipation, Gemeinwille, Politische Theorie, Kommunikative Macht, Rechtsstaat, Staatsbürger, Konsensbildung, Gesellschaft, Politik, Interessen, Solidarität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit einem wissenschaftlichen Vergleich der Demokratietheorien von Jürgen Habermas und Charles Taylor.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Rolle des Staates, das Verhältnis zwischen Gesellschaft und Politik sowie die Bedingungen für eine funktionierende demokratische Entscheidungsfindung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die spezifischen Demokratiemodelle beider Denker zu erläutern und ihre Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede systematisch herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative Methode (Vergleich), um die Ansätze der beiden Philosophen anhand ihrer Hauptwerke zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst das Modell von Habermas (deliberative Demokratie) und anschließend die Modelle und Bedingungen nach Charles Taylor detailliert vorgestellt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Schlüsselbegriffe sind vor allem Deliberation, Partizipation, kommunikative Macht, Gemeinwille und das Verständnis des demokratischen Rechtsstaats.

Wie bewertet Habermas das liberale gegenüber dem republikanischen Modell?

Habermas neigt eher zum republikanischen Modell, kritisiert jedoch, dass dieses zu idealistisch sei, weshalb er als Synthese das deliberative Modell vorschlägt.

Welche Bedeutung misst Charles Taylor der Partizipation bei?

Taylor sieht in der Partizipation die „Tugend und Würde des Bürgers“ und betrachtet sie als eine essenzielle Voraussetzung, damit sich eine Gesellschaft als Gemeinschaft selbst regieren kann.

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Details

Title
Demokratieverständnis bei Habermas und Rancière. Ein Vergleich
College
University of Göttingen
Course
Positionen zu Demokratie, Macht und Gerechtigkeit. Politische Theorie der Gegenwart
Grade
1,7
Author
Emanuel Schminke (Author)
Publication Year
2012
Pages
13
Catalog Number
V357887
ISBN (eBook)
9783668438675
ISBN (Book)
9783668438682
Language
German
Tags
Demokratie Habermas Rancière Ideengeschichte Politiktheorie Demokratieverständnis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Emanuel Schminke (Author), 2012, Demokratieverständnis bei Habermas und Rancière. Ein Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/357887
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