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Der "First Grammatical Treatise" - Zu Inhalt und Entstehung

Titel: Der "First Grammatical Treatise" - Zu Inhalt und Entstehung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2002 , 18 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: M. A. Heike Mieth (Autor:in)

Skandinavistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Ausführungen im First Grammatical Treatise haben eine einzigartige Stellung in der Geschichte der Skandinavistik und sind in vielerlei Hinsicht im mittelalterlichen Europa unerreicht. Er entstand dadurch, dass man in Island begann die isländische Sprache mit den Buchstaben des lateinischen Alphabets zu schreiben. Da das lateinische Alphabet nicht optimal war, um die Laute der isländischen Sprache auszudrücken, wurde es dahingehend verändert und angepasst. Der einzige, der einen Bericht über die orthographischen Prinzipien und ein überzeugendes Programm der Reform hinterlassen hat, ist der anonyme isländische Autor des sogenannten First Grammatical Treatise.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Was ist der First Grammatical Treatise?

1.1. Die Bedeutung und der Grund für die Entstehung

1.2. Der Inhalt des First Grammatical Treatise

1.3. Echtheit, zeitliche Einordnung, Umfang und Entstehung des Namens des First Grammatical Treatise

1.4. Veröffentlichungen

1.5. Autor des FGT: The First Grammarian

1.6. Linguistische Analysen des First Grammarian

2. Die Handschrift des First Grammatical Treatise

2.1. Abkürzungen und Anmerkungen

2.2. Transkription

2.3. Vergleich mit der Transkription von Einar Haugen

3. Der First Grammatical Treatise – ein beeindruckendes Werk

4. Bibliographie

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den sogenannten First Grammatical Treatise, ein anonymes altisländisches Werk aus dem 12. Jahrhundert, das eine wegweisende Reform der isländischen Orthographie darstellt. Ziel der Analyse ist es, die sprachwissenschaftliche Bedeutung, den historischen Kontext sowie die methodische Raffinesse des unbekannten Autors in Bezug auf die Anpassung des lateinischen Alphabets an die isländische Sprache aufzuarbeiten.

  • Historische Einordnung und Datierung des Werkes
  • Analyse der orthographischen Reformprinzipien
  • Die Rolle und Ausbildung des "First Grammarian"
  • Methoden der linguistischen Analyse, insbesondere die Verwendung von Minimalpaaren

Auszug aus dem Buch

1.1. Die Bedeutung und der Grund für die Entstehung

Der isländische Gelehrte Björn M. Ólsen (1850- 1919) sagte über den First Grammatical Treatise, dass er „for its time a notable, indeed, as far as I know, a unique work“ ist. Und tatsächlich haben die Ausführungen im First Grammatical Treatise eine einzigartige Stellung in der Geschichte der Skandinavistik und sind in vielerlei Hinsicht im mittelalterlichen Europa unerreicht.

Er entstand dadurch, dass man in Island begann die isländische Sprache mit den Buchstaben des lateinischen Alphabets zu schreiben. Da das lateinische Alphabet nicht optimal war um die Laute der isländischen Sprache auszudrücken, wurde es dahingehend verändert und angepasst. Es gibt keine Berichte darüber wie diese neuen Orthographien im Mittelalter geschaffen wurden, aber es gab später Innovatoren und Experimentatoren, die vorsätzlich diese geschaffene Rechtschreibung verbessern wollten. Jedoch der einzige von ihnen, der einen Bericht über die orthographischen Prinzipien und ein überzeugendes Programm der Reform hinterlassen hat, ist der anonyme isländische Autor des sogenannten First Grammatical Treatise (im Folgenden auch FGT).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Was ist der First Grammatical Treatise?: Dieses Kapitel führt in die Bedeutung des Werkes ein, erläutert die Gründe für die orthographische Reform in Island und beschreibt den Inhalt des Traktats.

2. Die Handschrift des First Grammatical Treatise: Hier werden die philologischen Details der überlieferten Handschrift im Codex Wormianus sowie die methodischen Herausforderungen bei der Transkription und der Vergleich mit späteren Ausgaben, insbesondere von Einar Haugen, behandelt.

3. Der First Grammatical Treatise – ein beeindruckendes Werk: Das abschließende Kapitel würdigt die Leistung des Autors und fasst die Bedeutung der linguistischen Ansätze des Werkes aus heutiger Perspektive zusammen.

4. Bibliographie: Dieses Kapitel listet die verwendeten Quellen und Fachliteratur auf, die für die Untersuchung des First Grammatical Treatise herangezogen wurden.

Schlüsselwörter

First Grammatical Treatise, First Grammarian, Altnordisch, Isländisch, Orthographie, Alphabet, Phonologie, Sprachreform, Codex Wormianus, Einar Haugen, Linguistik, Minimalpaare, Vokalsystem, Mittelalter, Sprachgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem First Grammatical Treatise, einem mittelalterlichen isländischen Text, der die Anpassung des lateinischen Alphabets an die spezifischen Erfordernisse der isländischen Sprache beschreibt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Entstehungsgeschichte des Textes, die philologische Analyse der Handschrift sowie die linguistische Brillanz des Autors bei der Entwicklung eines neuen Schriftsystems.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Bedeutung dieses Traktats für die nordische Philologie herauszuarbeiten und zu zeigen, wie der Autor durch systematische Sprachanalyse Rechtschreibregeln für das Isländische definierte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Kombination aus historisch-kritischer Literaturanalyse, dem Studium der philologischen Überlieferung sowie dem Vergleich linguistischer Transkriptionen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine inhaltliche Darstellung des Traktats, eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Manuskript-Überlieferung sowie einen methodischen Vergleich verschiedener moderner Transkriptionsansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Orthographie, Phonologie, altnordische Sprache und die linguistische Analyse des First Grammarian charakterisiert.

Warum ist der First Grammatical Treatise laut Björn M. Ólsen so bemerkenswert?

Er bezeichnet das Werk als "einzigartig für seine Zeit", da der Autor bereits im 12. Jahrhundert linguistische Analysemethoden wie Minimalpaare einsetzte, die man sonst erst viel später in der Sprachwissenschaft findet.

Welche Rolle spielt der Codex Wormianus für die Untersuchung?

Der Codex Wormianus enthält das einzige erhaltene Exemplar des Werkes, weshalb die Analyse dieses Manuskripts die unverzichtbare Grundlage für jegliche moderne Forschung an diesem Text bildet.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der "First Grammatical Treatise" - Zu Inhalt und Entstehung
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  (Germanistik)
Veranstaltung
Hauptseminar
Note
2,0
Autor
M. A. Heike Mieth (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
18
Katalognummer
V35288
ISBN (eBook)
9783638352536
ISBN (Buch)
9783640861903
Sprache
Deutsch
Schlagworte
First Grammatical Treatise Hauptseminar
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M. A. Heike Mieth (Autor:in), 2002, Der "First Grammatical Treatise" - Zu Inhalt und Entstehung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/35288
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