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Zeigt sich anhand des Profi(t)fußballs dass wir in einer von Geld dominierten Gesellschaft leben?

"Money, money, money"

Titel: Zeigt sich anhand des Profi(t)fußballs dass wir in einer von Geld dominierten Gesellschaft leben?

Hausarbeit , 2016 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Darius Lamm (Autor:in)

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Mehr und mehr scheint das Eigentliche zu verschwinden, in diesem Falle der Spaß am Fußball, die Leidenschaft, die "ehrliche" Arbeit. Zunehmend werden weltweit Vereine mit Geld vollgepumpt, Traditionen sind längst überflüssig- Geld schießt Tore, Tore führen zum Erfolg und Erfolg bringt mehr Geld. Insbesondere der Fußballverein RB Leipzig wird mit dieser Kommerzialisierung in Verbindung gebracht. Doch nicht nur RB Leipzig betreibt dieses "Spiel", viele Vereine, egal ob deutsche, englische, spanische, chinesische uvm. handeln auf Basis dieser Strategie.

Die vorliegende Hausarbeit geht der Frage nach, ob sich anhand des Profifußballs zeigt, ob wir in einer auf Basis von Geld und auf Geld ausgerichteten Gesellschaft leben und inwieweit das ökonomische Kapital die anderen Kapitalsorten dominiert. Für dieses Vorhaben muss im theoretischen Rahmen (Werkzeugkasten)dieser Hausarbeit zunächst die Darstellung von Sozialstruktur nach Bourdieus Verständnis erläutert werden, um anschließend eine Anwendung mit den vorgestellten ‚theoretischen Werkzeugen’ durchführen, sowie verstehen zu können. Innerhalb dieses Rahmens werden die von Bourdieu verwendeten Begriffe des Habitus, der Kapitalsorten, des sozialen Raumes und des Feldes erörtert. Zunächst wird auf das Konzept des Habitus eingegangen, da dieser die Alltagspraxis der einzelnen Akteure generiert und so eine Relation zu den anderen Begriffen aufbaut. Im Anschluss daran werden die verschiedenen Kapitalsorten differenziert dargestellt, um daraufhin den sozialen Raum und die soziale Position in diesem Raum explizieren zu können. In diesem Zusammenhang sind die Kapitalsorten von entscheidender Bedeutung, da die soziale Position im Raum von der Form und dem Umfang des Kapitals abhängt.

Als letztes wird innerhalb des theoretischen Rahmens der Feldbegriff erörtert. Dies ist bezüglich der Anwendung von besonderer Bedeutung, da innerhalb der Felder mit bestimmten Kapitalsorten um ein feldspezifisches Kapital „gekämpft“ wird. Nach Klärung des Feldbegriffes wird der gesellschaftliche Teilbereich des Profifußballs durch Anwendung der theoretischen Werkzeuge analysiert. Im Fokus der Anwendung stehen die Voraussetzungen, Strategien und Ziele der Teilnehmer dieses Feldes, sowie der feldspezifische Einsatz von Kapital, mit welchem um den Gewinn des Feldes gekämpft wird.

Am Ende der Hausarbeit werden die Ergebnisse in einen gesellschaftlichen Kontext eingeordnet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Habitus

2.2 Die Kapitalsorten

2.2.1 Transformation von Kapital

2.3 Der soziale Raum

2.4 Feldtheorie

2.5 Anwendung

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht mittels der soziologischen Theorie von Pierre Bourdieu, ob sich der Profifußball als Indikator für eine zunehmend von Geld dominierte Gesellschaft verstehen lässt und wie verschiedene Kapitalsorten dabei miteinander interagieren.

  • Anwendung von Bourdieus Konzepten (Habitus, soziale Kapitalsorten, Feldtheorie) auf den Profifußball.
  • Untersuchung der Rolle von Geld als zentralem Faktor für soziale Positionierung.
  • Analyse des Transfermarktes als soziales Feld mit spezifischen Machtkämpfen.
  • Betrachtung von Fußballvereinen als Akteure im sozialen Raum.
  • Kritische Reflexion über die Ökonomisierung des Sports.

Auszug aus dem Buch

2.2 Die Kapitalsorten

Bourdieu unterscheidet Kapital in drei Formen: Das ökonomische-, kulturelle und soziale Kapital. Die jeweilige Form des Kapitals ist vom Anwendungsbereich abhängig (vgl. Bourdieu (1992c): 52). Nach Erläuterungen der einzelnen Kapitalsorten wird die Transformation von Kapital erörtert, da die Kapitaltransformation die Verbesserung der sozialen Position innerhalb des sozialen Raumes erschwert, jedoch ermöglichen kann. Im Anschluss daran wird das Konzept des sozialen Raumes dargelegt.

Kulturelles Kapital: Allgemein kann kulturelles Kapital als Wissen oder Bildung aufgefasst werden. Das kulturelle Kapital kann in drei Formen untergliedert werden, was sich am Lernprozess in der Schule prägnant verdeutlichen lässt: Ein Schüler besitzt ein Buch (objektiviert), liest dieses und versteht es (inkorporiert), dieses Wissen wird letztlich abgefragt und der Schüler erhält für das Erlernte eine Note (institutionalisiert).

Soziales Kapital: Unter Sozialkapital versteht Bourdieu „die Gesamtheit der aktuellen und potentiellen Ressourcen, die mit [...] Beziehungen gegenseitigen Kennens oder Anerkennens verbunden sind.“ (Bourdieu (1992c): 63) Durch kontinuierliche Institutionalisierungsakte und Institutionalisierungsarbeit werden diese Beziehungen aufrechterhalten.

Ökonomisches Kapital: Ökonomisches Kapital umfasst bei Bourdieu den materiellen Reichtum und Besitz (vgl. Moebius (2006c): 55), allgemein alles was in Geld konvertierbar ist.

Symbolisches Kapital: Allgemein wird diese Form des Kapitals als ,Prestige’ bezeichnet, das auf Grundlage sozialer Anerkennung aufbaut (vgl. Moebius (2006c): 56). Alle Kapitalien können als Machtmittel eingesetzt werden und bilden in der Summe das symbolische Kapital.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die allgegenwärtige Bedeutung von Geld ein und stellt die Forschungsfrage, ob der Profifußball als Beispiel für eine geldbasierte Gesellschaft dienen kann.

2. Hauptteil: Der Hauptteil erläutert die theoretischen Werkzeuge nach Bourdieu, wie den Habitus, die Kapitalsorten und die Feldtheorie, und wendet diese auf den Profifußball sowie den Transfermarkt an.

2.1 Habitus: Dieses Kapitel definiert den Habitus als System von Grenzen und Grundhaltung eines Menschen, welche durch soziale Erfahrungen geprägt ist.

2.2 Die Kapitalsorten: Es werden die drei Kapitalformen – ökonomisch, kulturell und sozial – sowie das symbolische Kapital differenziert dargestellt.

2.2.1 Transformation von Kapital: Dieser Unterpunkt behandelt die Umwandlung der verschiedenen Kapitalformen ineinander und die dafür notwendige Transformationsarbeit.

2.3 Der soziale Raum: Hier wird der soziale Raum als Konstrukt aus objektiven Bedingungen, Lebensstilen und Habitus beschrieben, in dem Akteure verschiedene Positionen einnehmen.

2.4 Feldtheorie: Das Kapitel erklärt das Konzept des sozialen Feldes als Kampf um Macht und feldspezifisches Kapital anhand eigener Regeln und Logiken.

2.5 Anwendung: Die theoretischen Begriffe werden hier auf den Profifußball übertragen, wobei Vereine als Akteure und der Transfermarkt als Feld analysiert werden.

3. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Geld zwar eine bedeutende, aber nicht die alleinige Variable in der Sozialstruktur ist, und reflektiert die Stärken und Schwächen der gewählten Analyse.

Schlüsselwörter

Pierre Bourdieu, Habitus, Kapitalsorten, ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital, symbolisches Kapital, Feldtheorie, Profifußball, Transfermarkt, soziale Position, soziale Ungleichheit, Ökonomisierung, Machtkampf, soziale Laufbahn.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Relevanz der soziologischen Theorie von Pierre Bourdieu am Beispiel des Profifußballs, um zu analysieren, inwieweit Geld unsere heutige Gesellschaft dominiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder sind die Bedeutung von Habitus und Kapitalsorten, die Struktur des sozialen Raumes sowie die Dynamik von Machtkämpfen innerhalb sozialer Felder.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es herauszufinden, ob die moderne Gesellschaft auf einer Basis von Geld funktioniert und wie ökonomisches Kapital andere Kapitalsorten in diesem Prozess beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine exemplarische Analyse unter Anwendung soziologischer Werkzeuge von Pierre Bourdieu auf ein spezifisches Beispiel aus der Praxis (Profifußball).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Begriffe Habitus, Kapital, sozialer Raum und Feldtheorie sowie deren anschließende Anwendung auf den Fußball-Transfermarkt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind die Begriffe Habitus, Kapitalsorten, Feldtheorie, Profifußball, ökonomisches Kapital und soziale Positionierung.

Warum betrachtet der Autor Fußballvereine als Subjekte?

Obwohl Vereine Institutionen sind, werden sie als Akteure betrachtet, da sie über eigenes Kapitalvolumen, einen Habitus und spezifische Strategien auf dem Transfermarkt verfügen.

Was zeigt die Analyse der Transferpreise im Zeitverlauf?

Die Analyse zeigt eine drastische Steigerung der Ablösesummen über die Jahrzehnte, was den Autor zu der Schlussfolgerung führt, dass Fußballvereine heute eher als kommerzielle Firmen zu sehen sind.

Welchen Einfluss haben Ausstiegsklauseln im Kontext der Feldtheorie?

Ausstiegsklauseln werden als Erhaltungsstrategien von Vereinen interpretiert, um sich gegen den Abzug von Kapital durch finanzstärkere Akteure zu schützen.

Was bedeutet der „Matthäus-Effekt“ in diesem Zusammenhang?

Der Autor verweist damit darauf, dass wer bereits über (finanziellen) Erfolg verfügt, leichter weiteren Erfolg erzielen kann, wodurch sich die Kluft zwischen „Arm und Reich“ im Sport vergrößert.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zeigt sich anhand des Profi(t)fußballs dass wir in einer von Geld dominierten Gesellschaft leben?
Untertitel
"Money, money, money"
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Note
1,3
Autor
Darius Lamm (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
18
Katalognummer
V349696
ISBN (eBook)
9783668365742
ISBN (Buch)
9783668365759
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geld Fußball Sozialstruktur Bourdieu Kommerzialisierung Premiere League Erfolg Champions League Kauf
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Darius Lamm (Autor:in), 2016, Zeigt sich anhand des Profi(t)fußballs dass wir in einer von Geld dominierten Gesellschaft leben?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/349696
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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