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War Solon der Richtige? Die politischen Handlungspersonen in der Krisenzeit der Stadt Athen

Titel: War Solon der Richtige? Die politischen Handlungspersonen in der Krisenzeit der Stadt Athen

Hausarbeit , 2016 , 14 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Attilla Inan (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Da der Bürgerkrieg schwer war und die Parteien lange Zeit miteinander kämpften, wählten sie gemeinsam Solon als Schlichter und Archonten und vertrauten ihm die Macht über den Staat an". Mit dieser Aussage erwähnt Aristoteles in seinem Buch „Der Athenische Staat" die Krisenzeit in der Stadt Athen. Dabei wird auch Solon als legitimierte Handlungsperson aufgezählt, der die Macht über den Staat zugetraut bekommen hat. Zeitlich gesehen befinden wir uns zwischen dem siebten und sechsten Jahrhundert vor Christus. In diesem Zeitraum hat es Unstimmigkeiten zwischen den Bewohnern von Athen gegeben und es hat Ungerechtigkeit geherrscht. Anhand dieser Situation musste eine Lösung gefunden werden. Ab diesem Moment kommt der athenische Staatsmann Solon ins Spiel.

Wieso wurde Solon diese politische Macht übergeben? Um genauer zu sein, muss die Frage gestellt werden, wer sich überhaupt hinter der Person Solon befindet. Konnte der sogenannte „Schlichter" die entstandene Ungerechtigkeit bei Seite legen und eine grundlegende gerechte Reform einführen, mit denen alle Parteien zufrieden sein können? Diese Fragen beschäftigen die Forschung beinahe das gesamte 20. Jahrhundert und sind heute noch umstritten.

Im Rahmen der Hausarbeit sollen die Fragen betrachtet werden, ob Solon die übertragenen Aufgaben gelöst hat um die Krise abzuwenden und ob seine Reformen auch wirklich dafür die entscheidende Wirkung gezeigt haben. Die Quellenlage zu dem Thema dieser Hausarbeit ist zum Teil sehr umfangreich. Es werden im Verlauf der Untersuchung unter anderem Werke von Aristoteles, Plutarch und Solon selbst verwendet um einen vielseitigen Blick auf Basis der Quellen auf die Fragestellung zu ermöglichen. Solon selbst hat Gedichte verfasst, in denen er über die Eunomia, die Seisachtheia und noch anderen Gedankengängen für ein verbessertes Athen darstellt. Aristoteles greift in seinen Quellen teilweise die Gedichte von Solon auf und gibt uns einen zeitlichen Überblick über die Entwicklung der athenischen Verfassung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.EINLEITUNG

2.SITUATION IN ATHEN

3. DIE PERSON SOLON

4.Programm der Eunomia

4.1 Die Eunomia-Elegia

4.2 Die Bauernbefreiung

4.3 Die Popularklage

4.4 Die Wirtschafts- und Sozialreformen

5. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Rolle des athenischen Staatsmannes Solon im Kontext der schweren sozialen und politischen Krisen im Athen des 6. Jahrhunderts v. Chr. Ziel ist es zu analysieren, ob Solon durch seine Reformen die drohende Gefahr eines Bürgerkrieges abwenden konnte und inwiefern seine Maßnahmen tatsächlich zu einer dauerhaften Stabilisierung und sozialen Entspannung der athenischen Gesellschaft beigetragen haben.

  • Analyse der sozioökonomischen Krisenfaktoren, insbesondere der Verschuldung und der Abhängigkeit der Kleinbauern.
  • Untersuchung der Rolle Solons als Schlichter und Reformer innerhalb der attischen Polis.
  • Erläuterung zentraler Reformelemente wie der Eunomia, der Seisachtheia und der Popularklage.
  • Bewertung der politischen Auswirkungen durch die Einführung der Zensusklassen und die Einbindung des Volkes in staatliche Prozesse.

Auszug aus dem Buch

4.2 Die Bauernbefreiung

In seinem anfänglichen Gesetzeswerk lässt er Drakons Reformen teilweise komplett außer Acht und entwickelt neue Gesetzte. Nur Drakons Gesetz mit dem Blutrecht wird übernommen. Somit setzt Solon einen Grundstein und packt die ganzen Angelegenheiten an den Wurzeln und fängt damit an, die alten Reformen umzuändern oder sogar außer Kraft zu setzen. Laut Aristoteles erschuf er somit eine Verfassung und es wurde ein Eid abgelegt, dass keiner der neun Archonten die Gesetzte übertreten darf. Die festgelegten Gesetze sollen für hundert Jahre festgeschrieben sein. Somit ist jeder in der Verfassung nicht mehr unantastbar und muss sich bei einem Fehlverhalten rechtfertigen. Solon musste Not und Elend der Bevölkerung lindern, durfte und wollte aber jedoch nicht an den Grundlagen des Staates rütteln. Für ihn bedeutet Gerechtigkeit, den Reichen das wegzunehmen, was sie sich zu Unrecht angeeignet haben.

Um an den sozialen Konflikten anzuknüpfen und lösen zu können, beschäftigte sich Solon mit der Entwicklung der „Seisachtheia". Der Begriff wird unter Aristoteles als Schuldentilgung verstanden und soll den Kleinbauern helfen aus den Verbindlichkeiten gegenüber den Adligen herauszukommen. Solon entfernte alle Schuldensteine vom Lande und befreite somit die Armen aus der Knechtschaft. Das Abhängigkeitsverhältnis war mit diesem entscheidenden Schritt nicht mehr gegenüber den Gläubigern gegeben. Die Schuldsklaven, die auf den Feldern arbeiteten wurden auch befreit und folglich auch das Zugriffsrecht auf die Person. Anhand dieses Vorgangs wurde die Schuldknechtschaft unter Solon in Athen aufgehoben und es war verboten „Darlehen gegen die leibliche Haftung zu gewähren ".

Zusammenfassung der Kapitel

1.EINLEITUNG: Die Einleitung skizziert die historische Krisensituation in Athen und stellt die Forschungsfrage nach Solons Erfolg bei der Bewältigung dieser sozialen Unruhen durch seine Reformen.

2.SITUATION IN ATHEN: Dieses Kapitel erläutert die Ursachen der Krise, insbesondere Überbevölkerung, Hungersnot und die zunehmende soziale Spaltung zwischen armen Kleinbauern und reichen Aristokraten.

3. DIE PERSON SOLON: Es wird das Leben und der politische Werdegang Solons beleuchtet, wobei seine rhetorischen Fähigkeiten und sein Ruf als unparteiischer Schlichter im Vordergrund stehen.

4.Programm der Eunomia: Dieses Hauptkapitel analysiert das politische und soziale Programm Solons, unterteilt in die Eunomia-Elegie, die Befreiung der Bauern, das Recht auf Popularklage sowie spezifische Wirtschafts- und Sozialreformen.

5. Schlussbemerkung: Im Fazit wird resümiert, dass Solon durch seinen Mittelweg den drohenden Bürgerkrieg abwenden konnte und durch die politische Einbeziehung des Volkes entscheidende Schritte in Richtung der späteren attischen Demokratie einleitete.

Schlüsselwörter

Athenische Demokratie, Solon, Eunomia, Seisachtheia, Schuldentilgung, Popularklage, Archont, Aristoteles, Klassengesellschaft, Wirtschaftsreformen, Sozialreformen, Bürgerkrieg, Polis, Timokratie, Reformpolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle Solons als Reformer im antiken Athen und der Frage, ob seine Maßnahmen zur Überwindung der sozialen Krise effektiv waren.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Untersuchung abgedeckt?

Zu den Schwerpunkten zählen die wirtschaftlichen Abhängigkeiten der Kleinbauern, die Einführung der Eunomia (Gute Ordnung) sowie die politischen Strukturveränderungen wie die Zensusklassen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel besteht darin zu klären, ob Solon die an ihn gestellten Erwartungen erfüllen konnte, die Krise abzuwenden und ein friedliches Zusammenleben der verschiedenen sozialen Klassen zu ermöglichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Der Autor stützt sich primär auf die Analyse antiker Quellenschriften wie die von Aristoteles und Plutarch sowie auf moderne Forschungsliteratur, um Solons Wirken historisch einzuordnen.

Welche Inhalte bilden den Kern des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der sozialen Missstände, eine Charakterisierung Solons und eine Untersuchung seiner legislativen Reformschritte, wie etwa der Schuldentilgung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Athenische Demokratie, Eunomia, Seisachtheia, soziale Gerechtigkeit und Reformpolitik beschreiben.

Wie bewertet der Autor Solons Rolle im Kontext des drohenden Bürgerkriegs?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Solon die richtige Person zur rechten Zeit war, da er durch seinen Mittelweg und die politische Einbindung des Volkes den gewaltsamen Ausbruch des Bürgerkrieges verhindern konnte.

Inwiefern beeinflussten Solons Reformen die politische Teilhabe in Athen?

Durch die Einführung der Popularklage und der Zensusklassen wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen gestärkt, was den Bürgern erstmals eine begrenzte, aber substanzielle Teilhabe am staatlichen Leben ermöglichte.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
War Solon der Richtige? Die politischen Handlungspersonen in der Krisenzeit der Stadt Athen
Hochschule
Universität zu Köln
Note
2,7
Autor
Attilla Inan (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
14
Katalognummer
V347013
ISBN (eBook)
9783668365049
ISBN (Buch)
9783668365056
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Solon Athenische Demokratie Eunomia
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Attilla Inan (Autor:in), 2016, War Solon der Richtige? Die politischen Handlungspersonen in der Krisenzeit der Stadt Athen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/347013
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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