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Die Textilindustrie als Ausgangspunkt der industriellen Revolution

Title: Die Textilindustrie als Ausgangspunkt der industriellen Revolution

Term Paper , 2003 , 12 Pages , Grade: 2

Autor:in: Magister Artium Markus Schüßler (Author)

History of Europe - Modern Times, Absolutism, Industrialization

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Die Entwicklung der Textilindustrie während beziehungsweise vor der industriellen Revolution kann in drei Perioden eingeteilt werden. Das erste Kapitel beschäftigt sich mit der Ausgangssituation. Wie sah die Vorform der Fabrik aus und welche Rolle spielte die Textilindustrie in der präindustriellen Gesellschaft? Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit dem Beginn der industriellen Revolution (etwa 1780 bis 1840) und den Impulsen, die die Textilindustrie anderen Industriebranchen gab.

„Die „Mutter“ der Industrialisierung ist die Textilindustrie. Mit ihr hat alles angefangen: die Mechanisierung und der technologische Fortschritt bis zur Technologiegläubigkeit, wirtschaftliche Prosperität, internationale Handelsexpansion und Verflechtung einerseits, aber auch Veränderung der Landschaft, Bevölkerungsakkumulation und -explosion, sozialer Abstieg bis zur Verarmung der Massen andererseits.“ Die Textilindustrie stellte vor der industriellen Revolution den größten Anteil der nichtagrarischen Produktion und war dadurch prädestiniert, den Ausgangspunkt derselben zu bilden. Sie war der Ausgangspunkt, nicht der Motor der industriellen Revolution. Diese These soll belegt werden. Die Gründe, warum die industrielle Revolution von der Textilindustrie und nicht von einer anderen Branche ausging, sollen aufgezeigt werden.

Der dritte Teil der Arbeit (etwa ab 1840-1900 mit dem Schwerpunkt 1875) beschäftigt sich mit folgenden Fragen: Welche Bedeutung hatte die Textilindustrie im Verlauf der industriellen Revolution? War sie im Vergleich zu den anderen Industriezweigen zurückgeblieben (quantitativ und qualitativ)? Wie war das Los der Textilarbeiter? Dieser Frage soll im letzten Teil der Arbeit nachgegangen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Ausgangsposition

2. Am Anfang war die Textilindustrie

3. Die Textilindustrie im Verlauf der industriellen Revolution

4. Die Arbeiter

Schlußbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Rolle der Textilindustrie als Auslöser der industriellen Revolution in Deutschland und analysiert dabei die sozioökonomischen Auswirkungen auf die Arbeiterschaft sowie die strukturellen Veränderungen im Produktionswesen.

  • Die präindustrielle Ausgangssituation und das Verlagssystem
  • Mechanisierungsprozesse und der Technologietransfer aus England
  • Die Entwicklung der Textilindustrie im Kontext der industriellen Revolution
  • Lebens- und Arbeitsbedingungen der Textilarbeiter im 19. Jahrhundert

Auszug aus dem Buch

4. Die Arbeiter

Die Arbeiter der Textilindustrie bildeten keine einförmige Masse, wie dies nach außen hin den Anschein erwecken mag. Vielmehr gab es eine strenge Hierarchie, die sich sehr deutlich in den Löhnen widerspiegelte. 1847 bekam ein Chemnitzer Spinnmeister 6 Taler Wochenlohn. Ein Maschinenschlosser erhielt etwas mehr als 3 Taler. Die große Masse der Arbeiter, die Fein- und Vorspinner erhielten aber nur etwa 2,5 Taler. Ein Meister verdiente also etwa doppelt soviel wie ein Facharbeiter und zweieinhalb mal soviel wie Arbeiter. Am untersten Ende der Lohnskala befanden sich Kinder, die sich mit einem halben Taler pro Woche zufrieden geben mussten (1:6).

Kinderarbeit war keine Neuerscheinung der industriellen Revolution. Auch in der vorindustriellen Zeit arbeiteten Kinder auf dem Bauernhof oder im Heimgewerbe. Allerdings arbeiteten diese Kinder im Familienverbund zu Hause und nicht unter Fremden in einer Fabrik.

Frauen wurden als billige Arbeitskräfte und somit als Lohndrücker eingestellt. Die Unternehmer förderten die Frauenarbeit durch die niedrigen Löhne der Männer. Diese niedrigen Löhne machten den Zusatzverdienst der Frauen, und oft genug auch der Kinder, erforderlich.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es wird die Struktur der Arbeit dargelegt, wobei die Textilindustrie als prägender Ausgangspunkt der Industrialisierung positioniert und die Untersuchung der Arbeitsbedingungen angekündigt wird.

1. Ausgangsposition: Dieses Kapitel behandelt das vorindustrielle Textilgewerbe, insbesondere das Verlagssystem, und dessen Bedeutung als notwendige Voraussetzung für die spätere Industrialisierung.

2. Am Anfang war die Textilindustrie: Der Fokus liegt auf der Mechanisierung, dem Einfluss englischer Technologie und dem enormen Bedarf der Textilindustrie, der den deutschen Maschinenbau maßgeblich förderte.

3. Die Textilindustrie im Verlauf der industriellen Revolution: Das Kapitel analysiert die technologische Entwicklung bis 1875, den Übergang von der Hand- zur Maschinenarbeit und die wachsende Bedeutung der Baumwollindustrie gegenüber der Leinenindustrie.

4. Die Arbeiter: Hier werden die prekären sozialen Verhältnisse, die Lohnhierarchien, Kinderarbeit und die Wohnungsnot der Arbeiterschaft detailliert beleuchtet.

Schlußbetrachtung: Es wird resümiert, dass die industrielle Revolution durch Ausbeutung und niedrige Löhne erkauft wurde, bevor sich die Bedingungen im späten 19. Jahrhundert allmählich verbesserten.

Schlüsselwörter

Industrielle Revolution, Textilindustrie, Heimgewerbe, Verlagssystem, Mechanisierung, Maschinenbau, Lohnarbeit, Kinderarbeit, Soziale Frage, Baumwollspinnerei, Fabrikwesen, Arbeitsbedingungen, Industrialisierung, Deutschland, 19. Jahrhundert

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung der deutschen Textilindustrie während der industriellen Revolution und deren soziale sowie wirtschaftliche Auswirkungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Wandel der Produktionstechniken, der Einfluss auf andere Industriebranchen sowie die Lebensbedingungen der Arbeiterschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die These zu belegen, dass die Textilindustrie der Ausgangspunkt – wenn auch nicht der Motor – der industriellen Revolution in Deutschland war.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historisch-analytischen Methode unter Auswertung zeitgenössischer Literatur und wirtschaftshistorischer Quellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die technologische Entwicklung, die Entstehung der ersten Fabriken, die Dynamik zwischen Spinnerei und Weberei sowie die sozialen Bedingungen der Arbeiter.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Industrialisierung, Textilgewerbe, Soziale Frage, Mechanisierung und Lohndrückerei.

Warum war die Textilindustrie für den Maschinenbau so wichtig?

Die Branche hatte durch ihren kontinuierlichen Bedarf an gleichartigen Maschinen eine enorme Nachfrage, die lokale Handwerker nicht mehr decken konnten, was zur Gründung der ersten Maschinenbaufabriken führte.

Welche Rolle spielte die Kinderarbeit in diesem Kontext?

Kinderarbeit war durch die niedrigen Löhne der erwachsenen Arbeiter oft existenznotwendig und stellte eines der dunkelsten Kapitel der frühen Industrialisierung dar.

Was besagt das im Text erwähnte Trucksystem?

Das Trucksystem war eine Ausbeutungsmethode, bei der Arbeiter gezwungen waren, Waren des täglichen Bedarfs zu überhöhten Preisen direkt vom Unternehmer zu kaufen.

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Details

Title
Die Textilindustrie als Ausgangspunkt der industriellen Revolution
College
University of Marburg
Course
Die Industrielle Revolution
Grade
2
Author
Magister Artium Markus Schüßler (Author)
Publication Year
2003
Pages
12
Catalog Number
V344942
ISBN (eBook)
9783668345683
ISBN (Book)
9783668345690
Language
German
Tags
Textilindustrie Industrielle Revolution
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Magister Artium Markus Schüßler (Author), 2003, Die Textilindustrie als Ausgangspunkt der industriellen Revolution, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/344942
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