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Analyse der Kommunikation im Mitarbeitergespräch unter dem Aspekt asymmetrischer Informationsverteilung

Titel: Analyse der Kommunikation im Mitarbeitergespräch unter dem Aspekt asymmetrischer Informationsverteilung

Projektarbeit , 2014 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Jennifer Mertens (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Heutzutage nimmt die Kommunikation bis zu 80 Prozent der Arbeitszeit der Führungskräfte in Anspruch, wobei die meiste Zeit davon im direkten Gespräch mit den Mitarbeitern verbracht wird. Dies zeigt, dass auch im digitalen Zeitalter das persönliche Gespräch nicht durch Kommunikation über Social Media ersetzt werden kann. Der stetige Wandel und die immer komplexeren Aufgaben stellen Führungskräfte vor die Herausforderung effizient mit den Mitarbeitern zu kommunizieren. Das Mitarbeitergespräch ist hierbei ein unerlässliches Instrument der Personalführung. Dass dieses zu einem der wichtigsten und am häufigsten verwendeten Führungsinstrumente gehört, ist allseits bekannt. Zudem ist es geläufig, dass die Gespräche trotz ihrer anerkannten Relevanz nach wie vor zu selten implementiert werden. Jedoch liegt ein weiteres Problem in der Qualität der geführten Gespräche, die gemäß der Empirie eher schlecht bewertet wird. Verschiedenen Studien zu Folge besitzen Führungskräfte nur unzureichende Kommunikationskompetenzen und nur wenige sind in der Lage angemessen Feedback zu geben. Die Vermeidung von Gesprächen durch Vorgesetzte und die negative Einstellung der Mitarbeiter in Bezug auf die Auswirkungen persönlicher Gespräche sollen hier nur als zwei Beispiele möglicher resultierender Konsequenzen genannt werden.

Da viele Führungskräfte über unzureichende Kommunikationskompetenzen verfügen, sollten verschiedene Modelle und Theorien herangezogen werden, die zu deren Verbesserung beitragen. Der Vorgesetzte und der Mitarbeiter stehen in einer besonderen Beziehung zueinander, da sie über verschiedene Informationen verfügen. Im Folgenden wird diese Problematik anhand der Principal-Agent-Theorie, die dieses Thema behandelt, im Mitarbeitergespräch analysiert.

Im Rahmen dieser Beziehung zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter liegt das Ziel der vorliegenden Arbeit in der Untersuchung, inwieweit das Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun in Bezug auf die asymmetrische Informationsverteilung im Mitarbeitergespräch weiterhelfen kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG ZUR AKTUELLEN SITUATION DES MITARBEITERGESPRÄCHS IN DER PRAXIS

1. 1 PROBLEMSTELLUNG

1. 2 MOTIVATION UND ZIEL DER ARBEIT

1. 3 AUFBAU DER ARBEIT

2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN ZUR ANALYSE DER KOMMUNIKATION IM MITARBEITERGESPRÄCH UNTER DEM ASPEKT ASYMMETRISCHER INFORMATIONSVERTEILUNG

2. 1 BEGRIFFLICHE ABGRENZUNG DES MITARBEITERGESPRÄCHS

2. 2 PRINCIPAL-AGENT-THEORIE

2. 3 KOMMUNIKATIONSQUADRAT NACH SCHULZ VON THUN

2. 4 ZUSAMMENFASSUNG UND HERLEITEN VON THESEN

3 ANWENDUNG DES KOMMUNIKATIONSQUADRATS IM MITARBEITERGESPRÄCH UNTER DEM ASPEKT ASYMMETRISCHER INFORMATIONSVERTEILUNG

3. 1 PRINCIPAL-AGENT-PROBLEMATIK IM MITARBEITERGESPRÄCH

3. 2 KOMMUNIKATION IM MITARBEITERGESPRÄCH

3. 3 HANDLUNGSEMPFEHLUNG

3. 4 ZUSAMMENFASSUNG

4 FAZIT UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Arbeit ist es, zu analysieren, inwieweit das Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun dazu beitragen kann, das Problem der asymmetrischen Informationsverteilung in Mitarbeitergesprächen zu entschärfen und eine effizientere Kommunikation zwischen Führungskraft und Mitarbeiter zu ermöglichen.

  • Analyse der Kommunikation in Mitarbeitergesprächen mittels der Principal-Agent-Theorie.
  • Untersuchung von asymmetrischer Informationsverteilung als Barriere in der Führungskräfte-Mitarbeiter-Beziehung.
  • Anwendung des Modells des Kommunikationsquadrats nach Schulz von Thun zur Verbesserung der Gesprächsqualität.
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für Führungskräfte zur effektiveren Gesprächsführung.

Auszug aus dem Buch

2. 2 Principal-Agent-Theorie

Die Principal-Agent-Theorie beschäftigt sich mit dem Aufzeigen und Lösen von Problemen, „die im Rahmen einer Leistungsbeziehung zwischen einem Auftraggeber, dem Principal und einem Auftragnehmer, dem Agenten, auftreten können“ (vgl. Abbildung 1). Der Principal delegiert dabei Handlungsrechte an einen Agenten und verpflichtet diesen, bestimmte Aufgaben zu übernehmen. Beispiele aus der Praxis stellen unter anderem die Beziehung zwischen einem Patienten und einem Arzt oder einem Aktionär und dem Vorstand dar. Die Theorie beruht auf drei wesentlichen Annahmen die im Folgenden näher betrachtet werden (vgl. Abbildung 1).

Eine Annahme der Theorie ist die bestehende Informationsasymmetrie zwischen dem Principal und dem Agenten. Das bedeutet, dass durch die ungleiche Verteilung von Informationen ein Akteur über Informationen verfügt, die für den jeweils anderen Akteur nicht verfügbar sind. Eine asymmetrische Informationsverteilung liegt z. B. dann vor, wenn der Principal das Verhalten des Agenten nicht beobachten kann oder wenn er das Verhalten zwar beobachten kann, aber aufgrund mangelnder Erfahrung nicht bewerten kann. Dies hat zur Folge, dass für den Auftragnehmer ein Handlungsspielraum entsteht, den er zum eigenen Vorteil und zum Nachteil des Auftraggebers ausnutzen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG ZUR AKTUELLEN SITUATION DES MITARBEITERGESPRÄCHS IN DER PRAXIS: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz des Mitarbeitergesprächs trotz vorhandener Defizite in der Durchführung und definiert das Ziel der Arbeit, dieses durch theoretische Modelle zu analysieren.

2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN ZUR ANALYSE DER KOMMUNIKATION IM MITARBEITERGESPRÄCH UNTER DEM ASPEKT ASYMMETRISCHER INFORMATIONSVERTEILUNG: Dieses Kapitel führt die theoretischen Konzepte der Principal-Agent-Theorie und des Kommunikationsquadrats nach Schulz von Thun ein, um sie später auf das Mitarbeitergespräch anzuwenden.

3 ANWENDUNG DES KOMMUNIKATIONSQUADRATS IM MITARBEITERGESPRÄCH UNTER DEM ASPEKT ASYMMETRISCHER INFORMATIONSVERTEILUNG: Hier werden die zuvor eingeführten Theorien verknüpft, um Probleme der Informationsasymmetrie im Mitarbeitergespräch zu untersuchen und Handlungsempfehlungen abzuleiten.

4 FAZIT UND AUSBLICK: Das Fazit fasst zusammen, dass das Kommunikationsquadrat zwar die Gesprächsqualität verbessern kann, aber keine vollständige Lösung für die Principal-Agent-Problematik darstellt, und zeigt weiteren Forschungsbedarf auf.

Schlüsselwörter

Mitarbeitergespräch, Personalführung, Kommunikation, Kommunikationsquadrat, Schulz von Thun, Principal-Agent-Theorie, Informationsasymmetrie, Führungskraft, Mitarbeiter, Gesprächsführung, Feedback, Unternehmenspraxis, Handlungsempfehlungen, Interessenkonflikt, Management.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Qualität der Kommunikation in Mitarbeitergesprächen vor dem Hintergrund der asymmetrischen Informationsverteilung, wie sie in der Principal-Agent-Theorie beschrieben wird.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die Arbeit verknüpft betriebswirtschaftliche Ansätze wie die Principal-Agent-Theorie mit psychologischen Kommunikationsmodellen, insbesondere dem Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Untersuchung der Frage, inwieweit das Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun genutzt werden kann, um das Informationsgefälle zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern in Gesprächen abzubauen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse, um Modelle auf die Unternehmenspraxis anzuwenden und daraus Handlungsempfehlungen zu deduzieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen (Principal-Agent-Theorie, Kommunikationsquadrat) detailliert erläutert und anschließend auf das Mitarbeitergespräch angewendet, um Konflikte und Lösungsansätze aufzuzeigen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Mitarbeitergespräch, Informationsasymmetrie, Kommunikationsquadrat und Personalführung charakterisiert.

Inwiefern stößt die Principal-Agent-Theorie im Mitarbeitergespräch an ihre Grenzen?

Die Theorie betrachtet primär ein einseitiges Informationsgefälle des Agenten. In der Praxis der Vorgesetzten-Mitarbeiter-Beziehung ist das Informationsgefälle jedoch oft wechselseitig, was die Theorie in ihrer reinen Form nur begrenzt anwendbar macht.

Wie kann das Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun bei der Problemlösung helfen?

Das Modell sensibilisiert Führungskräfte für die vier Ebenen einer Nachricht (Sachinhalt, Selbstkundgabe, Beziehung, Appell), wodurch Missverständnisse reduziert und eine vertrauensvollere Basis für das Gespräch geschaffen werden kann.

Können Mitarbeitergespräche die Informationsasymmetrie vollständig auflösen?

Nein, die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Asymmetrie aufgrund bestehender Hierarchien und unterschiedlicher Wissensstände nie vollständig symmetrisch aufgelöst werden kann, aber durch effiziente Kommunikation reduziert werden kann.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Analyse der Kommunikation im Mitarbeitergespräch unter dem Aspekt asymmetrischer Informationsverteilung
Hochschule
Europäische Fachhochschule Brühl
Note
1,3
Autor
Jennifer Mertens (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
18
Katalognummer
V343860
ISBN (eBook)
9783668339392
ISBN (Buch)
9783668339408
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kommunikation Mitarbeitergespräch Asymmetrische Informationsverteilung Asymmetrie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jennifer Mertens (Autor:in), 2014, Analyse der Kommunikation im Mitarbeitergespräch unter dem Aspekt asymmetrischer Informationsverteilung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/343860
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Leseprobe aus  18  Seiten
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