Es werden die grundlegenden Veränderungen der Organisation von Produktionsabläufen behandelt, ebenso wie die automatisierten Innovationen, die sich in der „Industrie 4.0“ aktuell entwickeln. Schließlich werden die Vor- und Nachteile betrachtet, die die Neuerungen in der Logistik für die Industrie bringen und welcher zukünftige Wandel noch zu erwarten ist.
Bereits gegen Ende des 20 Jahrhunderts zog ein rasanter Umschwung durch die Weltwirtschaft: der globale Markt und internationales Denken rückten in den Vordergrund, gefestigte Qualitätsstandards und politische Maßnahmen forderten neue Wettbewerbsstrategien der Unternehmen. Die Logistik zählt nun, mit einer möglichst schnellen, günstigen, und umweltfreundlichen Lieferung, zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren der Produkt- und Dienstleistungsvermarktung.
Sie wurde einem immensen strukturellen und organisatorischen Wandel unterzogen, um diesen neuen Anforderungen der Konsumenten gerecht zu werden. Besondere Aufmerksamkeit bekommt in diese Arbeit die innerbetriebliche Logistik und ihre bedeutsamen Neuerungen, die durch den rasanten Entwicklungssprung der Informations- und Kommunikationstechnologie geprägt wurden.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Grundzüge der Logistik
2.1. Definition
2.2. Supply Chain Management
3. Innerbetriebliche Logistik
3.1. Besonderheiten
3.2. „Smart Logistics“: Computergestützte Systeme
3.3. Industrie 4.0: Innovationen in Wirtschaft und Forschung
4. Fazit/ Resümee
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht den strukturellen und organisatorischen Wandel der innerbetrieblichen Logistik im 21. Jahrhundert, getrieben durch Fortschritte in der Informations- und Kommunikationstechnologie. Das primäre Ziel ist es, die Auswirkungen digitaler Innovationen wie „Smart Logistics“ und Industrie 4.0 auf Produktionsabläufe zu analysieren und kritisch zu bewerten.
- Grundlagen der Logistik und des Supply Chain Managements
- Strukturelle Besonderheiten der innerbetrieblichen Logistik
- Einsatz computergestützter Systeme zur Prozessoptimierung
- Technologische Innovationen im Kontext von Industrie 4.0
- Herausforderungen der Nachhaltigkeit und Finanzierbarkeit neuer Logistikkonzepte
Auszug aus dem Buch
3.3. Industrie 4.0: Innovationen in Wirtschaft und Forschung
In der Industrie 4.0 werden die neuesten Innovationen der innerbetrieblichen Logistik zusammengefasst. Zum ersten Mal wurde sie 2013 erwähnt und wird auch oft mit der 4.industriellen Revolution in Verbindung gebracht.
Als Zukunftsprojekt der Bundesregierung soll sie die gezielte Verzahnung von IT und Fertigungstechnik erreichen. Neue cyber-physische Systeme (CPS) verbinden informations- und softwaretechnische Komponenten mit mechanischen und elektronischen und Nutzen das Internet zur Übertragung von Informationen. Sie besitzen intelligente Sensoren und können auf wechselnde Bedingungen und Vorgaben entsprechend reagieren und somit Produktionsstätten, Maschinen und Geräte beeinflussen, steuern und in Echtzeit optimieren.
Erst die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie hat den Wandel zur Dezentralisierung und Automatisierung von Systemen ermöglicht.
Inzwischen werden zunehmend „Cloud“-Dienste zur externen Lagerungen von Daten und Anwendungen genutzt, um interne System zu entlasten. Der Weg führt hin zu Apps statt fester Software, um endgerätunabhängig zu werden. „Smart products“ sollen sich zukünftig im Internet der Dinge (IOT) selbst vernetzen und miteinander kommunizieren und wissen wie, wo, wann sie gefertigt und wohin sie transportiert werden sollen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel der globalen Logistik durch veränderte Marktbedingungen und betont die Bedeutung technologischer Fortschritte für die innerbetriebliche Effizienz.
2. Grundzüge der Logistik: Dieses Kapitel definiert Logistik als unternehmensübergreifenden Prozess und erläutert die wesentlichen Prinzipien des Supply Chain Managements zur Prozessoptimierung.
3. Innerbetriebliche Logistik: Hier werden die spezifischen Anforderungen und Herausforderungen der Intralogistik sowie der Einsatz moderner IT-gestützter Systeme und Industrie 4.0-Technologien detailliert analysiert.
4. Fazit/ Resümee: Das Fazit bewertet die Chancen und Risiken der digitalen Transformation in der Logistik, wobei insbesondere Fragen der Nachhaltigkeit und ökonomischen Umsetzbarkeit kritisch hinterfragt werden.
Schlüsselwörter
Innerbetriebliche Logistik, Intralogistik, Supply Chain Management, Industrie 4.0, Cyber-physische Systeme, Prozessoptimierung, Smart Logistics, Digitalisierung, Informationsfluss, Produktionslogistik, Automatisierung, Internet der Dinge, RFID, Technologiewandel, Nachhaltigkeit
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit analysiert, wie sich die innerbetriebliche Logistik durch neue technologische Ansätze im 21. Jahrhundert verändert hat.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die Arbeit fokussiert auf Produktionslogistik, computergestützte Steuerungssysteme und die technologischen Entwicklungen im Rahmen von Industrie 4.0.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die Auswirkungen der Digitalisierung auf die innerbetrieblichen Abläufe zu beleuchten und eine kritische Einschätzung zur Zukunftsfähigkeit dieser Neuerungen abzugeben.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die Auswertung aktueller Konzepte aus Wirtschaft und Forschung.
Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der Definition der Logistik, der Funktionsweise von Supply Chain Management sowie dem Einsatz digitaler Technologien wie ERP, MES und moderner Industrie 4.0-Innovationen.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Intralogistik, Industrie 4.0, Cyber-physische Systeme und Prozessoptimierung.
Wie bewertet die Autorin die ökologische Nachhaltigkeit der neuen Systeme?
Die Autorin stellt fest, dass ökologische Vorteile durch elektrische Transportmöglichkeiten zwar vorhanden sind, die Nachhaltigkeit in der Praxis jedoch oft hinter ökonomischen Interessen zurücksteht.
Warum sind moderne Logistiksysteme für mittelständische Unternehmen oft problematisch?
Die Autorin hebt hervor, dass die hohen Einrichtungskosten und langen Amortisationszeiten die Implementierung für viele kleinere und mittlere Unternehmen erschweren.
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- Tamara Erdenberger (Author), 2015, Neuere Ansätze in der Logistik, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/341688