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Nachhaltige Unternehmensführung. Der Preiskampf im deutschen Lebensmitteleinzelhandel

Fallbearbeitung am Beispiel eines insolventen Cerealienherstellers

Titel: Nachhaltige Unternehmensführung. Der Preiskampf im deutschen Lebensmitteleinzelhandel

Hausarbeit , 2016 , 21 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Eike Christian Nothof (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die C. Hahne Mühlenwerke GmbH & Co. KG ist ein im Jahr 1848 gegründetes deutsches Familienunternehmen und nach eigenen Angaben einer der bedeutendsten Hersteller von Cerealien in Europa. Nachdem, dem Geschäftsführer Hahne nach, der Umsatz der C. Hahne Mühlenwerke GmbH & Co. KG in den Jahren zwischen 2013 bis 2015 um 20 Millionen auf 40 Millionen Euro eingebrochen ist, hat der Cerealienhersteller am 05. Januar 2016 beim zuständigen Amtsgericht einen Insolvenzantrag gestellt. Der Geschäftsführer Hahne führt zwei Begründungen für die Insolvenz an.

Einen Auslöser für die Insolvenz sieht Hahne in dem zunehmenden Preiskampf, der auf dem deutschen Lebensmitteleinzelhandel geführt wird. Nach Hahne sind Discountmärkte die Hauptverursacher des Preiskampfs und verstärken den Preiskampf dauerhaft durch ihre Niedrigpreispolitik. Den zweiten Auslöser für die Insolvenz des Cerealienherstellers sieht der Geschäftsführer in dem „Wegfall eines Vier-Millionen-Großauftrages“ für einen ausländischen Großkunden im Jahr 2015. Diese beiden unterschiedlichen Begründungen werden im weiteren Verlauf der Arbeit tiefergehend analysiert.

Neben einer detaillierten Analyse der Insolvenzgründe, werden an die Ursachenanalyse anschließend unterschiedliche Analysemethoden erläutert. Es wird die Fragestellung aufgearbeitet, mit welchen Methoden die Geschäftsführung des Cerealienherstellers der Insolvenz hätte vorbeugen können. Die Instrumente werden auf die Situation des Cerealienherstellers angepasst angewendet. Abschließend werden in dieser Arbeit Lösungs- und Handlungsempfehlungen erarbeitet, um einen nachhaltigen Unternehmenserfolg des Cerealienherstellers zu gewährleisten und die Insolvenz schnell abzuwenden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Insolvenzgrund: Preiskampf im deutschen Lebensmitteleinzelhandel

2.1 Marktanalyse

2.2 ABC-Kundenanalyse

3. Insolvenzgrund: Großkundenverlust

4. Lösungs- und Handlungsempfehlungen für die Zukunft

4.1 Vertriebskanalstrategie

4.2 Sortimentspolitik

4.3 Strategische Partnerschaften

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Ursachen für die Insolvenz der C. Hahne Mühlenwerke GmbH & Co. KG, insbesondere den Einfluss des Preiskampfes im Lebensmitteleinzelhandel und den Verlust eines bedeutenden Großauftrages, um daraus fundierte Lösungs- und Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Unternehmensführung abzuleiten.

  • Analyse der Auswirkungen des Preiskampfes im Lebensmitteleinzelhandel
  • Einsatz von Marktanalyse und ABC-Kundenanalyse zur strategischen Neuausrichtung
  • Risikobewertung bei Großkunden durch Key-Account-Management
  • Erschließung neuer Vertriebskanäle mittels E-Commerce
  • Strategien zur Sortimentsanpassung an Trends wie Bio und Fair Trade

Auszug aus dem Buch

2. Insolvenzgrund: Preiskampf im deutschen Lebensmitteleinzelhandel

Eine der Begründungen für den Umsatzrückgang, ist dem Geschäftsführer Hahne (2016:o.S. zit. n. Froreich, 2016:o.S.) nach, der Preiskampf im deutschen LEH. Ein Preiskampf bezeichnet in diesem Zusammenhang den „Kampf verschiedener Bewerber auf dem Markt um Kunden mithilfe von Niedrigpreisen“ (Dudenverlag, o.J.:o.S.; Stichwort Preiskampf). Dieser Preiskampf im deutschen LEH schwillt bereits seit Jahrzehnten. Bereits 2003 hat das Wochenmagazin der Stern in einem online verfassten Artikel auf den harten Preiskampf im deutschen LEH aufmerksam gemacht (vgl. Stern.de, 2003:o.S.). Der Preiskampf ist auf die aggressive Preispolitik der Discounter zurückzuführen. Der Cerealienhersteller konnte eigenen Angaben zufolge nach der Versuchung Discounter zu beliefern nicht widerstehen. Das Hauptmerkmal von Discountern ist die Preisführerschaft (vgl. Hennig/Schneider, o.J.:o.S.).

„The price leadership theory assumes that the dominant firm in the industry determines prices and all other firms take this price as given.” (Arnold, 2008:532) Im deutschen LEH bedeutet die Preisführerschaft ein gegenseitiges Unterbieten der Verkaufspreise, d.h. ein Anbieter senkt den Verkaufspreis für ein bestimmtes Produkt und die Wettbewerber gleichen ihren Verkaufspreis an. Diese Preisanpassung kann direkte Auswirkungen auf die Ertrags- und Liquiditätslage eines Unternehmens haben. Sinkende Verkaufspreise haben bspw. dann einen direkten Einfluss auf die Ertragslage wenn das Unternehmen die gesunkenen Verkaufspreise nicht durch geringere Beschaffungskosten, bei den für die Produktion benötigten Rohstoffen, ausgleichen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Historie sowie die Insolvenzgründe der C. Hahne Mühlenwerke GmbH & Co. KG vor und skizziert die wissenschaftliche Herangehensweise zur Analyse.

2. Insolvenzgrund: Preiskampf im deutschen Lebensmitteleinzelhandel: Dieses Kapitel erläutert, wie der aggressive Preiskampf der Discounter und die daraus resultierende Abhängigkeit durch hohe Fixkosten die Ertragslage des Unternehmens massiv belastet haben.

2.1 Marktanalyse: Die Marktanalyse verdeutlicht die Marktsituation im Lebensmitteleinzelhandel, insbesondere die Stagnation des Discount-Segments und den verschärften Wettbewerb.

2.2 ABC-Kundenanalyse: Hier wird aufgezeigt, wie eine ABC-Kundenanalyse eine effizientere Priorisierung von Kunden ermöglicht hätte, um die Abhängigkeit von ertragsschwachen Großabnehmern zu reduzieren.

3. Insolvenzgrund: Großkundenverlust: Das Kapitel analysiert den Verlust eines russischen Großauftrags als kritischen Risikofaktor und betont die Notwendigkeit eines aktiven Key-Account-Managements.

4. Lösungs- und Handlungsempfehlungen für die Zukunft: Es werden Strategien zur Unternehmensfortführung entwickelt, die auf der Reduktion der Abhängigkeit von Discountern und der Erschließung neuer Potenziale basieren.

4.1 Vertriebskanalstrategie: Dieses Unterkapitel thematisiert die Notwendigkeit, den Vertrieb zu diversifizieren und insbesondere den E-Commerce als neuen Absatzkanal zu etablieren.

4.2 Sortimentspolitik: Hier werden Ansätze diskutiert, das Sortiment an aktuelle Trends wie Bio-Produkte und fairen Handel anzupassen, um neue Zielgruppen zu erschließen.

4.3 Strategische Partnerschaften: Strategische Allianzen werden als Mittel vorgeschlagen, um Innovationsdruck zu begegnen und Ressourcen effizient zu teilen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und betont, dass durch gezielte strategische Maßnahmen und eine Diversifizierung der Kundenstruktur die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens hätte gesichert werden können.

Schlüsselwörter

Nachhaltige Unternehmensführung, Insolvenz, Preiskampf, Lebensmitteleinzelhandel, Discounter, Skaleneffekte, Marktanalyse, ABC-Kundenanalyse, Key-Account-Management, Vertriebskanalstrategie, E-Commerce, Sortimentspolitik, Strategische Partnerschaften, Fixkosten, Unternehmensstrategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Insolvenzursachen der C. Hahne Mühlenwerke GmbH & Co. KG mit Fokus auf den Preiskampf im Handel und den Verlust eines Großkunden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Unternehmensführung in Krisenzeiten, Controlling-Instrumente wie die ABC-Analyse, die strategische Vertriebsplanung sowie die Sortimentsanpassung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Insolvenzursachen konkrete Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Unternehmensfortführung zu erarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden betriebswirtschaftliche Analysemethoden wie die Marktanalyse, die ABC-Kundenanalyse und die Auswertung von Frühwarnindikatoren zur Krisenerkennung angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der Insolvenzgründe (Preiskampf und Großkundenverlust) sowie die Ableitung von Empfehlungen in den Bereichen Vertrieb, Sortiment und Kooperationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wesentliche Begriffe sind Preiskampf, Skaleneffekte, ABC-Kundenanalyse, Key-Account-Management und strategische Neuausrichtung.

Warum war die Abhängigkeit von Discountern ein so großes Risiko?

Obwohl die Discounter hohe Absatzmengen garantierten, führten sie zu extremen Preisdruck und verhinderten durch hohe Fixkosteninvestitionen eine flexible Reaktion auf profitable Marktveränderungen.

Wie hätte der Verlust des russischen Großauftrags gemildert werden können?

Durch den Einsatz eines professionellen Key-Account-Managements als Frühwarnsystem hätten Risiken frühzeitiger erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.

Welche Rolle spielt der E-Commerce für die Zukunft des Cerealienherstellers?

Der E-Commerce bietet als direkter Vertriebskanal die Möglichkeit, die Abhängigkeit vom stationären Handel zu verringern und durch höhere Margen die Ertragslage zu verbessern.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Nachhaltige Unternehmensführung. Der Preiskampf im deutschen Lebensmitteleinzelhandel
Untertitel
Fallbearbeitung am Beispiel eines insolventen Cerealienherstellers
Hochschule
Fachhochschule Kaiserslautern Standort Zweibrücken
Veranstaltung
Nachhaltige Unternehmensführung
Note
2,3
Autor
Eike Christian Nothof (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
21
Katalognummer
V338893
ISBN (eBook)
9783668286245
ISBN (Buch)
9783668286252
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unternehmensnachfolge Nachfolge LEH Lebensmitteleinzelhandel Unternehmensführung Insolvenz Umsatzrückgang Umsatz Sanierung Unternehmenssanierung Unternehmensberatung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eike Christian Nothof (Autor:in), 2016, Nachhaltige Unternehmensführung. Der Preiskampf im deutschen Lebensmitteleinzelhandel, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/338893
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Leseprobe aus  21  Seiten
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