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Geschichte des österreichischen Glücksspielrechts

Titel: Geschichte des österreichischen Glücksspielrechts

Ausarbeitung , 2014 , 18 Seiten , Note: 1

Autor:in: Mag. iur. Evelina Nickolova (Autor:in)

Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Arbeit wird die Geschichte und Entwicklung des Glücksspielrechtes von der Zeit seiner Verrechtlichung im 18. Jahrhundert bis zur heutigen Zeit beleutchtet, wobei der Schwerpunkt auf die wichtigsten Gesetzesänderungen sowie gesellschaftlichen Ereignisse gelegt wird.

Der Ursprung des Glücksspiels reicht sehr weit in die Vergangenheit zurück: es lässt sich behaupten, dass das Spiel im Allgemeinen und das Glücksspiel im Besonderen seit vielen Jahrtausenden fixer Bestandteil der menschlichen Kultur – und praktisch so alt wie die Geschichte der Menschen selbst – ist. Das Glücksspiel als solches ist ein besonders sensibler Bereich mit vielen Risiken.

Er betrifft die gesellschaftspolitische Verantwortung eines Staates und ist daher von hoher ordnungspolitischer Relevanz. Die Sicherstellung von hohen Spielerschutzstandards ist dabei eine der zentralen Zielsetzungen des österreichischen Glücksspielgesetzes gesetzlich verankert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Themeneinführung und Zielsetzung

2 Die Theresianische Epoche

3 Einführung einer Klassenlotterie im Jahr 1770

4 Die Errichtung der k.k. Lottogefällsdirektion

19. Jahrhundert

5 Vormärz-, Revolutions- und Restaurationsära

6 Bestrebungen zur Aufhebung des Lottos

7 Die Einführung der Klassenlotterie 1913

8 Die Nachkriegsentwicklung

Persönliches Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die rechtlichen Rahmenbedingungen des Glücksspielwesens in Österreich, beginnend mit dessen Verrechtlichung im 18. Jahrhundert bis in die heutige Zeit, um die Motivation für staatliche Monopole und deren gesellschaftspolitische Einbettung zu analysieren.

  • Entwicklung staatlicher Glücksspielmonopole seit dem 18. Jahrhundert
  • Bedeutung des Glücksspiels als staatliche Einnahmequelle
  • Historische Wandlung des Spieler- und Konsumentenschutzes
  • Rechtliche Transformation vom kaiserlichen Lottopatent bis zum modernen Glücksspielgesetz

Auszug aus dem Buch

Die Errichtung der k.k. Lottogefällsdirektion

Obwohl die Anregungen über die Verstaatlichung der Lotterie bereits mit dem ersten Präsidenten der Rechenkammer, Graf Ludwig von Zinzendorf, begannen, setzten sich Maria Theresia und Josef II. zu diesem Zeitpunkt aufgrund ihrer Abneigung gegenüber den ärarischen Unternehmen dagegen. 17 Dementsprechend wurde 1778 die Pacht dem Konsortium um Manzi und Baratta bis 1786 mit einem weiteren Privileg neuerlich verleiht, was in der Preßburger Zeitung vom 11. März 1778 kundgemacht wurde. Es mussten jedoch 4/5 des reinen Gewinns dem Staat abgeliefert werden. Explizit wurde in dem Privileg das bereits am 11. Juni 1770 erlassene Verbot, in anderen Lotterien zu spielen, um damit die Mindereinnahmen für den Staat zu verhindern. Ferner wurde die Zahlenlotto auf weitere Ostgebiete ausgedehnt und die Kaution wieder erweitert (1/2 Million Gulden).18 Mit diesem Privileg wurde dem Lottoamt, dem die Verantwortlichkeit über die Ziehungen oblag, zum ersten Mal ausdrücklich gestattet, Einsätze zu sperren und einen Spieleinlagenhöchstbetrag für eine Spielart zu bestimmen.19 Damit sollte aber nicht der Spieler, sondern die Lottoämter vor zu hohen Auszahlungen geschützt werden. Weiters bemerkenswert ist, dass der Wettvertrag nicht beim Erlag zustande kam, sondern erst wenn der Einsatz von dem Unternehmen angenommen wurde.20

Zusammenfassung der Kapitel

1 Themeneinführung und Zielsetzung: Einführung in die historische Bedeutung des Glücksspiels als kulturelles Phänomen und Erläuterung der Zielsetzung der Arbeit bezüglich der österreichischen Rechtsentwicklung.

2 Die Theresianische Epoche: Analyse der Einführung des "Lotto di Genova" unter Maria Theresia und die Etablierung staatlicher Monopole.

3 Einführung einer Klassenlotterie im Jahr 1770: Dokumentation der Ausweitung des staatlichen Glücksspielangebots durch Klassenlotterien und die Einbindung von Hoflieferanten.

4 Die Errichtung der k.k. Lottogefällsdirektion: Darstellung der schrittweisen Verstaatlichung der Lotterieverwaltung zur Sicherung der Einnahmen.

19. Jahrhundert: Untersuchung der gesetzlichen Regelungen nach den Napoleonischen Kriegen und der Festigung des staatlichen Monopols bis ins 20. Jahrhundert.

5 Vormärz-, Revolutions- und Restaurationsära: Beleuchtung der strafrechtlichen Ansätze gegen Glücksspiel und die rechtliche Einordnung des Kartenspiels.

6 Bestrebungen zur Aufhebung des Lottos: Analyse der politischen Bemühungen zur Abschaffung des Lottos angesichts des staatlichen Finanzbedarfs.

7 Die Einführung der Klassenlotterie 1913: Darstellung des Übergangs vom klassischen Zahlenlotto hin zur Klassenlotterie im späten Kaiserreich.

8 Die Nachkriegsentwicklung: Aufarbeitung der Glücksspielgesetzgebung nach 1945 und deren Rolle für den wirtschaftlichen Wiederaufbau.

Persönliches Fazit: Kritische Reflexion über die Verhältnismäßigkeit staatlicher Eingriffe und die Wirksamkeit des Schutzes im modernen Glücksspielrecht.

Schlüsselwörter

Glücksspiel, Glücksspielrecht, Österreich, Lotto, Klassenlotterie, Staatsmonopol, Rechtsgeschichte, Spielerschutz, Glücksspielgesetz, Zahlenlotto, Pachtvertrag, Finanzpolitik, Verstaatlichung, Wetten, Glücksspielverordnung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die rechtsgeschichtliche Entwicklung der Regelungen für das Glücksspielwesen in Österreich vom 18. Jahrhundert bis zur Moderne.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Im Zentrum stehen die Entwicklung des staatlichen Monopols, die finanzwirtschaftliche Bedeutung von Lotterien und die rechtlichen Maßnahmen zum Spieler- und Konsumentenschutz.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Analyse der gesetzlichen Veränderungen und gesellschaftlichen Ereignisse, die das österreichische Glücksspielrecht seit seiner Verrechtlichung durch Maria Theresia geprägt haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine rechtshistorische Untersuchung, die auf der Analyse von Gesetzestexten, Konzessionsverträgen und historischer Fachliteratur basiert.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil deckt chronologisch die Epochen ab, von der Einführung des Zahlenlottos über die Verstaatlichung der Lottoämter bis hin zu den spezifischen Nachkriegsregelungen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Glücksspielmonopol, Rechtshistorie, staatliche Einnahmequelle, Lottopatent und gesetzliche Spielerschutzstandards.

Warum war die Verstaatlichung des Lottos historisch von so großer Bedeutung?

Die Verstaatlichung war entscheidend, da das Lotto eine der wichtigsten und verlässlichsten Einnahmequellen für den österreichischen Staat zur Deckung des Finanzbedarfs darstellte.

Welchen Einfluss hatte der Zweite Weltkrieg auf das Glücksspielrecht?

Nach 1945 wurde durch das Glücksspielgesetz von 1945 eine Bereinigung der während der Kriegsjahre geltenden Normen vorgenommen und der Weg für neue Lotterien geebnet, die den Wiederaufbau unterstützen sollten.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Geschichte des österreichischen Glücksspielrechts
Hochschule
Universität Wien
Note
1
Autor
Mag. iur. Evelina Nickolova (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
18
Katalognummer
V336477
ISBN (eBook)
9783668266889
ISBN (Buch)
9783668266896
Sprache
Deutsch
Schlagworte
geschichte glücksspielrechts
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mag. iur. Evelina Nickolova (Autor:in), 2014, Geschichte des österreichischen Glücksspielrechts, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/336477
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Leseprobe aus  18  Seiten
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