In der vorliegenden Arbeit geht es um das Thema autonomes Fahren. Die Frage ist, wie diese Technologie letztendlich in den Markt eingeführt werden könnte und welche Strategien dafür von allen Beteiligten angewandt werden.
Dafür werden zuerst die Vorteile des autonomen Fahrens erläutert, um danach das Marktumfeld der Technologie zu beleuchten. Letztendlich werden drei Szenarien dargestellt, in welchen das autonome Fahren von den Akteuren eingeführt werden könnte.
Die Zeichen der Zeit deuten es bereits an und technologische Entwicklungen wie der Spurhalteassistent sowie der Abstandssensor lassen den technisch versierten Autofahrer bereits davon träumen. Das vom menschlichen Fahrer unabhängige Auto könnte schon bald Realität werden. Die dafür benötigte Technologie entsteht zurzeit in den F&E-Einrichtungen diverser Automobilhersteller aber auch in den Laboren großer IT-Konzerne und Startups. Muss sich also die deutsche Automobilbranche fürchten?
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Kurzbeschreibung
2.1 Definition das autonome Fahrzeug:
3 Vorteile und Umfeld
3.1 Verkehrssicherheit
3.2 Alternde Gesellschaft
3.3 Klimaschutz
3.4 Präferenzen von Pendlern
4 Marktsituation
4.1 Kaufbereitschaft
4.1 Rechtsgrundlagen
4.2 Festlegung von Standards für die IT-Sicherheit
4.3 Knackpunkt Sicherheit
5 Strategische Überlegungen
5.1 Ziele der Marktakteure
5.2 Angenommene Szenarien
5.3 Unternehmensstrategischer Vergleich
6 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die strategischen Auswirkungen des autonomen Fahrens auf die Automobilbranche und analysiert, wie etablierte Hersteller und neue IT-Akteure auf diese technologische Herausforderung reagieren. Ziel ist es, das Marktumfeld zu beleuchten und verschiedene Szenarien der Markteinführung sowie die dahinterstehenden strategischen Ansätze zu differenzieren.
- Vorteile des autonomen Fahrens (Sicherheit, Demografie, Klimaschutz)
- Rechtliche Rahmenbedingungen und IT-Sicherheitsstandards
- Unterscheidung zwischen evolutionären, revolutionären und transformativen Szenarien
- Vergleich der Unternehmensstrategien von Automobilherstellern und IT-Konzernen
Auszug aus dem Buch
4.1 Kaufbereitschaft
Im allgenemeinen wird das Kundeninteresse für den „Autobahnpiloten mit Möglichkeit der manuellen Übernahme durch den Fahrer“ von den potentiellen Kunden eher durchschnittlich bewertet. Dies ist nicht ungewöhnlich, da es eine generelle Skepsis der Kundschaft gegenüber Neuprodukten gibt. Eine Studie ergab, dass von 239 befragten potentiellen Kunden, genau 17,2 Prozent eine hohe bis sehr hohe Bereitschaft für einen zukünftigen Kauf äußerten. Auf der anderen Seite äußerten sich mehr als ein Drittel der Befragten (39,1%) eher negativ. Die Befragten Personen sagten, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass Sie in Zukunft Geld für eine solche Technische Innovation ausgeben. Trotzdem zeigen die Ergebnisse, dass es bereits zum jetzigen Zeitpunkt eine große potentielle Käufergruppe gibt, die sich den Kauf eines autonomen Fahrsystems vorstellen kann.19
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Einführung in die technologische Relevanz des autonomen Fahrens und Zielsetzung der Arbeit.
2 Kurzbeschreibung: Definition der technologischen Grundlagen und sensorischen Funktionsweise autonomer Fahrzeuge.
3 Vorteile und Umfeld: Analyse der gesellschaftlichen und ökologischen Nutzenpotenziale durch erhöhtes autonomes Fahren.
4 Marktsituation: Beleuchtung der Kaufbereitschaft, rechtlicher Hürden sowie Anforderungen an IT-Sicherheit und Datenschutz.
5 Strategische Überlegungen: Strategische Einordnung der Marktakteure und Herleitung verschiedener Einführungsszenarien.
6 Fazit: Zusammenfassende Einschätzung zur Zukunft des autonomen Fahrens und Bedeutung der IT-Sicherheit als kritischer Erfolgsfaktor.
Schlüsselwörter
Autonomes Fahren, Automobilindustrie, Strategisches IT-Management, Verkehrssicherheit, Klimaschutz, Pendlerpräferenzen, Kaufbereitschaft, Rechtsgrundlagen, IT-Sicherheit, Datensicherheit, Evolution, Revolution, Transformation, Unternehmensstrategie, Innovationsmanagement
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die strategischen Implikationen des autonomen Fahrens für die deutsche Automobilindustrie im Kontext neuer Wettbewerber aus dem IT-Sektor.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Schwerpunkte liegen auf den technologischen Vorteilen, rechtlichen Rahmenbedingungen, der Marktakzeptanz sowie den strategischen Entwicklungspfaden.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Ableitung und Analyse verschiedener Szenarien, wie autonome Fahrtechnologien von unterschiedlichen Marktakteuren in den Markt eingeführt werden könnten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine belegorientierte Analyse, die auf Sekundärliteratur, statistischen Daten und Branchenberichten basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Marktumfeldes, der regulatorischen Anforderungen sowie des strategischen Vergleichs verschiedener Akteure anhand der Szenarien Evolution, Revolution und Transformation.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Autonomes Fahren, IT-Sicherheit, Marktsituation, Unternehmensstrategie und Mobilitätsinnovationen.
Welche Rolle spielt die IT-Sicherheit für das autonome Fahren?
Die Arbeit identifiziert die IT-Sicherheit als potenziell entscheidendes Hemmnis, da eine Manipulation der Fahrzeugsysteme das Vertrauen der Nutzer nachhaltig zerstören könnte.
Wie unterscheiden sich die Strategien von Automobilherstellern und IT-Firmen?
Traditionelle Automobilhersteller verfolgen tendenziell einen evolutionären Ansatz, um ihr bestehendes Markenimage zu schützen, während IT-Firmen eher revolutionäre oder transformative, risikofreudigere Ansätze wählen.
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- Anonym (Author), 2016, Unternehmensstrategien für autonomes Fahren. Evolution, Revolution und Transformation, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/336189