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Remediatisierung von Musikvideos. Medienkonvergenz von Internet und Musikfernsehen

Titel: Remediatisierung von Musikvideos. Medienkonvergenz von Internet und Musikfernsehen

Hausarbeit , 2016 , 14 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: David Kraus (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ist die Remediatisierung von Musikvideos eine logische Entwicklung und folgt sie damit dem generellen Trend der Medienkonvergenz von Internet und TV?

VIVA und MTV waren Symbole der Popkultur. Anfang der 90er, bis hin zur Jahrtausendwende, haben diese beiden Musikfernsehsender eine ganze Generation von deutschen Jugendlichen enorm geprägt. Für die Generation davor war Radio noch das Nonplusultra, falls die Absicht bestand neue Musik zu entdecken. Die so genannte ‚Generation Y’ hingegen, musste nur zu jeder Tages- und Nachtzeit den Fernseher einschalten, um dort bei ihrer Suche vielleicht zufällig fündig zu werden. Und selbst wenn nicht, so waren MTV und VIVA zumindest einigermaßen verlässliche Informationsquellen, was denn gerade total hipp bzw. welche Musik grundsätzlich hörenswert war. So übernahm das Fernsehen damals schon qua Remediatisierung eine für die Musikindustrie wichtige Funktion des Radios – denn wer nicht im Radio gespielt wurde, war schlichtweg nicht relevant.

Der Musikclip war dem einfachen, abgespielten Musikstück aus dem Radio allerdings nicht per se überlegen, selbst wenn dies zu Beginn so suggeriert wurde. Es war schlicht und ergreifend eine andere Art, sein Produkt an den Mann zu bringen. Demnach kann der musikalische Slogan ‚Video Killed the Radio Star’ wohl bestenfalls als Utopie angesehen werden. Heutzutage wird in solchen Zusammenhängen des Öfteren von der Medienkonvergenz gesprochen, welche nicht wenige Bereiche des Lebens durchzieht und deswegen manchmal allumfassend erscheint. Dies ist vor allen Dingen der Präsenz des Computers, nebst mittlerweile flächendeckender Vernetzung der Haushalte geschuldet.

Bezüglich des Internets wird nicht selten mit Schlagwörtern wie Web 2.0 um sich geschmissen und rege darüber philosophiert. Im gleichen Atemzug wird zudem YouTube genannt, das oberflächlich betrachtet als Nachfolger des Musikfernsehens gelten kann – immerhin existiert das Videoportal bereits seit 2005. Ob es hier tatsächlich ‚YouTube Killed the Video Star’ heißen kann, ist durchaus fraglich. Wenn hier in Wahrheit in irgendeiner Weise eine Zäsur existieren sollte, so müsste sie überhaupt erst einmal auf ein konkretes Ereignis datiert werden. Die Ursachen der Verlagerung von Musikvideos aus dem TV auf Videoportale wie YouTube sind nämlich vielfältig. Sie müssen daher nicht zwingend unmittelbar miteinander verknüpft sein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen

2.1 Remediatisierung und Medienkonvergenz

2.2 Musikfernsehen in Deutschland

3 Mediale Entwicklungen von Musikvideos in Deutschland

3.1 Niedergang des klassischen Musikfernsehens

3.2 Verlagerung der Musikclips ins Netz

4 Ursachen der Medienkonvergenz im Bereich der Musikvideos

4.1 Technische Ursachen

4.2 Soziale Ursachen

4.3 Wirtschaftliche Ursachen

5 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit die Remediatisierung von Musikvideos eine logische Entwicklung darstellt und inwiefern sie dem allgemeinen Trend der Medienkonvergenz von Internet und Fernsehen folgt. Im Zentrum steht dabei die Analyse, warum Musikvideos vom klassischen Musikfernsehen auf Videoportale wie YouTube abgewandert sind und welche technischen, sozialen und wirtschaftlichen Faktoren diesen Prozess maßgeblich beeinflusst haben.

  • Historische Entwicklung von Musikfernsehsendern wie VIVA und MTV in Deutschland.
  • Konzeptualisierung von Remediatisierung und Medienkonvergenz.
  • Analyse des Niedergangs des klassischen Musikfernsehens und der Verlagerung zu Web-Plattformen.
  • Untersuchung der treibenden Ursachen (Technik, Nutzerverhalten, wirtschaftliche Anreize).
  • Evaluation von YouTube als neues Leitmedium für Musikvideos.

Auszug aus dem Buch

3.2 Verlagerung der Musikclips ins Netz

Durch die immense Verbreitung des Computers, den schnellen Ausbau der Netze, und den damit verbundenen höheren Bandbreiten beim Internetanschluss, ist es ab dem 21. Jahrhundert möglich geworden, das Internet mehr und mehr als neuen, unverbrauchten Markt zu erschließen. Allerdings hat man noch im Jahr 2005 gedacht, dass das Internet eher ein musikfernes Medium sei. Diverse Möglichkeiten dort mit Musikvideos Geld zu verdienen, wurden der Industrie auch erst ungefähr Mitte der 2000er so richtig klar, als sich die Ära des großen Musikfernsehens mit einer Fanfare, bestehend aus schallend lauten, nervigen Klingeltonwerbungen, still und langsam verabschiedet hat. Die Gründung von Videoportalen, allen voran YouTube, aber auch Vimeo und Dailymotion, fallen genau in denselben Zeitraum.

Den Einfluss des Internets auf andere Medienbereiche, insbesondere dem TV, kann demnach nicht abgesprochen werden. Vor allem das Trend setzende Musikfernsehen, hat schon Anfang der 2000er mit dem Internet konvergiert. Mit Hilfe von diesem, haben sich die Musikvideos remediatisieren können, ohne vollständig aus der Medienlandschaft verschwinden zu müssen; da bald schon parallel für TV und Internet produziert wurde, erscheinen die Übergänge hier teilweise fließend. Des Weiteren muss ein gewichtiger Faktor berücksichtigt werden, nämlich dass über Videoportale à la YouTube quasi kostenlose Werbeflächen für die Musikindustrie zur Verfügung gestellt wurden. Im Zuge dessen hat dies dazu geführt, dass die Schere zwischen Konsument und Produzent ein gutes Stück weit geschlossen wurde, weil unabhängige Künstler davon ebenso profitiert haben. Dazu passt das Surfverhalten der Jugendlichen, bei denen Musikclips zu den beliebtesten medialen Inhalten auf Videoportalen gehören.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die kulturelle Bedeutung von MTV und VIVA und führt in die Fragestellung ein, ob die Remediatisierung von Musikvideos als logische Folge der Medienkonvergenz zu verstehen ist.

2 Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Remediatisierung und Medienkonvergenz und skizziert die marktbeherrschende Rolle sowie den späteren Niedergang der Musikfernsehsender in Deutschland.

3 Mediale Entwicklungen von Musikvideos in Deutschland: Hier wird der Prozess beschrieben, wie Musikfernsehsender ihr Programm zugunsten von Reality-Formaten umstellten und wie Musikvideos infolgedessen in das Internet abwanderten.

4 Ursachen der Medienkonvergenz im Bereich der Musikvideos: Das Kapitel analysiert differenziert die technischen, sozialen und wirtschaftlichen Gründe für den Wandel, insbesondere die Rolle von User-Features, Medienkompetenz und neuen Geschäftsmodellen.

5 Schluss: Das Fazit resümiert, dass keine unmittelbare Zäsur vorliegt, sondern ein fließender, durch verschiedene Faktoren begünstigter Übergang zu Videoportalen wie YouTube stattfand.

Schlüsselwörter

Musikfernsehen, Musikvideos, Remediatisierung, Medienkonvergenz, Internet, YouTube, MTV, VIVA, Web 2.0, Prosumer, Musikindustrie, Mediennutzung, Musikclips, Digitalisierung, Werbeflächen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Wandel der Verbreitungswege von Musikvideos vom klassischen Fernsehprogramm hin zu Online-Videoportalen in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte des deutschen Musikfernsehens, die theoretische Einordnung von Medienkonvergenz sowie die Analyse technischer und ökonomischer Faktoren des digitalen Wandels.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu klären, ob die Verschiebung der Musikvideos eine logische Entwicklung im Sinne der Medienkonvergenz ist oder ob andere Faktoren den Prozess dominiert haben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine theoretische Analyse auf Basis einschlägiger Fachliteratur aus den Bereichen Medien-, Kultur-, Sozial- und Musikwissenschaft durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die programmatischen Veränderungen bei MTV und VIVA, die Entstehung von Online-Videoportalen und die Ursachenanalyse für diesen Wandel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Medienkonvergenz, Remediatisierung, Musikfernsehen, YouTube und digitale Transformation charakterisiert.

Warum war der Einfluss von YouTube so maßgeblich für die Musikindustrie?

YouTube bot der Musikindustrie kostenlose Werbeflächen und ermöglichte Künstlern, ihre Musik ohne die exklusive Abhängigkeit von TV-Sendern direkt zu verbreiten.

Inwiefern beeinflusste die "Generation Y" diesen Prozess?

Die gestiegene Medienkompetenz und das veränderte Surfverhalten der Jugendlichen, die das Internet als primäre Informationsquelle nutzten, forcierten den Erfolg der Online-Videoportale gegenüber dem klassischen Fernsehen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Remediatisierung von Musikvideos. Medienkonvergenz von Internet und Musikfernsehen
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  (Theater- und Medienwissenschaft)
Veranstaltung
Web History
Note
2,0
Autor
David Kraus (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
14
Katalognummer
V335041
ISBN (eBook)
9783668248380
ISBN (Buch)
9783668248397
Sprache
Deutsch
Schlagworte
remediatisierung musikvideos medienkonvergenz internet musikfernsehen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
David Kraus (Autor:in), 2016, Remediatisierung von Musikvideos. Medienkonvergenz von Internet und Musikfernsehen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/335041
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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